SbZ-Archiv - Stichwort »Viele«
Zur Suchanfrage wurden 16199 Zeitungsseiten gefunden.
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Folge 6 vom 26. Juni 1956, S. 9
[..] inmal, dann ein zweitesmal. ,,Geschafft!" schnauft Leo und klettert aus dem Graben. Er schlenkert die Beine und sagt dann unvermittelt: ,,Sie sind ein kompletter Idiot. Warum haben Sie den Kerlen das viele Geld gegeben! Ich hätte auf fünfzig heruntergehandelt. Diese Lumpen haben von meinem Geschäft mit dem Hauptmann Wind bekommen, sie wollten mitverdienen. Statt im ,Cut' zu sitzen, legten sie sich auf die Lauer. Banditen verdammte! Un'd Sie sind ein Trottel, verstehen Sie mic [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 1
[..] ß das alljährliche Treffen in Dinkelsbühl nicht nur nicht an Anziehungskraft verliert, Bondern im Gegenteil immer weitere Kreise unserer Landsleute erfaßt. Schon Wochen und sogar Monate vorher hatten viele Besucher sich beim Dinkelsbühler Quartieramt angemeldet, ehe noch überhaupt offiziell feststand, daß der Heimattag in Dinkelsbühl abgehalten werden würde. Daß dieQuartierfrage heuer erhöhteSchwierigkeiten bereitete, mußte hingenommen werden; im nächsten Jahr wird man diesem [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 2
[..] ürger Sachsen eine Heimstatt errichten und sich gleichsam stellvertretend für uns alle noch inniger, als es schon geschah, mit dem Boden der schönen Reichsstadt verbinden sollen. Ich hoffe, es werden viele nach dieser Möglichkeit greifen. Die Dinkelsbühler werden -- dessen bin ich gewiß -- aus der schaffenden Hand der Siedler einen spürbaren Zuwachs, an Arbeitskraft und Leistungen empfangen. Wo Siebenbürger Sachsen zupacken, da merkt man das. Wo sie gar Wurzeln schlagen, pfle [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 3
[..] lte. Seltsam war nur, daß Schreibtische, Geldkassette und die übrige Büroeinrichtung unangetastet waren. Nichts fehlte -nur die Karteien! Insgesamt Stück mit den Namen und Anschriften von ebenso vielen Litauern im westlichen Europa und in Übersee. Eis bedurfte keines \besonderen Scharfsinnes, um zu erraten, daß der Einbruch ein politischer Einbruch war. Aber das Bundeskriminalamt in Wiesbaden konnte sich noch keinen rechten Reim auf die Frage machen: Wozu brauchten die E [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 4
[..] ebiet WIR HABEN UNS VERLOBT: 'Wilhelm Albert Architekt, Di&i.-Ing^ Stockholmiilffrmannstadt und Zozo -M-önig Salzburg/Hermannstadt Pfingsten J sich nehmen, daß sio hierfür kein Empfinden habe, wie viele voll bitterer Enttäuschung meinen, nachdem .. sie endlose Jahre vergebens nach Kind, Weib und Gatten verlangt haben und nun im Glauben, die ·Regierung habe nichts für sie getan, ins Ungewisse aufbrechen. Seit gestern, liebe Landsleute, beglückt uns das Fest des Heimattages. [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 5
[..] rger Sachsen in der Steiermark, gewidmet. Als Hauptredner des Abends wies Dr. Zikeli auf die verzweifelte Lage der seit auseinandergerissehen Familien hin und schilderte die Gewissensnot, in die viele der in Österreich seßhaft gewordenen Landsleute durch das Repatriierungsdekret der Rumänischen Volksrepublik geraten sind. Zugleich wurde von ihm jedoch die Hoffnung ausgesprochen, daß Rumänien nach dem . August , wenn die Repatriierungsfrist abgelaufen ist, bei der E [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 8
[..] r glaubte. Heute glaubt -niemand mehr daran, Heute sagt jeder: man, hat uns gewissenlos verraten. Manchmal wache ich nachts auf, weil der Gedanke mich zermalmt, daß ich und, unsere Partei und mit uns viele anständige Patrioten diesem Betrug Handlangerdienste ,,Ich mache nicht mehr mit", sagt Mitica geleistet haben. Neun Jahre lang habe ich versucht das Gefühl der Schuld loszuwerden, indem ich gegen die Kommunisten arbeitete. Neun Jahre lang hoffte ich immer noch auf eine Hilf [..]
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Folge 5 vom 30. Mai 1956, S. 10
[..] noch .geschlossen, ein Land neben dem anderen, und jedes dabei nach Möglichkeit nicht nur einmal, sondern mehrmals auf der gleichen Messe vertreten. Während sich beispielsweise zweckmäßig -bescheiden viele Westländer noch immer mit je einem einzigen Kollektivstand auf einer Messe begnügen, baute die Sowjetzone allein auf der letzten Fiera in Mailand -- in Buchstaben: achtzehn!--verschiedene Stände auf. Kein ' Wunder, daß manche Käufer und viele Zuschauer, die eigentlich we [..]
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Sondernummer vom 18. Mai 1956, S. 1
[..] da währte es noch lang, ehe wir größere Zusammenkünfte wagten. Ich entsinne mich des ersten dieser von Tausenden besuchten Treffen in München. Ein geräumiger Saal stand dafür bereit, aber es kamen so viele, daß die ganze Planung über den Haufen geworfen wurde. Leib an Leib drängten sich Männer, Frauen und Kinder, immer neue Scharen trafen ein. Mitten in der Nacht mußten, um die sich stauende Menge unter Dach zu bringen, noch andere Säle gemietet werden. Und in jedem vollzog s [..]
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Sondernummer vom 18. Mai 1956, S. 2
[..] faßt einen, wenn wir hören, daß manch einer unserer Lieben von uns gegangen ist. Aber so lange er in unseren Herzen lebendig" ist und wifr ihn nicht vergessen, lebt er für uns und mit uns weiter. Wie viele mußten getrennt von ihren nächstenAngehörigen die Augen für immör schließen. Dieses bittere Erlebnis, gemildert auf wunderschöne Art durch den versöhnenden Gedanken, daß es keine seelische Trennung geben kann, fand ich nirgends so schön ausgedrückt, wie in folgenden Zeilen. [..]









