Nimrod ich kenne jemanden in Ro der von einem Schutzhund krankenhausreif zerbissen wurde und zwar so, dass er seinen Militärdienst verschieben musste!!! Also gemäss dieses Einzelbeispiels hätte ich nichts " zu melden".
Trotzdem behaupte ich die Aussagen gewisser Leute als theoretisch und typisch schreibtischtäterisch auch wenn es vielleicht abwertend sein mag. In Ro gibt es Herden mit bis zu 300 Schafen, natürlich dann mit 5- 6 Hunden. Die Hunde mögen theoretisch ihr Territorium bewahren wollen, aber sie wandern doch täglich mit den Schafen von Weide zu Weide. Sie lernen instinktiv was zu tun ist, es wird nicht viel trainiert, die jungen lernen es von den alten Hunden. Der Hirte muss nur 1-2 " im Griff" haben ( die Rädelsführer). So gesehen wenn ein Hirte gut pfeiffen kann, weiss der Rädelsführer was zu tun ist und die anderen Hunde gehorchen ihm. Seit es Entschädigungen gibt jammern die rumänischen Hirte auch, vielleicht aber nicht so stark wie ihre deutschen Kollegen.
Siebenbürgische Jäger*innen -
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Doch noch etwas weil es interessant ist. In D gibt es zum Teil Geld für Landschaftspflege wenn gewisse Herden irgendwo weiden. In den frühen 90gern wenn jemand eine Weide zur Verfügung stellte gab es dafür Käse. Heute ist man froh, wenn der Hirte nichts für seine Dienste verlangt geschweige denn, das er Käse für die Nutzung geben muss. Also alles " europäisiert" sich ein bisschen.
Hallo Nimrod, ich bin kein Jäger, werde es in diesem Leben auch nicht mehr werden. Das Thema Wolf interessiert mich nur marginal, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Deutscher überhaupt von einem Wolf "gerissen" wird, ist im Bereich der Millionstel. Anders verhält es sich mit den nachgewiesenen Schäden an Nutztieren, die alle mal wild gelebt haben. Sogar der Deutschen zweitliebstes Tier, der Hund, für den Milliarden jährlich für Futter und Haftpflichtversicherungen ausgeben werden, ist eine Domestizierung des Menschen, erfolgt in grauer Urzeit, als das nützlich für den Menschen erschien. Zurück in der Gegenwart, natürlich könnte der Mensch, in seiner Vollmacht, entscheiden, der Wolf passt nicht mehr in unserer "zivilisierten" Umgebung. So entschieden, bewusst oder nicht, die Menschen auch bez. Bison, und vielen anderen Tieren. Komisch ist, dass sich dieselben Menschen an grausamen Jagden an ihrer Beute, von Löwen, Jaguaren, Geparden, Krokodilen etc. in der Natur ergötzen. Spielt sich ja weit von uns ab, in Afrika, etc. Bin leicht amüsiert, wenn ich lese, dass sich in der Landeshauptstadt prospere Rotten von Wildschweinen tummeln, Füchse häufige Gäste sind. Und der Waschbär? Ein posierliches Tier, verbreitete sich millionenhaft in DE, verursacht Schäden...Sollte man ausrotten, nach dem Nützlichkeitsprinzip? Ich kann mir keine Lösung des Dilemmas vorstellen, die Fall zu Fall-Lösung ist immens aufwendig und ineffektiv, auch bez. des Wolfs. Noch eine Bemerkung: angeblich sollen Wölfe, ausgesprochen scheue und meist nachtaktive Tiere von Natur aus, gelegentlich die Scheue vor dem Menschen verloren haben! So ein Unsinn!
POW
POW
Lieber Herr Wolff, auch wenn ich seit über 20 Jahren „jagdlich keinen Finger mehr krumm mache“, hatte ich in den 30 Jahren davor immer Achtung vor dem Wild und ich war mir auch immer der Verantwortung bewußt, die man als Jäger bei der Entscheidung über Leben oder Tod im Jagdbetrieb hat. Die Jagden auf das Wild Afrikas, die sie in ihrem Beitrag genannt haben, oder die Asiens (Maralhirsche, Wildschafe) und Amerikas (Elche, Wapitihirsche, Bergschafe-und Ziegen) ist nicht grausamer als die hier bei uns auf Rehe, nur in jedem Fall deutliche teurer und aufwändiger. Auch ist die körperliche Fitness ein wichtiger Punkt, um überhaupt solche Jagden durchführen zu können, ganz abgesehen von einer überdurchschnittlichen Schießfertigkeit. In vielen Entwicklungsländern ist diese Großwildjagd auch ein starker, wirtschaftlicher Faktor. Von den Einnahmen leben außer den Berufsjägern, die meist Weiße sind, auch die Einheimischen Helfer (Fährtenleser), also alle die zu einem reibungslosen Ablauf dieser Jagden beitragen. Wichtig ist aber vor allem, daß dadurch das "Überleben dieser Tiere" gesichert wird. Bei den Jagden gibt es auch deutliche Unterschiede in den verschiedenen Erdteilen. Afrika pflegt noch die Zustände zum großen Teil, wie sie in der Kolonialzeit, vor allem durch die Engländer, eingeführt wurden. Da steht dann ein großer Stab an Helfern für das leiblich Wohl der Jäger zur Verfügung. Weniger komfortabel und dadurch anstrengender, besonders in der körperlichen Anforderung, sind die Jagden in Asien, Kanada und den USA. Meine Meinung ist dann auch, wer sich so einsetzt und auch noch sehr viel Geld dafür bezahlt, darf dann auch die Freude des nicht immer eintretenden Jagderfolges genießen. Weil ich mir das selbst überhaupt nicht leisten konnte, habe jahrelang eine Zeitschrift über das „weltweite Jagen“ gelesen und diese Jagden in Gedanken mitverfolgt. Träumen darf man ja.
