SbZ-Archiv - Stichwort »Immer Wieder Sonntag«
Zur Suchanfrage wurden 5473 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 5
[..] d e l stellte fest, daß diejenigen Vertrauensmänner, welche die Arbeitstagungen regelmäßig besuchen, -- es sind erfreulicherweise die meisten -- auch mit der Ablieferung der Beiträge ihres Ortes am laufenden sind; einige wenige müssen immer wieder an ihre Pflicht gemahnt werden. Da der Vertrauensmann von Gebsattel nach Rothenburg übersiedelt ist, wird als sein Nachfolger Johann M a n d t bestätigt Der Kreisvorsitzende besprach die Aufforderung des Bundespressereferenten zu e [..]
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Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 6
[..] tscheidung der Zeitungsmacher und hoffe, daß sie nicht leichtfertig dabei verfahren. Es handelt sich nämlich um die Taten meines Urgroßvaters. Er hatte ein strenges, großes Gesicht, das ich im Leben nie erblickt habe, da er, fast neunzig Jahre alt, gerade noch abgewartet hatte, bis ich geboren war, um darauf beruhigt zu sterben. Wenn ich aber auf dem Parkett im saalartigen Speisezimmer der Großeltern mit bunten Holzklötzchen spielte, sah er von der Wand aus einem riesig vergr [..]
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Folge 12 vom 16. Dezember 1955, S. 4
[..] sen sich durch Kraft der Pinselführung und Meisterung äußerster Gegensätze des Lichtes und der Farben schon früh als Werke einer Künstlerpersönlichkeit von starker Eigenart, die sich dem Zwang irgendwelcher ,,... ismen" weder je fügte, noch fügen wollte. Aus der Hand dieses Malers gingen so immer nur Bildwerke hervor, die sich dem Betrachter als echte Eder darboten und auf den ersten Blick als solche zu erkennen waren. In einem Aufsatz, den Oscar Walter Cisek Hans Eder im Sep [..]
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Beilage LdH: Folge 23 vom September 1955, S. 5
[..] s Botscher Kurators, nichts wissen, obwohl er ein tüchtiger und ehrenhafter Bursche ist. Unter Orths Führung ist Oberndorf wieder eine wohlhabende und zufriedene Gemeinde geworden. Und wenn sein Vater, der greise Kurator, immer wieder die Bibel zitiert und sagt, daß dieses Glück allein nicht genügt, so kann ihm der Sohn nicht bis zur letzten Wahrheit folgen und steht seinen Prophezeiungen von Krieg und Kriegsgeschrei fassungslos gegenüber. Es tritt nun beinahe eine Wiederholu [..]
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Folge 1 vom 17. Januar 1953, S. 4
[..] eiden? Ich möchte dem Hilfskomitee aus meiner Bedrängnis heraus folgende Frage vorlegen. Ich bin durch die Verhältnisse seit rund zehn Jahren von meiner Frau getrennt. Sie lebt auf einem Dorf in Siebenbürgen, ich habe erst am Krieg teilgenommen und bin jetzt in Deutschland in der Landwirtschaft tätig. Wir haben uns mit meiner Frau, das muß ich sagen, immer gut vertragen, ich kann ihr nichts vorwerfen. Sie schreibt mir auch jetzt noch, wie sehr sie an mich denkt und mir die Tr [..]
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Folge 1 vom 17. Januar 1953, S. 6
[..] hgeführt wurden. Die Verschickungslisten erfaßten in erster Linie die ehemaligen Großund Mittelbauern, während die Kleinbauern zum Teil geschont wurden. In der Nacht vom . zum . Juni wurde gegen Uhr an meine Zimmertür getrommelt. Ich öffnete und stand einer Gruppe von Miliz-Soldaten gegenüber. Der Anführer, ein Offizier, legitimierte mich, blickte in eine Liste, sagte: ,,In Ordnung!" und nahm mir den Ausweis und sämtliche anderen Personalpapiere ab. Dann befahl er mir, [..]
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 4
[..] n die Betriebsverpfiegung nach sowjetischer Art, d. h. sie können in der Kantine ihres Betriebes zu Mittag essen. Das Essen ist schlecht und teuer, und die kommunistischen Beauftragten stehlen überdies die wichtigsten Lebensmittel. Die Verpflegung der Armee wird auch immer schlechter. Das Mittagessen besteht gewöhnlich nur aus trockenem Gemüse und Brot. Fleisch gibt es nur selten. Nur an den Geburtstagen von Stalin und Räkosi erhalten die Soldaten besseres Essen. * Auf den st [..]
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Folge 12 vom 17. Dezember 1952, S. 6
[..] ar guter Rat teuer. Zum Schluß einigten wir uns, daß jeder ein Deckchen stickt und es dann verkauft. Hoffentlich bringt Euch das Christkind etw^is Schönes dafür, was Euch Freude macht. Ehrlich gesagt, nehmt es uns nicht übel, daß wir oft bei den Kreuzstichen und Zopfstichen gestöhnt haben. Besonders Ingrid, sie möchte immer das Zeug hinwerfen und was anderes machen. Aber trotzdem tun wir es gerne. Wenn es Euch nur eine kleine Freude macht. Wenn Ihr wissen wollt, wie alt wir s [..]
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Beilage: Folge 12 vom Dezember 1952, S. 7
[..] und dem Gewehrkolben gestorben. Tausende von deutschen Menschen üangen auch heute noch stündlich um ihr Leben Das ist das schwere Schicksal der Vertriebene: und das noch schwerere Schicksal derjenigen, di. in der Heimat verbleiben mußten. Und d a r a : müssen wir immer wieder denken, besonder dann, wenn wir Gesetze für die Vertriebene: schaffen, die sie wirtschaftlich und sozial in de Geaamtvolkskörper eingliedern sollen. Kein Gesetz der Bürokratie! Der Lastenr.usgieicn darf [..]
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Folge 9 vom 15. September 1952, S. 3
[..] ..Manchester Guardian" zitiert, die daran Kritik übt, daß Dr. Lukaschek angeblich geäußert haben soll, die von der Tschechoslowakei besetzten Ostgebiete würden wieder einmal ein Teil Deutschlands sein. Man muß wohl annehmen daß Dr. Lukaschek immerhin über bessere Kenntnisse der mitteleuropäischen Geographie verfügt, als der Kritiker im ,,Manchester Guardian". Anstatt nun die englische Zeitung auf den allein geographischen Irrtum ihrer Ausführungen aufmerksam zu machen und di [..]









