SbZ-Archiv - Stichwort »Liebe«

Zur Suchanfrage wurden 12433 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 2

    [..] bindung zwischen diesen beiden, die gegenseitige Auffrischung und Ergänzung, viel zu lebendig war. Alle diese Ordnungen haben sich seit Ende des Krieges aufzulösen begonnen. Für die in der Heimat Verbliebenen durch die dortige soziale Umschichtung, für die fern der Heimat Lebenden durch die neue Umgebung und die neuen Verhältnisse. Der Bauer und Bauernsohn, als Flüchtling oder Heimkehrer nach Deutschland oder Österreich gekommen, suchten naturgemäß zunächst den Weg zum Bauern [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 3

    [..] gerade in letzter Zeit verdoppeln auch sie ihre Anstrengungen, um zu Grund und Boden zu kommen. Am liebsten möchten sie geschlossen siedeln, und ihr größter Wunsch ist, in neuen Siedlungen ihre alten lieben Dorfnamen wieder. aufleben zu lassen. Die bereits angesiedelten Landsleute halten an dem unter großen Mühen Erworbenen fest. Viele haben es zu Ehre und Ansehen gebracht, einige sogar schon dank ihres besonderen Fleißes zu bescheidener Wohlhabenheit. So wurde der Lechnitzer [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 5

    [..] bei jenen Parodien der antiken Götterwelt der Offenbachzeit. Denn Zeus stand für das Göttliche, und das- Göttliche sollte angegrif- , fen werden. In einer Zeitschrift las ich eine Kurzgeschichte: Der liebe Gott spielt Klavier. In einem entlegenen Winkel des Himmels sei ein Klavier aufgestellt, ein Flügel in Weiß' und Gold, und dort spiele der liebe Gott etwas falsch Sindmgs Frühlingserwachen. Die Entwertung des Menschlichen und des Göttlichen kann eine gewisse Linie nicht übe [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 6

    [..] n, bei ihnen stehe an der Tür geschrieben: ,,Die Seele ist in der Garderobe abzugeben." Das heißt nun nicht, daß die staatliche Hilfe nicht manche bittere Not lindern würde. Auch kann die christliche Liebe in manchem Wohlfahrtsamt lebendig sein, und wir dürfen froh sein, daß wir sie haben. Weil aber die Welt der Seele eine stille und ihrem Wesen nach freie Welt ist, geht die wahre Hilfe einen stillen und freiwilligen Weg. Es wäre irrig zu meinen, unser Verhältnis zu 'Gott "wü [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 4

    [..] r Gott und dem Nächsten zurückgab und ihm den Weg der Rechtfertigung wieder zeigte. Wenn in Hannover im Gebet immer wieder der fernen Glauberisbrüder gedacht wurde, dann gingen unsere Gedanken in das liebe Karpatenland und schlössen auch unsere Brüder und Schwestern dort in unsere Gemeinschaft und Fürbitte ein. In den Beratungen der Versammlung und ihrer Sektionen wurde nicht nur um theologische Probleme gerungen. Die lutherischen Kirchen der Weit sind sich deutlich der engen [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 5

    [..] lmann" gab sich der Dichter dem Behagen an der Heimat hin und erschuf aus diesem Behagen heraus ein wundervolles Ensemble von Spielern, Schauspielern, Lustspielern und Trauerspielern, an die er seine Liebe, seine Güte und seinen Spott, immer vermischt mit einem großen Wohlwollen, verschwendete. Diese kleinen Leute einer kleinen Stadt scheinen in einer Idylle zu agieren, aber es sieht bloß so aus, denn wenn man sie lange ansieht und ihre Gesichter durchschaut, erkennt man best [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 2

    [..] .nationalen Einheit' entlarvt. Der ,Neue Weg' hat ferner bei der Erziehung der deutschen Bevölkerung im Geiste des Klassenkampfes, der internationalen Solidarität der Werktätigen und der grenzenlosen Liebe zum Vaterland des Sozialismus, der Sowjetunion und zum Lehrmeister der werktätigen Menschheit, Josef Wissarionowitsch Stalin, einen bedeutenden Beitrag geleistet." Neuer Weg (Nr. ), Bukarest, . Juni Ungarische Athleten ,,Vielen werden die Leistungen unserer Sport [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 3

    [..] erklären läßt. Der Verstand wird gezüchtet, das Herz verkümmert. Es ist nicht wichtig, ob diese Kinder eine Banane oder Schokolade kennen oder nicht. Wichtiger ist, ob die menschlichen Eigenschaften Liebe, Verständnisbereitschaft, Güte usw. noch in ihnen, wenn auch kümmerlich, leben, und ob Aussicht besteht, sie zu ganzer Blüte zu entfalten. Mit glücklicher Freude und einer gewissen Genugtuung kann man feststellen, daß trotz der absolut materialistisch beeinflußten Jahre die [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 4

    [..] ir wissen aber auch, daß dies nur dort geschieht, wo Tradition macht bloße Erinnerung und starres Festhalten) an äußeren Bräuchen ist, sondern wo in ihr echter Christenglaube lebendig ist und sich'in Liebe bewährt. Die tausend Jahre deutscher Ostgeschichte vom Baltikum über Ostpreußen, Schlesien iund Galizien bis hin nach Siebenbürgen und an das Schwarze Meer sind zugleich eine christliche Geschlichte. Wir wissen nicht, welche Wege Gott ums führen will und was er auch' mit de [..]

  • Folge 7 vom 15. Juli 1952, S. 5

    [..] waren für den Pflug geschaffen und für den Umgang mit Pferden. Streng und hart drückten sie den Stoppelfeldern die Furchen ein; tätschelten sie den Pferden den Hals, so lag Anerkennung und Sorge und Liebe in ihren Bewegungen. Sie konnten unruhig werden und gelassen bleiben, Frage und seltsame Ruhe ausströmen. ,,Ja", sagte die Frau nur, ,,der Pflug hatte eine Wildschweinmarke." ,,Ich habe ihn richtig gehalten, an den Griffen", er stand etwas zu rasch auf und zeigte ihr, wie e [..]