Zum Wolf: unsere Altvorderen, die mehr als wir noch mit der Natur und dem Wild verbunden waren, haben, so ist meine Einschätzung, nicht umsonst einige Wildarten „ausgerottet“. Durch die immer enger werdende Besiedlung, Viehzucht im Weidesystem für Pferde, Rinder, Schafe und Ziegen waren für diese domestizierten Tiere und die Bevölkerung die Gefahren für Leib und Leben durch diese „Carnivoren“ (Bären, Wölfe, Luchse) so groß, daß sie jagdlich „bekämpft“ wurden. Das war so aber auch erst ab 1848 mit der Abschaffung des jagdlichen „Feudalrechtes“ möglich. In der Zeit davon durften nur der hohe Adel und Klerus die Jagd, vor allem die sog. „Hohe Jagd“ ausüben. Dem niederen Adel war dann die „Niedere Jagd“ gestattet. Weil dann auch nur dieser "Personenkreis" jagen durfte, waren die Verhältnisse ähnlich wie zur Zeit Ceausescus in Rumäniens. Da wurde dann ein Bär monatelang mit Lkw's mit Obst "herangemästet" damit "Nicolae" Diktator den dicksten "Nicolae-Bär" Europas erlegen konnte. Die Bauern mußten im MA und später in der Feudalzeit das Wild auf ihren Feldern gewähren lassen.
Voraussetzung für die nach der „Deutschen Revolution“ dann mögliche Jagd für Bürger und vor allem die Bauern, war aber auch hier der Besitz von Grund und Boden, an den dann das Jagdrecht gekoppelt wurde. Auch wenn in der Zeit des deutschen Nationalsozialismus das Meiste nicht gut war, so war das „Reichsjagdgesetz von 1934“ Vorbild für die meisten Jagdgesetze unserer Nachbarstaaten bis heute, vor allem die "Waidgerechtigkeit", das "tierschutzgerechte Jagen" betreffend. Jagd ist jetzt also kein Privileg für Geld-oder Geburtsadel mehr. Es ist da aber auch wie bei den Pkw’s. Der eine kann sich nur einen Golf leisten und der andere einen dicken Daimler.
Die „Ausrottung“ von ganzen Tierarten halte ich auch nicht für richtig, jedoch müssen die entsprechenden Lebensräume dafür vorhanden sein. Im anderen Fall sind die Konflikte Mensch und Tier vorprogrammiert. Nun haben wir in Deutschland leider nicht die Wälder Rumäniens mit den Karpaten oder die Weiten Russlands. Hierzulande hören ja auch sie, wie sich sogar die (Grünen) Naturschützer für den hohen Abschuß der Rehe stark machen weil es die Naturverjüngung der Wälder „auffrisst“. Das man dem Reh aber, dessen eigentlicher Lebensraum die Feldflur ist, diesen durch die intensive Landwirtschaft weggenommen hat, interessiert in diesem Zusammenhang niemand. Industriell wirtschaftenden Großagrariern darf man damit überhaupt nicht kommen! Im Gegensatz dazu hat man aber dafür den Biber „hochgepäppelt“, obwohl der allen Bäume an Flüssen, Bächen und Seen den Garaus macht. Die toten und abgestorbenen Bäume lassen sofort erkennen, wo der Biber zu Hause ist oder war. Ein anderes Problem sind die „invasiven Tierarten“ zu denen zweifellos der Waschbär gehört. Er gehört wieder „ausgerottet“. Durch das Fehlen natürlicher Feinde verbreitet er sich ungezügelt. Ich wohne auf dem Dorf und in meiner Nachbarschaft hat sich erst vor Wochen einer bemerkbar gemacht. Waschbären sehen zwar „putzig“ aus, fast auch wie junge Rehe als „Bambies“, richten eigentlich aber nur Schäden in der Natur und den Siedlungen an.
Und zum Schluß noch ein Hinweis: Es gibt Wölfe, die die Scheu vor dem Menschen verloren haben weil sie sich an ihn gewöhnen, er sie nicht verfolgt (positive Erfahrung-keine Gefahr) und im schlimmsten Fall ihnen noch Futter hinlegt um sie anzulocken. Unangenehme Folgen sind dann erwartbar. Und der Wolf hat Zähne, wie auch der Haifisch !
