SbZ-Archiv - Stichwort »Wir Alle Wissen Was Wir An Dir Haben«

Zur Suchanfrage wurden 5272 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 1

    [..] rifft das Ehrenhafte und Richtige. Niemand kann sich damit ausreden, er wüßte nicht, was gut-sächsisches Wesen von ihm verlangt, denn jeder weiß es; es ist uns zum Instinkt geworden. Das Füreinanderstehen gibt die Grundlage, alle Möglichkeiten auszuwerten, alle Schwierigkeiten zu mildern. Weil wir einst durch Gemeinsinn zu Meistern der Volkspolitik wurden und Erfolge errangen, wo andere verzweifelt hätten, sind wir gehalten, uns wie. früher zu bewähren: einig zu sein und den [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 2

    [..] Seite SIEBENBÜRGISCHE ZEITUNÖ Nr. / . September Jugend ohne Zukunft? Von Emo Connert In der Heimat stand unser Bauerntum als breites, tragendes Fundament der gesamten' Volksgruppe. Alles was sich an anderen Berufsständen dazu gruppierte, war die organische Ergänzung zu einem Volksganzen. Diese Einheit hat uns vor Überfremdung von unten und oben immer wieder bewahren und schützen können, sie bewahrte aber auch Dorf und Stadt vor gegenseitiger Entfremdung, weil die V [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 3

    [..] ng in Bonn änderte. (Wir berichten darüber an anderer Stelle.) Wenn man dem ,,Mitteilungs- und Informationsdienst für Vertriebenenfragen (MID)" Glauben schenken darf, ist diese veränderte Haltung von Dr. Hausdorff allein auf den Einfluß des einstigen Vorsitzenden der Landsmannschaft Schlesien, Dr. Walter Rinke, zurückzuführen, der Dr. Hausdorff davon überzeugt haben soll, daß ein Verbleibsn der Schlesier im Verband der Landsmannschaften ernste Spannungen und Spaltungen innerh [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 6

    [..] icht. Darum kann uns nur von Christus her geholfen werden, indem wir uns gegenseitig als Menschen ansehen, denen schon geholfen i s t. Wie wäre es, wenn wir damit ganz ernst machen würden? Wie wäre es, wenn wir unter Zurückstellung aller Einwände und Fragen mit solchem Ernst daran gingen, Gott zu ehren? Wer Gott ehrt, der erbarmt sich des Armen -es kann gar nicht anders sein. Ich meine, daß kein Mensch den Reichtum zu schildern vermag, der aus einer solchen Haltung erwachsen [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 7

    [..] unkelheit, denn wir führten Laternen mit uns, sondern wegen der Gefahr, in ein Schneetreiben zu geraten. Nur wer das Gebirge mit all seinen Heimtücken kennt, weiß, was dövi ein Schneefall bedeutet. Hier konnte allein der Spürsinn meiner beiden Begleiter helfen, die als erprobte Hochwildjäger mit jedem Weg und Steg vertraut waren. Richtig! Noch hatten wir die Tannenregion nicht erreicht, schon begannen Schneeflocken zu fallen und uns die Aussicht zu erschweren. Als Waffe führt [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 1

    [..] rache, von Menschen, die sich zusammenfinden aus einem meist nicht vom Verstande hergeleiteten Impuls, den Nächsten zu suchen, den Mitarbeiter und Studiengenossen oder die nahen und fernen Blutsverwandten, die alle in ihrer Gesamtheit vereinigt oft im Umkreis von wenigen Kilometern die menschliche Heimat darstellten, aus der die überwältigende Zahl der Vertriebenen stammt. Die Heimat freilich, Grund und Boden, kann auch die menschliche Gemeinschaft in der Landsmannschaft nich [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 3

    [..] triebenen ihrem Höhepunkt zu. Die gesetzlichen und verwaltungsmäßigen Bestimmungen über die Eingliederung weisen freilich noch gewaltige Lücken auf, und es wird nach wie vor einer engen Zusammenarbeit aller politischen Parteien bedürfen, um diese Lücken zu schließen, damit das Beste für die Vertriebenen erreicht wird. Dasselbe gilt auch für die Vertriebenenverbände, die -- sei es nun auf überparteilich-politischer oder wirtschaftlicher Basis -- sich für die Eingliederung eing [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 1

    [..] ttreffen . Für den Herbst hat ferner der Landesverband Bayern der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen sein diesjähriges Landestreffen angekündigt, das voraussichtlich in Rothenburg o. d. T. stattfinden wird. Alle diese Veranstaltungen werden Tage des Wiedersehens, der Erinnerung und der Besinnung sein. Dieser Erinnerung und dieser Besinnung auf Leistung und verpflichtendes Erbe der Väter sind auch die nachfolgenden Ausführungen von Prof. Hans Diplich gewidmet, die wi [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 3

    [..] t worden war, freundlich aufgenommen. Wie bekannt, hatte Ministerpräsident Kopf während der -Feierstunde des SchlesierTreffens in einer Ansprache Kritik an verschieb denen Maßnahmen der Bundesregierung, vor allem am Generalvertrag und Verteidigungsbeitrag geübt, was von den Anwesenden als Parteipolitik gewertet wurde, wobei es zu tumultösen Szenen kam. Lukascheks Besuch bei der Sozialdemokrat. Tagung sollte in erster Linie einer Entgiftung der Atmosphäre, die zwischen der La [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 4

    [..] Sachsen in Kärnten Ende April d. J. fand in V i a c h ein Heimattag der in Kärnten lebenden Siebenbürger Sachsen istatt. Gleichzeitig wurde auch die Jahreshauptversammlung des Vereins abgehalten. Aus allen Teilen des schönen Kärntnerlandes kamen die Landsleute, darunter wieder eine stattliche Zahl, die zum erstenmal an unseren Zusammenkünften teilnahm. Nach alter Sitte begann auch diese Tagung mit einem Gottesdienst. Superintendent Dr. Z e r b s t nahm in seiner Predigt i [..]