Siebenbürgische Jäger*innen -

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lauch
schrieb am 10.12.2025, 13:55 Uhr
Nimrod danke,
Interessante Ausführungen. Hier sieht man aber die grauen immer weniger.
Nimrod
schrieb am 17.12.2025, 18:03 Uhr
Vom Eichhörnchen zum Wolf

Der Wolf kommt ins Bundesjagdgesetz.

Das Bundeskabinett hat dafür am heutigen Mittwoch (17.12.) die rechtlichen Grundlagen geschaffen. Damit will die Bundesregierung ein aktives Bestandsmanagement ermöglichen Bis zum Frühjahr soll das Gesetz in Kraft sein – gerade noch rechtzeitig zur Weidesaison und zum Almauftrieb. Auch wenn Herden-und Weidetierbesitzer, nicht wie angekündigt, wieder ruhig schlafen können, ist jetzt der erste, praktische Schritt getan, um zumindest den guten Willen zu zeigen, daß sich da etwas tut und man die großen, berechtigten Sorgen der Tierhalter ernst nimmt und das Tierleid eindämmen will. Wie sich eine Wolfsjagd dann in der Praxis auswirkt, wie die Jägerschaft damit umgeht, wird die Zukunft zeigen. Die Jagd auf Wölfe ist auch für fast alle Jägerinnen und Jäger in der BRD Neuland. Da muß erst wieder Erfahrung gesammelt werden. Vielleicht können im Ausland auf Wölfe jagende Jäger ihre Erfahrungen einbringen. Zudem hat man ja es mit einem Großraubtier zu tun und das Waidwerk ist ähnlich gefährlich wie auf Keiler. Ich könnte mir deshalb vorstellen, daß da mancher hinter seiner Büchse den Finger gerade lässt. Nun, lassen wir uns überraschen, was sich ab nächstem Jahr alles auf diesem Gebiet noch tut.
lauch
schrieb am 17.12.2025, 19:06 Uhr
Nimrod
Mein Titel lautet:von Bayern zum Bund.
Wirklich ich möchte nicht zu kleinlich wirken. Ist dafür auch der Bund zuständig? Bei uns bei den Fischern habe ich nur von bayrischen Gesetzen und Verordnungen gehört.Noch so ein Kuriosum , die beiden Verbände Ost und West haben sich jahrzehntelang nicht vereinigen können. Hauptstreitpunkt: in D West gilt Angeln als Sport, in Ost nicht. Ich schreibe jetzt wie so oft " frei aus dem Bauch " heraus ohne KI. Deswegen weiss ich gar nicht ob sie es geschafft haben sich zu vereinigen. Ähnliches ist auch bei den SKAT- Verbänden passiert.
Nimrod
schrieb am 17.12.2025, 20:04 Uhr
Hallo lieber lauch, bitte hier nichts vermischen: Für die Gesetze der Jagd ist der Bund und die Länder zuständig. Die Interessen der Jäger/innen vertreten aber der Bundesjagdverband(DJV) in dem die Länderjagdverbände zusammengeschlossen sind (LJV). Bayern ist hier wieder mal ein "unrümliche" Ausnahme. Der BJV(Bayerische Jagdverband) ist vor einigen Jahren aus dem DJV ausgetreten. Aktuell gibt es aber im "BJV" gelinde gesagt "Unzufriedenheiten" mit der Führung des bayerischen Verbandes.
lauch
schrieb am 17.12.2025, 21:17 Uhr
Oje dasselbe in grün!! Das hätte ich nicht gedacht. Ich bin seit 25 Jahren Mitglied in LFV Bayern, habe sogar eine Ehrennadel erhalten. Auf Sitzungen bin ich nie dabeigewesen. Im Nachhinein vielleicht gut so. Denn die Egos waren zumindest in den 90gern recht gross. Jetzt findet man kaum noch Personal, das sich engagieren will. Sogar als Bürgermeister kann man sich mittlerweile bewerben.
marzi
schrieb am 23.01.2026, 09:03 Uhr
Das Jagdjahr geht langsam zu Ende,viel erfolg hat es ,zumindest bei mir, nicht gebracht.
Nimrod
schrieb am 23.01.2026, 19:53 Uhr
Hallo Marzi! Schön daß du dich auch hier wieder mal meldest. Anscheinend ist aber allgemein auf der Jagd nicht viel los. Zumindest nichts, was hier erwähnend wäre. Mit den weniger erfolgreichen Jagd-Jahren habe ich auch so meine Erfahrungen. Da kommt dann auch vieles zusammen. Gelegenheit, Zeitmangel, der immer „dünner“ werdende Wildbestand und die zunehmenden „Störfaktoren“. Ich darf gar nicht daran denken, wie es war als ich vor über 50 Jahren mit der Jagd begonnen habe. Verglichen mit heute noch ein „Jagdparadies“. Und die alten Jäger von damals beklagten in dieser Zeit auch schon den Rückgang von Wild, vor allem von Hase und Rebhuhn. Schwarzwild war damals ja auch seltenes Wechselwild. Wie macht sie diese Situation in Rumänien bemerkbar? Gibt es da vergleichbare Zustände? Hast du noch Kontakt mit Halali oder dem 7b-Jäger? Von dem hat man ja hier auch nichts mehr gehört. Wie sieht es bei dir mit der Jagd auf Fuchs und Steinmarder aus? In den 80er Jahren hatte ich in unserer Jagd eine interessante Jagdgelegenheit auf Steinmarder. Ein bekannter Jäger hatte einen auf Marder scharfen Dackel. Mit ihm gingen seine Söhne in die Feldscheunen und ließen den Dackel dort nach Marder suchen. Die flüchteten dann nach draußen und wir konnten sie, die Scheunen umstellend, dann mit einem Schrotschuß (Schrotgröße 7 oder 8) erlegen. In der jagdarmen Zeit, neben den Drückjagden auf den Fuchs, eine tolle Abwechslung.
marzi
schrieb am 24.01.2026, 07:40 Uhr (am 24.01.2026, 07:42 Uhr geändert).
War,leider, und bin immer noch leicht angeschlagen durch einen Sturz vom Motorrad,deswegen wenige -Jagdtage.
Mit Halali hab ich noch sporadischen Kontakz 7 b "deloc"
In dem Jahr,wird alles besser,hab ein echt schönes Lied gehört,weiss nicht ob ich hier einen link von Youtube setzen darf.......

