SbZ-Archiv - Stichwort »Das Waren Zeiten«

Zur Suchanfrage wurden 3353 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 4 vom 28. April 1959, S. 2

    [..] rfamilien entstammend, der Vater C. W. Krafft ein Begriff buchdruckerisch-verlegerischen Könnens und Wissens, die Mutter, aus dem bischöflichen Elternhaus verpflichtet, eine hochgemute tatkräftige kluge Frau, als Gründerin des so einzigartigen Frauenheimes in Hermannstadt weithin in dankbarster Erinnerungx-- das waren die inneren und äußeren Voraussetzungen, nach denen das Leben unserer Jubilarin geprägt wurde. Indem wir ihrer Ahnen hier gedenken, ehren wir sie wie jene. Reic [..]

  • Folge 3 vom 28. März 1959, S. 4

    [..] önlichkeit hat dazu mitgeholfen, den VdL zu einem Mittel- und Brennpunkt landsmannschaftlicher Arbeit zu mächen. Sein fester Wille, der ein erkanntes Ziel zäh verfolgte, seine weit über dem Durchschnitt liegende Aktivität waren Triebfeder zum Handeln und zum Vorwärtsstreben der landsmannschaftlichen Arbeit und Betätigung. Baron Manteuffel hat seine Aufgabe im Rahmen der Landsmannschaften nicht als eine solche angesehen, die er sozusagen neben anderen zu ,,erledigen" hätte. Ne [..]

  • Folge 3 vom März 1959, S. 9

    [..] Häuser der Heimtatvertriebenen. Davon gehören Landsleute aus Mettersdorf Häuser, aus Senndorf Hausier, aus Felldorf Häuser, Banatetr Schwaben aus Liebling Häuser. Im Jahre hatten etliche Lands^leute den Baugrund gekauft begann der Bau. Unsere Häuser sind fast zur Gänze aus eigenen Mitteln erbaut worden. , Einer hat dem andern geholfen. Traten hie und da Schwierigkeiten auf, so waren wir gewiß, daß sowohl Gemeinde, wie auch die Bevölkerung, uns hülfen, die [..]

  • Folge 2 vom 28. Februar 1959, S. 2

    [..] n ersten acht Monaten des Jahres rumänische Volksdeutsche, hauptsächlich Alte und Kranke, nach der Bundesrepublik. Dann aber versiegte die Auswanderung plötzlich. Im September konnten noch Personen mit ihren Angehörigen zusammengeführt werden, im November und im Dezember waren es jedoch nur noch je zwölf. Nachdem die rumänische Regierung trotz verschiedenen Interventionen der westdeutschen Regierung keine Miene machte, ihre Zusagen einzuhalten, griff Bonn am [..]

  • Folge 2 vom 28. Februar 1959, S. 5

    [..] r Muttersprache im Siebenbürgischen Landtag. Moltke dichtete mehrere Lieder, von denen einige schon in den ersten Wochen seines Kronstädter Aufenthaltes entstanden und von einem starken Nationalgefühl erfüllt waren: ,,Wir sind ein Volk aus deutschem Blut", ,,Ja, seid und bleibt nur Sachsen", ,,Sie sollen's euch nicht nehmen, das freie deutsche Wort", so lautete der Anfang einiger dieser Lieder. Max Moltke war musikalisch sehr begabt und vertonte manches seiner Gedichte selbst [..]

  • Folge 2 vom 28. Februar 1959, S. 6

    [..] nimierter Stimmung verließen. Das einstimmige Urteil -- soweit man in dieser vorgerückten Stunde von Urteilsfähigkeit reden kann -- lautete: so ein gelungenes Siebenbürger Fest wie dieses hat es in Köln noch nicht gegeben! Es sei ganz ehrlich zugegeben: etliche Landsleute waren etwas skeptisch zum Faschingsfest erschienen. Mag man in der Kölner Bezirksgruppe schöne Vorträge gehalten haben über Tunis, .über die sächsische Mundart oder über Vertriebenenfragen, mögen die Nikolau [..]

  • Folge 2 vom Februar 1959, S. 7

    [..] rchens Monika. Weihnachtsfeier Am . Dezember hielten wir in Villach, im Festsaale des Gasthofes ,,Villacher Bräu" unsere W e i h n a c h t s f e i e r ab. Diesmal hatte sich der Verein ganz besondere Mühe gegeben, den Saal so festlich zu schmükRcn, daß jeder sieh wohlfühlen mußte. Die Tische waren mit blau-roten Bändern, mit Kerzen und Tannenzweigen geschmückt. Besonders wurde unserer Kleinen gedacht, für die ein Kindertisch.mit vielen leckeren Sachen hergerichtet wurd [..]

  • Folge 1 vom 28. Januar 1959, S. 2

    [..] chte auch die innere Größe von Gerta Huß ihren Höhepunkt. Wie oft war da fraulicher Zuspruch und mütterlicher Trost vonnöten! Zuversicht strömte ihre Gegenwart stets aus. Und es lag gewiß an der Verwirrung der Zeiten, aber auch an dem frühen Tode ihres Mannes, daß die Vorzüge der Verewigten nicht zur dauernderen Geltung gekommen waren. Zweieinhalb Jahre lang, gerade in der schwersten Zeit vor Kriegsausbruch, konnte ich, als Sekretär und Student angetreten, sehr bald geradezu [..]

  • Folge 12 vom 25. Dezember 1958, S. 2

    [..] er als Richter die Menschen und ihre Schwächen und den problematischen Wert der Gelegenheitshuldigungen viel zu gut kennengelernt. Dennoch brachte er allen, die vor seinen Richterstuhl zu treten gezwungen waren, tiefes Verständnis und väterliches Wohlwollen entgegen. Wenn ich nun dennoch hier seiner gedenke, so glaube ich hiermit einem Anrufe zu folgen, unserem Volkstum seine Besten näher zu bringen. Denn Dr. Friedrich Simbriger ist würdig eingereiht zu werden in die Reihe de [..]

  • Folge 12 vom 25. Dezember 1958, S. 3

    [..] it. Auch die Wesensart eines Stammes oder eines: Volkes ist für uns nur ein Ausdruck des allumfassenden göttlichen Willens, dem. wir uns dienend beugen. Wenn wir einst sangen, ,,Ich bin ein Sachs, ich sag's mit Stolz," so waren wir wahrhaftig stolz darauf, dieser Gemeinschaft anzugehören, die auf eine so stolze und so leidvolle Geschichte zurückblickt und der die Umwelt mit Achtung begegnet. Es war aber kein eitler Stolz, sondern ein solcher mit Demut vor dem höheren Walten ü [..]