SbZ-Archiv - Stichwort » Mensch«

Zur Suchanfrage wurden 3160 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 11 vom 15. November 1961, S. 12

    [..] tung seiner Mitmenschen erworben hat. Viele, die seinem Sarge gefolgt und an sein Grab getreten waren, haben seinen allzu frühen Heimgang tief bedauert, denn Michael Zeck war ein aufrechter und wahrer Mensch, der niemandem nach dem Munde redete, der in Bescheidenheit und Zuversicht still seinen Weg ging und auf dessen Antlitz bis in die Tage seiner Krankheit hinein niemals eine Verdüsterung zu sehen war. Ein gläubiges und Gott ergebenes Herz lebte in ihm und hat ihn auch schw [..]

  • Folge 11 vom 15. November 1961, S. 15

    [..] aft und Patenland Als die große deutsche Völkerwanderung einsetzte und Millionen Deutscher aus dem Osten und Südosten in das Bundesgebiet strömten, hofften unsere damaligen Feinde, daß aus diesem Menschengewirr sich nie wieder ein lebensfähiger kräftiger Staat entwikkeln könnte, was ja damals auch ganz in ihren Interessen lag. Dann setzte die Marshallhilfe ein, und der Staat bemühte sich, die einzelnen Volksgruppen zu erfassen. Die verschiedenen deutschen Stämme begannen [..]

  • Folge 10 vom 15. Oktober 1961, S. 4

    [..] rein flog auf. Die jungen Leute erhielten zehn, fünfzehn und zwanzig Jahre Zuchthaus. Sie sollen jetzt im berüchtigten Schilf-KZ an der Donaumündung sein..." ,,Diese Urteile sind symptomatisch für die Menschenfeindlichkeit und Grausamkeit der rumänischen KP-Führung. Minderjährige junge Menschen werden schlimmer als Schwerverbrecher behandelt. Zugleich aber sieht man an dem Beispiel, wie isoliert, wie schrecklich' einsam die Deutschen Siebenbürgens heute sind. Von der geistige [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 2

    [..] en der Neujahrsnacht des Jahres als Jahrhundert der Humanität gefeiert wurde, ist im innersten Kern ein Jahrhundert der Barbarei geworden. Denn wenn inmitten dieses Jahrhunderts über Millionen Menschen über die Straßen der Welt und Europas ziehen müssen, aus ihrer Heimat gerissen wurden, um ihrer Haltung willen verfolgt wurden, so ist das nicht Humanität, sondern dann ist das Brutalität und Barbarei. Es sei zu hoffen, -- sagte der Minister -daß solches Schicksal nicht [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 4

    [..] Seite S I E B E N B Ü R G I S C H E ZEITUNG . September Dr. Fritz Theil f Am . Juli erlöste der Tod im Caritasspital von Locarno einen schwergeprüften Menschen von seinen Leiden und fand ein genialer Geist den Frieden, den ihm ein von fieberhafter Unruhe und zwiespältigem Ringen erfülltes Leben versagt hat. Dr. Fritz Theil spielte in der Zeit vom ersten Weltkrieg bis zum Beginn des zweiten in der siebenbürgisch-sächsischen Publistik eine große Rolle, und er st [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 5

    [..] anderungsbehörden hiefür auf. Wir Donauschwaben fordern, daß diese österreichische Einwanderungspolitik einer dringenden Revision unterzogen wird, und daß bei der Beurteilung der Einzelfälle vor allem menschliche Erwägungen in Betracht gezogen werden. Wir können und wollen hier nicht auf alle unsere weiteren Anliegen eingehen. Jenen aber, die meinen, daß es heute in Österreich oder in Deutschland ein volksdeutsches Flüchtlingsproblem nicht mehr gibt, weil in den Jahren sei [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 7

    [..] s Gott doch allezet, vur Maurer ent vor Zämmerlet! * , Bast tea irest geat afgenuen, mest te net glech wedderkunn. Ein Lebensbericht Hans Wolfram Hockl: Ungewisse Wanderung. (Von Krieg zu Krieg -- von Mensch zu Mensch). Gzln., S., Pannonia-Verlag, Freilassing/Bayern, I. DM ., Hans Wolfram Hockl, in Lenauheim (Csatäd) im Banat, dem Geburtsort des Dichters. Nikolaus Lenau, geboren* war einer der Führer des Südostdeutschen Wandervogels taj Rumänien. -- Nach dem vo [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 9

    [..] gskameuns mit einigen seiner ehemaligen rad, ein Oberleutnant aus Mendes RegiKameraden ausführlich unterhalten, ment, erinnert sich noch gut an diese Uns ging es vor allem darum, sein soldatisches und menschliches Handeln zu ergründen. Zeit: ,,Wir waren bei Balga ans Haff gekommen. Mendes Regiment hielt eine . Es ging um jeden Nun, diese Gespräche waren sehr Tag, den man den Russen noch von aufschlußreich: Schon der junge Leut- der Küste fernhalten konnte. Da br [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 10

    [..] hält es sich, wenn man das Wort ,,dürfen" in einem Fragesatz verwendet. ,,Darf ich Sie begrüßen?", ,,Darf ich dir sagen?" -- das sind Wendungen, in denen sich die Achtung vor dem Abstand, der zwischen Menschen unangetastet bleiben muß, sprachlich rein ausprägen. ,,Ich darf" wirkt wie eine grobe und zugleich unsichere Anbiederung, ,,Darf ich?" wie eine Verneinung-. Wie die Kronstädter Schuster dem Deutschen Kaiser den Krieg erklärten Von Adolf Meschendörfer Am . Mai des Jahr [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1961, S. 11

    [..] Schulaufsatz Inwiefern Ist Anpassung notwendig, inwiefern gefährlich? ,,Was ist eigentlich Anpassung? Darunter verstehe ich mehr oder weniger das Einfühlungsvermögen in die Gesellschaft. Da nun jeder Mensch einen anderen Charakter hat und bei jedem die verschiedenen Wesensarten unterschiedlich ausgeprägt sind, so hat der eine ein größeres, der andere ein geringeres Quantum an Einfühlungsvermögen. In beiden liegt sicherlich eine gewisse Gefahr. Aber eines steht fest: Anpassun [..]