Zum Wolf: unsere Altvorderen, die mehr als wir noch mit der Natur und dem Wild verbunden waren, haben, so ist meine Einschätzung, nicht umsonst einige Wildarten „ausgerottet“. Durch die immer enger werdende Besiedlung, Viehzucht im Weidesystem für Pferde, Rinder, Schafe und Ziegen waren für diese domestizierten Tiere und die Bevölkerung die Gefahren für Leib und Leben durch diese „Carnivoren“ (Bären, Wölfe, Luchse) so groß, daß sie jagdlich „bekämpft“ wurden. Das war so aber auch erst ab 1848 mit der Abschaffung des jagdlichen „Feudalrechtes“ möglich. In der Zeit davon durften nur der hohe Adel und Klerus die Jagd, vor allem die sog. „Hohe Jagd“ ausüben. Dem niederen Adel war dann die „Niedere Jagd“ gestattet. Weil dann auch nur dieser "Personenkreis" jagen durfte, waren die Verhältnisse ähnlich wie zur Zeit Ceausescus in Rumäniens. Da wurde dann ein Bär monatelang mit Lkw's mit Obst "herangemästet" damit "Nicolae" Diktator den dicksten "Nicolae-Bär" Europas erlegen konnte. Die Bauern mußten im MA und später in der Feudalzeit das Wild auf ihren Feldern gewähren lassen.
Voraussetzung für die nach der „Deutschen Revolution“ dann mögliche Jagd für Bürger und vor allem die Bauern, war aber auch hier der Besitz von Grund und Boden, an den dann das Jagdrecht gekoppelt wurde. Auch wenn in der Zeit des deutschen Nationalsozialismus das Meiste nicht gut war, so war das „Reichsjagdgesetz von 1934“ Vorbild für die meisten Jagdgesetze unserer Nachbarstaaten bis heute, vor allem die "Waidgerechtigkeit", das "tierschutzgerechte Jagen" betreffend. Jagd ist jetzt also kein Privileg für Geld-oder Geburtsadel mehr. Es ist da aber auch wie bei den Pkw’s. Der eine kann sich nur einen Golf leisten und der andere einen dicken Daimler.
Die „Ausrottung“ von ganzen Tierarten halte ich auch nicht für richtig, jedoch müssen die entsprechenden Lebensräume dafür vorhanden sein. Im anderen Fall sind die Konflikte Mensch und Tier vorprogrammiert. Nun haben wir in Deutschland leider nicht die Wälder Rumäniens mit den Karpaten oder die Weiten Russlands. Hierzulande hören ja auch sie, wie sich sogar die (Grünen) Naturschützer für den hohen Abschuß der Rehe stark machen weil es die Naturverjüngung der Wälder „auffrisst“. Das man dem Reh aber, dessen eigentlicher Lebensraum die Feldflur ist, diesen durch die intensive Landwirtschaft weggenommen hat, interessiert in diesem Zusammenhang niemand. Industriell wirtschaftenden Großagrariern darf man damit überhaupt nicht kommen! Im Gegensatz dazu hat man aber dafür den Biber „hochgepäppelt“, obwohl der allen Bäume an Flüssen, Bächen und Seen den Garaus macht. Die toten und abgestorbenen Bäume lassen sofort erkennen, wo der Biber zu Hause ist oder war. Ein anderes Problem sind die „invasiven Tierarten“ zu denen zweifellos der Waschbär gehört. Er gehört wieder „ausgerottet“. Durch das Fehlen natürlicher Feinde verbreitet er sich ungezügelt. Ich wohne auf dem Dorf und in meiner Nachbarschaft hat sich erst vor Wochen einer bemerkbar gemacht. Waschbären sehen zwar „putzig“ aus, fast auch wie junge Rehe als „Bambies“, richten eigentlich aber nur Schäden in der Natur und den Siedlungen an.
Und zum Schluß noch ein Hinweis: Es gibt Wölfe, die die Scheu vor dem Menschen verloren haben weil sie sich an ihn gewöhnen, er sie nicht verfolgt (positive Erfahrung-keine Gefahr) und im schlimmsten Fall ihnen noch Futter hinlegt um sie anzulocken. Unangenehme Folgen sind dann erwartbar. Und der Wolf hat Zähne, wie auch der Haifisch !
Hallo Nimrod, du hast mir ejn umfassendes Plädoyer aus der Sicht des Jägers frei Haus geliefert. Alles nicht widerlegbare Argumente. Bis auf das Moralische! Der Mensch entscheidet, welches Tier "ausgerottet" werden soll, obwohl es mal gar sein Lebensraum war. Wie ein "Unkraut", mit Glyphosat, unter Nützlichkeitsabwägung u/o Raum-Ansprüchen. Dagegen wehren sich Tiere, instinktiv! Die anerkennen keine Menschen-Grenzen, zwischen Polen und Deutschland, Südtirol und Österreich/Bayern. Beweis: Bruno inzwischen ausgestopft! Dabei sind es nicht mal "invasive Arten", sie nehmen sich einfach das Recht auf Heimat, was unsereins heilig ist! Gewiss, es gibt auch Arten, die der Mensch, wie er so ist, kurzdenkend, bewusst/halbbewusst, selbst angesiedelt hat, nicht bedenkend, dass die Natur einen gewissen Ausgleich geschaffen hat. Dazu habe ich, gespeichert in meinem Hinterkopf, gar einen Bericht bez. unseres "Streitsubjekts", dem Wolf, nicht hier, in Alaska...Man hat ihn "renaturiert" nachdem man seinen positiven ökologischen Einfluss erkannt hat! Gewiss, nicht vergleichbar mit der beengten Wirklichkeit in Europa.
Gruß, POW
Gruß, POW
Hallo Nimrod,
Eines vorweg: Die Schäden durch den Biber kann man am Main gut sehen. Schlimmm ist es jedoch, wenn ein Teich betroffen ist. Der Teichwirt hat gegen ihn keine Chance. Der Kormoran darf beschränkt bejagt werden....Aber der Biber.....
