SbZ-Archiv - Stichwort »Die Geschichte Siebenbürgens«

Zur Suchanfrage wurden 3580 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 5 vom 15. März 1969, S. 4

    [..] h will nicht mehr Gräber umschaufeln..." sagte mein Freund. ,,Halte dich ans fortschreitende Leben", schrieb Goethe, und ebenfalls Goethe, der Größte dieser Nation, schrieb: ,,Es erben sich Gesetz und Rechte wie eine ew'ge Krankheit fort." Heißt das nicht: was als Geschichte gelebt, aufgezeichnet und später angesehen wird, ist immer lebendige Beteiligung und Teilnahme an einer Gegenwart gewesen, und allein was am lebendigsten gelebt Ist, m a c h t Geschichte? Ist es tatsächli [..]

  • Folge 5 vom 15. März 1969, S. 6

    [..] ge Hinweise auf den Inhalt der Beiträge seien im folgenden dennoch gestattet. ,,Zur Einführung" heißt der erste Aufsatz von Theodor Mayer (Salzburg). Zwar beginnt die Einführung schon im Altertum mit der römischen Geschichte und führt in kurzen Zügen bis zum Jahr heran, erläutert und erhellt manchen Vorgang der Vergangenheit, eine ,,Einführung" zum Thema des Buches könnte aber spezieller sein. · . ' ,,Der österreichisch-ungarische Ausgleich von und seine geschichtli [..]

  • Beilage LdH: Folge 184 vom Februar 1969, S. 1

    [..] Vergleich mit irgendeiner der wahrhaft zahlreichen lebensbediohenden Situationen dei Geschichte zuließ, hre Bewältigung erforderte mehr als Lebenserfahrung eines politisch gereiften Volkes und seiner führenden Männer -- solche Erfahrung brachte der Bischof mit, der gerade aus dieser Notwendigkeit heraus die Fügung seiner späten Verufung sinnvoll erfuhr: n dieser Lage, in der alle Werte umgewertet wurden, genügte nicht allein der naive Hinweis auf das in der Türkcnzeit mal [..]

  • Folge 3 vom 15. Februar 1969, S. 1

    [..] re Form, Adolf Schullerus als der führende Theologe der liberalen Zeit den theologischen Inhalt gegeben. Als Müller nach das Steuer ergriff, fand er Kirche und Volk als einen Trümmerhaufen, wie es einen solchen in der jährigen Geschichte der Siebenbürger Sachsen selten gegeben hat. Es war nicht allein der Übergang aus dem Königreich Großrumänien in das um ein Drittel seines Umfanges verkleinerte Rumänien, das unter kommunistische Herrschaft kam. Der Schock der deutsch [..]

  • Folge 3 vom 15. Februar 1969, S. 3

    [..] chen, einer echten Völkerverständigung bei Wahrung des eigenen Wesens dienenden Auffassungen Roths vertraut machen. Die Aktualität dieser seherisch veranlagten Gestalt unserer siebenbürgischen Geschichte wird, angesichts der heute so großen Ratlosigkeit im Zusammenfinden der Völker, noch spürbarer als früher in Erscheinung treten. Eine andere zu erwartende Neuerung: Wir Siebenbürger Sachsen werden nicht die einzigen sein, die Stephan Ludwig Roth feiern. Ein anderes Volk, die [..]

  • Folge 3 vom 15. Februar 1969, S. 6

    [..] en in Antwerpen, Liers, Brügge und Gent. Die Belgier waren begeistert. Unser Gruppenleiter, Herr Glatz, wies immer wieder darauf hin, daß unsere Vorfahren, gar nicht so weit von dort, aus Rhein- und Moselgegend eingewandert seien und bemühte sich, ihnen etwas aus unserer Geschichte verständlich zu machen. Gent, eine wunderschöne alte Stadt, besichtigten wir und nahmen im dortigen Ratskeller das Abendessen ein. Sehenswürdigkeiten über Sehesnwürdigkeiten! Zur Besichtigung von B [..]

  • Folge 1 vom 15. Januar 1969, S. 1

    [..] Umfang eine Gemeinschaft wie die unsere in der Tradition verharren oder sich der Weiterentwicklung nicht verschließen dürfe. Es ist eine jener Fragen, vor die die Siebenbürger Sachsen im Laufe der Geschichte ihrer Volksgruppe oft und oft gestellt wurden. Vor hundert Jahren, als am . Juni das ,,Siebenbürgisch-Deutsche Wochenblatt" -- der Vorläufer des Tageblattes -- zum erstenmal erschien, befand sich unser Volksstamm in einer der größten politischen Umwälzungen des Land [..]

  • Beilage LdH: Folge 183 vom Januar 1969, S. 4

    [..] ine Schonzeit sein für das Ausreifen von Gedanken und Zur Besinnung auf das Wefentliche in unserem Leben. ,,Bloß für sich leben, heißt tot sein für andere." Von diesem Worte Stephan Ludwig Roths ausgehend, sagte Phlippi, daß es nicht genügen kann, sich selbst zu feiern und auf die Geschichte zu berufen. Das Reden von den Jahren reiche nicht aus. Es komme darauf an, daß Gott in unsere Mitte trete, und daß wir weiden, was unsere Vorfahren in den großen Zeiten waren: Treuhän [..]

  • Folge 23 vom 15. Dezember 1968, S. 1

    [..] oberflächlicher Sentimentalität oder im Zuge des Weihnachtsgeschäftes; sie führen vielmehr zum Urgrund aller Probleme unserer verworrenen Zeit. Das weiß der wahrhaft Gläubige, aber auch der, der aus der Geschichte gelernt hat, daß über allem Geschehen im Leben der Völker höhere Kräfte walten. Unsichtbar, oft nicht erfaßbar, und doch immer hintergründig und untergründig fällen sie die letzten Entscheidungen. Seit Jahrtausenden wird in den verschiedensten Riten bei nahezu allen [..]

  • Folge 23 vom 15. Dezember 1968, S. 2

    [..] zur Erinnerung an die Vereinigung Siebenbürgens mit dem Hoheitsgebiet des damaligen Königreiches Großrumänien aktuelle Bedeutung zumessen. Botschafter Pele bot in seinem gewichtigen Referat eingangs eine Geschichte Rumäniens in den letzten Jahren, wobei er die Ereignisse an der Konzeption des dialektischen Materialismus ausrichtete. Für die Entwicklung seit dem russisch-türkischen Krieg sind etwa folgende Feststellungen charakteristisch: ,,Die Verwirklichung der Vere [..]