Siebenbürgische Jäger*innen -
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Hallo lauch! Im Westen gab es nach dem Krieg, vor allem mindestens in den ersten 20 Jahren noch vom Bonner Regierungssitz aus organisiert, auf staatlichen Jagdflächen meist in Staatswäldern, die sog. „Diplomatenjagden“ für das in Bonn akkreditierte Dipl. Chors. Außer Strauß, der ja auch auf einer Hirschjagd in einem Revier von Thurn und Taxis bei Regensburg die tödliche Herzattacke erlitt, gab es vor und nach ihm noch viele Politiker mit Rang und Namen, die auch Jäger waren. Freilich wurde das alles diskreter behandelt. Jagdgegner gab es in der BRD ja auch schon damals. Aber auch Wirtschaftsbosse, z.b Berthold Beitz von Krupp, die Familie Sachs, u.v.a., auch Schauspieler (Fritz Wepper) gingen der Jagd nach. Im Gegensatz zu den Machthabern im Ostblock wurde im Westen dafür aber nicht so viel Aufwand betrieben und die offiziellen Staatsjagden verschwanden ganz.
Apropos Beitz, auch ein guter Freund Maurers. Ironie: es ging um irgendwelche Iran- Geschäfte. Als der alte Maurer sozusagen " abgekackt" war nach 1990 ( er ist sehr alt geworden) hat ihn Beiz unterstützt. ( wenn der Jean nicht gelogen hat)
Apropos FJ Strauss: als ich nach Deutschland kam , war er nicht mehr unter uns. Er sank gewaltig in meinen Augen gewaltig, als ich erfuhr, dass er mit dem Ceausescu jagen ging. Heute sehe ich das anders.
Jetzt ist zuviel Politik ins Jagen gekommen oder umgekehrt. Mit dieser Frage will ich euch zusätzlich " belasten" und dann soll es vorerst genug mit dem Jagen gewesen sein.
Ich probiere oft exotische Sachen nach Möglichkeit. Welches Wildfleisch schmeckt euch am besten? Und dann möchte ich das Ganze sogar kategorisiert haben: in Fleisch welches man nach Schlachtung direkt essen kann und in solches welches eingelegt, gebeizt, ausgehängt usw. werden muss.
Jetzt ist zuviel Politik ins Jagen gekommen oder umgekehrt. Mit dieser Frage will ich euch zusätzlich " belasten" und dann soll es vorerst genug mit dem Jagen gewesen sein.
Ich probiere oft exotische Sachen nach Möglichkeit. Welches Wildfleisch schmeckt euch am besten? Und dann möchte ich das Ganze sogar kategorisiert haben: in Fleisch welches man nach Schlachtung direkt essen kann und in solches welches eingelegt, gebeizt, ausgehängt usw. werden muss.
Lieber lauch! Schon am frühen Morgen machst du dir ganz besondere Gedanken. Was frühstückst du eigentlich? Über Strauß habe ich vor kurzem auch neue Informationen erhalten, die ihn auch für mich in einem anderen Licht sehen lassen. So hat er, was vor allem in der betroffenen Zeit nicht publik wurde, sehr intensiv dem israelischen Staat geholfen und ihn unterstützt. Strauß war damals Verteidigungsminister der BRD. Auch darüber hinaus war er immer ein Freund des Staates Israel. Das er bei allem auch an sich gedacht hat, ist nun mal eine menschliche Schwäche, über die sich niemand als Mensch erheben sollte. Jedenfalls hat er Politik gemacht, die in jeder Hinsicht „für“ das deutsche Volk war.