Nimrod deine Exegese habe ich genau gelesen. Du musst aber schon zugeben, dass wir uns gewissermaßen im Kreise drehen. Zuerst rotten wir unliebsame Wildtiere aus. Dann siedeln wir sie an, sie gewinnen sozusagen die Oberhand und dann streiten wir uns wie umgehen mit ihnen. In Zusammenhang mit dem Rehen/ Rotwild(?) habe ich aber schon von dem Wolf als Regulator gelesen.
Eines vorweg: Die Schäden durch den Biber kann man am Main gut sehen. Schlimmm ist es jedoch, wenn ein Teich betroffen ist. Der Teichwirt hat gegen ihn keine Chance. Der Kormoran darf beschränkt bejagt werden....Aber der Biber.....
Nimrod deine Exegese habe ich genau gelesen. Du musst aber schon zugeben, dass wir uns gewissermaßen im Kreise drehen. Zuerst rotten wir unliebsame Wildtiere aus. Dann siedeln wir sie an, sie gewinnen sozusagen die Oberhand und dann streiten wir uns wie umgehen mit ihnen. In Zusammenhang mit dem Rehen/ Rotwild(?) habe ich aber schon von dem Wolf als Regulator gelesen.
Hallo ihr beiden (Wolff und lauch), hier mal einträchtig beieinander. Da wird es mir gleich warm ums Herz ! Und ihr habt ja fast gleiche Gedanken wenn es um das „Ausrotten“ geht. Das sollten wir aber im Allgemeinen dann schon genauer betrachten. Im Laufe der Erdgeschichte gab es, wie euch auch bekannt, viele Tierarten, die ohne menschliches Zutun „ausgestorben“ sind. Nach den Dino-Sauriern sind auch die Mammuts, Höhlenbären und die Säbelzahn-Tiger, nur mal als Beilspiele genannt, vor allem durch die Folgen eines „Klima-Wandels“ als Hauptursache ausgestorben. So ist aber nun mal die „Natur“. In jüngerer Zeit hat aber schon der Mensch maßgeblich dazu beigetragen, daß Wildarten verschwunden sind. Auerochse und Wisent waren anscheinend in ihrer Urform nicht domestizierbar, sind aber dennoch die Vorfahren unserer Rinder. Die Großraubtiere Bär, Wolf und Luchs wurden durch die enger werdenden Lebensräume verdrängt und als Konkurrent des Menschen scharf bejagt. Das der Mensch diese Wildarten nicht total „ausgerottet“ hat, ja es auch nicht wollte, sieht man ja in den Gegenden der Erde, in denen die Lebensräume für diese Tiere „noch“ vorhanden sind. Das aber das Zunehmen der menschlichen Bevölkerung diesen „Verdrängungsprozess“ auslöst, kann man ja jetzt in Afrika wahrnehmen. Wölfe in Alaska mußten nicht renaturiert werden. Dort wurden sie, im Gegensatz zu manchen anderen Staaten Nordamerikas, nicht „ausgerottet“. In Regionen wie dem Yellowstone-Nationalpark z.B. wurden aber ab 1995 Wölfe wieder angesiedelt, da sie dort fast vollständig ausgerottet worden waren. Mit der Grenzöffnung zum Osten 1989 war der Weg dann auch wieder frei für Schwarzwild, natürlich dann auch für Wölfe und gelegentlich hat sich auch ein Elch in die BRD „verlaufen“. Das kann man aber nicht als „Rückkehr in die Heimat“ bezeichnen. Das ist etwas im „sozialen Bereich“. Ähnlich wie vor allem in den entsprechenden Städten Deutschlands Leerstände „illegal“ bewohnt werden, so werden z.B. von den Wölfen Lebensräume besiedelt wo keine Artgenossen schon die Reviere bejagen. Unsere Wölfe sind i.d. Regel eigentlich „Migranten aus dem Osten“. Und „Heimatansprüche“ sind in unserer Zeit ja schon für Menschen schwer durchsetzbar, warum sollten es dann für tierische Nomaden einfacher sein. Eine Regulierung unseres heimischen Rot-und Rehwilds durch den Wolf funktioniert aber nicht. Und lauch, die Gruppe, die bei uns verschwundene Tierarten wieder auswildern will ist eine andere, die dann darunter „leidet“ . Hier wäre in jedem Fall vorheriges überlegen und prüfen besser gewesen als Tatsachen zu schaffen. Aber das ist eine große Schwäche menschlichen Verhaltens.
Hallo Nimrod,
Dies wird jetzt eine never ending Story. Ich hoffe, dass ich zum Schluss kommen kann.Ich fange mit ein paar praktischen Fragen an und danach geht es zur " Theorie". Ich bin erst jetzt auf den Gedanken gekommen. War die Grenze für den Wolf und anderen Tierarten bis 1989 tatsächlich unüberwindbar? Wie war es zB zwischen F und D, da gab es schon früher keine Grenzen. Und war dann im ganzen Westen kein Wolf mehr? In Bayern dürfen manchmal Kormorane abgeschossen werden, das begrüßte ich. Aber schadet das nicht dem Gesamtbestand(europäisch, weltweit)?
