SbZ-Archiv - Stichwort »Teil«

Zur Suchanfrage wurden 13386 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 7

    [..] sen das Bild jener Stadt an den Toren des Morgenlandes, die ihren Namen verloren hat, der Stadt, in deren Mauern viele Jahrhunderte lang beim Grauen des Morgens das früheste Vaterunser .in unserem Erdteil gesprochen wurde. Seltsam: fast zur Verhöhnung unserer Ennnerung an die ihres Namens Beraubte trägt eine völlis anders erwachsene Festung ihren Namen voing anaers erwaunsene rebiuug uuen iNdineu weiter. Es ist bitter, daß es heute noch ein zweites Kronstadt gibt, meerumrausc [..]

  • Folge 10 vom 1. Oktober 1952, S. 8

    [..] Herzlichen Beifall erntete auch in diesem Jahr die siebenbürgisch - sächsiscne Trachtengruppe, die im traditionellen Oktoberfest. Trachtenzug in München mitmarschierte. Die Gruppe -- sie war mit Teilnehmern die stärkste Abordnung der Heimatvertriebenen -- setzte sich zusammen aus der Blaskapelle ,,Saxonia" aus Salzburg, einer Fahnengruppe, einem Re.iterbanderium, der Lechnitzer »Bruder- und Schwester-: schäft, einer erfreulich großen Abordnung der Landsieute aus München [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 1

    [..] t der Behauptung recht, Heimat sei dort, wo es uns gerade gut ergeht, -- ubi bene, ibi patria -- so gäbe es keine Heimatliebe. Wir würden über die Erde hinund herstreunen, jeder seinem äußerlichen Vorteil nach. Wie Binder auf der Weide wären wir glücklich, wenn sich das Maul füllt. Aber Liebe ist ein abgründiges Gefühl. Sie fragt nicht nach guten und schlechten Verhältnissen. Sie wächst sogar, wenn man sie vom Land und den Menschen ihrer Sehnsucht aussperrt. Millionen, die di [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 2

    [..] ch die Unvernunft und das Unverständnis vieler Bauern der neuen Wahlheimat. Trotz allem blieben aber in diesem Sog zur Stadt viele aufrecht stehen und folgten, ihm nicht. Sie kämpften und kämpfen zum Teil heute noch einen schweren, manchmal aussichtslos anmutenden Kampf, um Bauern zu bleiben. Ist es nicht oft geradezu ein Hohn, daß der heimatvertriebene Bauer oder Bauernsohn zur eigenen Scholle strebt, in einer Zeit, wo die Landflucht blüht, man ihm aber alle erdenklichen Hin [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 3

    [..] Um so mehr waren daher die Vertreter der Landsmannschaften bestürzt, als Dr. Hausdorff seine Haltung auf der Besprechung in Bonn änderte. (Wir berichten darüber an anderer Stelle.) Wenn man dem ,,Mitteilungs- und Informationsdienst für Vertriebenenfragen (MID)" Glauben schenken darf, ist diese veränderte Haltung von Dr. Hausdorff allein auf den Einfluß des einstigen Vorsitzenden der Landsmannschaft Schlesien, Dr. Walter Rinke, zurückzuführen, der Dr. Hausdorff davon überzeug [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 4

    [..] das obengenannte Referat der Landsmannschaft gegenwärtig ausarbeitet. Ihr spart damit Zeit und Geld. Die ,,Siebenbürgische Zeitung" wird, beginnend mit ihrer nächsten Nummer, laufend ausführliche Mitteilungen und Hinweise des Referates für Schadensfeststellung und Lastenausgleich veröffentlichen. Der nebenstehende Beitrag enthält die Richtlinien zur Ausfüllung der Formblätter, wie sie sich aus dem Gesetz und den bisher erschienenen, noch keineswegs vollständigen Durchführung [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 5

    [..] ndern. Schon allein der traute Klang heimatlicher Mundart, das Wiederfinden alter Freunde und der Austausch von Nachrichten von nah und fern gaben uns einen starken Auftrieb, und heute ist ein großer Teil unserer Landsleute in Kärnten schon so weit, wieder an ein festes Wurzelfassen und eine bessere Zukunft zu glauben. Viele besitzen bereits einen Siedlergrund, viele nennen bereits auch ein Eigenheim ihr eigen, das unter Mithilfe der Landsleute errichtet werden konnte. Nach a [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 6

    [..] los sein. Wir aber sollten dankbar sein für das, was wir durch Gottes Güte haben: ,,Hier ist Geduld und Glaube der Heiligen". Am . August fanden sich im Furtbach-Haus in Stuttgart die am Kirchentag teilnehmenden Siebenbürger Sachsen und die Stuttgarter Landsleute zu einer Stunde der Gemeinschaft zusammen. Eingeleitet wurde die Veranstaltung mit der meisterhaften Darbietung einer Kantate von Buxtehude durch die Heinrich Schütz-Kantorei unter Leitung unseres Landsmannes Reinh [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 8

    [..] Blau und Rot unserer Landsmannschaft auf, wohl zum erstenmal in Frankfurt am Mainu Der Festredner, Frank Seiboth, forderte die Westmächte auf, sich aktiv an der Lösung des Vertriebener>problemes zu beteiligen. Am Abend versammelte die Landsmannschaft der Siebenbürger Sachsen ihre Mitglieder und Freunde zu einer Gedenkstunde. In einer kurzen Begrüßungsansprache wies der Vorsitzende, Dr. G. G u n e s c h , auf die Bedeutung des Tages der Heimat hin. Er erneuerte das Bekenntnis [..]

  • Folge 8 vom 1. August 1952, S. 1

    [..] ertriebenen geworden. Die Landsmannschaften sind -- das hat der diesjährige ,,Tag der Heimat" unterstrichen -- mehr und mehr aus ihrer anfänglichen Isolierung herausgewachsen und beanspruchen ihren Anteil an den großen Entscheidungen, die Deutschland zu treffen hat. Mit den Aufgaben der Landsmannschaften befaßte sich anläßlich des »Tages der Heimat" Staatssekretär T h e d i e c k vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen in einer Ansprache vor Heimatyertriebenen in Hamb [..]