Ein So-isses-Spruch
Vergesslichkeit tut manches Mal so richtig gut -
doch sei man dennoch vorsichtig und auf der Hut,
denn zu vergessen, abends Fettbrote zu essen,
ist milder, als - den Hochzeitstag mal zu vergessen!
Verrückte Welt
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Der Spruch des Jahres 1989
Das gute Wort steht über allem,
uns Menschen stets zum Wohlgefallen!
Wie klang es uns doch sooo vergnüglich
ins Ohr„ ... sofort, und unverzüglich!“
Das gute Wort steht über allem,
uns Menschen stets zum Wohlgefallen!
Wie klang es uns doch sooo vergnüglich
ins Ohr„ ... sofort, und unverzüglich!“
Der beidseitig gültige Spruch
Stehst du einmal in deines Lebens Mitte,
gereift in alter, für die neue Sitte,
musst du, für deines künft’gen Lebens Glück
nach vorne schau’n – doch oftmals auch zurück ...
Stehst du einmal in deines Lebens Mitte,
gereift in alter, für die neue Sitte,
musst du, für deines künft’gen Lebens Glück
nach vorne schau’n – doch oftmals auch zurück ...
Tandem-Sprüche
Tertium non datur
Hast du schon mal den heißen Wunsch verspürt,
der dich zu zweifelhaftem Tun verführt?
Dann tu es, oder üb dich in Verzicht,
denn eine dritte Lösung gibt es nicht ...
Lapsus Linguae
Der Mensch sei wachsam in der Wahl der Worte,
mit denen er in der Gesellschaft tönt,
denn jedes öffnet eine andere Pforte -
vielleicht ist manches ja sogar – verpönt ...
Tertium non datur
Hast du schon mal den heißen Wunsch verspürt,
der dich zu zweifelhaftem Tun verführt?
Dann tu es, oder üb dich in Verzicht,
denn eine dritte Lösung gibt es nicht ...
Lapsus Linguae
Der Mensch sei wachsam in der Wahl der Worte,
mit denen er in der Gesellschaft tönt,
denn jedes öffnet eine andere Pforte -
vielleicht ist manches ja sogar – verpönt ...
Die Unabhängigkeitserklärung
Stehst du auch mal vor einer Wahl,
mit der dazugehörigen Qual,
dann ruf: “Bist du noch so gelehrig -
bin ich doch keinem Sprichwort hörig!“
Zur Dualität der Identität
Kurz: „Hää?“
Es gleicht kein Mensch bis ins Detail
gar keinem andern, alldieweil
sich sonst derselbe Doppelmann*
ja mit sich selbst verwechseln kann ...
*) oder Doppelfrau – genau!
Stehst du auch mal vor einer Wahl,
mit der dazugehörigen Qual,
dann ruf: “Bist du noch so gelehrig -
bin ich doch keinem Sprichwort hörig!“
Zur Dualität der Identität
Kurz: „Hää?“
Es gleicht kein Mensch bis ins Detail
gar keinem andern, alldieweil
sich sonst derselbe Doppelmann*
ja mit sich selbst verwechseln kann ...
*) oder Doppelfrau – genau!
Die Unabhängigkeit von der dualen Identität
Es gleicht kein Mensch dem anderen – richtig
Das fand der Kurt heut Nacht so wichtig
Uns die Erkenntnis mitzuteilen
Tat Kurt damit gar nicht verweilen
Verließ um vier Uhr morgens schon das Bett
Und dichtete sein Frühsonett
Auch unser Kurt ist unvergleichlich
Beschenkt er uns doch täglich immer reichlich
Mal opulent, auch mal dann schlicht
In jedem Fall hat er’s gedicht
Oft steht er da vor mancher Wahl
Die ihm bereitet dann noch Qual
Doch unser Kurt ist so gelehrig
Und deshalb keinem Sprichwort hörig
Brilliert hier stark in Poesie und Prosa
Schein Steak das isst er gerne innen rosa
Beim Dichten und gutem Geschmack
ist Kurt noch immer ganz auf Zack !
Es gleicht kein Mensch dem anderen – richtig
Das fand der Kurt heut Nacht so wichtig
Uns die Erkenntnis mitzuteilen
Tat Kurt damit gar nicht verweilen
Verließ um vier Uhr morgens schon das Bett
Und dichtete sein Frühsonett
Auch unser Kurt ist unvergleichlich
Beschenkt er uns doch täglich immer reichlich
Mal opulent, auch mal dann schlicht
In jedem Fall hat er’s gedicht
Oft steht er da vor mancher Wahl
Die ihm bereitet dann noch Qual
Doch unser Kurt ist so gelehrig
Und deshalb keinem Sprichwort hörig
Brilliert hier stark in Poesie und Prosa
Schein Steak das isst er gerne innen rosa
Beim Dichten und gutem Geschmack
ist Kurt noch immer ganz auf Zack !