Nimrod du hast den Impetus in dir indem du suggerierst, dass die Jäger den Sachverhalt besser kennen bzw. schlechte Massnahmen ausbaden müssen. Ich frage dich aber, sind europäische oder lokale ( sagen wir mal Landkreis) Lösungen besser? Und du hast zwar alles schön erklärt, aber wie weit darf man in der Geschichte gehen. Ich meine so als Vergleich die Nahostpolitik. In Israel beruft man sich zum Teil auf die Bibel, also auf über 3000 Jahre.
Wenn ein Land ein Tier schützt ein anderes es abschiesst, ist das doch nicht gut.
Dies wird jetzt eine never ending Story. Ich hoffe, dass ich zum Schluss kommen kann.Ich fange mit ein paar praktischen Fragen an und danach geht es zur " Theorie". Ich bin erst jetzt auf den Gedanken gekommen. War die Grenze für den Wolf und anderen Tierarten bis 1989 tatsächlich unüberwindbar? Wie war es zB zwischen F und D, da gab es schon früher keine Grenzen. Und war dann im ganzen Westen kein Wolf mehr? In Bayern dürfen manchmal Kormorane abgeschossen werden, das begrüßte ich. Aber schadet das nicht dem Gesamtbestand(europäisch, weltweit)?
Nimrod du hast den Impetus in dir indem du suggerierst, dass die Jäger den Sachverhalt besser kennen bzw. schlechte Massnahmen ausbaden müssen. Ich frage dich aber, sind europäische oder lokale ( sagen wir mal Landkreis) Lösungen besser? Und du hast zwar alles schön erklärt, aber wie weit darf man in der Geschichte gehen. Ich meine so als Vergleich die Nahostpolitik. In Israel beruft man sich zum Teil auf die Bibel, also auf über 3000 Jahre.
Wenn ein Land ein Tier schützt ein anderes es abschiesst, ist das doch nicht gut.
Hallo lauch, in elf Bundesländern darf der Kormoran bejagt werden. Könnte mir vorstellen, daß in den restlichen BL die Grünen das verhindert haben. In Bayern ist die Jagd mit entsprechenden Auflagen vom 16. Aug. bis 31. März erlaubt. Wegen dem Gesamtbestand brauchst du dir keine Sorgen machen. Das ist nämlich so ein Fall, wo der Jäger wieder mal „aushelfen“ muß, biologisches Fehldenken zu entschärfen. Das kommt demnächst dann auch für Wolf und Biber auch so.
Entgegen der menschlichen Kolonisierungsbewegungen von Norden nach Süden (Völkerwanderung) oder der vor allem auf Wunsch König Geza II. im 12. Jahrhundert vom Westen in den Osten, sind die Verbreitung von kleinen und großen Wildtieren vom Osten in den Westen erfolgt. Auch heute noch. Hier jetzt die Ursachen zu nennen wäre zu aufwändig wegen der entsprechenden Entwicklung der Lebensräume über die Jahrhunderte und Jahrtausende. Ein noch in der Öffentlichkeit noch wenig beachtetes Erscheinen des Goldschakals ist so ein Fall. Aktuell ist jetzt der Rothirsch zum „Tier des Jahres 2026“ gewählt worden. Auch wenn es für den Laien (Bevölkerung) noch nicht erkennbar ist, lässt ein Bericht der Rheinischen Post vom 19.11.25 aufhorchen und Schlimmes befürchten: Langfristig betrachtet könnte der Rothirsch gar am Beginn eines Aussterbeprozesses stehen, warnt die Wildtier-Stiftung. Der Art mache die Zerschneidung ihrer Lebensräume zu schaffen. Eingezäunte Autobahnen, Bahntrassen und Kanäle mit unüberbrückbaren Spundwänden hinderten die Tiere am Wandern. Hinzu kämen politisch festgelegte Regeln zur Verbreitung der Art: „In Baden-Württemberg dürfen Rothirsche zum Beispiel nur vier Prozent der Landesfläche besiedeln. Auf den übrigen 96 Prozent der Fläche dieses Bundeslandes sind Jäger gesetzlich verpflichtet, bis auf wenige Ausnahmen jeden Rothirsch zu erlegen.“ Der fehlende Austausch zwischen den Beständen hat laut Wildtier-Stiftung schlimme Folgen. Genetische Anlagen verschwänden. „Leider entdecken Wildbiologen immer häufiger auch äußere Anzeichen der Inzucht wie verformte Unterkiefer und andere Fehlbildungen.“
Wir geben von staatlicher Seite viel Geld aus für Schäden, die Biber und Wolf verursachen. Wildtiere die flächendeckend nicht in unserer dichtbesiedelten Landschaft tragbar sind. Wildtiere, die wir aber „noch“ haben, lassen wir leiden und degenerieren, weil dieses „falsch eingesetzte Geld“ anstatt für Grünbrücken über die Verkehrswege zu bauen, um den genetischen Austausch zu ermöglichen, für „hochgepäppelte“, ideologisch begründete (Grüne) Einführung ausgestorbener Wildarten einzusetzen. Unsere „Wolfsspezialisten“ haben ihr Wissen, wenn überhaupt, sich in Ländern geholt wo Wölfe schon immer leben, wo z.B. in Rumänien jeder alterfahrene Karpatenhirte mehr über das Verhalten von Wolf und Bär weiß wie unsere meist akademischen Biologen. Für sie, die Spezialisten, ist es ja dann auch wichtig, daß wir Wölfe, Biber, vielleicht auch bald Bären und Elche haben. Das sichert nämlich ihren Job.
