SbZ-Archiv - Stichwort »Zu Spät, Herr«

Zur Suchanfrage wurden 591 Zeitungsseiten gefunden.

  • Folge 7 vom 25. Juli 1958, S. 3

    [..] Denn Sigerus war. ihm von früher Jugend an ein wegweisendes Vorbild für das eigene Wirken gewesen, die Eindrücke, die er von 'ihm empfangen hatte, wurden zum Anstoß für die eigene Sammlerund Forschertätigkeit. Er betrachtete es als seine eigentliche Aufgabe, das geistige Erbe und das Werk von Sigerus weiterzupflegen und fortzusetzen. Rudolf Spek, der später unter so tragischen Umständen hingemordet wurde, überreichte ihm dann das letzte Heft der Mitteilungen aus dem BaromBru [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1958, S. 8

    [..] n er nicht seinen Mieterschutz verlieren wolle. Es gehe nicht an, dem säumigen Mieter jeweils bei Fälligwerden einer neuen Monatsmiete auch eine neue Schonfrist zu bewilligen. Dies würde nämlich dem Mieter die Möglichkeit einräumen, seine Miete jeweils einen Monat zu spät zu bezahlen. Eine solche ausdehnende Auslegung des Mieterschutzgesetzes sei aber nicht angängig, da man den ohnehin durch das Mieterschutzgesetz in seinen Rechten schon weitgehend eingeschränkten Hausherrn n [..]

  • Beilage SdF: Folge 7 vom Juli 1957, S. 6

    [..] DIE SEITE DER FRAU Unsere Mütter Da unser Blatt ja nur einmal im Monat erscheint, kommt es vor, daß uns manches zu spät erreicht. So erging es auch diesen kurzen und schön empfundenen Zeilen, die uns aus Wien zum Muttertag geschickt wurden und die wir trotz der Verspätung unseren Leserinnen nicht vorenthalten wollen, weil sie sicher vielen unter uns aus dem Herzen geschrieben sind: Unsere Kinder richten Blumen, lernen Verschen und Lieder, um uns zu erfreuen, wir aber haben im [..]

  • Beilage SdF: Folge 3 vom März 1957, S. 7

    [..] l, es ist hier vieles anders geworden als es damals vor fast zwanzig Jahren war. Die Augen habe ich ein wenig zugemacht und gedacht, so, wie sich hier manches verändert hat, so wirst auch Du Dich verändert haben. Und dann sah ich Dich, wie Du als Erstkläßlerin das Klassenzeichen im Maifest durch den Erlenpark getragen hast... und dann später,mit der blauen Lyz-Mütze wieder zum Maifest ausgezogen bist (aber damals hast Du kein Klassenzeichen getragen, wohl wegen jenem Seminari [..]

  • Folge 11 vom 29. November 1956, S. 3

    [..] ieder ruhig und lauerte; aber umsonst, es kam nichts mehr; darum gab er sich weiter keine Mühe und überließ jetzt den Vögeln die Kuh. Um seine Kuhhaut gut zu verkaufen, zog er weit, weit fort in die Hauptstadt, und er nahm auch seine Schalaster mit; spät abends langte er dort an. Da er hier ganz unbekannt war und keinen Wirt hatte, so sah er sich die Häuser, in denen schon das Licht brannte, von außen etwas an: er wollte weder bei zu armen Leuten ansprechen, denn da fällt man [..]

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 1

    [..] eise der Reichstag beim unfreiwilligen Abgang des Kanzlers sich nicht einmal zu einer Dankeskundgebung aufzuraffen vermochte. Die große Reue, die Zeit der Fackelzüge und Bismarcktürme hob erst an, als alles schon zu spät war. \Inzwischen haben sich die Zeiten geändert, doch die Freude am Frondieren ist uns geblieben. Sie hat einen überraschend großen Teil der Bundesrepublik erfaßt, zum verständnislosen Staunen des westlichen Auslandes. Wer hellhörig . ist, wird vernehmen, daß [..]

  • Folge 7 vom 24. Juli 1956, S. 10

    [..] hs Entscheidungen fällt, das heißt Korrekturen einleitet. Der Erfolg der einfachsten menschlichen Tätigkeiten hängt vom selben kybernetischen Schema ab: wenn wir nach einem Gegenstand greifen, der vor uns liegt, wird der Greifvorgang laufend kontrolliert und ins Hirn rückgemeldet. Eine bestimmte Verletzung des Kleinhirns bewirkt, das offenbar die Rückmeldungen zu spät einlangen oder zu langsam verarbeitet werden. Der erfolgreiche, sichere Griff nach dem Gegenstand wird dann s [..]

  • Folge 3 vom 25. März 1956, S. 9

    [..] nicht Glauben geschenkt und dadurch das Unheil heraufbeschworen haben --, zwischen den Steinen. Frierend, und von der mit Wasserdampf gesättigten Luft durchnäßt, verbringt er die Nacht. Seine Frage nach Aglaja ist unbeantwortet geblieben. Eines konnte er feststellen: Aglaja ist nicht da. Wo hält sie sich auf? Was ist mit ihr geschehen? Sie war bei Pikis Gruppe, das hat er erfahren. Mehr weiß er nicht, und dies Nichtwissen zermürbt ihn. Vielleicht wird sie später nachkommen.. [..]

  • Folge 1 vom 25. Januar 1956, S. 9

    [..] Aber an einem dieser Tage wird Ott aus seinem Frieden aufgeschreckt: ein' Bote aus dem Tal bringt die Nachricht, daß die Miliz von seinem Aufenthalt im Kloster Wind bekommen habe und Vorbereitungen treffe, seiner habhaft zu werden. Man müsse für die nächsten Stunden schon mit dem Auftauchen der Streife rechnen. ,,Du mußt fort!" klagt der Staretz. ,,Jetzt gleich, schnell, ehe es zu spät ist!" Ott gehorcht. Er packt seine Habseligkeiten in einen Zwerchsack, Damaskin eilt mit P [..]

  • Folge 9 vom 15. September 1952, S. 6

    [..] stets bei mit deinem Rat und führ uns selbst den rechten Pfad, die wir den Weg nicht wissen. Gib uns Beständigkeit, daß wir getreu dir bleiben für und für, wenn wir auch leiden müssen. Schaue, baue, was zerrissen und geflissen, dich zu schauen und auf deinen Trost zu bauen. Von hier entsteht bei aller Not eine neue Fröhlichkeit, die uns oft bis spät in die Nacht beisammenhält, und in aller Armut erleben wir stolze sächsische Gastfreundschaft, die" den Besuch bewirten will und [..]