SbZ-Archiv - Stichwort »Aberglauben«

Zur Suchanfrage wurden 71 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1996, S. 16

    [..] nikbegeisterte Ehemann glaubt, alles Mögliche wahrzunehmen, seine Frau riecht nichts. Schließlich stellt sich heraus, daß es sich um einen Aprilscherz handelt. ,,Det Truddenzichen" setzt sich mit dem Aberglauben auseinander. Ein Mann möchte in Erfahrung bringen, ob seine Frau eine ,,Trudd" (Zauberin) ist. Die ,,Trudd" erkennt man angeblich an den spitzen Knien. Spitze Knie hat die Frau nicht, aber ,,weschen känst te se". Diese humorvollen Gedichte riefen beim Berliner Publiku [..]

  • Folge 9 vom 15. Juni 1994, S. 20

    [..] ehenden Publikums, das z. T. auch aus weiter liegenden Ortschaften gekommen war. Das Stück karikiert in Text und Handlung siebenbürgisches Dorfalltagsleben von einst, vor allem den tiefeingewurzelten Aberglauben. Allen Verwicklungen und Intrigen zum Trotz, die die Heirat des jungen Paares zu verhindern scheinen, gibt es zuletzt natürlich doch ein Happy-End. ,,Der Sherlock Honnes" setzt die Tradition der siebenbürgischen volkstümlichen Mundartstücke, die immer ein dankbares Pu [..]

  • Folge 16 vom 10. Oktober 1992, S. 10

    [..] e es im letzten Absatz des Diskussionsbeitrags heißt: ,,In jedem Fall darf künftig kein Impuls mehr von führenden Gliederungen der Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen zu heidnischen Bräuchen und Aberglauben ausgehen." Ich sehe dieses Verlangen als eine unerlaubte Einmischung in das freie Denken innerhalb der Landsmannschaft, und ich finde es nicht zeitgemäß, um es milde auszudrücken, sich in solcher Weise in das Fühlen und Denken unserer in der Landsmannschaft organisier [..]

  • Folge 13 vom 15. August 1992, S. 8

    [..] eidnischen Brauchtums. Von Herrn Samuel Feindert erhielt die Redaktion des Hilfskomitees folgendes Schreiben (gekürzt wiedergegeben): . als biblischer Christ bitte ich Sie, heidnisches Brauchtum und Aberglauben aus unserer Volksgruppe auszumerzen. Die meisten dieser Bräuche sind als heidnische Bräuche bekannt, - bunt gefärbte Hühnereier, ,,als Sinnbild des Ursprungs und des werdenden Lebens, der Fruchtbarkeit und der Hoffnung ist ein Kernsymbol des Osterfestes und der Frühli [..]

  • Folge 9 vom 31. Mai 1992, S. 7

    [..] ubaren Vielfalt von Bräuchen und konventionellen Verhaltensweisen stellt sich naturgemäß die Frage, was davon bewußt erhalten und gepflegt werden kann und soll. Heute scheint uns vteles überlebt, mit Aberglauben belastet, sinnlos oder gar unsinnig. Bräuche sind in ihrer starren Überlieferung oft Hemmnisse des Fortschrittes und Hindernisse im sozialen Wandel, in der gesellschaftlichen Entwicklung. Solche Bräuche interessieren uns nur noch historisch-ethnographisch, sie gehören [..]

  • Folge 11 vom 15. Juli 1988, S. 6

    [..] . . T O I . . . T O I . . . A B E R O F E N " Bei der Durchsicht von Verlagsprojekten und bei einem Gang durch die Buchhandlungenfällt einem diegroße Verbreitung derLiteratur aus dem Bereich, der dem Aberglauben (Aberglaube - der Glaube an naturgesetzlich unerklärte Kräfte, soweit diese nicht in der Religionslehre selbst begründet sind: Zauberbräuche, Riten, Glaube an Geister, Wahrsagerei, Talismane. [,,Großes Lexikon von A-Z", Compact Verlag. , S. ]) zuzuordnen ist, auf [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1987, S. 3

    [..] berlieferungen zu weit gefaßt. Der moderne Sagenforscher zieht nach heutigen Erkenntnissen strengere Grenzen zwii Friedrich Müller () sehen Märchen, Sage, Chronik, Mythe, Legende, Schwank, Sitte, Aberglauben, als es in Müllers Sammlung geschieht. Zudem ist es bei den gegenseitigen Einflüssen im siebenbürgischen Raum und seiner wechselvollen Geschichte oft recht schwierig, deutlich die nationale Herkunft einer Sage zu bestimmen, wenn der Bogen von den Dakern und Römern übe [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1982, S. 8

    [..] e Grenzzeilen ihrer Wingerte, um eine Spritzung ihrer Anlieger-Rebstöcke zu verhindern. Als aber der Acker Misch im Herbst eine volle Ernte einbrachte, während sie leer ausgingen, waren sie von ihrem Aberglauben bald geheilt Michael Acker war aber nicht nur ein erfolgreicher und moderner Weinbauer, sondern auch ein passionierter Pferdeliebhaber und' -Züchter, der als führender Importeur der norischen (Salzburger) Pferderasse im Ersten Unterwälder Pferdezuchtverein auftra [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1980, S. 8

    [..] ,,Heimatbuch Deutsch-Zepling". Ein Ergänzungsbuch wird bald folgen. Da wird man u. a. von den ,,Hauszeichen" erfahren, man wird sich alte Sprüche, Reime, Rätsel und Anekdoten in Erinnerung rufen, vom Aberglauben (man höre und staune!) wird man hören; die tägliche Umgangssprache wird in einem.langen Kapitel behandelt sein, die Volkslieder, die unsere Jugend einst sang, sollen aufgezeichnet werden. Wir freuen uns darauf und danken unserem Freund für die wichtige Arbeit. Herzlic [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1974, S. 4

    [..] man über Tote. ,,Sie miauten wie die Katzen..." Da man von den Ursachen dieser schleichenden Krankheit geringe Vorstellungen hatte, wundert es nicht, daß unsere sächsische Bevölkerung oft dem Aberglauben verfiel. Es kam vor, daß die Menschen die Kleie mit Viehblut und Unschütt vermengten und diesen ,,Cocktail" hinunterschlangen. Radu Tempe schreibt, daß diese Leute dann anschließend ,,schwarz wie das Pech wurden und miauten wie die Katzen". Zur Bekämpfung der Seuche w [..]