SbZ-Archiv - Stichwort »Deportation«
Zur Suchanfrage wurden 2290 Zeitungsseiten gefunden.
-
Folge 15 vom 30. September 1980, S. 7
[..] tz beim Innenministerium sorgten für geordnete Verhältnisse, so daß ihm sogar die Vertreter der Rumänen bestätigten, er sei der loyalste Bürgermeister gewesen, den Mediasch bisher gehabt hätte. " Die Deportation nach Rußland entriß ihn seiner Frau Ilse, geb. Duldner, Tochter des damaligen Rektors der St.-L.-Roth-Schule und seinen drei Buben. Während der fünf Jahre, in denen er im Donezgebiet als Bergmann arbeiten mußte, war er das Rückgrat seiner Landsleute. Er brachte es imm [..]
-
Folge 14 vom 15. September 1980, S. 4
[..] enbilanz eines Lebens ziehen, dessen Bewegtheit er mit Altersgenossen teilt: zwei Weltkriege, die Enteignung der seit vier Generationen im Familienbesitz befindlichen Apotheke ,,Zum schwarzen Adler", Deportation, Lagerhaft, Umsiedlung im hohen Alter. Den Leiden stehen Freuden gegenüber: glückliche Veranlagung -- man sagt, die Mediascher stammen aus dem funkelnden Blut der Champagne --, bedachtsame, gediegene Wesensart, die ihre Form in der Zeit des Pharmaziestudiums in Graz, [..]
-
Folge 7 vom 30. April 1980, S. 2
[..] rikers Toynbee eine harte Herausforderung. Er begegnete ihr mit einer für ihn typischen Antwort. Er hat damals maßgebend mitgewirkt, daß viele Tausende Siebenbürger Sachsen dem schweren Schicksal der Deportation in die Sowjetunion entgingen und die ihm anvertrauten Trecks nach Österreich geführt. Auch an der Ansiedlung der Siebenbürger in Herten-Langenbochum, Oberhausen und Setterich hat er entscheidend mitgewirkt. Wenn man von Gassner sagt, er sei ein Freund, so gilt das nic [..]
-
Folge 7 vom 30. April 1980, S. 3
[..] doch ein Kirchner... Es ist ein höchst persönlicher Expressionismus, ich möchte ihn einen lyrischen und philosophischen Expressionismus nennen. Die Erfahrung des Krieges, des Nachkriegs, die Zeit der Deportation in Rußland, der Zwang, die Unterdrükkung, ständige Gefährdung, die Gegenwart von Krankheit und Tod und zugleich die große Liebe zu allem Kreaturhaften, aber auch die Gegenwart des Unheimlichen, das mit zu unserem Leben gehört, sie ist in allen Bildern gegenwärtig. Sie [..]
-
Folge 13 vom 31. August 1979, S. 5
[..] in Rumänien lebenden aussiedlungswilligen Landsleute in gleicher Weise aufzunehmen, ihnen die Starthilfe zu einer neuen Existenz in Freiheit zu gewähren, in einem Ausmaß, wie wir es in den Zeiten der Deportation, der Zwangsarbeitslager und Gefängnisse, nach dem Verlust unserer wirtschaftlichen Grundlage, in den Jahren der Verfolgung und Unterdrückung, der Not und der Demütigungen nicht einmal zu träumen gewagt hätten. Um der Freiheit willen haben unsere Vorfahren einst die He [..]
-
Folge 1 vom 15. Januar 1979, S. 6
[..] durfte er mit seiner Familie in den Westen aussiedeln. -Unser gemeinsamer Weg begann , als wir Pläne und Aufgaben für unsere beiden Nachbarstädte entwarfen. Aber es folgten Amtsenthebung und Deportation; als Bergarbeiter in Kohlenbergwerken des Donezgebietes erlebten wir den Zusammenbruch sächsischer Jugend, Frauen und Männer, ohne helfen zu können. Wir keimen zur Erkenntnis, daß wir den Verzweifelnden das Gefühl geben müßten, daß Freundschaft kein leeres Wort ist. A [..]
-
Folge 14 vom 15. September 1978, S. 5
[..] izier hatte er die Schlacht von Stalingrad mitgemacht und war, schwerverwundet und für weiteren Frontdienst unfähig, nach Siebenbürgen zurückgekehrt. Schullers Weg führte von da an über Internierung, Deportation in die UdSSR zu zweimaligen Verurteilungen aus politischen Gründen in die Gefängnisse des kommunistischen Rumänien; mit über Jahren Freiheitsentzug und Kerker,,aufenthalt" ist er einer der prominenten ehemaligen politischen Häftlinge. All dies war ertragbar nur dur [..]
-
Folge 9 vom 31. Mai 1978, S. 7
[..] g floß". wurde er Direktor der Papierfabrik Teleajen in Ploesti. Als Siebenbürgens dunkelste Epoche begann, internierte man den reidhsdeutschen Staatsbürger, um ihn dann nach Rußland in die Deportation zu schicken. Lösing ist heute stolz darauf, daß er nicht nur gute Jahre mit den Sachsen geteilt, sondern mit ihnen gemeinsam auch Jahre lang in Rußland, gelitten hat. wurde er in seine deutsche Heimat, Bielefeld, entlassen. Von hier aus führte er einen, damals [..]
-
Folge 7 vom 30. April 1978, S. 4
[..] Chr. Schneider Oder kann einer behaupten, daß beispielsweise der . Weltkrieg und seine Folgen auf seine Familiengeschichte keinen Einfluß genommen haben? Wie eng stehen Waffendienst, Gefangenschaft, Deportation, Flucht, Verlust von Gesundheit, Leben und Besitz, Verlassen der Heimat und Ansiedlung an einem andern Ort in ursächlichem Zusammenhang mit den politischen Ereignissen. Mitten hinein in dies ganze Geschehen ist unser persönliches Leben gestellt: Geburt, Taufe, Konfirm [..]
-
Folge 7 vom 30. April 1978, S. 5
[..] Besucht den TIERPARK HELLABRUNN Partei. In: Forschungen zur Volks- und Landeskunde, Bukarest. () , S. --. F r ö h l i c h , Hans: In der vierten Nachtwache. Erlebnisberichte aus der Deportation. Zeichnungen von Seitmann. München: Eigenverlag des Hilfskomitees der Siebenbürger Sachsen im Diakonischen Werk der Evang. Kirche in Deutschland. . Brosch., Seiten. G a b a n y i, Anneli Ute: Literatur. In: Südosteuropa-Handbuch. Band II -- Rumänien. Hrsg. von [..]









