SbZ-Archiv - Stichwort »SIEH:«
Zur Suchanfrage wurden 248 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 5 vom 31. März 2002, S. 13
[..] um Leben Wiesenglück und Sonnenglanz fangen an zu klagen schweigend steht der Waldeskranz, Wind will Wehes sagen. Dunkel steigt das Kreuz empor,, losem Spott ein Zeichen, komm mit mir, o Mensch, vors Tor, sieh den Herrn erbleichen. Niemals ward in seinem Mund ein Betrug erfunden, und doch ist er weh und wund an das Kreuz gebunden. Deine Schuld ans Kreuz ihn schlug! Kannst du dies verstehen? Durch die Schmerzen, die er trug, darfst du ledig gehen. Komm und schau ihm ins Gesich [..]
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Folge 18 vom 15. November 2001, S. 13
[..] llem, was sie hielt gebunden -aus aller Wirrnis dieser Zeit. Wir stehen trauernd still und weinen · vorm Grab, das ihren Leib umschließt, und sehen im Dunkel nicht den Einen, den Einen, der das Leben ist!, O Herr, sieh gnädig auf uns nieder, hör unsrer Liebe wehen Schrei; wir bitten dich, geh' heute wieder an keinem, keinem Grab vorbei. In diesen großen Schmerzensstunden lass leuchten uns dein Angesicht, dass auf der Trauer dunklem Grunde erstrahle hell das ew'ge Licht! Lass [..]
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Folge 19 vom 30. November 1999, S. 22
[..] in Bietigheim statt. Die Blätterfallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmelnferne Gärten; siefallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächtenfällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. Wir altefallen: Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. (Rilke) In stiller Trauer nahmen wir Abschied von unserer geliebten Mutter, Schwiegermutter, Oma und Uroma [..]
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Folge 18 vom 15. November 1999, S. 8
[..] s- und Entwicklungswege von Menschen aus, deren Schicksale eng mit den historischen Einschnitten, den politischen und sozialen Umwälzungen in ihrer transsilvanischen Heimat verbunden sind. So weitet sieh die Familiensaga zum umfassenden Bild eines geograflschen und kulturellen Raumes aus, dessen jüngere Geschichte die Erzählerin mit einem - gelegentlich wehmutsvollen - immer jedoch auch klaren, unbestechlichen Blick einzufangen bestrebt ist. Das epische Geschehen bewegt sich [..]
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Folge 13 vom 15. August 1999, S. 6
[..] licherweise kann der Mensch nur einen gewissen Grad des Unglücks fassen; was darüber hinausgeht, vernichtet ihn oder lässt ihn gleichgültig. Die Wahlverwandtschaften v< Goethe im Jahre . Kupferstich von Heinrich Lips. Willst du immer weiter schweifen? Sieh, das Gute liegt so nah. Lerne nur das Glück ergreifen, ' denn das Glück ist immer da. Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht. Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht. Wer was gelten will, muss andre gel [..]
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Folge 1 vom 15. Januar 1999, S. 28
[..] . . in Mühlbach verstorben am . . in Rosenheim In tiefer Trauer: Töchter Heidrun und Monika mit Familien Wir danken allen herzlich für die erwiesene Anteilnahme. .Wir allefallen. Diese Hand da fällt. Und sieh dir andre an: es ist in allen: Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält." /?. M. Rilke In Liebe und Dankbarkeit nahmen wir Abschied von Andreas Ongherth ' am . März . in Martinsberg Nordheim, im Januar t am [..]
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Folge 18 vom 15. November 1998, S. 27
[..] r danken allen für die erwiesene Anteilnahme. Die Blätter fallen, fallen wie von weit, als welkten in den Himmelnferne Gärten; siefallen mit verneinender Gebärde. Und in den Nächtenfällt die schwere Erde aus allen Sternen in die Einsamkeit. mmmmm Wir allefallen. Diese Hand da fällt. Und sieh' Dir andre an: es ist in allen. Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen unendlich sanft in seinen Händen hält. Rilke Wir nahmen Abschied von meiner lieben Mutter und meiner Oma Hella Sc [..]
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Folge 18 vom 15. November 1997, S. 9
[..] es" (Seite ) und in Abwandlung des Rilkeschen ,,Hiersein ist herrlich" der Kernsatz: ,,ein Ende hat es / was nicht ist / hier" (Seite ). Obwohl oft im ,,hier undjetzt" oder im ,,damals und dort" angesiedelt, durchbrechen die Bilder durch ihre Suggestivität die konkrete Ebene und weisen auf ein ,,immer und überall" hin. Oder mit anderen Worten: Die Provinz, die (Sprach-)Insel, wird in ihren besten Formen zum Land der Lyrik schlechthin: ,,die Zeile / aufgeht sie / sieh, wie [..]
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Folge 7 vom 30. April 1996, S. 15
[..] dem Worte des Herrn, denn du bist damit nie fertig. - So sagt einem der Kanzelaufstieg, bevor man sich anschickt, der Gemeinde mit dem Gotteswort zu dienen. Und dann ist das ,,Amen" gesagt, und es folgt der Abstieg, und wieder beginnt die Treppe mit ihrer Predigt: du mußt dich festhalten, du brauchst einen Halt. Sieh hier das Seil! Es war nicht deine Leistung, wenn etwas gelang. Du bleibst ja nicht oben. Du steigst wieder herab ins Treiben des vielfältigen Lebens und bist sei [..]
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Folge 6 vom 15. April 1995, S. 14
[..] ,,An hellen Tagen" und mit ,,Waldvögelein" von Mendelssohn Bartholdy. Sehr gut kam auch ,,Det Fräjor kit an de Wegden" von G. Lienert / A. Bartmes an. Zum . Geburtstag Carl Orffs wagte sich die Singgemeinschaft unter der Leitung von Horst Niedtfeld an ,,Ecce Gratium" (Sieh, der Frühling kommt) aus der ,,Carmina Burana" heran und zeigte, daß sie auch schwierige Stücke meistern kann. Die folgenden drei Lieder vermittelten Lebensfreude, Schwung sowie Übermut und rissen so ma [..]









