SbZ-Archiv - Stichwort »Urteil«

Zur Suchanfrage wurden 801 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 8 vom 15. Mai 1987, S. 3

    [..] Gräfinnen Esterhäzy und Bänffy seiner annahmen, bestand bald kein Zweifel daran, daß man es in dem Siebenjährigen mit einem Wunderkind zu tun hatte - seit den Tagen des jungen Mozart hatte es, so das Urteil der Zeitgenossen, so etwas nicht mehr gegeben. Man wird sich den zu Beginn des Jahres zum erstenmal im Konzertsaal des Wiener Kunstvereins vor einem großen Publikum konzertierenden Carl Filtsch ungefähr so vorstellen können, wie Thaddäus Helbling rund ein halbes Jahrh [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1987, S. 6

    [..] ihm gewohnten Selbstironie und sagte zum Vergnügen der vielen Schüler, die in der Aula saßen, u. a.: ,,Eines Tages sagte der sächsische Schulinspektor aus Hermannstadt zu mir: .Ich bitte Dich um ein Urteil über ein Gedicht, Du bist doch als Deutschprofessor ein Fachmann.' Und er las mir ein langes Gedicht vor. Er las, und ich verzog immer mehr mein Gesicht, unwillig über das Gehörte - was kommt der mir mit der schlechten Reimerei? dachte ich. ,Nun, was sagst Du zu dem Gedich [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1987, S. 9

    [..] l. () . Beauftragter für alle Bundesländer: Dipl.-Kfm. Georg Roth, , D- München . Vertriebenenausweise"** für nachgeborene Kinder Das Bundesverwaltungsgericht hat mit Urteil vom . Dezember (VerwG C .) festgestellt, daß Paragraph BVFG (Bundesvertriebenengesetz) für nach der Vertreibung geborene Kinder keinen neben den Paragraphen bis BVFG stehenden zusätzlichen Vertriebenenstatus schafft, sondern lediglich einen nach diesen Vo [..]

  • Folge 4 vom 15. März 1987, S. 4

    [..] bis Menschen durch die Einbeziehung dieser Quoten in ein politisch-wirtschaftliches Regelsystem zwischen beiden Ländern festgeschrieben werde, könne dies von den Betroffenen nur als ein Todesurteil verstanden werden, mit dessen Vollstreckung begonnen worden sei. ,,Jeder kann sich ausrechnen, wann die letzten dran sind", sagte Philippi, der früher in Heidelberg lehrte und Leiter des Diakoniewissenschaftlichen Instituts war. Der Wissenschaftler setzte sich für di [..]

  • Folge 3 vom 15. Februar 1987, S. 2

    [..] auf Rechtsstaatlichkeut und Gesetze berief, wurde zum Hindernis, zum Gegner, der beseitigt werden mußte. Dr. Balthes wurde wieder angefeindet, angegriffen, viele Male verhaftet und lange Zeit - ohne Urteil unter unmenschlichen Bedingungen in Gefängnissen und Lagern festgehalten. Die Ironie des Schicksals wollte es, daß seine Leidensgenossen nicht selten ehemalige Nazis waren... Diese letzten Jahre seines Lebens stellten sein Engagement im Dienste des Gemeinwesens, seinen Ein [..]

  • Folge 2 vom 31. Januar 1987, S. 7

    [..] ng der Vertriebeneneigenschaft und Ausstellung eines Ausweises ,,A" lehnte die Behörde (Flüchtlingsamt und Widerspruchsbehörde) ab. Das Verwaltungsgericht hob beide Entscheidungen auf, doch wurde das Urteil durch ein Urteil des Verwaltungsgerichtshofs aufgehoben. Revision wurde nicht zugelassen. Mein Antrag bleibt somit vorerst abgelehnt. Was kann ich jetzt noch unternehmen, denn zwischenzeitlich wurden meine Eltern als Vertriebene anerkannt (Mutter deutsche Volkszugehörigkei [..]

  • Folge 1 vom 15. Januar 1987, S. 12

    [..] es ist auch grundsätzlich nicht Aufgabe ,,der Ausgleichsämter die Vertriebenen, bei der Länge der Antragsfrist, auf die ihnen möglicherweise zustehenden Rechte hinzuweisen" (Bundesverwaltungsgerichts-Urteil vom . . , MtBl. BAA , S. ), doch ist dieser Fall, nach hier vertretener Meinung, anders zu beurteilen. Gem. Nr. Abs. der o.e. Arbeitsanweisung des Bundesausgleichsamtes, machen es der Charakter der Lastenausgleichsgesetze und deren Schwierigkeitsgrad er [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1986, S. 3

    [..] n LAG-Praxis an die BVFG-Lösung und gab der Klage der Erben eines ehemaligen Wehrmachtsangehörigen statt, der seinerzeit im Jahre von Frankreich nach Rumänien zurückgekehrt war. Es führte in den Urteilsgründen aus, der ehemalige Wehrmachtsangehörige habe zunächst, bis zu seiner Entlassung aus der französischen Kriegsgefangenschaft () seinen ständigen Aufenthalt z w a n g s w e i s e nicht nach Rumänien verlegen können. Dieser Zwang habe danach für ihn bis zum Erlaß d [..]

  • Folge 15 vom 30. September 1986, S. 2

    [..] ier sind die Zahlen beredter. In unseren großen meinungsbildenden Zeitungen und Magazinen war darüber nichts zu lesen. HB BLICKPUNKT: DAS WORT ZUM NACHDENKEN Die Wahrheit sagen ist ein bourgeoises Vorurteil. Eine Lüge wird durch das zu verfolgende Ziel gerechtfertigt. Lenin (-) in einem Brief an Tschitscherin, Teilbeilage der Fa. Quelle Teilbeilage Redaktionsbeilage ,,Zahlkarte Sozialwerk" Siebenbürgische Zeitung Ersdieint fünfmal vierteljährlich in München; Inha [..]

  • Folge 10 vom 30. Juni 1986, S. 3

    [..] vermögen auch die>se zu stören, gar zu zerstören. Die große Bedeutung indes, die gezieltem Training insgesamt zufällt, geistige und charakterliche Einbußen zu verhindern, berechtigt zu zwei wichtigen Urteilen: Altern und Alter stellen sich zu ihrer Zeit zwar ein (dafür sorgt die innere Lebensuhr), aber sie auferlegen uns vorbeugende und bewahrende, evtl. nur verzögernde Pflichten: uns durch kluge und angepaßte Verhaltensweisen die jeweils günstigste Befindlichkeit zu sichern. [..]