Aufnahmen zum Schlagwort Arbeitswelt

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Arbeitsalltag als Bäcker

Mann, aus Nadesch


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Ein Nadescher erzählt sehr anschaulich von seiner Arbeit als Bäcker. Es beschreibt detailliert die Materialien, Arbeitsgeräte und Maschinen die beim Backen zum Einsatz kommen. Die verschiedenen Brotsorten und Mehlsorten werden erwähnt. Er backt nicht nur für die prätentiösen Nadescher sondern auch für die Nachbargemeinden Zuckmantel und Maniersch. Wussten sie schon, dass ein Brot auch seine Krankheiten hat? [mehr...]
Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 7. Februar 2019 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Arbeit auf dem Bau

Rentner, 70 Jahre, aus Großprobstdorf
Der 70-jährige Erzähler berichtet über seine Zimmermannslehre, die Arbeit auf dem Bau und sein Rentnerdasein. Er erklärt ausführlich wie ein Dachstuhl erstellt wird. Für die landwirtschaftlichen Arbeiten, die neben seiner Arbeit als Zimmermann zu Hause anfielen, war hauptsächlich seine Frau zuständig. [Aufnahme anhören »]
5:34 Minuten, 5.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

Hanfanbau und -bearbeitung

Frau, 63 Jahre, aus Arbegen
Der Hanf muss im Frühjahr angebaut werden. Ende August ist er dann meist fertig und muss gepflückt und getrocknet werden. Dann muss er noch umfangreich bearbeitet werden, bevor man ihn spinnen kann, was meist in den Wintermonaten geschieht. [Aufnahme anhören »]
13:39 Minuten, 12.5 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

Probleme durch die Schwefelfabrik

Frau, aus Kleinprobstdorf
Eine Frau aus Kleinprobstdorf erzählt welche Arbeiten im Laufe des Jahres im Garten anfallen. Die Abgase der nahen Schwefelfabrik zerstören aber einen Großteil der Ernte. Alle Obstbäume sind durch die Abgase zerstört worden, Kartoffeln "verbrennen". Auch sonst macht der agressive Schwefel den Bewohnern der Gemeinde eine Menge zu schaffen. Ein weiteres Thema ist die Arbeitswelt. [Aufnahme anhören »]
8:02 Minuten, 3.7 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 24. April 2011

Arbeit auf der Staatsfarm

Schweißer, 38 Jahre, aus Frauendorf
Nach der Schmiedelehre in Agnetheln arbeitete der Erzähler auf der Staatsfarm. Die Staatsfarmen sollen umgebaut und zu großen Unternehmen zusammengefasst werden. Er ist als Schweißer angestellt und ist hauptsächlich für die Reparatur von Maschinen zuständig. [Aufnahme anhören »]
5:42 Minuten, 5.2 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 23. April 2011

Arbeit als Elektriker

Elektriker, 34 Jahre, aus Schaal
Der 34-jährige Erzähler aus Schaal berichtet über seine Ausbildung und seine Arbeit. Nachdem er drei Jahren Militär absolviert hatte, wurde er als Elektriker beim elektrischen Werk in Hermannstadt eingestellt. [Aufnahme anhören »]
1:31 Minuten, 0.7 MB • Aufnahmejahr: 1970 - Veröffentlicht am 22. April 2011

Arbeiten von früh bis spät

Frau, 37 Jahre, aus Marktschelken
In Marktschelken sind die meisten Leute angestellt. Sie fahren um 5 Uhr morgens mit dem Zug los und kommen erst um 17 Uhr wieder zurück. Die meisten arbeiten in Hermannstadt und sind dann abends immer sehr müde von der schweren Arbeit. Aber zu Hause wartet dann meist auch noch genug Arbeit auf sie. Probleme macht auch der Fluss, der durch Marktschelken fließt. Oft kommt es zu Überschwemmungen. [Aufnahme anhören »]
4:02 Minuten, 1.9 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 21. April 2011

Flugzeugpionier Albert Ziegler in Schäßburg

Mann, 76 Jahre, aus Schäßburg
Im Herbst des Jahres 1913 waren Plakate in der Stadt Schäßburg plakatiert: "Albert Ziegler wird ... einen Schauflug veranstalten". Eine riesengroße Aufregung herrschte in der Stadt. Alle Geschäfte waren geschlossen. Die Fabriken stellten ihre Arbeit ein. Alle wanderten hinaus zu dem Flugschauplatz. Musikkapellen aus der ganzen Umgebung sind angereist. Die erste Flugschaunummer war gelungen. Der zweite Flug mit Passagier ist mißlungen. Beim Start ist der Flugapparat an den Weiden hängengeblieben und es kam zum Unfall. Die beiden waren nur leicht verletzt. Der Flugapparat ist dabei kaputt gegangen. Mit einem Spendenaufruf bei den Landsleuten hat das Geld für die Reparatur beschafft. Der Sprecher hat sich als Gehilfe beim Flugzeugpionier und Zeidner Landsmann Albert Ziegler angeboten und hat ihm zur Hand gehen dürfen. Im Frühjahr (April, Mai) 1914 war es wieder soweit. Extrablatt Plakatierung in Schäßburg: "Ziegler nach einem glänzenden Flug in Schellenberg gelandet". Der Sprecher sollte auch einmal bei einem Probeflug mitfliegen, doch leider hat es mit der Einwilligung der Eltern nicht geklappt. Seine Mutter: "Esi long äch ter ze befielen hun, sätzt ta mer en nichen Europlan ännen". Kurz nach dem gelungenen Probeflug ist der Erste Weltkrieg ausgrochen. Ziegler war als Testpilot (Einflieger) in Ungarn bei einer Flugzeugfabrik eingesetzt. Nach dem Krieg hat er sich eine Autogarage in der Langgasse in Kronstadt eingerichtet und gab Chauffeurkurse in verschiedenen Städten des Landes. Angeblich ist er in Deutschland gestorben. [Aufnahme anhören »]
9:06 Minuten, 8.3 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 15. März 2011

Anleitung zum Bau einer Scheune

Zimmermann, 62 Jahre, aus Großau
Im Jahre 1922 bis 1924 hat er in Hermannstadt, beim Baumeister Ferdinand Königer, das Zimmerei Handwerk erlernt. Gearbeitet hat er Zeit seines Lebens auf Baustellen im ganzen Land. Der Aufbau einer Scheune wird ausführlich auf landlerisch vom Großauer Zimmermann erläutert. [Aufnahme anhören »]
12:31 Minuten, 5.7 MB • Aufnahmejahr: 1968 - Veröffentlicht am 4. März 2011

Pendeln mit den Bussen und Nachbarschaftshilfe

Mann, aus Kleinblasendorf
Seit 21 Jahren arbeitet der Sprecher in der Emaillefabrik in Mediasch. Er arbeitet in drei Schichten. Mit dem Buss zu pendeln ist schwer, weil die Busse verspätet oder gar nicht kommen. Oft wird gedrängelt. 700 Leute wollen täglich mit den Bussen in die Arbeit nach Mediasch zu fahren. Die Busse gehen oft kaputt. Kein Wunder wenn statt 40 Leuten manchmal dann auch 100 mit so einem Bus transportiert werden. Der Sittag wird von den beiden Nachbarschaften zusammen im Saal gefeiert. [Aufnahme anhören »]
7:03 Minuten, 3.2 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 1. März 2011
Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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