SbZ-Archiv - Stichwort »Gegenwart«
Zur Suchanfrage wurden 3290 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 5
[..] oll Unbekanntheiteri, voll Drohung und Verlockung, damals, als ich auch so saß wie die drei Kinder und die Geschichte von Josef und Maria hörte. Nur manchmal war sie noch dichter angefüllt mit der Allgegenwart des Geschicks: Gruß euch, gefährliche Nächte meines Lebens, Gruß über Zeiten und Raum. Einige Lichter sind im Marmor der Finsternis, Sterne, von Funkenfäden neblig umstrahlt, Geäder des Marmors. An ihnen erkenne ich, wie tief auch diese Nacht ist, denn sie umfängt wie j [..]
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Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 1
[..] DER SIEBENBÜRGER SACHSEN Nummer München, im Oktober . Jahrgang Die Gegenwart meistern -- der Zukunft vertrauen Festlicher Verlauf des Heimattages der Siebenbürger Sachsen in Rothenburg ob der Tauber Am . und . September hielt die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen in der alten mittelfränkischen Reichsstadt Rothenburg ob der Tauber ihren diesjährigen Heimattag ab. Trotz der fortgeschrittenen Jahreszeit waren unsere Landsleute in überraschend großer Zahl ersc [..]
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Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 4
[..] tigten. Wir mischen uns nicht in den Streit um die staatlichen Bärenfelle der Zukunft. Wir verfolgen aber mit Aufmerksamkeit, ob der rechte Geist oder wieder jener, der Osteuropa zerspaltete, auf die Gegenwart einwirkt. Der nackte Massenmord verschonte uns Siebenbürger Sachsen, obwohl wir Todesopfer genug beklagen. Wir hatten auch, gemessen am Los anderer Ostdeutschen, nach ein gutes Gedeihen und freuten uns innig, daß die Donauschwafoen, soweit sie 'zu Rumänien und Süds [..]
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Folge 9 vom 15. September 1952, S. 1
[..] rrt. Millionen, die die Heimat nicht mehr betreten können, leben dort mit dem Herzen weiter, und dieser wunderbare Vorgang wurde heute zur weltbewegenden Macht. Kein Staat bleibt davon unberührt, die Gegenwart wird hievon mitgesteuert; unsere Zukunft hängt daran. Uns Ostdeutschen war von jeher der Wert der Heimat bis zur Heiligung bewußt, obgleich sie uns. Mühsal. genug bescherte und ständig von Gefahren bedroht, wurde. Wir hielten gerade deswegen fest an ihr als am köstlichs [..]
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Folge 9 vom 15. September 1952, S. 7
[..] uenhände Des Stammes Wirken als ein Gleichnis, Und mit der Einzelnen geht'« nicht zu Ende. Denn wenn die alte Frauenhand erstarrt. So nimmt die junge auf den Faden, Und Längstverklungenes wird wieder Gegenwart Im Aneinanderreihen vieler Nahten. Und wieder schreiten Hirsch, und Pfau, Und wieder ranken Blumen auf dem Leinen, Un,t} wieder klingt Im stillem Tun der Frau Des Stammes Leben auf In stummen Reimen. festhielt. Wenn ich die geographische Heimat der Geschichten aufführe, [..]
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Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 1
[..] immte, richtungsweisende Aufgaben, das solche Aufgaben bisher nur darum nicht kannte, weil es keine Gelegenheit hatte, Erfahrungen zu sammeln, wie wir. * Unsere Vergangenheit von den Anfängen bis zur Gegenwart steht im Zeichen des Christentums. Ohne diese unumstößliche Tatsache ist der tausendjährige Vorgang von Siedlung, Wanderung, Vernichtung und erneuten Versuchen, die Heimatgebiete im Südosten unseren Lebensdnteressen zu erhalten, nicht verständlich. Eroberung und wehrpol [..]
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Folge 6 vom 1. Juni 1952, S. 3
[..] er dreißiger Jahre die von anderen Leuten entfesselten innersächsischen Zwiste unheilvoll auswirkten, ohne freilich die Grundsätze jenes Arbeitskreises zu erschüttern, Grundsätze übrigens, die in der Gegenwart erhöhte Geltung beanspruchen, weil Die Heimkehr Wir sprachen oft von ihnen und wußten nicht, ob wir sie noch einmal sehen würden. Und, wenn sie noch lebten, wunden sie nicht in die alte Heimat entlassen werden und dann nicht zu den li.rigen nach Westdeutschland kommen d [..]
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Folge 5 vom 15. Mai 1952, S. 7
[..] halten bleiben. Trotzdem bleibt es ein wertvolles Buch, das von jedem begrüßt werden wird, der sich mit der Flüchtlings- und Vertriebenenfrage, diesem schwersten und folgenreichsten Sozialproblem der Gegenwart, befaßt. Vertriebenes Landvolk Eingliederung als Dienst an der Heimat. Von F. K. Zitzewitz-Muttrin. Eine Veröffentlichung des Göttinger Arbeitskreises im Agricola-Verlag, Hamburg, Seiten, , DM. Die Seßhaftmachung der heimätvertriebenen Bauern stellt das weitaus gr [..]
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Folge 4 vom 15. April 1952, S. 1
[..] gt. Ebenso an dem Raub unseres Bauernbodens. Wenn wir dieses feststellen, so wollen wir uns nicht zu Richtern über eine historische Entwicklung aufwerfen, die zeitlich noch zu nahe liegt, als daß die Gegenwart abschließende Urteile fällen könnte. Wir wollen auch beileibe keine Koliektivanküaige erheben, wie das nach Kriegsende zum Unheil Europas, zugunsten der kommunistischen Machtausdehnung, allenthalben Mode war. (Wir wissen, daß hinter jener Skiavenlieferumg als treibende [..]
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Folge 3 vom 15. März 1952, S. 2
[..] r Friedensschluß trat der französische Marschall Foch vor die neue Landkarte, legte den Finger auf Danzig und sagte: Hier entsteht der nächste Weltkrieg! Er irrte sich nicht. Soll aus dem Unrecht der Gegenwart größeres Entsetzen wachsen, weil Unfreiheit unerträglich ist, und zwar nicht die Unfreiheit der Völker allein, sondern auch die Unfreiheit und die gestuften Rechte der Menschen innerhalb der Staaten? Man hat den Krieg geächtet. Gequälte Völker können darin nichts andere [..]









