SbZ-Archiv - Stichwort »Tribut«

Zur Suchanfrage wurden 59 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 6 vom 15. April 1993, S. 10

    [..] schen) belegt. Besonders interessant war die Erwähnung der Beziehungen der angestammten Siebenbürger Sachsen und der Landler zueinander. Denn auch hier mußte den so vielgepriesenen Ordnungsprinzipien Tribut gezollt werden, so z. B. der Sitzordnung in der Kirche: Nicht nur Trennung zwischen Männer und Frauen, Burschen und Mädchen, sondern auch zwischen Siebenbürger Sachsen und Landlern. Bei Mischehen wurde den Familien Mannestracht und Vatersprache verordnet, d. h. die Familie [..]

  • Folge 5 vom 31. März 1993, S. 5

    [..] risches Werk kam heraus: Vorteile, von denen viele noch so begabte und verdienstvolle Komponisten in Deutschland nicht einmal zu träumen wagen. Gewiß, er mußte dem kommunistischen Machtapparat seinen Tribut zollen, wie andere Intellektuelle und Künstler auch, die, trotz der so gravierenden politischen Einengung, das Machbare und Bestmögliche zu leisten versuchten. Er tat es jedoch nicht in der Gesinnung und nie als opportunistischer Mitläufer. Offener Widerstand war unmöglich [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1992, S. 5

    [..] ngen, von denen ich noch sprechen werde, ,,alleinseligmachende" Ideologien ihre totalitären Systeme ausgespien haben: Nationalsozialismus und Kommunismus. Beiden haben auch Siebenbürger Sachsen ihren Tribut gezollt, sei es aus Begeisterung, sei es unter Zwang, sei es aus purem Opportunismus. Ein Exkurs ist dabei notwendig: Heutigem nationalstaatlichem Denken und Mißverständnis entsprechend waren die Siebenbürger Sachsen nicht mehr Deutsche, seitdem sie vor Jahren den gesc [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1987, S. 3

    [..] beschwerlichen - Reisen, der Konzertauftritte und der gesellschaftlichen Verpflichtungen hatten trotz der allgegenwärtigen Präsenz des organisierenden und betreuenden Bruders Joseph zusätzlich ihren Tribut gefordert. Erholungsaufenthalte im Elternhaus in Mühlbach und in Venedig mußten eingeschoben, Konzertverpflichtungen in Prag, Dresden, Leipzig, Berlin, Neapel und Zürich abgesagt werden. Die Ärzte ließen keinen Zweifel mehr: Carl Filtsch litt an fortschreitender Lungentube [..]

  • Folge 13 vom 31. August 1983, S. 4

    [..] nbürgens anzusprechen -- Siebenbürgen war nachweislich niemals eines der rumänischen Fürstentümer --, muß besonnenerweise übersehen werden, wenn es hier auch nicht verschwiegen werden kann; denn ohne Tribut geht heute in Rumänien kein bedeutender Deutscher in Siebenbürgen -- sei das Michael Weiß oder Stephan Ludwig Roth -über die literarische Bühne. Daß in diesem Fall damit eine schöne, gut geschriebene und wertvolle erste Monographie des überragenden Stadtrichters ermöglicht [..]

  • Folge 13 vom 31. August 1983, S. 7

    [..] tschaftshilfe an erster Stelle stehen. Wenn von Weizsäckers Rechtsauffassung zuträfe, wären wir schon jetzt dem Willen der türkischen Regierung ausgeliefert, Wirt-Schaftshilfe würde zum Lösegeld, zum Tribut, der noch von unseren Enkeln zu zahlen wäre, und das, obwohl im Völkerrecht der Satz ,,pacta sunt servanda" (Verträge sind zu halten) immer dann nicht mehr gilt, wenn die bei Vertragsabschluß bestehenden ,,Geschäftsgrundlagen" wegfallen. Eine Entwicklung von historischen A [..]

  • Folge 5 vom 31. März 1983, S. 9

    [..] Kontakt mit ihnen vermeiden, sie sollen sich die Juden und die Christen nicht zu Freunden nehmen." Oder: ,,Die nicht der wahren Religion angehören -- kämpft gegen sie, bis sie kleinlaut aus der Hand Tribut entrichten!" Dem drohenden Selbstverlust des abendländischen Europa wird durch ein kulturelles Konglomerat im Zentrum Europas Vorschub geleistet: der sich immer mehr ausbreitende weltanschaulich-religiöse Pluralismus mit seinen relativierenden, nivellierenden und damit auc [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1982, S. 8

    [..] ür zwei Monate. Tepes soll in seiner Jugend auch mehrfach in Deutschland gewesen sein und deutsch gesprochen haben. Erst kam er wieder auf den walachischen Thron, verweigerte den Türken den Tribut und schlug den Erzfeind in einer großen Schlacht, bei der er -- wie er in einem Brief an Ungarns König Corvinus stolz berichtet -- Gefangene machte, die er alle köpfen ließ. Ganz Europa feierte ihn damals als Sieger gegen die Ungläubigen, und in den Kirchen wur [..]

  • Folge 8 vom 31. Mai 1979, S. 3

    [..] nand von Habsburg nicht gelang, seine Ansprüche auf Siebenbürgen durchzusetzen, waren die Türken klug genug, sich in die inneren Angelegenheiten des neuen Fürstentums nicht einzumischen, so lange der Tribut regelmäßig bezahlt und ihre Oberhoheit nicht in Frage gestellt wurde. Sie wollten auf ihrer Ostflanke Ruhe haben und sahen es als Pufferstaat zwischen sich und Habsburg an. Seit gaben die Habsburger den Anspruch auf Ostungarn und Siebenbürgen nie auf. Nach König Ferdi [..]

  • Folge 19 vom 30. November 1976, S. 7

    [..] in Fürstenfeldbruck, der schönen Kreisstadt in Oberbayern, unweit von München. Da es sich um die Geburtsjahrgänge / handelt, mußte inzwischen dem fortschreitenden Alter der unvermeidliche Tribut entrichtet werden, so daß die Zahl der alten Kameraden von anfangs auf zurückging, die nun kürzlich, zum Teil mit ihren Frauen, dabei sein konnten. In der Annahme, daß manchem Leser aus der alten Heimat sowohl die Namen der Teilnehmer wie auch der Verstorbenen etwas s [..]