SbZ-Archiv - Stichwort »Liebe«

Zur Suchanfrage wurden 12433 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 9

    [..] ziehen. Denke von mir was du willst. Ich gehe!" Marin sagt beschwörend: ,,Ich verstehe dich voll und ganz, Mitica. Dieselben Zweifel nagen auch an mir,. aber man muß sie überwinden!" ,,Lassen wir es lieber! Es hat keinen Sinn. Ich habe'mir alles genau überlegt. Sollten in diesen bevorstehenden Monaten neue Umstände eintreten -nun, dann siehst du mich wieder. Ich habe bereits an meine Leute durchgegeben, daß vorläufig die Arbeit eingestellt wird." Marin zuckt mit den Achseln. [..]

  • Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 10

    [..] , etwa durch Filme, Broschüren, Modeschauen oder -- besonders beliebt -- Einrichtung eigener Gaststätten, in denen man tschechische, ungarische, sowjetische usw. Nationalgerichte erhält. Und weil die Liebe sogar in der Politik durch den Magen geht, war der Erfolg bei ihnen! Lehrmeister Hitler Natürlich muß auch ein Wirtschaftserfolg herauskommen. Man kennt die Methoden, die der Ostblock in dieser letzten Hinsicht anwendet, heute im Westen schon besser -- ohne sich aber dagege [..]

  • Sondernummer vom 18. Mai 1956, S. 2

    [..] Seite SIEBENBÜRGISCHE ZElTUN(t Sondernummer Unsere Frauen in Dinkelsbühl Ausstellung Wir begrüßen alle unsere lieben Landsleute und laden sie zum Besuch unserer Ausstellung ein. Sie. befindet sich drei Minuten Vom Verkehrsbüro entfernt, im ersten Stock der Klosterschule in drei schönen hellen Räumen. (Siehe Pfeile!) Auch zwei Sitzecken sind vorhanden, wo man mit lange nicht gesehenen Freunden plaudern kann. Außer unseren schönen volkskundlichen Arbeiten sehen Sie Erzeugniss [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 3

    [..] andwirtschaftlichen Nutz-, fläche in den ,,sozialistischen Sektor" einverleibt sein sollten. Wie den Angaben entnommen werden kann, ist die Sozialisierungskampagne allerdings bei Prozent steckengeblieben. Daß wenigstens dieses Ergebnis erreicht wurde, ist weniger einer Vermehrung der Kolchosenzahl, ihrer Landfläche oder ihres Mitgliederstands zuzuschreiben, als der Förderung, die das Regime einer wesentlich einfacheren Form des ländlichen Zusammenschlusses, den sogenannten [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 7

    [..] ender seine-Landsleute anfeuerte (,,Du sollst wissen, daß deine Rasse die germanische ist, die vom ewigen Verwalter und Verteiler des Lebens zu Großem ausersehen wurde..." und: ,, ... du sollst alles lieben, was deinem Volk nützt, und alles hassen, was ihm schadet...") -dieser selbe Johannes Schmidt tritt nun als Johannes Weidenheim nach der grauenhaften Katastrophe vor seine in den tatoistischen Massenvernichtungslagern zu Tode gequälten, ihrer Heimat beraubten unglücklichen [..]

  • Folge 4 vom 25. April 1956, S. 10

    [..] ß ich tun, was man von mir verlangt. Bete für mich." Sie umschlingt ihn mit ganzer Kraft, ihr Kopf bohrt sich in seine Schulter, sie schluchzt: ,,Wirst du mich nun verdammen, wirst du mich nicht mehr lieben?" Er will sprechen, aber die Kehle ist ihm zugeschnürt. Endlich kann er ein Wort hervorbringen, er sagt heiser: ,,Nichts kann mich von dir trennen, Aglaja. Ich " Sie sieht ihn mit einem Blick an, der ihm das Herz zerkrampft. ,,Ich danke dir", flüstert sie weinend, und sie [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 5

    [..] e. Wie tief der seelisch-geistige Umbruch jener Jahre ihn selbst berührte, ließ er nur ahnen. Sein sichtbarster Kummer war die Trennung von der Familie, Frau und Kindern, die in Siebenbürgen zurückgeblieben waren. Ihnen zu helfen, entschloß er sich nach den-USA auszuwandern ; und ging dort, um mehr zu verdienen, für längere Zeit in die Goldgruben von Alaska. Auch als Grubenarbeiter hat Andreas Franz sein Herkommen aus bestem sächsischen Bauernblut und aus der geistigen Überli [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 6

    [..] e und deshalb nur als behelfsmäßige Unterkunft betrachtet werden könne. In Erfüllung einer traurigen Pflicht geben wir allen Freunden und Bekannten die Nadiridit. daß meine hl»«nsgute Gattin, unsere liebe Mutter, Großmutter, Schwiegermutter, Schwester. Schwägerin und Tinte Frau Hilde Gertrud Röster geb. Kessler im Dezember im . Lebensjahr, nach langem, .schwerem, mit größter Geduld ertragenem Leiden. jedoch unerwartet schnell, für immer von uns ging, ihr Leben war Auf [..]

  • Beilage SdF: Folge 3 vom März 1956, S. 7

    [..] anbringen zu können: ,,Nie gehst du mit mir aus!" Die Sehnsucht vieler Frauen ginge in Erfüllung, wenn sie sich nicht mißmutig oder trotzig nach jedem kleinen Streit zurückzögen und warteten, daß die Liebe zu ihnen kommt, während jene, die der Liebe ,,entgegengehen", bald merken, wie sehr sie dieses Entgegenkommen reicher macht. Jeder Mann freut sich über ein Lob, wenn seine Frau ihn wundervoll findet und stolz auf ihn ist. Männer nehmen die liebe ihrer Frauen als etwas" Selb [..]

  • Beilage SdF: Folge 2 vom Februar 1956, S. 5

    [..] uns die Gesinnung und Weltanschauung der dortigen Regierung ein wirlieh freies Leben garantieren kann. Das ist aber heute noch nicht möglich. Darum müssen wir Geduld haben und weder uns noch unseren Lieben daheim das Leben durch eine voreilige Rückkehr erschweren. Schon hört man von Briefen Heimgekehrter, die Unsicherheit und eine niedergedrückte Stimmung wiedergeben und den Rat enthalten, sich diesen Schritt lieber zu überlegen. ,,Oh, war ich geblieben auf meiner Haiden" he [..]