Zu den Geschmäckern für Wildbret. Hier ist es wie in vielen menschlichen Bereichen. In allen Erdteilen wird unterschiedlich damit umgegangen. Betrachtest du die einheimischen Völker, z.B. in Afrika: Wenn die z.B. eine Giraffe erbeutet haben, verzehren sie sofort die Innereien, aber alles, auch Magen und Gedärme. Nach dem Zerwirken dann im Kral bleibt außer dem Fell und den Hufen und Knochen nichts mehr übrig. Wenn wir Europäer ein Schwein schlachten ist es aber genauso. Da bleibt außer den Borsten, der Schwarte, der Blase und den Knochen auch nichts übrig. Bei uns wurde früher wegen des Wildgeschmacks (fehlende Frischhaltung mit Kühl-und Gefriermöglichkeiten) sehr oft Wildbret eingelegt, z.B. in Essig-und Rotweinbeizen (alles Schalenwild= Reh, Hirsch, Sau) Beim Verzehr gab es dann auch noch Preiselbeermarmelade dazu,um das spezielle "Hautgout" zu überdecken . In jetziger Zeit wird frisches Wildbret meist so in den Küchen verarbeitet, wie es der Jäger dort abliefert. Aber das ist dann hinsichtlilch der Zubereitung auch nach dem jeweiligen Geschmack des Kochs oder der Hausfrau. So werden auch bei hohem Anfall von Wildbret zur besseren Haltbarkeit auch Würste, Schinken und Pasteten gemacht. Einiges wird auch im Rauch konserviert. Schwarzwild und wo es üblich ist auch Bär, müssen nach dem Erlegen sofort nach Trichinen untersucht werden. Sofort zubereitet werden kann und wird oft z.B. die Leber eines jungen Rehs (mit Zwiebeln und Äpfeln angebraten). Roh isst aber eigentlich kein normaler Europäer etwas vom Wild; was für andere Erdteile jetzt nicht gesagt werden kann. Der Name "Eskimo" wurde linguistisch ja auch schon eine Zeit lang mit "Rohfleischesser“ gedeutet. Weil das aber abwertend empfunden wurde, vermeidet man es jetzt.Aber andere Bräuche und Methoden wurde in diesem Breitengraden schon praktiziert , bzw. werden noch. Ein allgemeines Verhalten für Jäger kann man aber nicht beschreiben. Hier sind die Kulturen so unterschiedlich wie bei allen Bewohnern dieser Erde.
Zu den Geschmäckern für Wildbret. Hier ist es wie in vielen menschlichen Bereichen. In allen Erdteilen wird unterschiedlich damit umgegangen. Betrachtest du die einheimischen Völker, z.B. in Afrika: Wenn die z.B. eine Giraffe erbeutet haben, verzehren sie sofort die Innereien, aber alles, auch Magen und Gedärme. Nach dem Zerwirken dann im Kral bleibt außer dem Fell und den Hufen und Knochen nichts mehr übrig. Wenn wir Europäer ein Schwein schlachten ist es aber genauso. Da bleibt außer den Borsten, der Schwarte, der Blase und den Knochen auch nichts übrig. Bei uns wurde früher wegen des Wildgeschmacks (fehlende Frischhaltung mit Kühl-und Gefriermöglichkeiten) sehr oft Wildbret eingelegt, z.B. in Essig-und Rotweinbeizen (alles Schalenwild= Reh, Hirsch, Sau) Beim Verzehr gab es dann auch noch Preiselbeermarmelade dazu,um das spezielle "Hautgout" zu überdecken . In jetziger Zeit wird frisches Wildbret meist so in den Küchen verarbeitet, wie es der Jäger dort abliefert. Aber das ist dann hinsichtlilch der Zubereitung auch nach dem jeweiligen Geschmack des Kochs oder der Hausfrau. So werden auch bei hohem Anfall von Wildbret zur besseren Haltbarkeit auch Würste, Schinken und Pasteten gemacht. Einiges wird auch im Rauch konserviert. Schwarzwild und wo es üblich ist auch Bär, müssen nach dem Erlegen sofort nach Trichinen untersucht werden. Sofort zubereitet werden kann und wird oft z.B. die Leber eines jungen Rehs (mit Zwiebeln und Äpfeln angebraten). Roh isst aber eigentlich kein normaler Europäer etwas vom Wild; was für andere Erdteile jetzt nicht gesagt werden kann. Der Name "Eskimo" wurde linguistisch ja auch schon eine Zeit lang mit "Rohfleischesser“ gedeutet. Weil das aber abwertend empfunden wurde, vermeidet man es jetzt.Aber andere Bräuche und Methoden wurde in diesem Breitengraden schon praktiziert , bzw. werden noch. Ein allgemeines Verhalten für Jäger kann man aber nicht beschreiben. Hier sind die Kulturen so unterschiedlich wie bei allen Bewohnern dieser Erde.
