SbZ-Archiv - Stichwort »Füssen«
Zur Suchanfrage wurden 557 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 8
[..] Ohren zurückgelegt schnappt er nach den Hunden und nach den Stökken der Mönche, die mit verzerrten Gesichtern auf ihn einschlagen, bis er verendet. Er wird hervorgezogen, er ist nur noch ein pelziger, blutüberströmter Leichnam, aber die Wut der Mönche kennt keine Grenzen. Damaskin springt mit beiden Füßen auf ihn und heult; der Zwerg Gideon zerrt den Kadaver fluchend am Schwanz hinter sich her, seine Augen rollen wild, er ist trotz seines Alters nicht daheim geblieben, eine L [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 5
[..] sang mit ihnen die alten Choräle -- er, der ,,Aufgeklärte", der in einer Welt der Technik und der Ideologien Aufgewachsene, und es übermannte ihn das unbeschreibliche Gefühl, zurückgekehrt zu sein in eine Heimat, die im geographischen Sinne nicht seine Heimat ist, in der er aber einen tragfähigen Boden unter den Füßen spürte. Er, der Fremde fühlte sich in unserer so leidgeprüften Heimat zuhause. Er hatte vorher nie empfunden, was es heißt, Wurzeln zu haben, er erlebte dies z [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 8
[..] dern, von einem bedenkenlosen Instinkt erfüllt. Er zieht im Hinausstürzen den Kopf ein, deckt ihn durch die abgewinkelten Arme, fühlt den kurzen, prellenden Aufschlag, den naßkalten Wind, den Regen. Er rollt, ohne anzuhalten, die Böschung hinab, landet auf Händen und Füßen im Schlamm und stürzt blindlings davon in die Dunkelheit. Erst als er einige hundert Schritt gelaufen ist, kommt er zu sich. Keuchend blickt er sich um: der Zug hält auf freiem Feld, drüben, wo ein grünes L [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 9
[..] Tief unten in der Schwärze raunen die Täler. Ott blickt neugierig umher, aber er kann in der Dunkelheit nicht viel erkennen. Der Hof scheint rechteckig und ist von düsterem Gemäuer umschlossen. In seiner Mitte ragt ein Kirchlein. Wahrscheinlich ist das Kloster schon sehr alt es erinnert an eine Burg der Voevodenzeit. Ott hat das Empfinden, hinter dem lampenschwenkenden Mönch ins Mittelalter einzutreten, er folgt ihm schweigend, ohne Fragen zu stellen. Nun steigt das Licht auf [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 10
[..] man noch hoffen, wenn Emigranten reumütig zurückkehren und durch ihre Rückkehr beweisen, daß alle Hoffnungen vergeblich sind ? Die Idee der Koexistenz -- worunter Moskau die westliche Bestätigung seiner Herrschaft über Ost- und Südosteuropa versteht -- hat den Exilisten den Boden unter den Füßen weggezogen. Das Exil verliert seinen Sinn. Die Exilorganisationen, zu allem Überfluß politisch gespalten und dementsprechend in ihrem Wert vermindert, sehen, da die These von der Befr [..]
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Folge 1 vom 17. Januar 1953, S. 4
[..] dadurch können die besonderen Anliegen der Gruppen wahrgenommen vjerden und die_ natürliche Gliederung der Vertriebenen der Gesamtkörperschaft innere Festigkeit verleihen. Sollten die durch Herkunft echt und volkhaft geformten kleinen Gebilde von den großen ausgeschaltet werden, stünde der Zusammenschluß auf tönernen Füßen. Die Tätigkeit unserer Landsmannschaft im vergangenen Jahr vermerkt eine Arbeitssteigerüng auf manchen Gebieten, wobei sich das Referat für den Lastenausg [..]
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 4
[..] r diese Wagen sieht, sucht schaudernd das Weite. Im Keller des Polizeigebäudes gibt es die sogenannte ,,Wasserkuranlage": Die Häftlinge werden, um ,,Geständnisse" abzulegen, viele Stunden lang bis an die Brust in eiskaltes Wasser gestellt, manche an den Füßen aufgehängt und geschlagen, alle aber seelisch fast bis zum Wahnsinn gefoltert. Eine ähnliche Stätte des Grauens gibt es auch in K r o n s t a d t auf dem Schloßberg, wo in den Verließen des Gefängnisses hunderte von Häft [..]
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Folge 9 vom 15. September 1952, S. 3
[..] ascheiden", nahe der Gemeinde, neben dem Pfarr- und Lehrergrund gelegen. Es war ein hartes Arbeiten auf ihnen, aber sie waren vorbildlich in ,,sechs Felder" eingeteilt und trugen stets reiche Ernte. Als echte Bauern trachtete die Hoos-Familie auch in Mittelfranken, wieder eigenen Boden unter den Füßen zu haben, und sie griffen, als sich Gelegenheit bot, zu, obwohl die Pachtbedingungen nicht leicht waren. Heute ist der Hof -übrigens der tausendste, der in (Bayern einem heimatv [..]
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Folge 8 vom 1. August 1952, S. 1
[..] Deutsches Museum). Programm: Gesangs- und Tanzdarbietungen des Lechnitzer Chores (Leitung Rektor G. Felker) und der Siebenbürgischen Blasmusik aus Salzburg (Leitung K. Salmen). Auf falscher Fährte Von E. K i e n i t z - G a r z a , Buenos Aires Bismarck hatte nicht viel übrig für Deutsche, die den Staub ihres Vaterlandes von den Füßen schüttelten, um in der Ferne ihr Glück zu versuchen. Er nannte sie Deserteure. So ganz unrecht hatte der Alte im Sachsenwalde nicht; nur wissen [..]
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Folge 5 vom 15. Mai 1952, S. 4
[..] wenn wir selber liefen, fielen ins ' Venderben wir, Sanken in des Abgrunds Tiefen; "Rettang, Herr · ist nur bei Dir! Heil den Seelen, die verspürten, wie Du hilfst' aus Sklaverei, Wenn uns Deine Hände gürten, dann erst sind wir wahrhaft frei. Füßen in dieser Welt. In diesem Leben ist es die nüchternste und am meisten realistische Haltung, daß wir es mit Gott und darum auch in der Zwiesprache mit ihm leben. ' Freilich, nur der, der weiß, was es heißt: Du bist erkannt von Gott [..]









