SbZ-Archiv - Stichwort »Aberglauben«
Zur Suchanfrage wurden 71 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 5 vom 31. März 1974, S. 3
[..] Äcker, als unabweisliche Bedingung eines lohnenden Feldbaues, von allen gesitteten Völkern anerkannt wurde ..." und es ,,Aufgabe der nüchternen, unbefangenen Forschung wäre, sich mit Vorurteilen und Aberglauben in Widerspruch zu setzen, um auch hier zum Wohle des Ganzen die Wahrheit ans Licht zu führen ..." Ziel jeder Düngung sei es, die dem Boden durch die Gewächse entzogenen Mine-, ralbestandteile wieder zu ersetzen, um dadurch zur dauernden Erhaltung einer gleichförmigen [..]
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Folge 3 vom 15. Februar 1969, S. 5
[..] rot und Schwarzblau, kann wahrscheinlich -- einer anderen Laune hingegeben -- eine verformte und verwunschene Hexe sein, die erstaunlich schön und unbeständig ist und leicht zu Betrachtungen über den Aberglauben an die Gültigkeit aller Farben und Formen herausfordert. So unverpfiichtet und unbestimmt sind die Dinge, im farbigen Werden und Vergehen begriffen, gleichsam auf einem überaus bunten Teppich Für eine europäische Gemeinschaft Pressekonferenz der ,,Europastiftung Draga [..]
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Folge 4 vom 29. Februar 1968, S. 7
[..] m Markt eingekauft hatte und die noch schwereren Kohleneimer, sie putzte und schaffte und war doch nie böse, wenn wir unverständigen Kinder sie zum Spaß pufften und zerrten. Oft mußten wir über ihren Aberglauben lachen, der für sie aber ein unumstößlicher, wirklicher ,,Glaube" war. So kam sie einmal ganz erschreckt zu' mir, als sie sah, daß ich nähte, wo doch Sonntag war! ,,Das gnädige Fräulein soll nicht nähen", sagte sie beschwörend: ,,Wer näht am Sonntag, geht Nadel immer [..]
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Beilage LdH: Folge 162 vom April 1967, S. 2
[..] Wir können niemanden zu Gott bekehren. Und wenn wir uns vom Hilfskomitee in großer und auch wohl berechtigter Sorge um den Glaubenszerfall in unserem Volke das einbilden/ dann kann st,ch aus solchem Aberglauben ein Hochmut entwickeln, der als geistliche! Hochmut übler ist als jeder andere weltliche Hochmut, aber wir tonnen, dürfen und sollen in großer Bescheidenheit und Demut, in großer Dienstbereitschaft und, wenn es sein muß, leidend, auch Unrecht leidend, auch Mißverständ [..]
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Folge 11/12 vom 31. Juli 1966, S. 8
[..] te man über das Thema ,,Aberglaube". Schließlich, als das Hin- und Herreden kein Ende nehmen wollte, griff Adele ein und sagte: ,,Ich kümmere mich überhaupt nicht um solchen Quatsch. Ich verachte den Aberglauben und finde, daß er eines vernünftigen Menschen unwürdig ist. Wenn ich zum Beispiel morgens einer schwarzen Katze oder einem alten Weib begegne, dann spucke ich bloß dreimal aus, und die Sache ist für mich erledigt!" * ,,Meine Frau spricht vier Sprachen!" ,,Das ist ja i [..]
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Folge 11 vom 15. November 1964, S. 3
[..] chweigt er oder er schneidet der Einfachheit halber auf, um den Unwissenden die erhoffte Sensation nicht vorzuenthalten. Rührende Züge trägt die der Jägerwelt von der Tradition auferlegte Pflicht zum Aberglauben. Durchaus nicht jeder meint, daß es ihm Unglück bringe, wenn ihm eine schwarze Katze über den Weg läuft oder ein altes Weiblein begegnet. Als Privatmann glaubt er derlei natürlich nicht; als Jäger aber ist er dazu verpflichtet. Aberglauben hat manchen Reiz. Wer will e [..]
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Beilage LdH: Folge 128 vom Juni 1964, S. 1
[..] n betroffen, weil es mich fo fest band an meinen eigentlichen Auftrag und mir aber zugleich zeigte, daß es besonders auf unseren Dörfern noch Männer gab, die an jenem völlig zu nichts verpflichtenden Aberglauben nicht krankten, der glaubt, es mit Faust halten zu müssen, der bekanntlich gerade darin zuschanden wurde: ,,Nenns Glück! Herz! Liebe! Gott! Ich habe keinen Namen dafür? Gefühl ist alles) Name ist Schall und Nauch, Umnebelnd Himmelsglut". Eine im Kern gesunde Gemeinde [..]
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Folge 6 vom 15. Juni 1962, S. 9
[..] ,,Der hölzerne Pflug" erschien Ende und war in kurzen Jahren vergriffen. Kein Werk unserer zu Erfolg gekommenen Dichter bietet diese unerschöpfliche Fundgrube an Volksleben, an Volksbräuchen, an Aberglauben, der alle wesentlichen Ereignisse umsponnen hat, diese Durchwirkung des alltäglichen Bauernlebens mit aus der Bibel geschöpften Sprüchen und Redewendungen. Diese Liebe zu ihren Gestalten, seien sie tugendhaft oder recht unbequem, dieser feinsinnige Humor, der dem Gott [..]
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Folge 12 vom 25. Dezember 1959, S. 4
[..] der Wissenschaft her, auf dem Wege einer logischen Auswertung bestehender Forschungergebnisse. ,,Man weiß von der Seele und vom Jenseits heute schon mehr, als die meisten Leute ahnen." Unglauben und Aberglauben müsse bekämpft werden, ,,denn die Seele w i l l glauben, und wenn sie den Glauben nicht aus einer reinen Quelle schöpfen kann, so schöpft sie ihn aus einer trüben." Oberths Gedankengänge gehen davon aus, daß schon die bloßeTatsache, daß unser Bewußtsein überhaupt da s [..]
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Folge 8 vom 25. August 1959, S. 8
[..] um zur Förderung der materialistisch-dialektischen Weltanschauung geschaffen, das sechs Lektorate umfaßt. In Vorlesungen über die Entstehung und Entwicklung der Erde soll dem ,,Mystizismus" und dem ,,Aberglauben" entgegengewirkt werden, um die kulturelle Rückständigkeit zu beseitigen und die Fackel der Kultur und der fortschrittlichen Wissenschaft in das Volk zu tragen." Die Vorlesungen erfolgen zumeist im Anschluß an die Arbeitszeit. Der Bukarester Presse gemäß sollen in die [..]