Also, lieber Nimrod – euer Kurt ist sprachlos, und das schlicht und ergriffen ...
Danke für Deine Ode, die ich wie eine gut gereimte, amüsante Themen-Verknüpfung aus einigen der letzten Sprüche erkenne!
Es stimmt schon, dass ich oftmals Nachts verrückte Ideen notiere, die ich am Morgen gerne verwerte.
Auch als Greis macht es mir immer noch Spass, meine Haut auf den Markt der freien Kritiken zu tragen – immer in der grasgrünen Hoffnung, sie mögen nicht zu streng ausfallen ;-)) ...
Das folgende Gedicht ist vor etwa 53 Jahren
entstanden, kurz vor meiner Ausreise aus dem sozialistischen roten Labyrinth Rumäniens.
Fabel
Es trieb ein unerklärliches Verlangen
ein buntes Exemplar der Urwaldschlangen,
wie’s sonst nicht üblich ist in Schlangenkreisen,
vom Schwanz beginnend, selbst sich zu verspeisen.
Nachdem der meterlange Fraß gelungen,
sich das Reptil mit Appetit verschlungen,
lag es, sich selber satt und mit Behagen,
noch unverdaut in seinem eigenen Magen.
Doch bald darauf, da wurde es gewahr,
dass es hier drinnen ziemlich faulig war,
und stinkig zwischen modernden Kulissen,
die‘s in sich trug - doch ohne es zu wissen.
Und es erbrach sich selbst, gleich auf der Stelle,
döst wieder träge in der Sonnenhelle,
und schillert weiter Farben in den Raum -
sein Inneres? Nichts als ein böser Traum ...
Danke für Deine Ode, die ich wie eine gut gereimte, amüsante Themen-Verknüpfung aus einigen der letzten Sprüche erkenne!
Es stimmt schon, dass ich oftmals Nachts verrückte Ideen notiere, die ich am Morgen gerne verwerte.
Auch als Greis macht es mir immer noch Spass, meine Haut auf den Markt der freien Kritiken zu tragen – immer in der grasgrünen Hoffnung, sie mögen nicht zu streng ausfallen ;-)) ...
Das folgende Gedicht ist vor etwa 53 Jahren
entstanden, kurz vor meiner Ausreise aus dem sozialistischen roten Labyrinth Rumäniens.
Fabel
Es trieb ein unerklärliches Verlangen
ein buntes Exemplar der Urwaldschlangen,
wie’s sonst nicht üblich ist in Schlangenkreisen,
vom Schwanz beginnend, selbst sich zu verspeisen.
Nachdem der meterlange Fraß gelungen,
sich das Reptil mit Appetit verschlungen,
lag es, sich selber satt und mit Behagen,
noch unverdaut in seinem eigenen Magen.
Doch bald darauf, da wurde es gewahr,
dass es hier drinnen ziemlich faulig war,
und stinkig zwischen modernden Kulissen,
die‘s in sich trug - doch ohne es zu wissen.
Und es erbrach sich selbst, gleich auf der Stelle,
döst wieder träge in der Sonnenhelle,
und schillert weiter Farben in den Raum -
sein Inneres? Nichts als ein böser Traum ...
Circulus vitiosus – DER Spruch unsres Lebens
Seit ewig kämpfen wir um Frieden,
doch ist uns der wohl nie beschieden,
solang wir nicht den Eifer dämpfen,
jahraus, jahrein für ihn - zu kämpfen!
Seit ewig kämpfen wir um Frieden,
doch ist uns der wohl nie beschieden,
solang wir nicht den Eifer dämpfen,
jahraus, jahrein für ihn - zu kämpfen!
Manchmal möchte man sich doch gerne in den „Hintern“ beißen !
Die Fabel hier von Kurt es schafft,
zu Zweifeln an dem Lobe: „fabelhaft“
Im Gegenteil, es hört sich grausig an,
was diese Schlange da mit sich getan.
Nun, um nicht lange rumzufackeln,
Versuche dieser Art gibt’s auch bei Dackeln
Das ist dann ein besonderer Tanz
Wenn er sich beißt in seinen Schwanz.
Noch schöner aber ist die Fabel
Vom Storch mit seinem spitzen Schnabel
Wollt doch die blind, doch schlaue Schleichen
Durch alle Türen aus dem Storch entweichen.
Zweimal ist’s ihr dann auch gelungen
Der Storch hat sie jedoch ein drittes Mal verschlungen
Und brachte dann in sinniger Erfindung
Die beiden Türen in Verbindung.
Sprach fröhlich dann zum Schleichenwurm hinein:
Nun richt dich auf ne Rundreis ein!
Und wie geht‘ uns manchmal, den Menschenkindern
Auch wir bissen uns doch gern mal in den Hintern.
