SbZ-Archiv - Stichwort »Urteil«

Zur Suchanfrage wurden 801 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1988, S. 9

    [..] im ,,Schlaraffenland" Bundesrepublik Deutschland geht. Und nun sollten ausgerechnet die Verwandten in diesem Westdeutschland sich erdreisten, die Notleidenden in Siebenbürgen zu Tantalusqualen zu verurteilen? (Tantalus litt Hunger und Durst, obwohl er mitten im Wasser stand und von herrlichen Früchten umgeben war: weil das Wasser zurückwich, sobald er sich bückte, um davon zu trinken, und die Früchte sich zurückzogen, wenn er sie in die Hand nehmen wollte.) Nein, wir im West [..]

  • Folge 16 vom 15. Oktober 1988, S. 12

    [..] uch ,,nach" , aber jedenfalls spätestens bis zur Vertreibung, nicht erst danach: ein Erwerb erst nach der Vertreibung hat mit dem Vertriebenenstatus überhaupt nichts mehr zu tun. (Hierzu auch das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom .., BVerwG C .). Im vorliegenden Fall behauptete der Kläger, seine Dentistenausbildung erst nach seiner Vertreibung begonnen zu haben. Als weiterer Ablehnungsgrund wird angeführt, die Erteilung der Approbation nach § Abs. [..]

  • Folge 15 vom 30. September 1988, S. 5

    [..] efragt, antwortete Kurt, daß das wohl der Madrigalabend war. feierten wir zehnjähriges Jubiläum seines Chores in der renovierten Aula; mit welchem Stolz zitierten wir in der kurzen Ansprache das Urteil Ernst Irtels: ,,Man muß schon weit gehen, um Ähnliches zu hören!" Was befähigte Kurt, seine jungen Sänger so zu begeistern, daß sie, wann immer, in knapp bemessener Freizeit proben kamen? Musikunterricht gab es schon lange nicht mehr an den Gymnasien. Was ermöglichte das G [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1988, S. 5

    [..] ng seiner deutschen Volkszugehörigkeit zu stellen. Kann ich jetzt, auch nach seinem Tode, einen solchen Antrag stellen? Antwort: Ja, dies ist möglich. Ich beziehe mich in diesem Zusammenhang auf zwei Urteile des Bundesverwaltungsgerichts. So besagt das Urteil vom . . (BVerwG V C .), daß im Falle des Versterbens eines Antragstellers, welcher die Erteilung eines Ausweises begehrte, wenn der Tod während des verwaltungsgerichtlichen Verfahrens eintrat, die Erben ein [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1988, S. 12

    [..] auen und Männer jüngeren Alters aus Rumänien in die Sowjetunion verschleppt worden waren. In seinen Ausführungen will der Autor, wie er selbst bekennt, ,,weder kränken oder anklagen noch welches Urteil immer aussprechen, sondern nur zeigen: So war es ..." Wie ein roter Faden zieht sich durch das leidvolle Erleben des Autors der unerschütterliche Glaube, daß der Weg zu Gott, zur Endbestimmung über Leid und Schmerz führt. Andreas Türk war und bleibt ein Diener der Wahrheit [..]

  • Folge 12 vom 31. Juli 1988, S. 15

    [..] r. des Bundesvertriebenengesetzes (BVFG) (Anmerkung: dies betrifft den Status als Aussiedler), sind inzwischen durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts weitgehend bestätigt worden. Im Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom . Oktober (BVerwG C .) wird hervorgehoben, § Abs. Nr. BVFG unterstelle materiellrechtlich, daß die im Vertreibungsgebiet zurückgebliebene deutsche Bevölkerungsgruppe in ihrer Gemeinschaft den Spätfolgen der allgemeinen [..]

  • Folge 10 vom 30. Juni 1988, S. 10

    [..] einfachen ,,Geistern" und weckt bei den Einsichtsvollen nichts als bitteren Geschmack. * Unsere ethnische Haltung war auch nie auf eine ,,Eindeutschung" anderen Volkstums gerichtet. Für mich war das Urteil eines rumäi- . sehen Freundes erhebend, als er mir gegenüber darauf hinwies: daß die geistigen Kräfte Mitteleuropas einen zumindest gleichstarken Einfluß wie jene Westeuropas auf die Entwicklung.der rumänischen Kultur gehabt haben, während aber junge Rumänen, die aus Frank [..]

  • Folge 6 vom 30. April 1988, S. 12

    [..] t sich auf eine zwischenzeitlich geänderte Rechtsprechung und entsprechende Arbeitsanweisungen. Ist dieser Standpunkt richtig? Antwort: Leider ja. Das Bundesverwaltungsgericht hat mit seinem neuesten Urteil vom .. (Nr. C. . ) die bisherige Rechtsprechung und Verwaltungspraxis insoweit bestätigt, als es - nochmals - auf den Unterschied zwischen Verschleppung (in welchen Fällen die Heimkehrereigenschaft anerkannt wird) und Repatriierung (in welchen Fällen sie verne [..]

  • Folge 4 vom 29. Februar 1988, S. 2

    [..] mmenhang. Das zu begreifen und zu akzeptieren bedeutet in keiner Weise mangelnde Standhaftigkeit, sondern Nüchternheit der Betrachtung. Doch abgesehen davon, wie der eine oder der andere dies alles beurteilen mag: der vorzügliche österreichische Journalist Dr. Hugo Portisch stellte klipp und klar fest, daß der Fall Waldheim nicht nur schlagartig wieder deutlich gemacht habe, daß die Naziverbrechen eine immer noch schmerzhaft offene Wunde seien, sondern daß sich Österreich in [..]

  • Folge 1 vom 15. Januar 1988, S. 7

    [..] es ^.Jahrhunderts Bestseller waren. Vor allem siebenbürgische Literaturhistoriker haben diesen Schriftsteller ,,Deutschlands schamlosesten Autor des . Jahrhundorts" genannt. Das ist deshalb ein Fehlurteil, weil es die Spezifika der Epoche außer Acht läßt, in der Gorgias lebte - eine unverfälschte Barockpersönlichkeit. nannte dieser Autor die Dingo beim Namen. In der Anprangerung menschlicher Erbärmlichkeiten und Schwächen wie gesellschaftlicher Verdorbtheit gab es für ihn k [..]