Verrückte Welt

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Kurt Binder
schrieb am 17.01.2026, 15:47 Uhr
Der Wochenend-Spruch zem Nodinken

Der Mensch tut wahrlich viel für gute Ernten,
von Tokio über Helsinki bis Kärnten;
und alle dienen unsrem täglich Brot -
wieso herrscht heut dann weltweit – Hungersnot?
Kurt Binder
schrieb am 18.01.2026, 06:26 Uhr
Der genüssliche Spruch des Tages

In Wonne streck ich meine Glieder,
und trällere 25 Lieder -
ein Stündchen meine Ruhe habend
im heißen Bad am Samstag Abend ...


Der versprochene Spruch des Tages

Sie haucht verklärt, nach einer stürm’schen Liebeshast:
“Vergiss nicht, dass du - Ehe mir versprochen hast!“
Als er des bitteren Ernstes Lunte hat gerochen,
brummt er gereizt: „Was solls – ich hab mich halt versprochen!“
Kurt Binder
schrieb am 19.01.2026, 09:17 Uhr
Ars vivendi - der Spruch des Tages

Zur Kunst des Lebens zählt auch unter anderem,
das Böse, Schädliche geschickt zu unterwandern,
denn selbst im objektiven großen Weltgeschehen
darf hier das - Subjektive niemals untergehen ...
Peter Otto Wolff
schrieb am 19.01.2026, 11:50 Uhr
Also, alle Deine Verse sind gut, aber der Heutige ist genial!
Weiter so, einer der inzwischen wenigen lesenswerten Beiträge der SZ!!
POW

Kurt Binder
schrieb am 20.01.2026, 08:15 Uhr
Danke für Deine Blumem, lieber POW –
Ich meine, dass diese Zweckehe zwischen den beiden Kategorien unabdingbar ist, weil sie sich, sowohl in einem Sozialstaat, als auch in einer Diktatur gegenseitig bedingen.
Die andauernden Konfrontationen zwischen beiden könnte man sarkastisch als – den Pulsschlag ihrer Existenz bezeichnen ...


Der Spruch des Tages

Geht auch bei dir mal etwas schief,
weils anders, als du’s wolltest lief,
dann mach draus keine Wutparade -
und bieg es einfach wieder grade ...
Maikind
schrieb am 20.01.2026, 13:27 Uhr
Lieber Kurt,

hier schließe ich mich gerne mal wieder an


Frieden säen


Wollen wir die Wurzeln nähren?
weil dem Baum die Krone brennt
von dem Blütenduft erzählen
der noch lebt, und jeder kennt

Wollen wir die Lieben lehren?
das Gesicht, mit klarem Licht
sie im tiefen Innen mehren
dass die Hand das Wort nicht bricht

Wollen wir die Lieder singen?
die uns halten und verein'n
die uns Regenbogen bringen
und genügend Brot und Wein

Wollen wir den Frieden nähren?
dass kein Baum uns mehr verbrennt
dass die Herzen Blüten säen
und kein Verstand mehr Krieg erwähnt.

Peter Otto Wolff
schrieb am 20.01.2026, 13:46 Uhr (am 20.01.2026, 13:50 Uhr geändert).
Hallo Maikind, danke für die schönen Verse! Darüber hinaus, lobe ich mir, dass du zwar ein Pseudonym hast, aber Mut zur Persönlichkeit hast, wie auch Kurt Binder, und dein Bild postest. Das unterscheidet dich von vielen Untegrund-Schreiberlingen, die anonym ihr Unwissen und Gift im Netz verbreiten.

Grüße aus Stuttgart,
POW
Kurt Binder
schrieb am 21.01.2026, 06:38 Uhr
Ein echtes Maikind, wie wir es kennen und schätzen – klare, wohlgestalte Verse, treffend in Wort und stark im Ausdruck ...
Und, liebe Ute – die Stichworte in den Strophen können meines Erachtens sogar als Eckpfeiler eines ästhetisch geführten Lebens gewertet werden!


Der Hupf des Tages

Der Gugelhupf, das ist ein Kuchen,
der mehr verdient, als ihn bloß versuchen -
ein Googlehupf ist zwar nicht lecker,
doch macht er uns gescheit – und kecker ...
Kurt Binder
schrieb am 22.01.2026, 10:28 Uhr
Der Entdecker-Spruch des Tages

Willst du auch heut einen Erfolg verbuchen,
versuch doch, mal was Neues zu versuchen -
z.B. hätt’ ich gerne mal probiert
Sarmale mit Speck - in Vogelmilch garniert ...
Kurt Binder
schrieb am 22.01.2026, 11:12 Uhr
Der Entdecker-Spruch des Tages 2

Denn hat Sarmale, immer gut verspeckt,
hernach die Vogelmilch dir gut geschmeckt,
wie lecker würden wohl in mageren Stunden
zusammen diese Köstlichkeiten munden ...

Kurt Binder
schrieb am 23.01.2026, 07:57 Uhr
Der Gewissens-Spruch des Tages

Das Sein, dein Existieren im Hier und Jetzt
ist, außer Raumanspruch ja nicht zuletzt
dein Engagement, auf allen deinen Wegen
das Hier im Jetzt zu schützen und zu pflegen ...
Kurt Binder
schrieb am 23.01.2026, 12:57 Uhr
Der S.F. Spruch des Tages

Läßt du den Frischkäs mal nach eigenem Befinden
mit hörbarem Appetit in deinem Bauch verschwinden,
erlebst du voll den ganz persönlichen Moment
im eigenen – Philadelphia-Experiment* ...

*) S.F. Film 1984

Maikind
schrieb am 23.01.2026, 20:52 Uhr (am 23.01.2026, 21:03 Uhr geändert).
Ein gewisses Experiment haben der Wolf und die Giraffe hier ausprobiert -
inspiriert von den Gestalten Wolf und Giraffe der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall B. Rosenberg.

Liebe Grüße an alle Leser


Verkehrt


der Mond jaulte
und der Wolf - schwieg
er verlor das Fell
aber es juckte ihn nicht
verängstigt verkroch er sich
unter seiner Rute
und da blieb er
biss auf seinem modrigen Knochen
bis die Giraffe
zaghaft um den Fels herum
ihren Hals schlängelte und
dem Wolf tief in die Augen schaute.
"So geht es nicht weiter!
der Mond ist viel dunkler
seit du ihm nicht mehr
Gesellschaft leistest!"

"Die Lämmer sind lahm geworden
wagen es nicht Ausschau zu halten
nach frischem Gras
stolzieren mit ihren Ohrenstöpsel
lieber im Käfig um bunte Tröge
an Kraftfutter - blind
werden sie werden - und starr.

Die Giraffe:
ohne deinen Pelz bist du unsichtbar
für die Lämmer
und der Mond erkennt dich nicht

Der Wolf und die Giraffe überlegten
lautstark noch lange
bis tief in die Nacht
und der Mond ging auf
und freute sich
über das leuchtende Fell seines Freundes
und auch die Lämmer
schauten sich ehrfürchtig um.
Maikind
schrieb am 23.01.2026, 21:11 Uhr
ich freue mich auf deinen nächsten Spruch des Tages, lieber Kurt!
Kurt Binder
schrieb am 24.01.2026, 08:03 Uhr
Wenns weiter nichts ist, liebe Ute – hier isser:


Der Spruch des Tages

Es heißt: „Eh, Spruch, komm raus – du bist umzingelt!“
Ja, bittschön - wenns im Hinterkopf nicht klingelt,
so juckt es diesen überhaupt keia pissel,
und er pennt weiter in der Sprüche-Schüssel ...

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