SbZ-Archiv - Stichwort »Menschenwürde«
Zur Suchanfrage wurden 125 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 8 vom 31. Mai 1986, S. 2
[..] rückkehren möchte oder ob er seinen Platz auch künftig im Banat sieht. Für die Bundesregierung gibt es nur eines: sie achtet die Entscheidung des einzelnen ohne Wenn und Aber. In einem Staat, der die Menschenwürde und Grundrechte an den Anfang seiner Verfassung gesetzt hat, kann dies gar nicht anders sein: Die Bundesregierung kann deshalb niemand zum Ausharren oder zum Ausreisen aufrufen. Wenn jedoch der einzelne entschieden hat, bemüht sich die Bundesregierung nach besten Kr [..]
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Folge 2 vom 31. Januar 1986, S. 9
[..] so teuer dieser einem auch sein mag, und Aufgabe der Kirche ist es nicht, in erster Linie Gebiete und Landstriche zu verteidigen, sondern Menschen, deren evangelischen Glauben, deren Freiheit, deren Menschenwürde, und, vor die Entscheidung gestellt, muß diesen Werten alles übrige weichen. Ich nehme das Gegenargument ernst, daß allein Ausharren in unserem angestammten Land Siebenbürgen ein Überleben als Nation möglich gemacht hätte. Aber das Argument ist unhaltbar. Die gegenw [..]
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Folge 19 vom 30. November 1985, S. 4
[..] rt wird. Und doch ist diese Freiheit, die in den natürlichen Rechten gründet, die dem Menschen von Geburt an zustehen -- dem Naturrecht auf ein Leben in Gerechtigkeit und gesetzlicher Sicherheit, auf Menschenwürde, Redeund Meinungsfreiheit, persönliches Eigentum, Heimat, freie Bewegung über Staatsgrenzen hinaus usw., usw. --, das tragende Fundament unserer abendländisch-christlichen Lebensordnung, ein Boden, den das Bewußtsein der Europäer in jahrtausendealtem Ringen erschlos [..]
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Folge 1 vom 15. Januar 1985, S. 6
[..] nd Hof verloren; andere wieder fanden ihre Angehörigen nicht mehr vor, und der neu entstandene kommunistische Staat verfuhr mit ihnen wie mit Rechtlosen. So verblieb ihnen nur die Hoffnung, Recht und Menschenwürde in der Urheimat in Deutschland zu erlangen. Diese Hoffnung beseelt heute noch unsere Landsleute in Siebenbürgen. ,,Wir müssen alles tun, damit Sehnsucht und Hoffnung unserer Brüder und Schwestern in Siebenbürgen in Erfüllung gehen, ein menschenwürdiges Dasein erlang [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 1984, S. 2
[..] k Deutschland geäußert haben (und es genügt auch eine mündliche Äußerung), als ,,Staatsfeinde" für die rumänischen Behörden dastehen und von diesen zum Freiwild erklärt und unter Verletzung jeglicher Menschenwürde bis aufs Letzte gedemütigt und gequält werden? Berichten zufolge geschah in den letzten Wochen in Rumänien folgendes: Einigen Deutschen, die die Ausreisepässe schon in der Hand hatten und mit den gepackten Koffern zur Abreise bereit waren, wurden ohne Erklärung di [..]
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Folge 20 vom 15. Dezember 1983, S. 1
[..] ament, die Presse ganz Europas, Australiens und Amerikas, dazu eine Reihe Teilnehmerstaaten der KSZE-Folgekonferenz in Madrid hatten Bukarest eindeutig zu verstehen gegeben, ,,daß ein System, das die Menschenwürde nicht achtet, auch im Bereich seiner diplomatischen Beziehungen unzuverlässig ist" (Banater Post, München). Wohl nahm Bukarest in der Folge von der Anwendung des Dekrets Abstand, doch die wenige Monate später im Umlauf gekommene Praxis, GeldGespräch mit Or. Schulze- [..]
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Folge 2 vom 31. Januar 1983, S. 1
[..] Bericht Dr. Kurt Schebeschs über das rumänische Dekret vom . Oktober . Nach einhelliger Meinung der Gesprächsteilnehmer stellt das Dekret einen unzumutbaren Verstoß gegen die Menschenrechte und Menschenwürde der Betroffenen dar und wird vorbehaltlos abgelehnt. Dies umsomehr, als Rumänien zu den Unterzeichnerstaaten der KSZE-Schlußakte von Helsinki und der Menschenrechtspakte der Vereinten Nationen gehört und daher verpflichtet ist, die Menschenrechte seiner Bürger zu ac [..]
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Folge 1 vom 15. Januar 1983, S. 2
[..] s heute nicht. Heute stehen die deutschen Siedler wieder wie am Anfang schutzlos da, bestenfalls geduldet -- und hungern. Hungern buchstäblich nach leiblicher und geistiger Nahrung, nach Freiheit und Menschenwürde, denn all das vermissen sie. Ohne diese Nahrung, ohne Freiraum zum Atmen aber ist das Leben bloß ein freudloses Vegetieren. Diese Tatsache will nun das Regime in Bukarest nicht vielleicht abändern, sondern sich zunutze machen. Heute sind es allerdings nicht mehr uns [..]
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Folge 1 vom 15. Januar 1983, S. 4
[..] der Freizügigkeit schuldig ist, das sein Staatspräsident in Helsinki ebenso unterschrieb wie alle anderen Staatsoberhäupter. Wir sprechen auch davon, daß der rumänische Staat unseren Landsleuten die Menschenwürde schuldig ist, die er ihnen nimmt, sobald Finanzwerte gegen Menschen verhandelt werden. . Dies sind die Schuldverhältnisse, die im Kontobuch der Weltgeschichte Rumänien zur Last geschrieben werden, sollten die im Dekret vom . Oktober vorgesehenen Maßnahmen wirksam [..]
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Folge 18 vom 15. November 1982, S. 6
[..] Empfindungen des Menschen", sagte Kiesl in seiner Ansprache. ,,Wer einem Menschen das Recht auf Heimat streitig macht, der trifft ihn damit auch in einem Teil seiner Persönlichkeit und verletzt seine Menschenwürde." Die Vertriebenen hätten nicht resigniert und nicht in Verbitterung auf einen Tag der Rache hingearbeitet, betonte der OB. Heftig beklatscht wurde das anschließende Programm mit vielen Tanz- und Gesangsgruppen. Es wirkten mit: der Ostpreußische Sängerkreis München, [..]









