SbZ-Archiv - Stichwort »Flüchtlinge 1950«

Zur Suchanfrage wurden 211 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1995, S. 4

    [..] er Heimatvertriebenen beraten und beschlossen wurden, energisch die Sache aller Südostdeutschen. Durch seine parlamentarische Tätigkeit hat er wesentlich dazu beigetragen, daß die ,,Volksdeutschen" Flüchtlinge und Vertriebenen aus Rumänien, Ungarn und Jugoslawien, die als ausländische Staatsbürger nach Westdeutschland gekommen waren, rechtlich mit ihren ,,reichsdeutschen" Leidensgenossen aus den ehemaligen deutschen Ostprovinzen gleichgestellt wurden. Redaktion: Gerd Pilder f [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1995, S. 4

    [..] e geistliche und seelsorgerische Betreuung der neu entstandenen Flüchtlingsdiaspora verbessert werden. Eine ungeheuere evangelische Diaspora ist in den seit der Gegenreformation wieder katholischen Oberpfalz und in Nieder- und Oberbayern entstanden. Über evangelische Flüchtlinge - ein Drittel aller Lutheraner in Bayern - sind in die bayerische Landeskirche gekommen. Unendlich ist vielfach die materielle und geistige Not, groß aber auch die Dankbarkeit, die Aufgeschloss [..]

  • Folge 16 vom 15. Oktober 1995, S. 3

    [..] und Gewerbe. Vertraute sächsische Namen tauchen dort auf. Mißtrauisch macht hingegen die großgedruckte Anzeige eines Münchner Kaufmanns, der scheinbar sein Herz (oder eher seinen Geschäftssinn?) für Heimatvertriebene entdeckt hatte: Sonderangebot für Flüchtlinge! Ia Couch DM ,-, Ia Bettcouch DM ,-, Ia Doppelbettcouch DM ,- bis ,-. Bis Monatsraten! Ob die beglückten Flüchtlinge dann in Gedanken an die fälligen Raten auf ihrer neuen Couch auch ruhig schlafen konnt [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1995, S. 7

    [..] UNG DER LANDSMANNSCHAFTEN DER SIEBENBÜRGER SACHSEN In Folge der Siebenbürgischen Zeitung (September ) fällt dem heutigen Leser eine Meldung mit der Überschrift ,,Menschen zweiter Klasse" auf. Gemeint sind etwa Flüchtlinge und Vertriebene aus Südosteuropa und der Tschechoslowakei, die damals in Österreich lebten und dort - mit wenigen Ausnahmen - als ,,Staatenlose" eingestuft und behandelt wurden: Die Lage der Heimatvertriebenen in Österreich sei in keiner Weise m [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1995, S. 4

    [..] wei beinahe gleichzeitige, Vorgänge durcheinandergebracht, nämlich den Reformationsgottesdionst und die offiziellen Feierlichkeiten zum Jahrestag der bolschewistischen Revolution am . November. Redaktion: Gerd Pilder Bis zu DM stellt die Konrad-AdenauerStiftung für Flüchtlinge und Vertriebene in Bonn für Maßnahmen zur Verfügung, die zwecks Integration von Spätaussiedlern durchgeführt werden. Antragsberechtigt sind Personen oder Personongruppen, die Aussiedlor ehrenamtlic [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1995, S. 13

    [..] noch nie dagewesenen, heute gefestigten und vielfach bewährten freiheitlich-demokratischen Grundordnung, die uns Wohlstand und Frieden in ungekanntem Ausmaß und vor knapp fünf Jahren auch die Staatliche Einheit beschert hat." Anschließend würdigte Göbbel die Arbeit der Millionen Vertriebenen und Flüchtlinge aus Ostund Südosteuropa, ohne deren Leistung die Bundesrepublik nicht das geworden wäre, was sie heute ist. Nachdrücklich hob er auch die Bedeutung der ,,Charta der deuts [..]

  • Folge 9 vom 20. Juni 1995, S. 3

    [..] und dann gegen die Sowjetunion. ,,Wer etwas anderes behauptet, hat nichts, aber auch gar nichts aus der Geschichte gelernt", sagte Kohl. Widersprochen werden müsse aber auch denjenigen, die in der Erinnerung an das Leid der Heimatvertriebenen, Flüchtlinge und Aussiedler einen Akt kleinlicher Aufrechnung oder gar einen Ausdruck von Revanchismus sehen wollten. ,,Weder wird deutsche Schuld durch das Unrecht der Vertreibung auch nur um ein Jota gemildert - noch hebt deutsche Schu [..]

  • Folge 3 vom 20. Februar 1995, S. 3

    [..] achsen anberaumt - stattgefunden jedoch hat er noch nicht. die durch ihren beruflichen Aufstieg den Rückstand der Vertriebenengruppe insgesamt wieder ausgleichen konnten. Ein wesentliches Kennzeichen der Tätigkeit von Vertriebenen und Flüchtlingen war nach den Feststellungen von Klaus Dieter Wolff die Neugründung von Industriezweigen in Gebieten, in denen die entsprechenden Branchen bis dahin fremd waren. Die Fähigkeit des Fremden, die Verhältnisse mit anderen Augen zu sehen, [..]

  • Folge 19 vom 30. November 1994, S. 18

    [..] benbürgische Zeitung . November HOG-NACHRICHTEN Gedenkfeier in Peuerbach ,,Wir Siebenbürger Sachsen galten als sogenannte Volksdeutsche - für die österreichische Bevölkerung waren wir jedoch Flüchtlinge, Ausländer und Staatenlose. Niemand hat uns gerufen. Dennoch waren wir da, und wir haben durch unsere Existenz die Bürger Österreichs zu Mitbetroffenen gemacht." Mit diesen Worten schilderte der Zendrescher Andreas Rader, der heute als Lehrer in Deutschland lebt, die sc [..]

  • Folge 10 vom 30. Juni 1994, S. 3

    [..] and und Osteuropa während der letzten Jahre - Anm. d. Red.) sind die Grundlagen für die bisher noch § des Bundesvertriebenen- und Flüchtlingsgesetzes geförderte Kulturarbeit, die zum Ziel hat, das Kulturgut der Vertreibungsgebiete in dem Bewußtsein der Vertriebenen und Flüchtlinge, des gesamten deutschen Volkes und des Auslandes zu erhalten, weggefallen. Die Verpflichtung nach § BVFG ist demzufolge aufzuheben." Dagegen führte Singbartl wichtige Argumente an: ,,Im Bereic [..]