Entgegen der menschlichen Kolonisierungsbewegungen von Norden nach Süden (Völkerwanderung) oder der vor allem auf Wunsch König Geza II. im 12. Jahrhundert vom Westen in den Osten, sind die Verbreitung von kleinen und großen Wildtieren vom Osten in den Westen erfolgt. Auch heute noch. Hier jetzt die Ursachen zu nennen wäre zu aufwändig wegen der entsprechenden Entwicklung der Lebensräume über die Jahrhunderte und Jahrtausende. Ein noch in der Öffentlichkeit noch wenig beachtetes Erscheinen des Goldschakals ist so ein Fall. Aktuell ist jetzt der Rothirsch zum „Tier des Jahres 2026“ gewählt worden. Auch wenn es für den Laien (Bevölkerung) noch nicht erkennbar ist, lässt ein Bericht der Rheinischen Post vom 19.11.25 aufhorchen und Schlimmes befürchten: Langfristig betrachtet könnte der Rothirsch gar am Beginn eines Aussterbeprozesses stehen, warnt die Wildtier-Stiftung. Der Art mache die Zerschneidung ihrer Lebensräume zu schaffen. Eingezäunte Autobahnen, Bahntrassen und Kanäle mit unüberbrückbaren Spundwänden hinderten die Tiere am Wandern. Hinzu kämen politisch festgelegte Regeln zur Verbreitung der Art: „In Baden-Württemberg dürfen Rothirsche zum Beispiel nur vier Prozent der Landesfläche besiedeln. Auf den übrigen 96 Prozent der Fläche dieses Bundeslandes sind Jäger gesetzlich verpflichtet, bis auf wenige Ausnahmen jeden Rothirsch zu erlegen.“ Der fehlende Austausch zwischen den Beständen hat laut Wildtier-Stiftung schlimme Folgen. Genetische Anlagen verschwänden. „Leider entdecken Wildbiologen immer häufiger auch äußere Anzeichen der Inzucht wie verformte Unterkiefer und andere Fehlbildungen.“
Wir geben von staatlicher Seite viel Geld aus für Schäden, die Biber und Wolf verursachen. Wildtiere die flächendeckend nicht in unserer dichtbesiedelten Landschaft tragbar sind. Wildtiere, die wir aber „noch“ haben, lassen wir leiden und degenerieren, weil dieses „falsch eingesetzte Geld“ anstatt für Grünbrücken über die Verkehrswege zu bauen, um den genetischen Austausch zu ermöglichen, für „hochgepäppelte“, ideologisch begründete (Grüne) Einführung ausgestorbener Wildarten einzusetzen. Unsere „Wolfsspezialisten“ haben ihr Wissen, wenn überhaupt, sich in Ländern geholt wo Wölfe schon immer leben, wo z.B. in Rumänien jeder alterfahrene Karpatenhirte mehr über das Verhalten von Wolf und Bär weiß wie unsere meist akademischen Biologen. Für sie, die Spezialisten, ist es ja dann auch wichtig, daß wir Wölfe, Biber, vielleicht auch bald Bären und Elche haben. Das sichert nämlich ihren Job.
Wölfe kommen Förster und Wanderer in Thüringen zu nah
Für alle Wolf-Fans, die meinen der Wolf würde vor dem Menschen flüchten, weil er ja menschenscheu wäre, ein Bericht der Thüringischen Bauernzeitung von Ende Sept. 2025
Zwei jüngere Vorfälle, bei denen sich Wölfe in der Rennsteigregion Thüringens auffällig Menschen näherten, nimmt das zuständige Kompetenzzentrum Wolf Biber Luchs (KWBL) im Umweltministerium sehr ernst.
Im ersten Fall überraschten fünf Wölfe den Leiter des Forstreviers Morast (Forstamt Frauenwald). In einer internen E-Mail des Kompetenzzentrums, die der Bauernzeitung vorliegt, heißt es, dass der Förster langsam zu seinem Fahrzeug zurückgegangen sei. Dabei „folgten ihm die Wölfe in einem Abstand von etwa 50 Metern und nahmen dabei eine Formation an, welche mit einer Schere vergleichbar ist“. Obwohl keine direkte Aggression stattfand, sei dieses Verhalten als auffällig zu bewerten.
Wanderer gerät in bedrohliche Situation mit Wölfen
Wenige Tage später ereignete sich im selben Wolfsterritorium (Neustadt am Rennsteig/NAR) die zweite Begegnung. Im Forstrevier Wildschopfe (Forstamt Neuhaus) war ein Wanderer mit zwei Hunden unterwegs, als sich nach seinem Bericht vier Wölfe näherten. Zwei blieben mit gefletschten Zähnen und bedrohlichem Knurren stehen. Schreien und das Werfen von kleineren Steinen und Stöcken, um die Tiere zu verscheuchen, habe keinen Effekt gehabt. „Als die Wölfe sich etwa auf sieben Meter genähert hatten, traf er eines der Tiere mit einem Stein auf die Schnauze. Daraufhin flüchteten die Tiere“, heißt es in dem internen Bericht, der diese Begegnung „als Aggression mit Angriffspotential“ bewertet.