Hallo Nimrod,
Habe ein paar kleine gesundheitliche Probleme. Um die Blutwerte in Ordnung zu bringen in letzter Zeit oft Haferflocken mit Milch. Und dann ist die " gute Bilanz " für die Katz wenn ich irgendwo in Mittelfranken Karpfen esse. Leider nur gebacken.
Nun deine Ausführungen sind wahrlich ein Ausflug in die Jagdkulturen dieser Welt. Eigentlich wollte ich wissen was toll schmeckt. ZB. ich bevorzuge den Karpfen, obwohl die Forelle als " edler" gilt. Der beste Fisch aus dem Main ist mE. der Barsch. Und ungefähr das wollte ich über Reh, Fasan, Wildschwein, Hase, Ente usw. wissen.
Habe ein paar kleine gesundheitliche Probleme. Um die Blutwerte in Ordnung zu bringen in letzter Zeit oft Haferflocken mit Milch. Und dann ist die " gute Bilanz " für die Katz wenn ich irgendwo in Mittelfranken Karpfen esse. Leider nur gebacken.
Nun deine Ausführungen sind wahrlich ein Ausflug in die Jagdkulturen dieser Welt. Eigentlich wollte ich wissen was toll schmeckt. ZB. ich bevorzuge den Karpfen, obwohl die Forelle als " edler" gilt. Der beste Fisch aus dem Main ist mE. der Barsch. Und ungefähr das wollte ich über Reh, Fasan, Wildschwein, Hase, Ente usw. wissen.
Hallo lauch!
Ja, Karpfen schmeckt zwar sehr gut, mittlerweile hat man das mit den Gräten ja auch im Griff. Außer Forelle geräuchert esse ich in der Gastronomie aber sehr gerne Zander. Was das Wild anbelangt ist natürlich ein Rehrücken das „Sahnehäubchen“ beim Wild. Früher hat man ihn im Ganzen zubereitet und gespickt. Beim Reh ist eigentlich Rücken und die hinteren Keulen das Beste. Einiges an Federwild ist kaum noch zu finden z.B. Rebhuhn. Fasan gibt es nicht in allen Regionen. Durch das häufige Vorkommen ist Schwarzwild jetzt stark zu finden und dadurch auch im Einkauf deutlich billiger geworden. Was durch die hohen Abschußzahlen auch für Rehwild im allgemeinen gilt. Hirsch wird schon vielfach „geschleudert“ weil er aus Osteuropa und Australien importiert wird. Für sämtliches Wild ist aber die Zubereitung schon etwas Besonderes. Wenn du da Interesse hast, kannst du jeden Freitag beim BR um 19.30 Uhr bis 20.00 Uhr in der Sendung: „Landgasthäuser“ tolle Anregung finden, wie Wild zubereitet wird. Vom Reh, über Schwarzwild und Hirsch bis zur Gams. Wenn du über Wildbret und seine Zubereitung gut beraten werden willst, fragst du einen Koch der Wild auf der Speisekarte hat. Ich habe auch mal als junger Jäger einen „Wildbretkochkurs“ mitgemacht. Das ist dann schon anders als die überlieferten Rezepte einer Hausfrau. Jäger selber sind da meist nicht die Spezialisten was die Zubereitung anbelangt. Es gibt ja, wie du bestimmt weißt, Angler, die keine Fische mögen, und so gibt es auch Jäger, die nicht sehr scharf auf Wildbret sind. Ich bin so einer und habe meine „Aufbrüche“ das ist das „kleine Jägerrecht“ = Leber, Milz, Lunge, Herz und Nieren, meistens hergeschenkt. Also dann guten Appetit !!
