Siebenbürgische Jäger*innen -

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lauch
schrieb am 07.12.2025, 11:16 Uhr
Ich will euch jetzt nicht zusätzlich belasten, aber wie ist das mit dem Füttern der Enten? In Ulm erlaubt in Neuulm nicht, oder umgekehrt?
Nimrod
schrieb am 07.12.2025, 13:09 Uhr
Jagdzeiten

Hallo Marzi, da hast du ja jetzt schon ein „kleines“ Problem. Zu meiner aktiven Jagdzeit gab es auch schon die ähnliche Situation, daß in dem damaligen Fall aber BW die Jagdzeit auf den Bock schon vor der bayerischen Jagdzeit begonnen hat. Soweit ich mich aber erinnere, durften dann aber die bayerischen Grenzreviere, ich lebe ja auch nur ca. 5 km von der BW-Grenze weg, auch schon mit einer Sondergenehmigung zu selben Zeit mit der Bockjagd beginnen wie in BW. Ob das jetzt den BW-Jägern im Gegenzug auch so gewährt wird, gleichzeitig mit den Bayern die Bockjagd zu beginnen, wird sich bestimmt bis dahin klären. Ob das grüne Ministerium für die Jagd eine Chancengleichheit zugesteht ? Man kann nur hoffen.
Nimrod
schrieb am 07.12.2025, 13:29 Uhr
Entenfütterung !

Also lieber lauch, das Entenfüttern muß man mal grob in zwei Bereiche aufteilen. Einmal ist das Füttern von Wildtieren, wozu ja auch die „Wildenten“ gehören, das sind in der Regel die Stockenten, in freier Wildbahn nur Förstern und Jägern erlaubt.
Nachdem du jetzt Ulm und Neu-Ulm als Beispiele nennst, weiß ich nicht ob du damit auch ausdrücken willst, daß du Bayern und BW als Länder meinst. In den Städten legen die Kommunalverwaltungen fest, was in den entsprechenden Bereichen (Parkanlagen, Flußufern etc) geschehen darf, u.a. auch das Füttern von dort vorkommenden Wildtieren. Nach meinem Kenntnisstand verbieten aber die meisten Kommunen das Füttern. Besonderen Ärger gibt es ja da auch z.B. mit den Tauben. Auch die Wildenten lassen sich durch das Füttern stark domestizieren, was ja wiederum auch nicht gewollt ist. Weil in den Städten, Dörfern und anderen Wohnanlagen als „befriedete Bezirke“ ja aber i.d.Regel die „Jagd ruht“ (Ausnahmen und Sonderregeln gibt es in besonderen Bereichen, z.B. Friedhöfen) befasst sich die Jägerschaft nicht mit den Auswirkungen der „Rentnerhobbys"
lauch
schrieb am 07.12.2025, 14:03 Uhr
Danke NIMROD,

Es ist ja so die Ungarn sind zum Teil sehr hartnäckige und einseitig informierte Zeitgenossen. Wenn nun in den östlichen Bundesländern,von denen keines mehr als 4 Mio Einwohner hat(Bei allem Respekt, aber was ist Thüringen) die AfD überdurchschnittlich gute Ergebnisse erzielt freuen sie sich und sehen schon eine patriotische Bundesregierung, wie sie das nennen. Unsere Bundesländer nennen sie in etwa übersetzt ein Verwaltungsgebiet( Bezirk).
Und damit ich nicht immer erklären muss, dass es Länder mit eigenen Parlamenten sind und Bayern es auch alleine besser machen würde als Ungarn, dann nenne ich das Beispiel mit den Enten. Die Donau teilt die Städte Ulm und Neuulm ! Auf der einen Seite des Ufers dürfen einfache Bürger sage ich mal die Enten füttern auf der anderen Seite nicht!!!
Peter Otto Wolff
schrieb am 07.12.2025, 15:45 Uhr
Hallo lauch, du traust dich, wieder mal nicht zu sagen, was deine Meinung währe, wenn nicht die Fahne im Wind! Du "gibst zu verstehen", dass dir die staatliche Struktur unserer Bundesrepublik stinkt. Wieso sollen Zwerge wie Thüringen, Saarland, mitbestimmen, obwohl in der Ländervertretung sehr wohl ein Proporz vorgesehen ist! Da bedarf es nicht besonderer analytischen Fähigkeiten um zu ahnen, dass du gerne hättest, dass die "Großen" selbstherrlich bestimmen, make Germany great again! Dein Problem: die deutsche föderative Verfassung sieht das nicht vor! Du bist also ein Revolutionär! Könnte dir gar schmeicheln, als armseliger Wicht!
lauch
schrieb am 07.12.2025, 18:08 Uhr
Hallo Herr Wolff,

