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_Gustavo
Erstellt am 28.10.2019, 17:35 Uhr
Man wähnt sich mit einer solchen Haltung vielleicht in der Mitte. Ist man aber nicht.
Wenn ich zwischen den zwei "Übeln" wählen müsste, würde ich auch das "kleinere Übel" bevorzugen. Aber welches ist das?
Stalin oder Hitler ?


bankban
Erstellt am 29.10.2019, 06:20 Uhr und am 29.10.2019, 06:21 Uhr geändert.
es gibt zwischen Rechts- und Linksradikalen ein paar praktische und ein paar grundsätzliche Unterschiede.

Soso... und welche wären die?

Für mich wäre der größte Unterschied lediglich in der Theorie vorzufinden: die linksradikale Theorie des Sozialismus ist eine Utopie, die uns eine heile, paradiesische Welt von Gleichen im fernen Morgen und im Wohlstand, hergestellt auf evolutionärem Weg, verspricht.

Die rechtsradikale Theorie verspricht zwar auch eine gute Welt der völkischen, einheitlichen Volksgemeinschaft, doch besagt sie zugleich immer den Aussschluss der "Volksfremden", also Diskriminierung, Eliminierung und Völkermord, hergestellt auf revolutionärem Weg.

De facto jedoch rechtfertigen beide einen "Despotismus der Freiheit" á la Robespierre, also die Herstellung der "Tugend mit Schrecken", demnach Terror für einen vermeintlich guten Zweck. Die historischen Erfahrungen - und Realisten gehen stets von historischen Erfahrungen und nicht von Theorien aus! - beweisen, dass der Linksradikalismus im Hass, in der Gewalt, im Antisemitismus, im Rassismus (Eliminierung der Kulakenschaft als Klasse!) den Rechtsradikalen in gar nichts unterlegen war!

charlie
Erstellt am 29.10.2019, 11:02 Uhr
Vielleicht hilft das hier, weil es sich auf das aktuelle Thema bezieht.

https://www.zeit.de/kultur/2019-10/linke-rechte-hufeisentheorie-thueringen-bjoern-hoecke-bodo-ramelow

bankban
Erstellt am 29.10.2019, 17:14 Uhr
Danke für den Link.

Die einzige Aussage im Artikel, die sich mit der Gleichsetzung bzw. gleichen Wertung der beiden Extremen beschäftigt, ist (m. E.) folgende:

Auch die nachgeschobene Erläuterung hilft nicht, dass rassistische Weltbilder grundlegend menschenfeindlich und mörderisch sind, antirassistische hingegen nur, wenn sie als Teil eines autoritären Staatsverständnisses missverstanden werden.

Ich meine, dies teilweise ähnlich geschrieben zu haben, als ich schrieb, dass Rechtsradikalismus per se Diskriminierung und Eliminierung bedeute, Linksradikalismus hingegen nur theoretisch etwas Positives bedeutet, aber faktisch und reell (= "als Teil eines autoritären Staatsverständnisses") ebenfalls zu Terror führe.

Der Artikel, der Autor widerlegt damit, finde ich, mitnichten meinen Befund, wonach beide Enden de facto und umgesetzt Horror und Terror bedeuten-.

charlie
Erstellt am 29.10.2019, 19:01 Uhr
Du schiebst also die „nachgeschobene Erläuterung“ nach.

_Gustavo
Erstellt am 01.11.2019, 06:44 Uhr
Wegbereiter für den Rechtsruck

Brombeer
Erstellt am 07.11.2019, 09:05 Uhr
"Staatstragende" reagieren auf Wahlergebnis in Thüringen

Altmaier fordert grundlegende Reform des politischen Systems

Quellen: http://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/altmaier-fordert-grundlegende-reform-des-politischen-systems/ar-AAJXIiA?li=BBqg6Q9

© dpa Peter Altmaier (CDU), Bundesminister für Wirtschaft und Energie, am Dienstag bei der Konferenz zur nationalen Wasserstoffstrategie.


• Die Thüringen-Wahl sei eine tiefgreifende Zäsur, sagt Peter Altmaier.
• Die großen Parteien müssten nun zu Veränderungen bereit sein.
• Der Wirtschaftsminister fordert eine Verkleinerung des Bundestags und weniger Minister.

Wirtschaftsminister Peter Altmaier hat sich für eine Reform des politischen Systems und eine stärker Beteiligung der Bürger an Entscheidungen ausgesprochen.
"Wir dürfen unsere Hände nicht in Unschuld waschen, wenn der Anteil der Wähler, die keine staatstragende Partei mehr wählen, sich verdoppelt, die Mitgliederzahl der Parteien sich halbiert und die Abgeordnetenzahl immer weiter steigt", schreibt der CDU-Politiker in einem Gastbeitrag für die Rheinische Post. Die großen Parteien müssten zu Veränderungen bereit sein. Die Thüringen-Wahl sei eine tiefgreifende Zäsur.

H. Binder
Erstellt am 07.11.2019, 10:23 Uhr
Endlich hat auch Altmaier erkannt hat, dass eine Reform des politischen Systems notwendig ist, ohne sich bewusst zu sein, dass auch er fehl am Platz ist. Eine Demokratie braucht keine Berufspolitiker die ewig an ihren Stühlen kleben und wie selbstverständlich von einem Amt ins andere wechseln ohne sich zu fragen, ob sie dazu auch fähig sind.
Die Bundesrepublik hat genügend fähige Köpfe, die leider aus parteitaktischen Gründen im Abseits stehen. Unseren Wohlstand verdanken wir jedenfalls nicht Politikern und Funktionären, sondern denen die tagtäglich an ihrem Arbeistplatz für den Fortbestand unserer Wirtschaft schwer arbeiten.
Zwei Legislatutperioden für alle Amtsträger sind völlig ausreichend, schon allein deshalb damit frische und neue Ideen unserer Regierung mehr Schwung geben die anstehenden Themen zügiger zu lösen.










_Gustavo
Erstellt am 10.11.2019, 15:11 Uhr
Mauerfall vor 30 Jahren

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