Ja, Karpfen schmeckt zwar sehr gut, mittlerweile hat man das mit den Gräten ja auch im Griff. Außer Forelle geräuchert esse ich in der Gastronomie aber sehr gerne Zander. Was das Wild anbelangt ist natürlich ein Rehrücken das „Sahnehäubchen“ beim Wild. Früher hat man ihn im Ganzen zubereitet und gespickt. Beim Reh ist eigentlich Rücken und die hinteren Keulen das Beste. Einiges an Federwild ist kaum noch zu finden z.B. Rebhuhn. Fasan gibt es nicht in allen Regionen. Durch das häufige Vorkommen ist Schwarzwild jetzt stark zu finden und dadurch auch im Einkauf deutlich billiger geworden. Was durch die hohen Abschußzahlen auch für Rehwild im allgemeinen gilt. Hirsch wird schon vielfach „geschleudert“ weil er aus Osteuropa und Australien importiert wird. Für sämtliches Wild ist aber die Zubereitung schon etwas Besonderes. Wenn du da Interesse hast, kannst du jeden Freitag beim BR um 19.30 Uhr bis 20.00 Uhr in der Sendung: „Landgasthäuser“ tolle Anregung finden, wie Wild zubereitet wird. Vom Reh, über Schwarzwild und Hirsch bis zur Gams. Wenn du über Wildbret und seine Zubereitung gut beraten werden willst, fragst du einen Koch der Wild auf der Speisekarte hat. Ich habe auch mal als junger Jäger einen „Wildbretkochkurs“ mitgemacht. Das ist dann schon anders als die überlieferten Rezepte einer Hausfrau. Jäger selber sind da meist nicht die Spezialisten was die Zubereitung anbelangt. Es gibt ja, wie du bestimmt weißt, Angler, die keine Fische mögen, und so gibt es auch Jäger, die nicht sehr scharf auf Wildbret sind. Ich bin so einer und habe meine „Aufbrüche“ das ist das „kleine Jägerrecht“ = Leber, Milz, Lunge, Herz und Nieren, meistens hergeschenkt. Also dann guten Appetit !!
Scheisse
....daran habe ich nicht gedacht. Einen Angler kannte ich der keinen Fisch aß( wie schreibt man das??) ZUM ZANDER :der gehört natürlich zur Extraklasse in der Bevölkerung. Probiere ihn mal ohne die dazu servierten Soßen, dann schmeckt er nicht so gut. Um Fischfleisch zu testen reicht Salz und Pfeffer und dann kommt man auf andere Ergebnisse. ZB. schmeckt auch ein Weissfisch namens Rotauge sehr gut.
....daran habe ich nicht gedacht. Einen Angler kannte ich der keinen Fisch aß( wie schreibt man das??) ZUM ZANDER :der gehört natürlich zur Extraklasse in der Bevölkerung. Probiere ihn mal ohne die dazu servierten Soßen, dann schmeckt er nicht so gut. Um Fischfleisch zu testen reicht Salz und Pfeffer und dann kommt man auf andere Ergebnisse. ZB. schmeckt auch ein Weissfisch namens Rotauge sehr gut.
