SbZ-Archiv - Stichwort » Mensch«
Zur Suchanfrage wurden 3160 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 5 vom 1. Mai 1951, S. 6
[..] Nätionalmuseum auf, in dem über tausend siebenbürgische Wappen abgebildet, beschrieben und mit geschichtlichen Erläuterungen versehen sind. Wir blättern uns durch die Wappen durch, in denen Schlangen Menschen oder Äpfel verschlingen, Wölfe am Mond lecken, Tiere Schwerter in den Krallen halten, Drachen sich in den Schwanz beißen, Gänse schnattern, Raben den Menschen die Augen aushacken. Viel blutrünstiges Zeug! Es sind ungarische Adelsgeschlechter, in deren Wappen Leoparden a [..]
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Folge 5 vom 1. Mai 1951, S. 7
[..] wei /''eltkriegen, immer neue Versuche, einen Ersatz Air die verlorene Heimat zu finden und sich hinLmzufinden in die vom Schicksal gewiesene harte ahn. Fünf Flüchtlingsleben mit viel Schwere rnd viel menschlicher Tragik. Iwe Eisenauer bilden in Taufkirchen eine große , «meinde. Sie füllen mit den Einheimischen den madhof. Die Feuerwehr mit ihren blitzenden tetaien und ihrer bayerischen Fahne steht mit!m unter den Leidtragenden. Der Vertreter der uichenländer Landsmannschaft [..]
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Folge 4 vom 1. April 1951, S. 5
[..] nd das unvergängliche Beispiel der Geschlossenheit aller, das Beispiel der Männer, die zum starken Gedanken hielten, auch wenn sie darüber zu Grunde gingen. Und war und ist noch immer die Buntheit des Menschlichen, wo hier und dort auf deutschem Land der Rumäne und Ungar in Nachbarschaft seines Lehrmeisters sich niederließ -- und ist und bleibt der eigenwüchsige Humer, dessen Quellen hier reicher als anderswo fließen, da die Einfalt in Trennung und Verbindung des eigenen und [..]
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Folge 4 vom 1. April 1951, S. 6
[..] ztal, Bukin u. a. einst deutschen Gemeinden. Das Bild der .Muttergottes zeigt sich am Fenster, an der Wand eines ehedem schwäbischen Hauses zu bestimmten Stunden und die Nachricht davon lockt hunderte Menschen herbei. Die makedonischen Neusiedler oder die Partisanen, die das Erbe der vertriebenen, getöteten Deutschen angetreten haben, wollen das Bild von der Mauer wegweißeln, es kommt durch die Tünche durch. Ein Partisan schießt danach, sein Arm Wird steif. Einer zündet im Zo [..]
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Folge 3 vom 1. März 1951, S. 3
[..] r geworden, hinter dem der Staub nachflattert über drei Dorffluren. Drinnen aber, in der engen Arche, geht nicht ein Hauch von Wind. Da klirren die Fenster geschlossen in den Rahmenleisten. Mensch sitzt an Mensch zusammengeklemmt, der Sintflut entgegen, und manchmal schlägt ein Huhn die Flügel über die gleichmäßig hüpfenden Knie hin, und zwanzig Hände fassen nach, bis die Besitzerin es niederstopft unter ihren Rock, wo im Dunkel der Korb steht, prall von Gefieder. [..]
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Folge 2 vom 1. Februar 1951, S. 4
[..] Interesse der heimatvertriebenen Jugend liege, wenn sie davon absehe, die Heimatgefühle ,,zu schüren", da ihnen damit nur Schmerz bereitet und die ,,Eingliederung" erschwert werde: ,,So mancher junge Mensch, der seit den größten Teil seiner bewußten Jahre in der neuen Heimat zugebracht hat, brauchte sich hier wirklich nicht mehr als Fremder zu fühlen," wenn nicht die ,,selbstmitleidigen Flüchtlingsabende und die Landsmannschaften" wären. Diese erschwerten den ,,Prozeß d [..]
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Folge 1 vom 1. Januar 1951, S. 3
[..] Januar Siebenbürgische Zeitung Seite BRÜCKE VON MENSCH ZU MENSCH Gesellige Abende des Kreisverbandes Mündien München. Mit einem Abend ,,Siebenbürgischen Humors" eröffnete die Kreisgruppe München Stadt und Land des Verbandes der Siebenbürger Sachsen am . Januar im Cafe Ludwig am Odeousplatz die Reihe ihrer geselligen Zusammenkünfte. Die Anregung zu diesen Veranstaltungen, die monatlich einmal stattfinden sollen, gingen sowohl von Seiten unserer Landsleute, als auch vo [..]
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Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 9
[..] rasch alles Neuen bemächtigen, das in ihr Leben drängt. Nicht so Du, der erdverbunden wie kein anderer Maler, der Heimat immer wieder das Alte, das Gewesene auszukosten und neu zu empfinden sucht, als Mensch wie als Künstler. Darum gehörst Du zu jenen Entwurzelten, die getrennt von der heimatlichen Landschaft, im Seelischen und Leiblichen ihr Leben fristen. Dich brauche ich den Siebenbürgern nicht vorzustellen als den Maler mit dem untrüglichen Auge, als den treffsicheren Zei [..]
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Folge 4 vom 15. Oktober 1950, S. 10
[..] ei se an dier Schachtel eramerpeddert, sot se iwerrascht: Harr sach duer, dat ass jo e Knifei vu menyem Mon! Gonz bestammt! E sollen Knifei huet nor hie u senyem gewondsane Sangtigsleibel, sonst niche Mensch an der Gemin. 'ch hu se ze Jor af der Ris an Harmestadt gekuft. Am dise Knifei wil ech bidden. Scheier kend ich e brechen! De Fra Farran lechelt: Vun Harze garn wall ich En de Knifei uewtradden; awer gie Se Uecht, wuer S' en versorgen. Dann verwachene Sangtig hu mr 'n am [..]
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Folge 3 vom 15. September 1950, S. 1
[..] nen in ihren staatsbürgerlichen Rechten den deutschen Staatsbürgern gleichgestellt wurden. Diese rechtliche und politische Gleichstellung beseitigt aber noch lange nicht die soziale Ungleichheit. Viel Menschen guten Willens blicken heute auf das Europa, das kommen soll. Niemand aber sehnt dieses Europa mit heißerem Herzen herbei, als die Millionen Menschen, die ihre Heimat und ihr Vaterland verloren haben. In ihrem Namen darf ich Sie bitten: Schenken Sie diesen Millionen ein [..]









