SbZ-Archiv - Stichwort »Wir Wollen Brücke Sein«

Zur Suchanfrage wurden 511 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 17 vom 31. Oktober 1972, S. 2

    [..] Und er schließt sein Credo zur Heimatstadt mit folgenden Sätzen: ,,Wenn ich ein Baum wäre, stünde ich dort. So aber kann ich nicht wünschen, das Gewesene zu erneuern. Ich tue das in meinen Träumen und Dichten zuweilen, ohne es in der Wirklichkeit tun zu wollen. Jetzt habe ich hie und da eine Nacht Heimweh nach Calw. Wohnte ich aber dort, so hätte ich jede Stunde des Tages und der Nacht Heimweh nach der schönen alten Zeit, die vor dreißig Jähren war und die längst unter den B [..]

  • Folge 9 vom 5. Juni 1972, S. 4

    [..] icht schließen ohne einen aufrichtigen Dank an die Stadt Dinkelsbühl, an ihre Bürger und an Sie, verehrter Herr Bürgermeister Schenk. Zwanzig Mal haben Sie uns hier aufgenommen; wir sind in dieser Zeit miteinander Freunde geworden. Wir wollen diese Freundschaft pflegen und unserem Dinkelsbühl treu bleiben. Ihnen, Herr Minister F i g gen, ebenfalls ein herzliches Wort des Dankes, einen Dank an unser Patenland, ohne dessen materielle und ideelle Hilfe unsere Landsmannschaft sch [..]

  • Folge 9 vom 5. Juni 1972, S. 6

    [..] r Dürnau zur Verfügung. Für Verpflegung und Unterkunft wird gesorgt. Ab Samstagmittag bis Sonntagmittag gibt es gemeinsame Essen im Siebenbürgerheim. Damit für die nötige Unterkunft gesorgt werden kann, bitten wir alle, die am Treffen teilnehmen wollen, sich zu melden und anzugeben, für welche Nächte Unterkunft verlangt wird. Die Meldung bitte an eine der folgenden Adressen zu richten: ® Michael Leprich D Rottendorf ® Hans Leprich A Vöcklabruck Edis [..]

  • Folge 5 vom 31. März 1972, S. 6

    [..] geistigen Grundlagen unserer Gemeinschaft hin. Er sah sie u.a. ausgedrückt im äußeren Rahmen der Versammlung: der Saal war geschmückt mit der Fahne der cv. Kirche und den Farben Österreichs und Siebenbürgens. Damit sind die Werte, die wir pflegen wollen, praktisch demonstriert: Kirche, Tradition und Bürgertreue. Er freue sich, daß aus dem Bericht die Pflege der Jugend (auch finanziell) stark sichtbar werde. Die Jugendgemeinschaften sollen unsere typische siebenbürgische Einst [..]

  • Folge 18 vom 15. November 1971, S. 3

    [..] letztenmal. Heute riskiert er es nicht mehr, auf den Turm zu steigen. Es wurden zahlreiche Versuche unternommen, das Fundament des Turms zu festigen. Beton und Wasserglas wurden unter Druck in das Fundament eingeführt. Auch diese Injektionen halfen nichts. Den Mediaschern hingegen ist es gelungen, ihren Turm vom weiteren Sinken zu bewahren. Anfang unseres Jahrhunderts wurde das Fundament verstärkt und seither steht der Turm -- wenn auch etwas schief (bei Meter Höhe -- , [..]

  • Folge 14 vom 15. September 1971, S. 7

    [..] d mitten auf , gestikulierte mit den Händen und war trotz anhaltenden Hupens nicht zu bewegen, zu räumen. Ich hielt fluchend an, hurbelte das Fenster herunter und schrie: ,,Was wollen Sie?" ,,Dem Himmel sei Dank", keuchte der Mann und trat an den Wagenschlag, ,,daß Sie gehalten haben. Die Brücke ist fort!" ,,Die Brücke ist fort?!" Ich sprang aus dem Wagen und stand im Handumdrehen bis zu den Knöcheln im aufgeweichten Lehm. Er eilte mit mir an das Ufer und [..]

  • Folge 8 vom 15. Mai 1971, S. 2

    [..] itik der Bundesrepublik müsse lediglich nach ihren Gesichtspunkten gestaltet werden. Sie möchten jedoch ihre individuelle Erfahrung beachtet, ihre Bürgerrechte gewertet, ihr besonderes Schicksal gewogen und ihre auch der Sorge um die Allgemeinheit entstammenden Gefühle verstanden wissen. Sie wollen die Achtung ihrer Stimme als politische Form der Mitbestimmung. Das ist allerdings mehr als Duldung. Dulden ist die passive und damit unterste Stufe der Toleranz, nämlich das Ertra [..]

  • Folge 6 vom 15. April 1971, S. 2

    [..] eutsche Vierteljahresblätter". Der Absatz hat sich auch im Berichtsjahr erhöht. Die Mitteilungs- und Wochenblätter der Südostdeutschen Landsmannschaften beachteten werbend jedes Heft. Es sollten aber noch viele Südostdeutsche Bezieher werden. Die Zeitschrift geht in ihren . Jahrgang, und das wollen wir durch eine Werbeaktion möglichst vielen Landsleuten zum Bewußtsein bringen, denn eine so lange Lebensdauer einer derartigen Veröffentlichung, die hohes Niveau hat und si [..]

  • Beilage LdH: Folge 207 vom Januar 1971, S. 2

    [..] z willen auch darauf bedacht fein, die rechte Distanz zu Deutschland, das noU me wnZsre, zu wahren. Spätere Großdcutsche haben das als ,,klcinsächsischc Mausclochwelt" lächerlich machen und damit töten wollen. Sie haben den größeren Weitblick übersehen, den gerade diese Konzeption den verbindenden Kräften des gemeinsamen Raumes und der gemeinsamen Geschichte zuwendete, an der Numäncn, Magvaien und Sachsen fast ein Millenium gemeinsam partizipierten, Und auch dicfe bedeutsame [..]

  • Folge 20 vom 15. Dezember 1970, S. 8

    [..] nste Betrachtung Beide sind -- das ist ein Skandal -- ohne Schuld hineingeschleudert worden in diese verrückte Zeit politischer Machtkämpfe, tobender Ideologien, die sich gegenseitig zerfleischen wollen. Eine verheißungsvolle Brücke ist noch nicht gelungen, daher muß im hektischen Getriebe, so tote es zur letzten Weihnacht in Vietnam geschah, eine Pause eingelegt werden, zur Besinnung. Und dafür eignen sich am besten: die Schäßburgerin und der Schäßburger. Wenn man nur diesen [..]