Für alle Wolf-Fans, die meinen der Wolf würde vor dem Menschen flüchten, weil er ja menschenscheu wäre, ein Bericht der Thüringischen Bauernzeitung von Ende Sept. 2025
Zwei jüngere Vorfälle, bei denen sich Wölfe in der Rennsteigregion Thüringens auffällig Menschen näherten, nimmt das zuständige Kompetenzzentrum Wolf Biber Luchs (KWBL) im Umweltministerium sehr ernst.
Im ersten Fall überraschten fünf Wölfe den Leiter des Forstreviers Morast (Forstamt Frauenwald). In einer internen E-Mail des Kompetenzzentrums, die der Bauernzeitung vorliegt, heißt es, dass der Förster langsam zu seinem Fahrzeug zurückgegangen sei. Dabei „folgten ihm die Wölfe in einem Abstand von etwa 50 Metern und nahmen dabei eine Formation an, welche mit einer Schere vergleichbar ist“. Obwohl keine direkte Aggression stattfand, sei dieses Verhalten als auffällig zu bewerten.
Wanderer gerät in bedrohliche Situation mit Wölfen
Wenige Tage später ereignete sich im selben Wolfsterritorium (Neustadt am Rennsteig/NAR) die zweite Begegnung. Im Forstrevier Wildschopfe (Forstamt Neuhaus) war ein Wanderer mit zwei Hunden unterwegs, als sich nach seinem Bericht vier Wölfe näherten. Zwei blieben mit gefletschten Zähnen und bedrohlichem Knurren stehen. Schreien und das Werfen von kleineren Steinen und Stöcken, um die Tiere zu verscheuchen, habe keinen Effekt gehabt. „Als die Wölfe sich etwa auf sieben Meter genähert hatten, traf er eines der Tiere mit einem Stein auf die Schnauze. Daraufhin flüchteten die Tiere“, heißt es in dem internen Bericht, der diese Begegnung „als Aggression mit Angriffspotential“ bewertet.
Leider auch hier,wie überall. nur EXPERTEN die nie einen Wolf gesehen haben,geschweige den auf einer Jagd waren,ausser Nimrod
Marzi,
Das ist doch unfair. Hier hat sich niemand als Experte bezeichnet. Fragen sollten erlaubt sein zumal ich mit dem Kormoran und dem Biber auch so mein Problem habe.
Das ist doch unfair. Hier hat sich niemand als Experte bezeichnet. Fragen sollten erlaubt sein zumal ich mit dem Kormoran und dem Biber auch so mein Problem habe.
Hallo Nimrod,
Wenn es geht bitte nicht " dazwischen" schreiben. Ich werde heute noch oder am Wochenende einen Beitrag schreiben. Getiggert ( so sagt man doch) hat mich der Satz über die Wildbiologen, die ihre Jobs behalten wollen.
Dazu eine Geschichte aus der " Menscheit" der 90ger Jahre. Ein anders aussehender junger Mann ( nennen wir in Ausländer) traf vor dem Supermarkt ( vermutlich, meine Meinung) eine Sozialarbeiterin die er längere Zeit nicht gesehen hatte. Die war offensichtlich pikiert und wies den Fragesteller ( Ausländer) der sehr enthusiastisch und froh war, unfreundlich zurück um nicht zu sagen barsch ab. Seit dieser Begebenheit habe ich auch gewisse Vorurteile die in eine Argumentation münden die aber nicht abwegig ist, weil auch andere Analysen zugrunde liegen. Der CHARLIE würde Ausgrenzung, vielleicht Rassismus usw. sagen. Der Standpunkt dass Sozialarbeit ein Job wie alle anderen ist und nach 8- 10h Arbeit im Privatbereich uU. nicht mal ein Gruss notwendig ist , konterkarriert die ganze folgende Argumentation.
In D hat sich so etwas wie eine Sozialindustrie etabliert. Und so wie die Wildbiologen drehen diese Leute am Werkel. Dabei sind Leute unter ihnen die ihre Stellung bewahren wollen, und Flüchtlinge, Frauen, Behinderte usw zu betreuen mehr oder weniger ein Nebeneffekt ist.
Wenn es geht bitte nicht " dazwischen" schreiben. Ich werde heute noch oder am Wochenende einen Beitrag schreiben. Getiggert ( so sagt man doch) hat mich der Satz über die Wildbiologen, die ihre Jobs behalten wollen.
Dazu eine Geschichte aus der " Menscheit" der 90ger Jahre. Ein anders aussehender junger Mann ( nennen wir in Ausländer) traf vor dem Supermarkt ( vermutlich, meine Meinung) eine Sozialarbeiterin die er längere Zeit nicht gesehen hatte. Die war offensichtlich pikiert und wies den Fragesteller ( Ausländer) der sehr enthusiastisch und froh war, unfreundlich zurück um nicht zu sagen barsch ab. Seit dieser Begebenheit habe ich auch gewisse Vorurteile die in eine Argumentation münden die aber nicht abwegig ist, weil auch andere Analysen zugrunde liegen. Der CHARLIE würde Ausgrenzung, vielleicht Rassismus usw. sagen. Der Standpunkt dass Sozialarbeit ein Job wie alle anderen ist und nach 8- 10h Arbeit im Privatbereich uU. nicht mal ein Gruss notwendig ist , konterkarriert die ganze folgende Argumentation.
In D hat sich so etwas wie eine Sozialindustrie etabliert. Und so wie die Wildbiologen drehen diese Leute am Werkel. Dabei sind Leute unter ihnen die ihre Stellung bewahren wollen, und Flüchtlinge, Frauen, Behinderte usw zu betreuen mehr oder weniger ein Nebeneffekt ist.