Sie sind ein Fantast.Ich empfehle Ihnen science fiction - Romane zu schreiben. Ihre grenzenlose Phantasie könnte sogar Ihren doofen Klassenkameraden zum Leben erwecken.
Nimrod
schrieb am 08.12.2025, 12:39 Uhr
Hallo ihr beiden (lauch + Wolff)

Hier ging es um "Entenfütterung" und nicht um "Ego-Fütterung". Grundsätzlich ist ja nichts zu einem regen Meinungsaustausch zu sagen. Dann aber bitte sachlich und am entsprechenden Platz. Mit Jagd hat das ja hier nichts zutun. Und lauch, ich denke nicht das Entenfüttern in Städten eine "Ländersache" ist. Deine Bedenken solltest du auf einem neuen "thread" breitmachen. Damit grüße ich euch beide "in alter Freundschaft und Verbundenheit", wünsche euch auch eine besinnliche Adventszeit - Nimrod
lauch
schrieb am 08.12.2025, 15:27 Uhr
Nimrod,
Bei allem Respekt, ich fühle mich zwar angesprochen, aber du musst verstehen, dass ich mich erwehren musste. Und ja es war die Antwort, auf die Frage, dass ich Bayern und BW gemeint habe. Okay jetzt sagst du, dass die Städte zuständig sind. Egal ob Zufall oder nicht ist es ja ein schönes einfaches Beispiel für jedermann verständlich zu machen, dass es Unterschiede zwischen den Ländern gibt, und der Föderalismus nicht nur ein Etikett ist. Schöne Zeit noch an alle, aber das war noch zur Erklärung wichtig.
marzi
schrieb am 09.12.2025, 07:23 Uhr (am 09.12.2025, 07:28 Uhr geändert).
Entenfütterung ist verboten,das jagen nicht,
leider darf man hier auch keinen Wolf jagen....
In Ulm herrscht ein striktes
Entenfütterungsverbot, da Futterreste Gewässer verschmutzen und Krankheiten fördern, was zu Bußgeldern führen kann; auch in Neu-Ulm wurde das Verbot kürzlich ausgeweitet
lauch
schrieb am 09.12.2025, 09:54 Uhr
Danke Marzi,
Aber war es früher nicht so wie ich es geschildert hatte. Ich meine das aus " erster Hand" zu wissen, nicht aus den Medien. Zur Erinnerung: an einem Doauufer erlaubt, an einem nicht.
Peter Otto Wolff
schrieb am 09.12.2025, 11:24 Uhr
Hallo Nimrod, danke für deinen Hinweis. Zum Thema selbst, das manche besonders bewegt, folgende Überlegung, aus eigener Anschauung. In Stuttgart gibt es einen schönen, künstlich angelegten See, genannt Max-Eyth-See. An dessen Ufer gibt es, u.a. schöne Gasthäuser, neben Segel-und-Paddel-Clubs, und der Park rundherum. Seit einigen Jahren wurde das Areal von einer relativ aggressiven "invasiven Art", der Nil-Gans, unter Beschlag genommen. Die Tiere an sich, putzig, nett anzusehen, allerdings vertreiben sie die, jetzt haben wir es, bis dahin ebenfalls putzigen einheimischen Enten. Und da beginnt mein Dilemma. Unsere Gesellschaft hat kein Problem, keine moralische Bedenken, die gefiederten Nutztiere, ob Gänse, Hühner, Enten, Puten millionenfach zu "keulen", wie man das "humane" Töten verniedlicht nennt. Die Begründung ist plausibel: immense Gefahr der Vogelgrippe, inzwischen vorgekommen auch bei Katz und Hund. Man konnte sich aber, zumindest nicht in Stuttgart, entscheiden, wie man, gewiss human, die Nil-Gänse loswird. Obwohl bez. der Zahlen kein Vergleich ist, Hunderte zu zig Millionen.
Nimrod
schrieb am 09.12.2025, 11:58 Uhr
Hallo Herr Wolff, ihre Beschreibung der Zustände in Stuttgart betrifft viele Groß-und Kleinstädte in der BRD. Invasive Tierarten machen den einheimischen Wildtieren den Lebensraum streitig, bzw. sind für deren Aussterben verantwortlich. Das wird durch Klimaänderung, falsch verstandene Tierliebe von Bürgern, motiviert von Tierschutz-NGO’s, wie z.B. „Peta“, die wiederum von deren Mitglieds-Beiträgen und Spenden leben und einem zu spät reagierenden Gesetzgeber (besonders wenn Grüne mitregieren) verursacht. Die Auswirkungen z.B. bei den hier genannten Wildenten, hat ja Marzi an den Beispielen für Ulm und Neuulm genannt. Ein ähnliches Problem hat Nürnberg mit den Kanada-Gänsen am Dutzendteich und am Wöhrdersee. Auch hier werden anscheinend wirksame Vorgehensweisen gegen die Verkotung der Wiesen um die Seen durch Tierschutzorganisationen negativ beeinflußt. Es stimmt, bei der Keulung von Nutztieren von Privatbesitzern wird da viel rigoroser und nicht immer nachvollziehbaren Gründen vorgangen. Aber diese Vorgehensweise kennen wir ja mittlerweile in unserer „Gesellschaft“ auf vielen Bereichen.
lauch
schrieb am 09.12.2025, 12:02 Uhr
Hallo Nimrod,