Hallo lauch! Du nimmst wieder mal Sachen in den Mund, die andere nicht mal in die Hand nehmen!.:-)))
Der Zander hat den Vorteil, wie du schon richtig bemerkt hast, daß er keinen großen Eigengeschmack hat, ist dafür aber nicht so fett wie z.B. der Karpfen . Ich denke, was der Zander unter den Süßwasserfischen ist, daß ist der Pangasius bei den Seefischen. Da schmeckt das übliche Filet vom Rotbarsch ja schon deutlich „fischiger“. Gut schmeckt aber in den meisten Fällen zu Fisch ein guter Kartoffelsalat.
Der Zander hat den Vorteil, wie du schon richtig bemerkt hast, daß er keinen großen Eigengeschmack hat, ist dafür aber nicht so fett wie z.B. der Karpfen . Ich denke, was der Zander unter den Süßwasserfischen ist, daß ist der Pangasius bei den Seefischen. Da schmeckt das übliche Filet vom Rotbarsch ja schon deutlich „fischiger“. Gut schmeckt aber in den meisten Fällen zu Fisch ein guter Kartoffelsalat.
Siehst du das ist Ideologie. Ich vermeide nach Möglichkeit Meeresfische und werbe für Fische aus den heimischen Gewässern. Ich wiederhole: den Fisch ohne Soße probieren, dann kommt man auf andere Rankings. Dann wären noch die Gräten, aber das wäre so " meine"Einordnung nach Geschmack. Habt ihr nicht so etwas für Wild von mir aus ohne Unztrschied zwischen gebeizt und frisch?
Hallo lauch!
Vom Ernährungswert (Mineralien, Jodgehalt) sind See(Salz)-fische auch gesünder als Süßwasserfische. Deshalb soll man sich aber nicht abhalten lassen, beide Arten immer wieder auf seinem Speiseplan zu haben. Beim Wild kommt es immer auf die Geschmäcker an, von welcher Wildart man gerne etwas isst. Dazu ist dann letztendlich die Kochkunst der Zubereitenden ausschlaggebend, wie das Ganze dann schmeckt. Wie ich dir schon geraten habe, schau doch heute, 27.3.2026 mal beim Bayerischen Rundfunk im Vorabendprogramm um 19.30 Uhr die Sendung: „Landgasthäuser“ an. Heute kommt ein Streifzug durch das Ammergebirge und es werden außer tollen Landschaftsbildern u.a. Rehrücken, Hirschrouladen und Forelle zubereitet. Da sollte etwas für dich dabei sein. Du kannst dir dabei Appetit holen und auch etwas über den Umgang damit erfahren.
Vom Ernährungswert (Mineralien, Jodgehalt) sind See(Salz)-fische auch gesünder als Süßwasserfische. Deshalb soll man sich aber nicht abhalten lassen, beide Arten immer wieder auf seinem Speiseplan zu haben. Beim Wild kommt es immer auf die Geschmäcker an, von welcher Wildart man gerne etwas isst. Dazu ist dann letztendlich die Kochkunst der Zubereitenden ausschlaggebend, wie das Ganze dann schmeckt. Wie ich dir schon geraten habe, schau doch heute, 27.3.2026 mal beim Bayerischen Rundfunk im Vorabendprogramm um 19.30 Uhr die Sendung: „Landgasthäuser“ an. Heute kommt ein Streifzug durch das Ammergebirge und es werden außer tollen Landschaftsbildern u.a. Rehrücken, Hirschrouladen und Forelle zubereitet. Da sollte etwas für dich dabei sein. Du kannst dir dabei Appetit holen und auch etwas über den Umgang damit erfahren.
Danke für den Tipp. So unter uns, ich habe mir Videos über die Zubereitung des Karpfens( gebacken) und staune immer noch.....
