SbZ-Archiv - Stichwort »Das Waren Zeiten«
Zur Suchanfrage wurden 3353 Zeitungsseiten gefunden.
-
Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 10
[..] pistole abgeführt werden -und dann war.alles, alles umsonst! Warum hat er sich von Leo beschwatzen lassen, in einem russischen Lkw den Grenzübertritt zu versuchen, warum war er so leichtfertig! Er hat sich ausgeliefert -- jetzt gibt es kein Entrinnen mehr. Der Wagen rast unaufhaltsam der Grenze zu, und dort waren die Häscher. Nein, er hätte dies Risiko nicht auf sich nehmen dürfen! Nur mit halbem Ohr hört er Leo ununterbrochen schwatzen: ,,Früher", sagt Leo, ,,früher hatte ic [..]
-
Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 1
[..] dersehens" seit , brachte in diesem Jahr eine Rekordzahl von Teilnehmern. Trotz des anfänglich schlechten Wetters, das sich am Pfingstsonntag besserte und am Montag erst richtig warm und pfingstlich wurde, waren Tausende von Landsleuten aus allen Teilen der Bundesrepublik -- besonders stark war diesmal der Besuch aus Nordwestdeutschland --, aus Österreich, aber auch aus dem Ausland zusammengeströmt. Diese über Erwarten große Teilnehmerzahl erbrachte den überzeugenden Bewe [..]
-
Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 2
[..] higkeit der Gegenwart enthüllt. Meine lieben Landsleute! Es sind in genau drei Monaten zwölf Jahre, seitdem uns dieses Schicksal anfaßte mit der Wucht eines Erdbebens. Zwölf ist die alte gewichtige Zahl, mit der die Menschen zu messen gewohnt waren, lange ehe sich die Zahl zehn dafür einbürgerte; sie gaben der Zwölf und nur ihr einen besonderen Namen, das Dutzend; es war eben für sie eine hervorragende, vielleicht geheimnisvolle Zahl. Etliche Gelehrte meinen, nach jeweils ung [..]
-
Folge 4 vom 25. April 1956, S. 3
[..] dert hat. Jedenfalls erklärte Gheorghiu-Dej in seinem Referat, es gebe gegenwärtig ,, Maschinentraktorstationen ... und insgesamt mehr als Traktoren, gerechnet in konventionellen -PSTraktoreinheiten". Tatsächlich aber waren in dem ersten Fünfjahresplan bis Ende in Rumänien Maschinentraktorstationen eingeplant. Bis sind nunmehr nicht mehr als Maschinentraktorstationen und Traktoren vorgesehen. Unrentable Staatsgüter Auch aus Zahlen, die Ghe [..]
-
Folge 4 vom 25. April 1956, S. 4
[..] en der jandsrhannschaft der Siebenbürger Sachsen in Deutschland e.V. veranstaltete am Sonnabend, . April , in der Aula der Universität zu Frankfurt a. M. seinen zweiten Heimatabend. Wie im vergangenen Jahr waren wiederum gute Künstler aufgeboten, die dem Abend einen würdigen Rahmen gaben und von dem hohen kulturellen Stand der siebenbürgischen Volksgruppe zeugten. Unter den erschienenen Gästen konnte derLandesvorsitzende, Dr. G un e s c h , Vertreter des Landesflüchtling [..]
-
Folge 3 vom 25. März 1956, S. 5
[..] eine maßgebliche Stellung inne. Wir Nordsiebenbürger, durch den heillosen Wiener Schiedsspruch vom Jahre von unseren südsiebenbürgischen Brüdern hermetisch getrennt, wußten davon wenig, als Andreas Franz in den Hungerjahren nach in Innsbruck auftauchte.. Es waren für uns alle unvorstellbar harte Jahre innerer und äußerer Not. Franz kehrte nicht ins Pfarramt zurück. Als Gärtner und Gelegenheitsarbeiter, dann als Medizinstudent schlug er sich durch, stets ' der Gemein [..]
-
Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 6
[..] Orient und vielleicht gar China erobern konnten. Bei den Weltausstellungen, die vor achtzig Jahren die Herzen erregten, trugen die Parketthersteller aus den vier Windrichtungen ihre köstlichsten Schätze zusammen. Man begutachtete die Tafeln, legte einige in die pralle Sonne, andere in schattige Räume, und sechs Wochen später verglich man sie miteinander. Da zeigte es sich, welche am meisten farbfest waren. Der Kaiser kam, strich sich den Kaiserbart und heftete den Franz-Jose [..]
-
Folge 9 vom 15. September 1952, S. 1
[..] n Schatz mitgebracht: unsere Geschichte, unsere Einmaligkeit, unsere Erinnerungen, unsere Überzeugungen. Wir wollen uns nicht verlieren, sondern durch unsere Eigenart das Bildnis des deutschen Volkes an Farbe bereichern!. Und wir wollen und können nicht vergessen, wer wir waren und wer wir immer noch sind. Daneben aber gibt es die realen Gründe. Unsere Gemeinschaft ist ein Gewicht, das wir dringend brauchen. Dafür ein Beispiel: Unsere Bauern hungern nach Boden. Es gibt formal [..]
-
Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 1
[..] s Schwerste erschüttert werden. Den letzten gelungenen Versuch, eine übernationale Ordneraufgabe zu erfüllen, kann die Habsburger Monarchie für sich buchen. Und als die Österreichische Monarchie von der Karte verschwand, waren alle Einrichtungen, die sich von dorther ableiteten, ebenfalls verurteilt, zu erlöschen. Dem Untergang der alten Monarchie geht der Natiomalitätenkampf voraus. Der erste Weltkrieg überrascht ein ausgehöhltes, in sich zerfallenes, uneiniges Staatengebild [..]
-
Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 3
[..] itungen berichten von einem erschütternden Erlebnis beim letzten Kindertransport aus Jugoslawien. Bei der Ankunft des Zuges auf dem Salzburger Bahnhof stellte sich heraus, daß die Eltern eines der Kinder inzwischen nach Amerika ausgewandert waren und keine Anschrift bei den zuständigen Organisationen hinterlassen hatten. Die Eltern, die noch Kinder aus Jugoslawien erwarten, werden daher dringend gebeten, jede Adressenänderung s o f o r t an die mit der Betreuung der Kinderrüc [..]









