Vom Weinspediteur zum Hotelportier in Sinaia

Kurator, 81 Jahre, aus Rode

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Im fünften und letzten Teil erzählt der ehemalige Roder Kurator von seiner Zeit als Hotelportier in Sinaia. Den Traum vom eigenen Restaurant konnte er jedoch nicht verwirklichen, da seine Frau lieber im Heimatort bleiben statt nach Sinaia umziehen wollte.

Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 30. Mai 2008

Schlagwörter: Hotelportier, Sinaia

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Kommentare

Aufnahme wurde 2 mal kommentiert.

  • der Ijel

    1der Ijel schrieb am 01.06.2008, 09:14 Uhr:
    Mit diesem fünften Kapitel, schließe ich die Transkription der Roder Tonbandaufnahmen von 1973 vorläufig ab.

    Ältestes Haus in Rode,
    -- gehört ins Museum .

    Hallo Wittl!
    Kust tüe det Beld mat der older Stufw hier eraner bekun ?

    Niemest dehaim?

    De Diir hing nårlich an der Nårf
    ich klåpt ün, dråi jieng sä åf,
    ich jruezt uch wä jewünt,
    et iemtwert niemest

    ståll uch ainsem bliw et
    wä am Jråf....
    iwern Diirpel rüf ich eanen:
    „Wünt häi iemest“?

    De Schlau an´t Bild håt ich jenun,
    an trot zeroitch, mät besåinderem Respekt,
    hün duitlich ois der Keap vernun:
    „Bleiw hir zeu! Verstaist teu menen Dialekt“?

    Ich zeackt, et wiss sich niemest,
    dreht mich åm, wall oalles låsse ståhn.
    Neu raid dä Stüfw ke mich
    vüm Himmelz, an wal mich net låsse jåhn:

    ˝Ǻldest Stüw an der Jemain, bän iech
    håt d´irscht an Douch ois Strii,
    sä muchte mich ois Laim
    eus Olden, an wåiren derbäi niuch früh“….

    Iech tråkest: „Tierf em häi…fotographieren?
    iech verstå se schün ihr Sproich,
    bä Journalist, weal Uich net luuner stiiren,
    når hün iech niuch an Froich:“










    „Mich wåindert aint am maisten
    dått em Uich åls Stüw bäs huit hüt låsse ståhn.
    Wä daunkt ihr et dem Maister, dått
    diet Douch net sålwest, Ihr hüt messen dråån“?

    „Di Miensch di miech net hüt jemoort
    ois jailer Aird miech hüt jeschmeaßen,
    däi Verwamdscheft hün iech iewerdoort,
    am Joihrhaindert, dot tierft ihr oalles weaßen!

    Dot Strih vüm Douch nam hai aröi,
    hüt miech beheutsem sålwest åmjebaut.
    Den Huet ois Strih nam hai siech öi
    vüm jråien Haift, an wünt a mir vertraut.

    Huit es za mir niemest dehaim
    iech bän allain an der Jemain dä åldest Stüw“...!
    Iech friecht: „Jebaut ois Laim,
    wi woos di Maister, deu am olde Röd häiif?“

    „Der Wänd når koint dot weaßen,
    hai hüt mer et arzohlt’ Di miech af diese Rain
    jestolt, miech hüt verschühnt, net öijereaßen,
    di miech jebaut hüt, wos sålwest auch ois Laim.“

    Sept. 2005 der Ijel


  • der Ijel

    2der Ijel schrieb am 07.02.2009, 08:53 Uhr:
    Kapitel IV Weinbau.
    Kamf gegen Filoxera und Peronospora

    Vom Weinspediteur zum Hotelportier.
    Kanne Se noch erziellen vum Wenjbaa
    wa et wor ?

    Wienbau håtte mer häi,
    a Jeeder di trööcht dernåi, mät dem Wien,
    sal a siech east,-----bauen.
    Und dürch doot es viell jemoucht
    woarden. Dürch de Wienbau.
    Ddenn a Jeeder moucht deo,----
    dien---- an hoalf Jiuch hoat-----
    dot wos schün neo--- an hoalf Jiuch,
    dåhear kåint a riechnen
    bäs åf 300 Aimer.

    Vun em Hoalwe Jooch ?

    Chå, vün am Hoalwe Jiuch---
    Waunert-----wol et jeot Sorten woihren.
    Denn ajeedet--- mir bauden deo,
    Mädchentraube, deo maist än
    uch Nåiburger, Kiennengsausten,
    Austen, Risling, ----
    Et woihren jeot Sorten häi,
    und håtten uch än de Kaifar ----
    dä kwåimen vü Scheessbrich-----
    uch vü Krünen kwoimen se hair
    Wien kaifen--- vü Vasharheli,
    Wut iech sålwes hü jeschuft
    de Wien kee Vasharheli uch kee
    Sovatå deo, viel Joihr, feste.
    Ǻlle Wiuchen an Kuffvel Wien
    schufft iech.

    End so Se, gow et net uch esi en ----
    Veriin, datt em åsi------ dått em de Wenj
    summelt ---uch zesummeschådd ?

    Mir sallen dot mouchen,
    Mir håtten dot beschlössen, sallen----
    an der Ziet, salle mer de Såål bauen,
    häi a Röd, an jrüssen Såål.
    Und di Såål sal haunder der Schiul kün,
    woi de Schiul eas var der Kiirch,
    vün der Kiirch åffen doi sal an-----
    sal der Kållar wearden.
    Uch am Kållar sall Wien var de
    Frauenverain dått em dåi
    Brulleft kåint jain.
    Dåi sal Jefees, asü Scheiwen
    uch oalles, wut et briecht dör,
    uch Däschtecher---
    sal eajekauft wearden,

    Und dot sall dråi an der Kuchel
    eajeschlössen wea--sien,
    und wun an (Hochzet) Bruilleft wos
    såll em dråi direkt dör zauchen,----
    uch neastmih zedeoen, nicha mih Jefees
    uch neast mih, dot sall oalles----
    De Bedäneng sall viulzailich
    sien dåi. Nåi eosem Plån
    den mer deo hoatten.

    Et wörd uch jesümmelt Wien far dot,
    et wos an, et woiren an---- Toisend---- Toisendvairhaindert Aimer Wien
    håt em jesümmelt, an am Kållar,
    und di sall dråi verkauft wearden,
    und sall det Jeeld dot sall----
    det Fundament sien
    dått mer ü kåinde feejen.

    Ǻwer dråi kwam der Kräch,
    und et äs oalles am Hoalwe bliwen.-----
    Und dot Jeeld wörd dråi wieder
    åfjedailt den Luiden
    däden et håtten jejain.
    Asü wos dot deo---

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