Jagen in heutiger Zeit
Hallo ihr Jägerinnen und Jäger – seit Mai d.J. ist es hier sehr still geworden. Ich hoffe, es liegt daran, daß alle, die hier irgendwann mal zur Feder anstatt zur Büchse gegriffen haben, fleißig jagen. Grund dazu gibt es ja. Geht doch gerade die Paarungszeit der Rehe zu Ende. Hoffe, daß mancher Pirschgang oder Ansitz den gewünschten, kapitalen Bock erbrachte. Aus anderen Gründen könnte jetzt aber auch viel Arbeit auf die Jägerei zukommen. Die Waschbären verbreiten sich als invasive Tierart in unserem Land wie nie zuvor. Vor wenigen Tagen zeigte mir mein Nachbar ein kleines Video, das er mit seiner Wildkamera aufgenommen hatte. Er wohnt an einem kleinen Bach, der durch unser Dorf geht. Da kommen viele, oft seltene Tiere vor. So hat er auch schon mal einen Schwarzstorch vor die Linse gebracht. Der ist ja sehr selten und das mitten im Dorf im Bach. Eine bestaunenswerte Aufnahme. Ständig sind bei der Gelegenheit Bisamratten und gelegentlich auch ein Biber zu sehen. Was aber jetzt total überraschte, war eine ganze „Waschbärenfamilie“ – eine Waschbärmutter mit 5 Jungen patrouillierte an der Wildkamera vorbei, und das mitten im Dorf. Nun, da gibt es seit Jahrzehnten schon viele leerstehende Scheunen und ähnliche Gebäude.Da können sie sich ja austoben. Erst wenn sie bei den Bürgern einen Schaden anrichten, wird die allgemeine Bevölkerung auf die Waschbären aufmerksam und ruft dann nach dem Jäger. Wenn wenigstens das Fell als natürliche Ressource genützt würde, würden vielleicht mehr Jäger intensiver diese invasive Wildart bejagen. Hier liegt meiner Meinung nach der Naturschutz falsch. Lieber nimmt dieser „Verein“ und durch ihn beeinflußt die restliche Gesellschaft künstliche Pelze mit all ihren Nachteilen in Kauf. Obwohl Naturpelze nachhaltiger sind. Die Kleider der ersten Menschen waren ja auch Felle von Tieren. Aber hier besteht ein Kampf gegen eine Ideologie. Ein kleiner Lichtblick: der ÖJV in Thüringen bietet zu seinen Kursen für eine Jägerprüfung auch einen Wildbretkochkurs an. Das besondere daran ist, daß ein Spitzenkoch auch den Waschbären auf der Speisekarte hat. Vielleicht geht dann eine intensivere Bejagung über den Magen! Ja und auch der Ukraine-Krieg hat Auswirkungen auf die Jagd. Weil viele russische Jäger in der Armee kämpfen müssen, wird in Russland zu wenig Wild erlegt, u.a. auch Wölfe und die verbreiten sich jetzt über das angrenzende Finnland. Ein „Kollateralschaden“ der seltenen Art in einem Krieg. Also wenn wir jetzt über alles so nachdenken, beim Ansitz hat man ja Zeit dazu, kann man schon ins Grübeln kommen, wenn man nachdenkt, was so alles in der Welt krum und schief läuft. Dann allen jagdbeflissenen trotzdem weiterhin Waidmannsheil - Euer Nimrod
Hallo ihr Jägerinnen und Jäger – seit Mai d.J. ist es hier sehr still geworden. Ich hoffe, es liegt daran, daß alle, die hier irgendwann mal zur Feder anstatt zur Büchse gegriffen haben, fleißig jagen. Grund dazu gibt es ja. Geht doch gerade die Paarungszeit der Rehe zu Ende. Hoffe, daß mancher Pirschgang oder Ansitz den gewünschten, kapitalen Bock erbrachte. Aus anderen Gründen könnte jetzt aber auch viel Arbeit auf die Jägerei zukommen. Die Waschbären verbreiten sich als invasive Tierart in unserem Land wie nie