Also Nimrod nochmal ich.
Ich weiss nicht ob ich Expertenwissen ( Jäger) oder theoretisches Wissen stärker bewerten soll. Ich versuche es mit dem Vergleich Angelfischerei. Stichwort Grundblei: Dieses zu ersetzen kommt höchstwahrscheinlich nicht aus den Reihen der Angler. Die Massnahme finde ich gut. Erlebnisberichte in einer Zeitung werden gebracht um die Diskussion in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Stichwort zB. Qualzucht , oder gebogener Hals bei den Dressurpferden.( der Isabell Werth kann man im Moment nichts anhaben, aber ob sie Recht hat!!!??). " Gefletschte Zähne" soweit ich darüber gelesen habe, bedeutet gar nichts. Das könnte nur Angstmacherei sein. Und Nimrod - kein Vorwurf, diesem Fehler unterliege ich auch- aber mal argumentierst du aus Sicht der Jäger, mal aus anderen Sichtweisen. Summa Summarum was nun Praktiker( Jäger) oder Theoretiker? Ist die Wolfschutzverordnung nicht europäisch? Geht das nicht zu weit. Und darf BW, das mit dem Rothirsch ( Fläche) einfach so machen. Inzestöse Vorgänge gibt es auch beim Wolf. Was nun?
Ich weiss nicht ob ich Expertenwissen ( Jäger) oder theoretisches Wissen stärker bewerten soll. Ich versuche es mit dem Vergleich Angelfischerei. Stichwort Grundblei: Dieses zu ersetzen kommt höchstwahrscheinlich nicht aus den Reihen der Angler. Die Massnahme finde ich gut. Erlebnisberichte in einer Zeitung werden gebracht um die Diskussion in eine bestimmte Richtung zu bewegen. Stichwort zB. Qualzucht , oder gebogener Hals bei den Dressurpferden.( der Isabell Werth kann man im Moment nichts anhaben, aber ob sie Recht hat!!!??). " Gefletschte Zähne" soweit ich darüber gelesen habe, bedeutet gar nichts. Das könnte nur Angstmacherei sein. Und Nimrod - kein Vorwurf, diesem Fehler unterliege ich auch- aber mal argumentierst du aus Sicht der Jäger, mal aus anderen Sichtweisen. Summa Summarum was nun Praktiker( Jäger) oder Theoretiker? Ist die Wolfschutzverordnung nicht europäisch? Geht das nicht zu weit. Und darf BW, das mit dem Rothirsch ( Fläche) einfach so machen. Inzestöse Vorgänge gibt es auch beim Wolf. Was nun?
Hallo lauch, auch wenn ich mir in den 30 Jahren aktiven Jagens einiges an Wissen und Erfahrung, aber nur auf „Niederwild“, d.h. Rehe, Füchse, Hasen usw. angesammelt habe, bin auch ich kein jagdlicher „Experte“. Vieles habe ich mir angelesen durch Jagdzeitschriften und Bücher, vor allem über Hochwild , exotisches Wild und damit auch Auslandsjagden. Außerdem habe ich etliche Videos über „echte“ Jagden in verschiedenen Erdteilen (Osteuropa, Afrika, Asien, Australien, Nordamerika)gesehen. Die europäischen Wölfe und Bären, die ich bis jetzt gesehen habe, waren entweder hinter einem hohen Zaun oder waren Präparate (ausgestopft sagt der Laie) Darunter waren vor allem zwei Exemplare aus Rumänien. Bei den Jägern ist es aber wie bei den Chirurgen. Je mehr man operiert hat, je besser beherrscht man sein „Handwerk“. D.h. das Praktische ist hier besonders wichtig. Deshalb auch mein Hinweis auf die alten Karpatenhirten, ihre Erfahrung mit Hunden, Wölfen und Bären. Und das wird hier wenn, dann Marzi, bestimmt bestätigen können. Zu deinem Vergleich mit Reitpferden möchte ich einmal wegen der Vermischung des Themas und mangelnder Kenntnis nichts sagen. Soviel ich weiß wird aber in der gesamten Bandbreite bei Tierzucht, egal ob Freizeitsport (Pferde), auf Schönheit gezüchtete Hunde für Angeber, in der Landwirtschaft, je nach Verwendung (Fleisch oder Milch) mit entsprechenden „Methoden“ gearbeitet. Zu den Jagdgesetzen und Verordnungen. Europa (EU,Brüssel) ist beim Wolf federführend. Die deutschen Bundesländer haben im Bereich der Jagd aber weitreichende Sonderrechte bzw. Gesetzgebungskompetenzen, die es ihnen erlauben, die bundesweiten Rahmenvorgaben des Bundesjagdgesetzes (BJagdG) durch eigene Landesjagdgesetze zu konkretisieren, zu ergänzen oder sogar davon abzuweichen. Zum Schluß die Situation „Experte und Job“. Deutschlands Exportschlager war und ist noch (ein wenig) die Automobilindustrie, schwäbisch : „mei heiligs Blechle“. Deshalb möchten die dort arbeitenden den Verbrenner so lange wie möglich produzieren. Darüber sollten wir auch nachdenken, auch wenn es jetzt mit Jagd nichts zu tun hat,nur insoweit, daß du dir jetzt einen Reim auf die "Wolfsexperten" machen kannst.
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