SbZ-Archiv - Stichwort »Mundart«

Zur Suchanfrage wurden 2964 Zeitungsseiten gefunden.

  • Beilage SdF: Folge 12 vom Dezember 1959, S. 7

    [..] en Kindern einen Kreis, sie gehen herum und singen: ,,Kraju, maju, Kampesthiftchen, ridet Hiftchen, Meltch am Fleschken, Hower am Teschken, tzitzu, mitzu neder." Jede Mutter wird natürlich die eigene Mundart gebrauchen. Aus Hermannstadt: Man schlägt die Beine übereinander, setzt das Kleinchen auf den Fuß, den man auf und ab wippt und sagt: ,,Hutschamarutscha, flech af det Doch, flech af de Birrebum, säch, wun de Tatre kun. De Tatre ku mät Stongen, der Bier huet sich erhongen. [..]

  • Beilage SdF: Folge 11 vom November 1959, S. 7

    [..] und Glückwünsche des Rates und der Stadtverwaltung. Der Ausstellungsraum im Rathaus faßte kaum die "zahlreichen Besucher. Unter der Leitung von Lehrer Hartig sang der Kinderchor Lieder in sächsischer Mundart. Die Darbietungen unserer Knabenkapelle, unter der Leitung von Landsmann Potsch, bildeten einen schönen Abschluß der Eröffnungsfeier. Während der zehn Tage dauernden Ausstellung stellten sich unsere Frauen in ihrer Tracht zur Verfügung, um den vielen Besuchern einen schön [..]

  • Folge 9 vom 25. September 1959, S. 4

    [..] trauch" auch in Japan Anfang Juni , eines Morgens, während des Ankleidens, dichtet Carl Kömer, Professor am Mediascher Gymnasium, das vierstrophige Liebeslied ,,Bäm Hontertstreoch" in sächsischer Mundart. Erinnerungen an seine Dorfheimat Zuckmantel haben die entscheidende Anregung zu Inhalt und Sprachbild (,,Hontertstreoch"=·Holunderstrauch) geliefert. Am Hontertstreoch, am Hontertstreoch, di blät gor hisch am Moa, do sang e klinzich Vijeltchen e Lid vu Läw uch Troa. Bäm [..]

  • Folge 8 vom 25. August 1959, S. 6

    [..] men die ersten planmäßig siedelnden Deutschen (einzelne mögen sich früher schon in Nordsiebenbürgen niedergelassen haben) aus dem Westen des Reiches. Sie haben der Franken (Moselfranken, Luxemburger) Mundart mitgebracht, die sich bis zum heutigen Tage unter den später Siebenbürger ,,Sachsen" genannten Deutschen erhalten hat, auch nachdem im Laufe der Zeit Siedler aus allen Teilen des Reiches nachgewandert waren. Der Zweck der Siedlungen ist nicht nur die Rodung von Urwald, so [..]

  • Folge 4 vom 28. April 1959, S. 8

    [..] te nicht völlig eingeläutet. Das stimmlose ß des Anlauts ist uns sonst fremd, wir sinigen und sagen mit stimmhaftem, tönendem s wie die Niederdeutschen. Die Lautgruppe -- achs -- erscheint in unserer Mundart als ueß (schäßburgisch oß). die Achsel heißt Ueselt, das Wachs Wueß, der Dachs.Dueß: Die mundartlich lautgerechte Entsprechung für Sachse Wäre Sueß (schäßburgisch: Soßj und in seiner Schäßburger Form ist uns dieser Familienname. geläufig genug. Man vergleiche den Ortsname [..]

  • Folge 3 vom 28. März 1959, S. 4

    [..] hätte, den ein Auswanderer an die Lieben, die zurückgeblieben waren, geschrieben; aber so leicht ist es uns nicht gemacht, die alte Heimat festzustellen. Doch ganz ohne Spuren sind wir nicht. Unsere Mundart, die wir noch sprechen und sprechen sollen, so lang wir Deutsche sind, weist auf den Rhein hin, wo das alte Rheinfränkische die Mutter unserer Mundart ist, in jene Gegenden, wo von altersher fränkisches und sächsisches Wesensich berührt. » Heute noch vermag ein Sachse sic [..]

  • Folge 3 vom März 1959, S. 9

    [..] t die Berichte. Referent für Nachbaxschaftsfragen Q u a n d t und Obmann N i k o l a u s beglückwünschten die Nachbarschaft zu diesem schönen Beginn. Ernste und frohe Lieder, "Vorträge in sächsischer Mundart von Nachbarin N a d e r und Nachbar E r n s t , eine prächtige Siebenbürger. Wurst von Landsmann K r a u s hergestellt, leckere Krapfen von den Nachbarinnen gebacken, halfen zum vollen Gelingen des Abends mit. N. Die Nachbarschaft Hietzing ehrte anläßlich des . Geburtst [..]

  • Folge 2 vom 28. Februar 1959, S. 3

    [..] ns, dessen Wert und Wirkung für das kräftig aufblühende Banater Kulturleben nicht hoch genug Aufruf zur Mitarbeit am Sprachatlas Der ,,Deutsche Sprachatlas" in Marburg/Lahn, das zentrale Institut für Mundartforschung im westdeutschen Bundesgebiet, hat im Dezember vorigen Jahres siebenbörgischen Landsleuten, darunter auch solchen in vorgerückterem Alter, Wörterlisten zugesandt und um Übertragung in die jeweilige heimische Mundart des angeschriebenen Gewährsmannes gebeten. Die [..]

  • Folge 2 vom 28. Februar 1959, S. 6

    [..] sei ganz ehrlich zugegeben: etliche Landsleute waren etwas skeptisch zum Faschingsfest erschienen. Mag man in der Kölner Bezirksgruppe schöne Vorträge gehalten haben über Tunis, .über die sächsische Mundart oder über Vertriebenenfragen, mögen die Nikolausnachmittage für die Kleinen stets prächtig verlaufen sein -- aber ein Siebenbürgisches Faschingsfest in der Hochburg des rheinischen Karnevals? Nun, Heinrich Leren aus Hermannstadt -- ja seine ganze Familie -- hatte sich so [..]

  • Beilage SdF: Folge 2 vom Februar 1959, S. 9

    [..] n, die von erloschenen Gewerben zeugen: Armbruster, Bogner (Bogenmacher), Plattner (Panzerplattenschmied). Besonderen Reiz für uns Sachsen haben Familiennamen, die die Gewerbenamen in der sächsischen Mundart bewahren, z. B. Bedner, Breckner (Brückner, d. i. Brükkenmauteinnehmer), landlerisch Bruckner (Brukenthal), Depner, Dressler, Mätz (Steinmetz) Mellner und Sadler. Geistesgegenwart Für jedes Wissen, das man braucht, gibt's Bücher wohl genug. Dqch was zum Augenblick dir tau [..]