SbZ-Archiv - Stichwort »Bäsch«

Zur Suchanfrage wurden 86 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 15. März 2006, S. 6

    [..] sen noch verschnoat, af der Iërd vill Schnie noch loat; det Schnieglekelchen stächt seng Hieft eräos, wäll wässen, wä et äs dertäos. Noch blest der Wängd, noch äs et fräsch, Rihcher fräsen äm kåålde Bäsch. Zwitt, zwitt, net bäs bekritt, geduuld dich noch e wennich: Hiësch hemlich, iwer Noocht kitt det Frähgohr dennich. Zur Autorin: Susanne Weber, geborene Fleischer, wurde am . November in Kleinschelken geboren. Sie war Lehrerin in Maldorf, Malmkrog und Agnetheln. Nach [..]

  • Folge 18 vom 15. November 2005, S. 7

    [..] Mät Mäh uch Nit e Sa°nnestrohl zem Durchbrach wäll gelangen. E Spännennätz vol Ma°rjendaa feht desen Lächtstrohl a°f uch tausend glitz'rän Äddelstien hehn a°f de Fäd'men dra°f. Der Niëwel wecht! Der Bäsch erstrohlt ä senjem Härwestklied uch Fa°rwen, dä det Uuch erfra°n, grän, giël uch brong uch rit, dä hot as Härrgott ausgescha°tt. Gesport hot hi net drun, denn a°lle Biem uch a°lle Strech hun uch dervu bekunn. Wä wonn dett net genach schi wer un härwestlicher Proocht, sejt r [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 2005, S. 14

    [..] es weiter mit dem Gedicht ,,Ein Kürbis spricht", vorgetragen von Frau Batzoni, und dem Beitrag von Susanne Weber: ,,Herbst" und ,,Der geizige Bauer". Für ihren musikalischen Beitrag, die Lieder ,,Der Bäsch wid giel" und ,,Des Feldes Blomen", ernteten die Geschwister Maria Göllner und Susanne Weber viel Applaus. Die Mitgliederversammlung begann mit dem Bericht und einer Schweigeminute, in welcher der Toten gedacht wurde. Nach dem Kassenbericht schlug Herr Krauss vor, den alten [..]

  • Folge 9 vom 15. Juni 2005, S. 6

    [..] en reklich Med", ,,Et schalt en Klong", ,,Hochzet hun mer", ,,Wat sal'm der Frä Schenster undan?", ,,Der Hochzetglokenklong", ,,Rokenlied", ,,Ir Medcher schleßt de Ruan", ,,Hiesch Jugendzegt", ,,Der Bäsch". Mit ,,Af deser Ierd" klang schließlich die äußerst stimmungsvolle Brauchtumsveranstaltung im Schrannen-Festsaal aus. Berührende Brauchtumsveranstaltung beim Heimattag Zuvor noch hatte der ganze Saal den Kindern und Jugendlichen auf der Bühne begeistert applaudiert. Unmitt [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 2004, S. 25

    [..] tbild ein. Erfreulich war es auch, dass jeder in seiner Mundart sprach. Immer wieder wurde die Aufführung durch begeisterte Beifallsbekundungen unterbrochen, und als in der Rockenstube das Lied ,,Der Bäsch wid giel..." angestimmt wurde, sang fast der ganze Saal mit, sogar beim ,,Broktlied" summten viele mit, ein Beweis, dass der Kontakt zwischen Bühne und Zuschauerraum ein inniger war. Es ist das Verdienst von Johanna Ziegler, dass diese mit vielen, nicht nur organisatorische [..]

  • Folge 19 vom 30. November 2004, S. 9

    [..] steme überdauert hat, stellte aber damals schon fest, dass die Landler L a n d s l e u t e i n K a n a d a Rose Schmidt Harwest Kault liajt sich Harwest iwer de Felder, ruit guldich Biadder forwen de Bäsch, de Sonn wärmt muad mät kauldem Bläck, der Sommer die läht schuin fahr zeräck. Schwer stejt der Niawel eus de Kuampeln, vum Hemmel nieselt et eisich kault, mir kruppesen an äs worem Heusken, und wässen der Wängter di kit bauld. Stall kit der Harwest ases Liawens, Daij eus F [..]

  • Folge 13 vom 10. August 2004, S. 8

    [..] ch stiht iensem e Bum, verwünscht vun der Häx ois der Meer; rahrst te dien un, schwarz wird deng Herz und hall deng Siil, wai der Teer. Schwarz Blädder um Bum, de Knieckt sen grum, schwarz Blädder am Bäsch, der Schwiewel recht fräsch, no Grass uch no Niewel, no Morjen uch Dah, no Hulz uch no Dochstahl, no lerd uch no Stien; no Schwiewel uch Gäft recht de gunz Gemien. Bai Kopesch am Tuet wid det Eisen schniet oold. nor de Legt bleiwen jang. Der Reen ließ am Pändel, de Gassen d [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 2002, S. 15

    [..] die Bühne frei für den Auftritt des Chores in seinen wunderschönen Trachten. Chorleiter Gernot Wagner brachte passende Lieder zur Ernte, zudem zwei Lieder in siebenbürgisch-sächsischer Mundart: ,,Der Bäsch wird giel - Der Sommer äs verblichen". Die mitschwingende Wehmut wich Heiterkeit, als ,,Wie herrlich ist's im Wald" erklang. Nach der Ambosspolka folgte ein herzlicher Applaus, auch für die Zugabe in ,,Wahre Liebe". Der Auftritt der Jugendtanzgruppe der Kreisgruppe unter de [..]

  • Folge 5 vom 31. März 2002, S. 7

    [..] ingt det Fruahgiuhr mät, och de Vijel kun fahrhär zeroack. Vielfoarwich Bleamen an gruißer Proicht scherreit det Fruahgiuhr hemlich änt Feld, woran wird de Loaft uch gruan de Wies, stall erwoacht der Bäsch loingst der Held. Bauld floicht det Fruahgiuhr dünn dervun, hieß wird der Sommer och lunk der Dauch, doch äng wegder kit det Fruahgiuhr erun, mät Bleamen, Lachen, mät Vijeln uch Ploch. En näi Erwauchen Hoigt läht noch Wängter an der Loaft, de Daijer foinkeln kault, der Hemm [..]

  • Folge 17 vom 31. Oktober 2001, S. 9

    [..] Würze siebenbürgisch-sächsischer Mundartdichtung. Denn wo von der ,,häener Grün" (dem ,,hängenden Schnurrbart"), von der ,,Akkes" (,,Axt"), von ,,zanirscht" (,,zuerst"), ,,ezet" (,,jetzt") und vom ,,Bäsch" (,,Wald") die Rede ist, begegnet der Kenner eben jener mundartlichen Einmaligkeit und Unverwechselbarkeit, die zu pflegen, solange es geht, allemal verdienstvoll ist. Sehr bewusst nutzt Oswald Kessler die Mundart als beschwörendes Medium siebenbürgischsächsischer Stimmungs [..]