SbZ-Archiv - Stichwort »Leben Im Alter Von 81 Jahren«
Zur Suchanfrage wurden 4643 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 10
[..] ist der mit der tiefen Stimme wieder da und verhandelt mit dem Krummbeinigen. Sie feilschen leise miteinander. Endlich sagt der mit der tiefen Stimme: ,,Charascho!" und geht davon. Vorn schlägt die Tür zu. Der Anlasser wimmert. Der Motor springt an, heult sich auf Hochtouren hinauf. Ott registriert alle diese Vorgänge, ohne sich zu rühren. Er hat das Gefühl, Ewigkeiten zu durchleben... Ein heftiger Ruck -- sie fahren. Ott stößt den in der Brust gesammelten Atem aus und schöp [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 10
[..] tze in der Ost-West-Auseinander. setzung geworden, eingespannt in die Welteroberungspläne des Kommunismus. Es könnte sich bitter rächen, wenn sie vernachlässigt werden. K. Heinrich Unsere Atfgei*«-m£ am . . ein Schwesterchen betrSmmen" ,,KARIN Dies zeigenJn-daffErJarer Freude an Peter Schuster und Frau, geb. Prochnow (früher Mediasch) heute Salzgitter-Lebenstedt Erfüllung einer traurigen Pflicht geben wir allen Freunaen Bekannten die Nachricht, daß meine herzensgute Ga [..]
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Folge 4 vom 25. April 1956, S. 5
[..] len, sowie eine Tanzkapelle sorgten für eine gute Unterhaltung. Predigerlehrer Gustav Poschner t Aus Oberösterreich kommt die Trauerbotschaft, daß Gustav Poschner, weil. Lehrer und Prediger in Lechnitz, im . Lebensjahr verschieden ist. Mit ihm ging nicht nur ein außergewöhnlich arbeitsreiches Leben, sondern auch ein Stück Heimat und Geschichte der Gemeinde Lechnitz zu Ende. Geboren am . Januar in Kallesdorf als Sohn des dortigen Notars, absolvierte Gustav Poschner da [..]
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Folge 4 vom 25. April 1956, S. 10
[..] ohne Grund -nein, das wäre zu edel. Kr müßte schon einen triftigen Grund haben, das Risiko auf sich zu nehmen. Und nur du kannst für ihn dieser Grund sein." Jetzt ist es ausgesprochen, worum es geht: Aglaja hält das Leben ihres Bruders in der Hand. Die Entscheidung liegt bei ihr. ,,Es ist ungeheuerlich", murmelt Marin und wendet sich ab. ,,Es ist ungeheuerlich. Aber es geht um Leben oder Tod." Ohne ein Wort zu erwidern, steht Aglaja auf. Ihr Gesicht ist schneeweiß. Sie nimmt [..]
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Folge 3 vom 25. März 1956, S. 6
[..] tretenen Menschenverluste der vertriebenen Volksgruppen zu ermitteln. Praktisch wird dabei mit Hilfe dieser Listen der in der Bundesrepublik, in der Sowjetzone oder auch im Ausland noch lebende Ist-Bestand früherer deutscher Gemeinden bestimmt und dieser dann mit dem statistisch festliegenden IstBestand vom . September verglichen werden. Die Differenz wird nicht immer und unbedingt die Zahl der Totalverluste, sondern zum Großteil zunächst ,,ungeklärter Fälle" ergeben, d [..]
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Beilage SdF: Folge 3 vom März 1956, S. 7
[..] gut erfüllen und es auch heute seltener vorkommt, daß eine Frau ihr Äußeres zu sehr vernachlässigt, gibt es doch einiges, was Frau Eva leider manchmal vergißt. Sie ist ihrem Eheliebsten eine treue Lebensgefährtin, aber sie denkt nicht daran, dem Mann. zu zeigen, wie sehr sie ihn schätzt, wie tüchtig er ist und wie sehr sie ihn bewundert. Vergessen wir nie, unser Mann- ist vielleicht ein wundervoller Mensch -- aber doch nur ein Mensch mit all seinen Schwächen, seinen guten un [..]
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Beilage: Folge 3 vom März 1956, S. 8
[..] gesichert dasteht und wir nur noch zu verwalten haben. Ist aber die mit der Verwaltung und Erhaltung verbundene Verpflichtung -- die Aufgabe als solche -- nur von der bequemsten Seite aus zu betrachten? Wir leben in einer Zeit, die keinen Stillstand kennt und nur bestehen läßt, was sich auch weiterentwickelt, festigt und neue Wege sucht. Folglich können wir, und mit uns viele Freunde und Gönner, nur den einen Ständpunkt vertreten, daß wir mit der Zeit gehen müssen. Nicht stil [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 4
[..] zu hören waren, werden doch viele Landsleute zum erstenmal auf eine derartige Gelegenheit aufmerksam gemacht. Diese vier Arabesken sind kennzeichnend: für die ,,siebenbürgische" "Musik unseres Landsmannes. Wir erleben beim Anhören unsere alte schöne Heimat: ein Zigeuner spielt die frischen ursprünglichen Rhythmen und Melodien unserer Mitnationenauf. Diese ziemlich primitive Volksmusik ist nun von Sadler verinnerlicht, durchgeistigt, suibMmiert worden, ohne jedoch das Geringst [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 6
[..] Georg G u n e s c h, begrüßte die Erschienenen und Gäste und gab ebenso wie der . Bundesvorsitzende, der in seiner Ansprache Tragik, Aufgabe und Hoffnung der Siebenbürger Sachsen darlegte und der in der Heimat lebenden Landsleute gedachte, Auskunft auf Anfragen aus der Versammlung. Der . Bundesrvorsitzende, zugleich Vorsitzender des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, Dr. Eduard K e i n t z e , schilderte in seiner Rede anschaulich die Entstehung und das Leben der drei im [..]
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Folge 2 vom 25. Februar 1956, S. 10
[..] uch Sie dürfen mir keine Fragen stellen". Sie verstummt und zieht heftig an der Zigarette. Plötzlich beginnt sie lautlos zu schluchzien. Es ist ein jäher Ausbruch aufgestauter Verzweiflung, sie schlägt die Hände vors Gesicht und Wagt: ,,Öh'--dies elende Leben -dies verfluchte Leben! Ich kann nicht mehr -- ich kann nicht mehr --!" · Bestürzt versucht er sie zu trösten, er legt ihr den Arm um die Schulter und spracht ihr zu, aber sie schüttelt nur wild den Kopf und weint hemmun [..]