Das wird hier bunt. Was kannst du speziell über das Eichhorn erzählen? Genießbar? Im Stadtpark hatte ich früher eine ( invasive , aus Nordamerika wurde mir gesagt) Art gesehen so schwarz- grau mit einem weissen Fleck vorne. Relativ viele. Heute sehe ich viele von " unseren" ( rotbraun). Was heisst das? Dass " unsere " sich durchgesetzt haben?
Peter Otto Wolff
schrieb am 09.12.2025, 12:45 Uhr (am 09.12.2025, 12:52 Uhr geändert).
Hallo lauch, ein bisschen Spaß muss sein. Solange dich nicht das Einhorn bedrückt, ist die Sache einfach, aber nur, wenn die obsiegende Art rotbraun ist. Wäre sie "Gott behüte" schwarzbraun, wie die Haselnuss, sähe ich massive Probleme auf uns zukommen! By the way, die Amis sind in der Sache pragmatisch/rigoros: wem eine Kugel nicht zu teuer ist, darf die possierlichen Tierchen, ein gottgefälliges Geschöpf, abknallen, und natürlich verspeisen. Mir fehlen allerdings glaubhafte Berichte von Gourmetrestaurants wie die schmecken! Eigentlich reinliche Tiere, pflanzenfressend, wohltrainiert, was soll an deren Fleisch nicht genüsslich sein? OK, der Bleirestgehalt! Ich gestehe hierbei auch eine, nein, zwei Jugendsünden: ich habe, vor vielleicht 70 Jahren, Froschschenkeln verspeist. Schmecken banal, wie Kroko- oder Hühnerfleisch. Würde ich heute ablehnen. Habe aber in noch früherer Kindheit einen armseligen Spatz verspeist. Mein Opa beugte sich meinem Wunsch, mir den zuzubereiten. Schande auf mein Haupt. Mea maxima ultimativa culpa! Habe mich aber gebessert, OK, gewissermaßen, denn noch immer nicht vegan, also keine Gefahr für dich!

POW
Nimrod
schrieb am 10.12.2025, 13:05 Uhr (am 10.12.2025, 13:06 Uhr geändert).
Eichhörnchen essbar ?

Hallo lauch, zu deiner Frage nach „essbaren Eichhörnchen“. In diesem Fall würde ich dir eine Reise nach England empfehlen. Dort gibt es die amerikanischen „Grauhörnchen“, die das einheimische Eichhörnchen sehr verdrängen. Deshalb ist es dort auch auf manchen Speisekarten zu finden. Eichhörnchen gehört zu den nachhaltigsten Proteinen, die man kochen kann. Es schmeckt fast genauso wie Kaninchen", sagt Tisdall-Downes, ein bekannter englischer Koch, der das Fleisch schon seit drei Jahren in seinem Restaurant serviert. Im Fall „Eichhörnchen“ haben wir aber im Gegensatz zu vielen anderen, invasiven Tierarten, die unsere heimischen verdrängen, einen potenten Fressfeind, den Baummarder. Der jagt zwar auch die europäischen Eichhörnchen, hat aber in England mit den amerikanischen Grauhörnchen sein neues Betätigungsfeld gefunden. So wurde festgestellt, daß er sich in Schottland, Irland und Wales in seinem Bestand erholt. Dadurch werden die Grauhörnchen weniger und die Bestände der verdrängten, europäischen Eichhörnchen vermehren sich wieder. Jagdlich hat das Eichhörnchen keine Bedeutung. Es ist nicht im Jagdgesetz als jagdbare Tierart enthalten. Das heißt bei Verkehrsunfällen mit Eichhörnchen dann aber auch keinen Versicherungsschutz durch die Teilkaskoversicherung wie bei Hasen, Füchsen und Rehen mal als Beispiel. Weil nach dem Krieg manchen Besatzungssoldaten unser rotes Eichhörnchen unbekannt war, gab es eine von ihnen herumgereichte Aussage: „Armes Deutschland – kleines Fuchs

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