Das jedoch dann vorbehalten ist,
nur dem, der sehr gelenkig ist.
Ne Turnerin, ein Akrobat
nur diese Privilegien hat,
die können sich dann so "verbiechen"*
und ihren Furz direkt am Anus riechen
*diese "Verbiegung" des Wortes diente dem besseren Reimen!:-)))
Die Fabel hier von Kurt es schafft,
zu Zweifeln an dem Lobe: „fabelhaft“
Im Gegenteil, es hört sich grausig an,
was diese Schlange da mit sich getan.
Nun, um nicht lange rumzufackeln,
Versuche dieser Art gibt’s auch bei Dackeln
Das ist dann ein besonderer Tanz
Wenn er sich beißt in seinen Schwanz.
Noch schöner aber ist die Fabel
Vom Storch mit seinem spitzen Schnabel
Wollt doch die blind, doch schlaue Schleichen
Durch alle Türen aus dem Storch entweichen.
Zweimal ist’s ihr dann auch gelungen
Der Storch hat sie jedoch ein drittes Mal verschlungen
Und brachte dann in sinniger Erfindung
Die beiden Türen in Verbindung.
Sprach fröhlich dann zum Schleichenwurm hinein:
Nun richt dich auf ne Rundreis ein!
Und wie geht‘ uns manchmal, den Menschenkindern
Auch wir bissen uns doch gern mal in den Hintern.
Das jedoch dann vorbehalten ist,
nur dem, der sehr gelenkig ist.
Ne Turnerin, ein Akrobat
nur diese Privilegien hat,
die können sich dann so "verbiechen"*
und ihren Furz direkt am Anus riechen
*diese "Verbiegung" des Wortes diente dem besseren Reimen!:-)))
Der zögerliche, bloß gedachte Lückenbüßerspruch des Tages
Es wär ein Tag mit ohne Spruch,
so wie ein Bein mit ohme Bruch,
so wie ein Kopf mit ohne Hirn,
und wie der Himmel ohne Gestirn ...
Es wär ein Tag mit ohne Spruch,
so wie ein Bein mit ohme Bruch,
so wie ein Kopf mit ohne Hirn,
und wie der Himmel ohne Gestirn ...
Und nun der Spruch
Vorbei ists nun mit dem Gestammel,
und hilflosem Verbal-Gerammel;
erwartungsvoll beginnt der Tag -
so komme denn, was kommen mag ...
Vorbei ists nun mit dem Gestammel,
und hilflosem Verbal-Gerammel;
erwartungsvoll beginnt der Tag -
so komme denn, was kommen mag ...
Der fromme-Wunsch-Spruch
Ein Spruch geht um die ganz Welt,
es ist ein Spruch, der uns gefällt: *
Es mögen alle Kriegerherden
zu friedliebenden Hirten werden ...
*) vergleiche: Joseph Schmidt: Ein Lied geht ...
Ein Spruch geht um die ganz Welt,
es ist ein Spruch, der uns gefällt: *
Es mögen alle Kriegerherden
zu friedliebenden Hirten werden ...
*) vergleiche: Joseph Schmidt: Ein Lied geht ...
Der Sinn-hinterfragende Limerick
Es wollte ein Mann aus Flandern
die Erde bis Flandern umwandern.
Warum, wusst’ er nicht,
doch setzte der Wicht
schön einen Fuß vor den andern ...
Es wollte ein Mann aus Flandern
die Erde bis Flandern umwandern.
Warum, wusst’ er nicht,
doch setzte der Wicht
schön einen Fuß vor den andern ...
Der praktische Mittagsmahl-Spruch
Es ward dem Adalbert Kaluppe
das selbstgekochte Essen schnuppe -
drum riet man in der Selbsthelfgruppe,
ihm zur Konserve - BIHUN-Suppe ...
Es ward dem Adalbert Kaluppe
das selbstgekochte Essen schnuppe -
drum riet man in der Selbsthelfgruppe,
ihm zur Konserve - BIHUN-Suppe ...
Guten Appetit – lieber Kurt !
Das Problem des Kaluppe braucht Kurt nicht zu plagen,
selbst jetzt, in seinen hochbetagten Tagen
sticht heraus er aus seiner Altersgruppe
weil er sich selbst zubereitet die Betramsuppe
In Herrenberg-Gültstein riecht’s gut an allen Enden und Ecken
Drum lieber Kurt, lass Dir’s dann auch gut schmecken !
Das Problem des Kaluppe braucht Kurt nicht zu plagen,
selbst jetzt, in seinen hochbetagten Tagen
sticht heraus er aus seiner Altersgruppe
weil er sich selbst zubereitet die Betramsuppe
In Herrenberg-Gültstein riecht’s gut an allen Enden und Ecken
Drum lieber Kurt, lass Dir’s dann auch gut schmecken !
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