SbZ-Archiv - Stichwort »Die Flucht«

Zur Suchanfrage wurden 2631 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 2 vom 15. Februar 1965, S. 9

    [..] Zukunft zu ebnen. Es waren Teile der österreichischen Bevölkerung und einsichtsvolle Behörden, die ihre Hilfe den Zugewanderten nicht versagten. Aus ihrer Tätigkeit wuchsen, sowohl den Flüchtlingen, als auch den Gemeinden, in denen sie Zuflucht fanden, segensreiche Früchte, allen zum Nutzen und als Grundlage eines friedvollen Lebens ..." In den Wochen nach dem Ereignis empfing der Vereinsobmann Pfarrer Ernst Wagner von den verschiedensten Seiten Glückwünsche für den so wohlge [..]

  • Folge 2 vom 15. Februar 1965, S. 10

    [..] om letzten Heimattag in Wels . Landesobmann Grau ergriff darauf das Wort. Er erinnerte an das Grauen der letzten Tage in der alten Heimat und gab eine Schilderung über unsere seinerzeitige Organisation, über unsere Flucht aus Siebenbürgen und über die Niederlassung unserer Landsleute in Österreich. In einem Rückblick auf die jährige Geschichte unseres Volkes stellte LO. Grau fest, daß die Siebenbürger Sachsen allen Schwierigkeiten zum Trotz das angestammte Deutschtum, [..]

  • Folge 1 vom 15. Januar 1965, S. 6

    [..] esen sich die Liebe und Hochachtung aller erwarb, die sie kannten. Nur ungern ließen die Sanktgeorgener Thomas und Paula Henning mit Ihren drei strammen Söhnen ziehen, als ein Ruf der aufstrebenden Gemeinde Heldenorf, in unmittelbarer Nähe der Stadt Bistritz, an Henning erging. Kennzeichnend ist für Henning, daß er am . Oktober , einen Monat nachdem seine Gemeinde zwangsevakuiert worden war, sich mit seinem Fahrrad auf den Weg zur Flucht machte, knapp der Gefangennahme [..]

  • Folge 1 vom 15. Januar 1965, S. 9

    [..] etrieb. Später ließ sich Dipl.-Ing. Zapfe in Klaüsenburg nieder, wo er eine Firma für technische Artikel und landwirtschaftliche Maschinen gründete und vorübergehend auch eine Weberei besaß. sah er sich wie unsere nordsiebenbürgischeti Landsleute unter Zurücklassung seines beträchtlichen Vermögens zur Flucht nach dem Westen genötigt. Er versuchte zunächst in der Steiermark, dann in Hofgastein und schließlich in Salzburg, sich eine neue Existenz aufzubauen. Hier lebte er [..]

  • Beilage LdH: Folge 135 vom Januar 1965, S. 2

    [..] wahrend fast Wochen begleitet und ihr beigestanden hatte, hielt die Gedenkrede. Von einer Betrachtung der Heimat als einem Gottesgeschenk ausgehend, entrollte er an Hand einer großen Kartenskizze den und wies neben allem Schweren auch auf die wunderbare Vehütung Gottes hin, der in manchem Gottesdienst irgendwo an einem Feldrain, einer Wiese oder einem Waldesrand der verzweifelten und in eine Ungewisse Zukunft fahrenden Gemeinde Kraft und Zuversicht schenkte. ,,Der [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1964, S. 6

    [..] sind dazu verpflichtet. . Umrechnungssätze für Lei-Währung Frage: In meinem Feststellungsantrag habe ich u.a. auch den Verlust einer'Hypothekenforderung geltend gemacht. Der Verlust ist im Herbst durch die Vertreibung bzw. Flucht entstanden. Das Ausgleichsamt behauptet, diesen Schaden nicht feststellen zu können, da angeblich die Umrechnungssätze für die LeiWährung für diesen Zeitpunkt noch nicht bekannt seien. Ich bin bereits Jahre alt und möchte gerne noch" zu Leb [..]

  • Folge 12 vom 15. Dezember 1964, S. 11

    [..] h viele Landsleute an der Totenr feier des Bundesheeres und des KameradschaitsbiHides vor dem Kriegerdenkmal auf dem Welser Friedhof. Die Landsmannschaften legten auch hier Kränze nieder. Die Nachbarschaft Wels hielt am Sonntag, dem . November, ihre Gedenkfeier für die . Jahreswiederkehr der Flucht aus Nordsiebenbürgen ab. Gedichtvorträge umrahmten die Feier, und Landesobmann Grau gedachte In bewegten Worten dieser schicksalhaften Zeit. Notar i. R. Martin Gaber und Landsma [..]

  • Beilage LdH: Folge 133 vom November 1964, S. 2

    [..] nen diese Sitten entstanden sind. Auch unsere Geschick)te in Siebenbürgen hat dem verlesenen Fahre alten Wort der Bibel Recht gegeben. Bei Gott und seinem Wort zu bleiben ist, oft gegen den Anschein, ein fester Halt in der Flucht der Welt. Das ist das geistige Erbe der Vater. Alle Sitte, aller Brauch ist Betrug, wenn nichi dieses ,,Herr, ich habe Dich lieb" dahintersteht und in ihnen lebt.Wem das aufgegangen ist, der wird fähig, auch Neues aufzunehmcn und an das Alte zu [..]

  • Beilage LdH: Folge 133 vom November 1964, S. 3

    [..] er weltlichen Verantwortung hervorhob. Der . Vorsitzende des Hilfskomitees, der die Nachmittagsveillnstaltung leitete, führte ,,am Tag der Heimat" aus, daß wir uns hier als Christengemeinde versammelt hätten, um Gottes Wege mit uns zu bedenken und uns zu fragen, wo wir in der Heimat, auf der Flucht, in den Jahren seine Stimme erkannten, wo wir ihr zu entlaufen suchten, was er uns heute zu sagen habe. Wir denken nicht an die ,,verlorene" Heimat, denn was uns innerlich Heim [..]

  • Folge 11 vom 15. November 1964, S. 4

    [..] t. Lebensgefährlich erkrankte Menschen haben eine der Nase des Hundes fremde, böse Ausdünstung, die ihn dunkle Gefühle vorausspüren läßt. Es ist der Geruchssinn, der es Raubtieren ermöglicht, sich an die Fluchtfährte des verfolgten Wildes zu heften, und der Geruchssinn verät dem Wild, wenn der Wind ihm zustreicht, das Nahen des Menschen schon auf viele hundert Meter. Tiere des Waldes ahnen das Wetter. Stieg ich über einen bestimmten Pfad zu meiner Jagdhütte hinauf, konnte ich [..]