SbZ-Archiv - Stichwort »NET LOS DICH EH«

Zur Suchanfrage wurden 288 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 2 vom 25. Februar 1960, S. 9

    [..] Hausfrau Frau Thirsnelda Henning schickt uns folgendes Rezept: Wä kocht em saksesch Kreokt? Schnegt de Kampest nea geschwängt, Nom en safleh Stack vum Rängt, End äst Räppijet vom Schweng. Fernich mäs"det Baflisch seng! Schmier dermät det Däppen ous, Dann sonst brät der un deng Schmous. Mät Faschiertem fäll de Pill, Gäf jo net vum Reis zevill! Hält deng Hous af häkle Muojen, Meßt ta durch det Kreokt noch juojen Uch en Kokesch mät der Heokt, Dot verlangt det saksesch Kreokt! Ä [..]

  • Beilage SdF: Folge 12 vom Dezember 1959, S. 7

    [..] rrgottiesken, uermet Wiesken, flech an den Hemmel, säch, wat meng Motter maucht, sio er en geaden Dauch, ech gean der uch en Semmel Husch! (Dann schwenkt man es, daß es fortfliegt.) Die Schnecke hält man mit Daumen und Zeigefinger der linken Hand fest und singt: ,,Schnauikelhern, rauik de Hern, rauik se alle vär. Ich gien der en Imer Bär. Won te se net wällt rauiken, brän ich dich weder de Stauiken (Weinbergschnecke), dat te gurr zeplautscht." Das Ringelspiel: Ein Erwachsene [..]

  • Folge 11 vom 25. November 1958, S. 6

    [..] einem neuen Leben habe ich getan: ich bin wieder frei. Aber ich möchte es ganz sein.! Hören Sie! Diese arme Inge ist leider gestorben und ihr Platz im Schacht ist freigeworden. Wenn ich Sie nun sehr bitte -- könnten Sie mich an ihre Stelle einteilen? Mein Name soll dort stehen, wo Sie den ihren ausgestrichen haben. --* Würden Sie das tun, Herr Sadlokal?" Franz Sadlokal hatte Mühe das Gehörte zu begreifen. ,,Moment, habe ich richtig verstanden? Sie wollen in die Gruben?" ,,Ja [..]

  • Folge 11 vom 25. November 1957, S. 3

    [..] aus der Familie des Dichters beeindruckten besonders die älteren Kerzer, die mit ihr einst aufgewachsen waren, denn auch ihr Vater war Pfarrer in Kerz. Die Gedenktafel, die bei dieser Gelegenheit durch eine neue, wetterharte Steintafel ersetzt wurde, sagt dem stillen Beschauer sicher das richtige mit den Worten: ,,Wä, ich, sil net sachsesch rieden...?" In diesem Hause wurde der siebenbürgäsch-sächsische Volksdichter VIKTOR KÄSTNER geboren. Er schuf und lebte hier seine schöns [..]

  • Beilage SdF: Folge 7 vom Juli 1957, S. 6

    [..] edoch in den Hausflur und wußte nicht, sollte Ich weinen oder lachen. Endlich, er war wohl sechs- oder siebenmal um die Ecken gebraust, fuhr er wieder langsamer, bis er stillstand. Der Bauer wischte sich den Schweiß (mein Mann übrigens auch) Und sagte zornbebend: ,,Was fahrst denn wie a Tepperter?" Mein Mann drauf: ,,Hast net gsehn, daß i a langsam fahren kann? Aber das is ja ka Kunst!" Ein andermal kam mein Mann zu mir, ob ich nicht wisse, wo man sein Vehikel abstelle. Bishe [..]

  • Beilage SdF: Folge 3 vom März 1957, S. 7

    [..] Ich befragte die Bank, aber sie schwieg und ich meinte fast, sie sei traurig gewesen, weil auch sie an die früheren Zeiten dachte... Nachher, als ich fortging, habe ich noch zu ihr gesagt: Cha, cha, det Kängd äs färr ewech, dat damols af deser Bank gesesen äs. Und der Seminarist, di äs weh gefallen am Krach, wä da Villen andern und me Kängd huet hekt net emol en richtijen siveberjeschen Ichebuum. Du wirst lachen, aber mir kamen bei all den Erinnerungen die Tränen..." ei. (Au [..]

  • Beilage SdF: Folge 1 vom Januar 1957, S. 4

    [..] sajen sich änjden ist är Hellijen, ist ären Härrn Dekanus un woren zefridden. Und der Harr Dekanus feng un ze prädijen iwer de Weangder, da auser Herrgott uch etzt noch en jeden Dach geschah less. Und de ganz Gemin hiurt em undächtig zea. Nor awist awer sach der heilich Petrus durcht Kirchenfenster wä des hellije Johannes seng Schweng sich det Dirchen vu sengem Guerten affstessen und sich iwer senj Plonzen deden. Wat e ducht uch net, e sprong vum Jelter eruef und rant zer Kir [..]

  • Beilage SdF: Folge 10 vom Oktober 1956, S. 7

    [..] die Mundarten verdorbenes Deutsch seien. Früher hieß es, daß, wer eine Mundart spreche, im Hochdeutschen mehr Fehler mache, doch hat die Erfahrung gerade das Gegenteil gelehrt: Unser Dichter Viktor Kästner singt: Wä? ich sil net sachsesch rieden: Sachsesch dinken, sachsesch bieden? Oh! dat ret mer nor e Fend! -Sachsesch Mälch hun ich gesijen, Sachsesch huet em mich erzijen, Kut und fällt mer af den Zant! Sachsesch ried mej inich Schatzken Gid af sachsesch mer se Matzken: Bän [..]