Aufnahmen zum Schlagwort Bruderschaft

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Früher, in der Jugendzeit...

Mann, 62 Jahre, aus Urwegen


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Früher war die Jugend durchorganisiert. An ihrer Spitze standen 12 Älteste. Das schönste war das Einfüllen. Da wurde der Wein von Keller zu Keller durchprobiert und eingesammelt. Die Jugend musste schließlich guten Wein haben. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1969 - Veröffentlicht am 12. März 2019 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

Weihnachtsbräuche der Jugend

Zimmermann, 62 Jahre, aus Großau
Es wird von einigen landlerischen Bräuchen zu Weihnachten in Großau erzählt. Weiterhin wird von der sogenannten Rokestuf berichtet. Die gesamte Dorfjugend hat sich im Saal kränzchenweise zusammengefunden. Die Mädchen haben gesponnen, genäht, gestrickt und gestickt. Einige Burschen haben Laubsägearbeiten gemacht, doch die meisten Jungen haben Dummheiten gemacht oder haben die Mädchen geneckt. Zwei Presbyter hatten die Aufsicht. In Großau waren die Bruder- und Schwesternschaften in jeweils eine sächsische und eine landlerische getrennt. [Aufnahme anhören »]
6:05 Minuten, 2.8 MB • Aufnahmejahr: 1968 - Veröffentlicht am 3. April 2011

Aufnahme in die Bruderschaft

Mann, 63 Jahre, aus Durles
Nach der Konfirmation wurden die Jugendlichen in die Bruderschaft bzw. Schwesternschaft aufgenommen. In der Bruderschaft galten strenge Regeln hinsichtlich des sittlichen Verhaltens. Verstöße wurden geahndet, in manchen Fällen sogar mit Ausschluß bestraft. [Aufnahme anhören »]
3:17 Minuten, 3 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 31. März 2011

Nachbarschaft und Fastnacht

Mann, 61 Jahre, aus Michelsberg
Die Gemeinde Michelsberg ist in fünf Nachbarschaft eingeteilt. Die Nachbarschaften wählen ihre Nachbarväter im Winter, am Richttag zur Fastnachtzeit. Der Nachbarvater muß für Ordnung sorgen, beispielsweise dass die Gassen am Samstag gekehrt werden. Die Jugend ist in Schwesternschaften und Bruderschaften organisiert. Die Bruderschaft bekräftigen den gewählten Altknecht, indem sie ihm das Amt heimtragen. Bewirtet werden die Burschen mit Stritzel, Hanklich und Wein. Bei einem anderen Brauch erscheinen schön gekleidete Reiter mit ihren geschmückten Pferden und reiten am Angfang des Aufzuges. Zum Abschluß der Fastnacht maskieren sich die Burschen, Sie versammeln sich beim Altknecht und gehen lustig durch die Gemeinde. Dabei wird auch ein "Pajatz" aus Stroh zu Grabe getragen und verbrannt. Bei dieser Gelegenheit werden lustige Reden gehalten und auch so manches gesagt, was man im nüchternen Zustand nicht sagen würde. [Aufnahme anhören »]
5:17 Minuten, 2.4 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 8. März 2011

"Verbotene Wirtschaft"

Mann, 63 Jahre, aus Durles
Bei der Verbotenen Wirtschaft handelt es sich nicht um eine illegale Tätigkeit, sondern um das jährliche Fest der Durleser Schwestern- und Bruderschaft. Der Name kommt daher, daß an dieser Feier keine anderen Personen als die in der Schwestern- und Bruderschaft organisierten Personen teilnehmen dürfen. Beim ersten Tanz werden die Tanzpartner dem Alter nach gewählt: der älteste Mann tanzt mit der jüngsten Frau und die älteste Frau mit dem jüngsten Mann. Somit haben die unerfahrenen Tänzer einen erfahrenen Partner an der Seite. [Aufnahme anhören »]
5:31 Minuten, 5.1 MB • Aufnahmejahr zwischen 1966 und 1975 - Veröffentlicht am 10. Februar 2011

Familiengründung

Mann, 73 Jahre, aus Deutschpien
Die "Großknechte" traten der Bruderschaft bei, die ihre Mitglieder zu einem züchtigen Lebenswandel anhielt. Dann ging es ans Heiraten, ohne lang "im Türchen zu stehen". Die ersten 13 Jahre der Ehe lebte der Erzähler mit der Großmutter und der Mutter seiner Frau auf einem Hof - ohne großes Gezänk. [Aufnahme anhören »]
1:56 Minuten, 0.9 MB • Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 2. Februar 2011

Von Bruderschaft und Schwesternschaft, Maibäumen - und den "Mexikanern"

Kurator, 81 Jahre, aus Rode
Im zweiten Teil erzählt der Altkurator aus Rode von den drei Vierteldörfern und berichtet von den Pflichten und Aufgaben der Schwesternschaft und Bruderschaft, z.B. regelmäßigem Kirchgang, Hilfe beim Hausbau und Instandhaltung der Feldbrunnen. Zu Pfingsten wurden den Mädchen Maibäume und Palmweiden gesetzt. Und was es mit den "Mexikanern" in Rode auf sich hat, das erfahren Sie auch in dieser Aufnahme [Aufnahme anhören »]
5:36 Minuten, 6.4 MB • Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 15. Februar 2008
Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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