Aufnahmen zum Schlagwort Arbeit

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Alltagsplauderei in Puschendorf

Frau, 62 Jahre, aus Puschendorf


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"Hier geboren, hier getauft, hier konfirmiert, hier geheiratet und hier soll man mich begraben - das ist mein Heimatort". Das sind die Worte der 62jährigen Erzählerin aus Puschendorf. Nach ihren Jugenderinnerungen gefragt, sagt sie: "wir sind immer gequält gewesen". Weiterhin erzählt sie von ihrer Ehe und dem Hausbau. Nach der Arbeit gefragt erzählt sie beschwingt von der Arbeit im Weingarten, vom Hanfanbau und -verarbeitung. Weiterhin berichtet sie vom Spinnen und Weben. Lustig berichtet sie auch, wie sie barfüßig zum Milchverkauf nach Hermannstadt fuhr. [mehr...]
Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 18. Februar 2019 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Arbeitsalltag als Bäcker

Mann, aus Nadesch
Ein Nadescher erzählt sehr anschaulich von seiner Arbeit als Bäcker. Es beschreibt detailliert die Materialien, Arbeitsgeräte und Maschinen die beim Backen zum Einsatz kommen. Die verschiedenen Brotsorten und Mehlsorten werden erwähnt. Er backt nicht nur für die prätentiösen Nadescher sondern auch für die Nachbargemeinden Zuckmantel und Maniersch. Wussten sie schon, dass ein Brot auch seine Krankheiten hat? [Aufnahme anhören »]
16:47 Minuten, 7.7 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 7. Februar 2019

Flucht nach Österreich und Rückkehr

Frau, 39 Jahre, aus Minarken
Eine 39jährige Frau erzählt ihre bewegte Lebensgeschichte. Sie wurde von ihren Großeltern großgezogen, da ihre Mutter früh gestorben war. Von ihrer Flucht nach Österreich mit Pferdewagen im Treck. Das kurze Leben in Österreich. Viel Elend erlebt sie auf der langen Rückreise nach Siebenbürgen mit der Bahn. Das Elternhaus war besetzt. 1954 hat sie geheiratet. Weiterhin berichtet sie von den vielen Schwierigkeiten im Alltagsleben. [Aufnahme anhören »]
10:53 Minuten, 10 MB • Aufnahmejahr: 1972 - Veröffentlicht am 31. Januar 2019

Türkisch Korn

Bauer, 78 Jahre, aus Meeburg
Ein 78-jähriger Bauer berichtet über die Feldarbeit im Jahreslauf. Die vielzähligen Aufgaben eines Bauern - von Frühjar bis Winter - werden aufgezählt und die verschiedenen Arbeitsgänge beschrieben. Anbau bzw. Aussaat vom Hafer, Mais, Rüben und Kartoffeln. Mit "Türkisch Korn" wird der Mais bzw. Kukuruz bezeichnet. Nach Mitteleuropa kam der Mais erst über den Umweg des Vorderen Orient also vom Osten her, und weil die Menschen seine eigentliche Herkunft nicht kannten oder vergessen hatten, wurde er „Türkisch Korn“ oder „Türkischer Weizen“ genannt. Bei den Türken wiederum hieß er „Agyptisches Korn“ und bei den Ägyptern „Syrische Hirse“. [Aufnahme anhören »]
2:53 Minuten, 1.3 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 13. Januar 2019

Hanfanbau, Hanfbearbeitung und Weben

Frau, 35 Jahre, aus Ludwigsdorf
Es wird vom Hanfanbau und dessen umfangreiche Bearbeitung berichtet. Die einzelnen Arbeitsgänge werden erläutert. Schließlich werden die Endprodukte genannt, die man aus dem Hanf herstellen kann. Tischtücher, Leintücher, Handtücher, Strohsäcke, Säcke und vieles mehr. [Aufnahme anhören »]
2:29 Minuten, 1.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 9. Dezember 2018

Arbeiten von früh bis spät

Frau, 37 Jahre, aus Marktschelken
In Marktschelken sind die meisten Leute angestellt. Sie fahren um 5 Uhr morgens mit dem Zug los und kommen erst um 17 Uhr wieder zurück. Die meisten arbeiten in Hermannstadt und sind dann abends immer sehr müde von der schweren Arbeit. Aber zu Hause wartet dann meist auch noch genug Arbeit auf sie. Probleme macht auch der Fluss, der durch Marktschelken fließt. Oft kommt es zu Überschwemmungen. [Aufnahme anhören »]
4:02 Minuten, 1.9 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 21. April 2011

Weinlese in Kleinschelken

Frau, 45 Jahre, aus Burgberg
Im Jahre 1949 zogen einige Burgberger Jungen und Mädchen nach Kleinschelken in die Weinlese. Da es damals keine Busverbindung gab, mußten sie zu Fuß nach Kleinschelken laufen. Nach einer Pause in Bell gelangten sie am Abend in Kleinschelken an, wo sie sich Unterkünfte suchen mußten. Tagsüber wurde im Weinberg gearbeitet, abends wurde mit der Kleinschelker Jugend gefeiert. Aber trotz der lustigen Abende, hatten einige nach einer Woche schon Heimweh nach Burgberg [Aufnahme anhören »]
5:11 Minuten, 2.4 MB • Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 19. April 2011

Feldarbeit beim GOSTAT

Frau, 57 Jahre, aus Braller
Mit der Staatsfarm (GOSTAT) schließt man einen Vertrag über ein bestimmtes Arbeitspensum ab. Da der Arbeitstag um sieben anfängt, muß man schon um fünf aufstehen, denn die eigenen Kühe müssen ans Dorfende gebracht werden. Auf der Staatsfarm arbeiten über dreißig Frauen, so daß es meist sehr unterhaltsam und lustig zugeht. [Aufnahme anhören »]
5:56 Minuten, 2.7 MB • Aufnahmejahr: 1969 - Veröffentlicht am 18. April 2011

Geschichte der Wollweberei in Heltau

Weber, 75 Jahre, aus Heltau
Seit etwa 1500 wurde in Heltau die Wollweberei betrieben. Die Wollweber waren in der Wollweberzunft organisiert und mußten deren strenge Regeln befolgen. Weiterhin wird von der Entwicklung der Wollweberei und deren Mechanisierung berichtet. [Aufnahme anhören »]
5:19 Minuten, 2.4 MB • Aufnahmejahr: 1968 - Veröffentlicht am 15. April 2011

Feldarbeit in der LPG im Jahreslauf

Frau, 43 Jahre, aus Kirchberg
Die Arbeit in der LPG - umgangssprachlich auch "Kollektiv" genannt - beginnt im Frühjahr mit dem Verteilen von Stallmist, gefolgt vom Pflügen, der Aussaat, dem Unkraut-Hacken im Sommer und der Ernte im Herbst. Nach dem verregneten Jahr 1970, wo die Ernte sehr mager ausfiel, verspricht das Jahr 1971 eine reiche Ernte - wenn das Wetter gut bleibt. [Aufnahme anhören »]
5:57 Minuten, 2.7 MB • Aufnahmejahr: 1971 - Veröffentlicht am 9. April 2011

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Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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