Ich machs einfach ...
https://www.youtube.com/watch?v=I1dxFfHPkL4&list=RDh-7wVGewUsA&index=3

Google hilt: Dieter Bell -Siebenbürgen Blut,trifft zun 100% auf uns zu
lauch
schrieb am 24.01.2026, 08:43 Uhr
Hallo Allerseits,

Wa ist ausser Wildschwein Schwarzwild? Und wie interessant dieunterschiedlichen Wahrnehmungen zwischen Profis und Laien sind: der Fuchs kommt manchmal bis in die Stadt, und Rebhühner und Fasane habe ich oft im Industriegebiet( im Hof der Unternehmen) gesehen, Zugegeben der Wald ist nicht weit weg.
Nimrod
schrieb am 24.01.2026, 16:27 Uhr
Hallo Marzi, an diese Variante einer Verhinderung hatte ich natürlich nicht gedacht. Das ist aber leider die schmerzhafteste. Dann wünsche ich dir weiterhin gute Besserung und Heilung, daß du bis zur Bockjagd wieder fit bist. Die Zeit vergeht ja so schnell und bald ist es wieder so weit.
Zu dem von dir eingestellten Lied. Kennst du vielleicht den Verfasser des Textes. Bei Youtube wurde auch kritisch vermerkt, daß in Rumänien die „Hackfleischwürstchen“ keine civapcici sind sondern mici. Nun, vielleicht hätte das auch nicht zum Text gepasst. Dieser Dieter Bell hat aber auch noch ein weiteres Lied über Siebenbürgen geschrieben. Es heißt: Ein Abschied aus Siebenbürgen. Findet man auch bei Youtube. Musik ist auch ähnlich. Beide Lieder sind vermutlich erst vor kurzem entstanden weil sie gerade die Situation der Spätaussiedler ansprechen.
Nimrod
schrieb am 24.01.2026, 17:03 Uhr
Hallo lauch, Schwarzwild, also in einem Wort geschrieben, wird bei uns nur das Wildschwein bezeichnet. Für die getrennt und klein geschriebene Variante gäbe es mehrere Möglichkeiten. Das liegt aber außerhalb meiner Zuständigkeit. Und Füchse kommen schon seit geraumer Zeit nicht nur „manchmal“ in Städte und Dörfer sondern mittlerweile gibt es schon die „Stadtfüchse“ als sogenanntes „Standwild“. Ähnlich dem Effekt, den es mit den Bären in Rumänien gibt, gibt es ihn hier, mangels Bären, mit den Füchsen in den Städten. In einer Jagdzeitung las ich den Bericht eines Jagdpächters, zu dessen Jagdrevier, offiziell nur räumlich, eine Vorstadtsiedlung mit luxuriösen Bungalows gehörte. Der Besitzer eines solchen Bungalows beklagte sich beim Jagdpächter, daß fast täglich ein Fuchs an seinen Swimming-Pool kam um dort seinen Durst zu stillen. Der Jäger setzte sich deshalb in der Nähe auf die Lauer und konnte den zuverlässig erscheinenden Fuchs auch erlegen. Nach einigen Tagen meldete sich der Bungalow-Besitzer aber wieder und meldete den nächsten Fuchs. Nach dem zwanzigsten Fuchs in einem Jahr gab der Jagdpächter seine Bemühungen „den Fuchs zu erlegen“, zerknirscht auf!!:-))
Auch unser „Schwarzwild“ ist in den großen Parks oft heimisch. Paradebeispiel ist ja Berlin mit den großen Parks Grunewald, Tiergarten und Friedrichshain. Ebenso sind die parkähnlich angelegten, großen städtischen Friedhöfe Lebensraum für alle anderen Wildtiere (Rehe, Füchse, Hasen, Kaninchen). Um diesen Wildbestand zu reduzieren werden dann auch Jäger angestellt, die dort zu bestimmten Zeiten die Jagd ausüben. In seltenen Fällen sogar als Drückjagden mit mehreren Jägern auf einmal. Die meisten Wildarten sind „Kulturfolger“ und nur ganz wenige „Kulturflüchter“. Der immer kleiner werdende Lebensraum wird für die bei uns immer noch größte, freilebende Wildart, das Rotwild, zu einem genetischen Disaster weil der genetische Austausch zwischen den einzelnen Rotwildgebieten nicht mehr reibungslos funktioniert. Die Verkehrswege (Kanäle, Straßen, Autobahnen, Schienenwege, Besiedlung) behindern die Wanderwege, vor allem in der Paarungszeit. In einigen Rotwildgebieten stellte man schon körperliche Mißbildungen fest. An dieser Entwicklung sollten sich auch die Befürworter einer Wiedereinbürgerung des Wolfes und sogar des Bären ein Beispiel nehmen und darüber nachdenken!:-(((

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