zuvor. Vor wenigen Tagen zeigte mir mein Nachbar ein kleines Video, das er mit seiner Wildkamera aufgenommen hatte. Er wohnt an einem kleinen Bach, der durch unser Dorf geht. Da kommen viele, oft seltene Tiere vor. So hat er auch schon mal einen Schwarzstorch vor die Linse gebracht. Der ist ja sehr selten und das mitten im Dorf im Bach. Eine bestaunenswerte Aufnahme. Ständig sind bei der Gelegenheit Bisamratten und gelegentlich auch ein Biber zu sehen. Was aber jetzt total überraschte, war eine ganze „Waschbärenfamilie“ – eine Waschbärmutter mit 5 Jungen patrouillierte an der Wildkamera vorbei, und das mitten im Dorf. Nun, da gibt es seit Jahrzehnten schon viele leerstehende Scheunen und ähnliche Gebäude.Da können sie sich ja austoben. Erst wenn sie bei den Bürgern einen Schaden anrichten, wird die allgemeine Bevölkerung auf die Waschbären aufmerksam und ruft dann nach dem Jäger. Wenn wenigstens das Fell als natürliche Ressource genützt würde, würden vielleicht mehr Jäger intensiver diese invasive Wildart bejagen. Hier liegt meiner Meinung nach der Naturschutz falsch. Lieber nimmt dieser „Verein“ und durch ihn beeinflußt die restliche Gesellschaft künstliche Pelze mit all ihren Nachteilen in Kauf. Obwohl Naturpelze nachhaltiger sind. Die Kleider der ersten Menschen waren ja auch Felle von Tieren. Aber hier besteht ein Kampf gegen eine Ideologie. Ein kleiner Lichtblick: der ÖJV in Thüringen bietet zu seinen Kursen für eine Jägerprüfung auch einen Wildbretkochkurs an. Das besondere daran ist, daß ein Spitzenkoch auch den Waschbären auf der Speisekarte hat. Vielleicht geht dann eine intensivere Bejagung über den Magen! Ja und auch der Ukraine-Krieg hat Auswirkungen auf die Jagd. Weil viele russische Jäger in der Armee kämpfen müssen, wird in Russland zu wenig Wild erlegt, u.a. auch Wölfe und die verbreiten sich jetzt über das angrenzende Finnland. Ein „Kollateralschaden“ der seltenen Art in einem Krieg. Also wenn wir jetzt über alles so nachdenken, beim Ansitz hat man ja Zeit dazu, kann man schon ins Grübeln kommen, wenn man nachdenkt, was so alles in der Welt krum und schief läuft. Dann allen jagdbeflissenen trotzdem weiterhin Waidmannsheil - Euer Nimrod
Hallo Nimrod,
Jetzt muss ich meinen Senf dazugeben. Bevor " wir essen"...das hier. Es ist wohl ein Fakt ( ohne KI), dass die Anzahl der Jäger gestiegen ist. Angeblich überdurchschnittlich Frauen dabei. Fragen:
1) ist die Jagdprüfung bundesweit einheitlich?
2) kann es sein, dass sie vereinfacht wurde, im Lazfe der Zeit.
3) was könnte die Ursache für die gestiegene Zahl an Jägerinnen sein?
Nimrod: ich bin offen für das kulinarische. Gibt es Resonanz zum Waschbärfleisch?
Felle: zweischneidig. Lässt man einen Markt zu wird er nach Kräften bedient, sprich es werden Wildtiere " gezüchtet". Das ist nicht gut. So wie du das siehst, zwar ein bißchen eindimensional, ist aber auch nicht verkehrt.
Jetzt muss ich meinen Senf dazugeben. Bevor " wir essen"...das hier. Es ist wohl ein Fakt ( ohne KI), dass die Anzahl der Jäger gestiegen ist. Angeblich überdurchschnittlich Frauen dabei. Fragen:
1) ist die Jagdprüfung bundesweit einheitlich?
2) kann es sein, dass sie vereinfacht wurde, im Lazfe der Zeit.
3) was könnte die Ursache für die gestiegene Zahl an Jägerinnen sein?
