Das vergiftete Gebäck

Frau, 62 Jahre, aus Jakobsdorf bei Bistritz


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Es war einmal eine arme Frau, die in ihrer Not zu gräflichen Herrschaften betteln ging. Die Gräfin war dies nach einiger Zeit leid, und so gab sie eines Tages der Alten ein Gebäck, aus feinem Nuller-Mehl gebacken, das jedoch vergiftet war. Die Alte verzehrte das Gebäck nicht sofort, sondern legte es in ihren Korb. Auf dem Rückweg traf sie den Sohn der Gräfin, der - als er das feine Gebäck sah - ein Stück davon haben wollte.

Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 15. März 2019

Schlagwörter: Sage, Märchen

Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

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