SbZ-Archiv - Stichwort »Das Waren Zeiten«
Zur Suchanfrage wurden 3353 Zeitungsseiten gefunden.
-
Folge 10 vom 15. Oktober 1962, S. 8
[..] im Beruf wie im Privatleben Heiterkeit des Gemütes mit pflichtgetreuer Arbeit zu verbinden wußte. Stets war er hilfsbereit und über alle wechselvollen Schicksalsschläge, die auch ihm nicht erspart gewesen waren, ein treuer Freund und Weggenosse, der freilich von dem, was er tat, und der Hilfe, die er spendete, niemals Aufhebens zu machen pflegte. in Hermannstadt geboren, besuchte er das Brukenthalgymnasium, und wandte sich dann dem Studium der Rechte zu. In der Bukareste [..]
-
Folge 9 vom 15. September 1962, S. 5
[..] benbürger Sachsen, die wir einst in verhältnismäßig patriarchalischen Verhältnissen gelebt haben und mit den aus der Massierung von Millionen von Arbeitskräften in einer modernen Industriegesellschaft entstehenden Problemen in der Vergangenheit nicht vertraut waren, ist ein Einblick in solche Zusammenhänge lehrreich. Sie sind an den Stellen konzentriertester Zusammenballung der Produktivkräfte und damit auch der sozialen Probleme im Industriegebiet an Rhein und Ruhr von beson [..]
-
Folge 8 vom 15. August 1962, S. 5
[..] Generation nicht nur wieder verständlich zu machen, sondern ihr für diese Elemente auch das feste Fundament der Wiederentdeckung, Wiederverwendung im neuen Bauen zu schaffen. Die Farbe, das Handwerk und das Holz waren die Hauptprobleme seines Forschens und Lehrens. In diese drei großen Arbeitsgebiete stellte er seine grundlegenden wissenschaftlichen Arbeiten europäischen Formates zur Diskussion und Anerkennung. Das Thema ,,Farbe" ergriff ihn, und mit ihm schuf er sich auf de [..]
-
Folge 8 vom 15. August 1962, S. 10
[..] ben auf und erhielt Schloß Hornegg als Residenz zugewiesen. Die hier residierenden Deutschmeister wurden alle in der Schloßkapelle beigesetzt. Einige Grabdenkmäler sind im Abguß noch in der Vorhalle zu sehen. Kaiser Karl V. und andere Fürsten und Herren waren Gäste des Schlosses. In den Bauernkriegen wurde Schloß Hornegg auf Befehl des Ritters Götz von Berlichingen, der auf der andern Neckarseite zwei Burgen besaß, fast ganz zerstört. Gänzlich abgetragen würde das Schloß aber [..]
-
Folge 7 vom 15. Juli 1962, S. 11
[..] von für uns Wissenswertem. Aus der Fülle des Gebotenen greifen wir einige Abschnitte heraus und geben sie in gekürzter Form wieder. Von den festlichen Bräuchen die auf unseren Dörfern üblich waren, zählen wir folgende auf: Zu Pfingsten, ebenso auf dem großen Sommerwaldfest, ,,Gligori" genannt (Gregorius, . Mai) und zum Peterund Paulstag (. Juni) haben sich zumeist die alten Festbräuche der Sommersonnenwende erhalten. In verschiedener Ausgestaltung, aber doch in den Grundzü [..]
-
Folge 6 vom 15. Juni 1962, S. 2
[..] Festvortrag und Festkonzert Dr. Artur Maurer Dr. Heinrich Z i i c h leitete den Festvortrag mit einigen Worten ein, in denen er sagte, daß die Feste des Siebenbürger Sachsen stets ein Bestandteil ihres Volkslebens und ein Ausdruck ihrer Lebensart waren. Den Vortrag ,,Siebenbürgische Feste und Feiern" von Dr. Arthur Maurer geben wir in der nächsten Folge unseres Blattes wieder. Er erwies sich als ein Höhepunkt der Veranstaltungen und vereinte die Gäste und die Landsleute in [..]
-
Folge 6 vom 15. Juni 1962, S. 8
[..] mstreifen über den Heimattag in Dinkelsbühl, das Internationale Trachtentreffen in Bad-Niederbreisig, über die Kulturveranstaltungen in Nordrhein-Westfalen, sowie über das Sportfest der siebenbürgischen Jugendgruppen in Setterich. Die Landsleute waren erstaunt über den Umfang der kulturellen Tätigkeit unserer kleinen Landsmannschaft. Kreisverbands - Vorsitzender Dr. Hedrich dankte dem Vorführer und gab der Hoffnung Ausdruck, oaß der Kreisverband Aachen in Zul-inft aktive [..]
-
Folge 6 vom 15. Juni 1962, S. 10
[..] e Tage. Hat man stets den Wind gegen sich, ist das ein Grund, umso kräftiger auszuschreiten. Mißglückt eine gute Sache, ist das ein Grund, Sie aufs neue zu wiederholen -- zu wiederholen, bis sie glückt! Und so waren Ihre Vorderen: Sie haben zur Europäisierung Südosteuropas entscheidend beigetragen, ihr Bauerntum war Vorbild und Lehrmeister für die nomadisierenden Nachbarvölker, sie waren Städtegründer, wo es vordem keine Städte gab, sie haben zu Ehren des einen christlichen G [..]
-
Folge 6 vom 15. Juni 1962, S. 11
[..] " und Lotte durfte ihren Leutnant heiraten. Die Ehe soll sehr glücklich gewesen sein, und Lotte kam mit ihrem Mann in den verschiedenen Garnisonen der Monarchie herum. Ich kann mich aus meiner Kinderzeit in Hermannstadt noch gut an sie erinnern. Da war sie eine alte Frau und schon lange verwitwet, und ihre Kinder waren längst verheiratet. In meinem Elternhaus war sie fast täglicher Nachmittagsgast. Da saß sie dann an ihrem Fensterplatz im dunkelroten Kleid mit eingewebten, sc [..]
-
Folge 6 vom 15. Juni 1962, S. 12
[..] Tage gingen die Leute ihrer gewohnten Arbeit nach. Am Sonntag gingen sie -- wie vor dem Krieg -- alle in die Kirche. Doch am Abend machten sie Revolution! -- Da wurde geschossen, Spottlieder auf die Pfarrer gesungen (auch die waren plötzlich da), geschrieen und geschimpft. Außer dem Schießen hat die Pfarrersfamilie nichts gehört. An einem Sonntag, nach der Vesper, saß die Familie des Pfarrers im Garten. Von dort konnte man den großen Grashof mit dem Tor übersehen. [..]