Nimrod: ich bin offen für das kulinarische. Gibt es Resonanz zum Waschbärfleisch?
Felle: zweischneidig. Lässt man einen Markt zu wird er nach Kräften bedient, sprich es werden Wildtiere " gezüchtet". Das ist nicht gut. So wie du das siehst, zwar ein bißchen eindimensional, ist aber auch nicht verkehrt.
Hallo lauch, schön daß du auch hier wieder aktiv bist. Ich würde mich freuen, wenn jetzt hier auch aktive Jäger eine Aussage zu deinen Fragen machen würden.
Meine Antworten nach meinem Kenntnisstand sind folgende:
1.Jedes deutsche Bundesland hat eigene Prüfungsregeln, erkennt aber die Jagdscheine bzw. die bestandene Prüfung aus dem anderen Bundesland an
2.Die Prüfungen wurden nicht vereinfacht aber der aktuellen Situation wie z.B. Umweltschutz, angepasst. Was gravierend geändert wurde sind die Verkürzung der Ausbildungszeiten. Bei mir hat 1971 der gesamte Kurs noch mit Theorie und Praxis in Bayern ein ganzes Jahr gedauert. Jetzt gibt es auf einige Wochen verkürzte Kurse
3.Auch bei der Jägerei sind die Frauen auf dem Vormarsch. Das ist ja zeitaktuell und damit zu begründen
Die Verzehrung des Waschbärs ist sehr neu in unseren Breiten. Kommt aktuell vielleicht dem Verzehr des Bibers nahe. Bei beiden ist es die Reaktion auf die vorhandene Überpopulation auf elegante Weise. Für mich wären beide keine Option.
Bei den Wildtierfellen müßte der Gesetzgeber ein entsprechendes Wildtiermanagement vorschreiben, bei dem Anzahl und Wildart der zu erlegenden und vermarktbaren Wildarten geregelt wird. Gleichzeitig muß dann ein Verbot der Züchtung in Gehegen für diese Tiere vorgeschrieben werden. Zur Eindämmung invasiver und Schaden anrichtenden Pelztiere könnten auch Prämien den Anreiz einer Bejagung vergrößern. Das wäre meine Antwort und Meinung zu deinen Fragen
Meine Antworten nach meinem Kenntnisstand sind folgende:
1.Jedes deutsche Bundesland hat eigene Prüfungsregeln, erkennt aber die Jagdscheine bzw. die bestandene Prüfung aus dem anderen Bundesland an
2.Die Prüfungen wurden nicht vereinfacht aber der aktuellen Situation wie z.B. Umweltschutz, angepasst. Was gravierend geändert wurde sind die Verkürzung der Ausbildungszeiten. Bei mir hat 1971 der gesamte Kurs noch mit Theorie und Praxis in Bayern ein ganzes Jahr gedauert. Jetzt gibt es auf einige Wochen verkürzte Kurse
3.Auch bei der Jägerei sind die Frauen auf dem Vormarsch. Das ist ja zeitaktuell und damit zu begründen
Die Verzehrung des Waschbärs ist sehr neu in unseren Breiten. Kommt aktuell vielleicht dem Verzehr des Bibers nahe. Bei beiden ist es die Reaktion auf die vorhandene Überpopulation auf elegante Weise. Für mich wären beide keine Option.
Bei den Wildtierfellen müßte der Gesetzgeber ein entsprechendes Wildtiermanagement vorschreiben, bei dem Anzahl und Wildart der zu erlegenden und vermarktbaren Wildarten geregelt wird. Gleichzeitig muß dann ein Verbot der Züchtung in Gehegen für diese Tiere vorgeschrieben werden. Zur Eindämmung invasiver und Schaden anrichtenden Pelztiere könnten auch Prämien den Anreiz einer Bejagung vergrößern. Das wäre meine Antwort und Meinung zu deinen Fragen
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