Die Sehnsucht nach Wärme und Licht steigert sich von Tag zu Tag:
25 Grad (plus), trockene Wärme, 365 Tage im Jahr, das ist meine Wohlfühltemperatur;-))
Am 24. Oktober ist die thailändische Ex-Königin Sirikit verstorben. An dem Tag wurde ich heftig an meine Rucksack-Tour durch Thailand erinnert.
Sommer 1987, Reise mit Rucksack durch Thailand; in männlicher Begleitung (meine neue Flamme, es wurde also eine romantische Reise!!).
Flug nach Bangkok, am nä. Tag Flug nach Phuket, ab da ausschließlich Fahrten mit öffentlichen Bussen, Zügen, Fähren, Tuk Tuks und Trampen...
An der Westküste entlang mit einem uralten Bus bis Phang Nga/Phi Phi Islands: In der dortigen Bucht wurde der James Bond "Der Mann mit dem goldenen Colt" gedreht.
Dann Hitch-Hiking/Trampen mit einem Tanklaster nach Surat Thani, einer Hafenstadt an der Ostküste.
Nächtliche Überfahrt mit einer Fähre (einem richtigen "Seelenverkäufer") nach Koh Samui.
Koh Samui galt damals als Insel für Aussteiger der "hängengebliebenen" 1968-Alt-Hippies. Es gab noch keinen Flughafen, sondern nur Fährverkehr. Zwei Jahre später wurde der Flughafen gebaut, die Insel erschien in den Katalogen, die Pauschal-Touris tauchten in Massen auf, und verwandelten die Insel in kurzer Zeit in ein thailändisches El Arenal...
Damals gab es eine einzige Bungalow-Anlage auf der Insel, ansonsten nur Strandhütten...
Die Ankunft mit der Fähre:
Im Morgengrauen, kurz vor 5 Uhr. Am Horizont tauchte der weiße Strand auf, dahinter die Palmen, und über allem ging die Sonne auf. Ein -unbeschreiblich- schönes Bild!!!
Und der Geruch von Kopra wurde stärker und stärker...
Dann wieder Fähre nach Surat Thani, anschließend nächtliche Fahrt mit einem Liegewagen (was für ein herrliches Abenteuer;-))) an der Ostküste entlang nach Hua Hin, der alten Königsstadt mit der Sommerresidenz von Bhumibol und Sirikit;-).
Von dort wieder Busfahrt Richtung Norden nach Bangkok.
Ich hatte hier in D nur die Transit-Übernachtungen in Bangkok reserviert. Alle anderen Unterkünfte suchten wir uns jeweils vor Ort: Bungalows, Pensionen, Strandhütten...
Und wir ernährten uns von dem, was Garküchen anboten, betrieben von Familien: Frische, sehr leckere Gerichte, in unserer Gegenwart zubereitet!
Thailand ist für mich immer noch ein "Traumland"; die Menschen sind -dem Buddhismus sei Dank- friedfertig.
Und: seit Jahren werden dort Seniorenheime für Europäer gebaut, mit sehr freundlichem Pflegepersonal (alte Menschen werden respektiert und geachtet!).
Kultur, Reisen
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Am Freitag, 14.11.2025, war ich in einem Klassik-Konzert der besonderen Art: Die KAMMEROPER BOCHUM gab eine OPERNGALA in einer Kirche. Das Ensemble besteht aus halb-professionellen Künstlern; sie touren stets Ende des Jahres in der Region, und unterhalten mit herrlichen Arien!!
Die Gründerin ist Italienerin, es gehören ein Italiener, eine Japanerin, ein Russe und eine Ukrainerin dazu. Die Pianistin ist Bulgarin.
Das vorletzte Lied war Offenbachs "Barcarole" und das letzte "O sole mio". Wunderbar!
Der Eintritt ist frei, aber natürlich warten die Klingelbeutel am Ausgang;-).
Gestern, Sonntag, 16.11.2025, war ich im Schauspielhaus (Kammerspiele) in einem sehr, sehr lustigen Stück (mit Untertitel;-)):
Romeo und Julia
-allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie.
Das Paar Barbara Bürk und Clemens Sienknecht bringen Persiflagen berühmter Stücke auf die Bühne (vor einigen Jahren war es "Die Hermannsschlacht";-))).
Die beiden lassen sich herrliche Texte, Gesangs- und Tanzeinlagen einfallen, und wunderbare Gags.
Also: zwei Stunden mit Spaß und Gelächter...
Die Gründerin ist Italienerin, es gehören ein Italiener, eine Japanerin, ein Russe und eine Ukrainerin dazu. Die Pianistin ist Bulgarin.
Das vorletzte Lied war Offenbachs "Barcarole" und das letzte "O sole mio". Wunderbar!
Der Eintritt ist frei, aber natürlich warten die Klingelbeutel am Ausgang;-).
Gestern, Sonntag, 16.11.2025, war ich im Schauspielhaus (Kammerspiele) in einem sehr, sehr lustigen Stück (mit Untertitel;-)):
Romeo und Julia
-allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie.
Das Paar Barbara Bürk und Clemens Sienknecht bringen Persiflagen berühmter Stücke auf die Bühne (vor einigen Jahren war es "Die Hermannsschlacht";-))).
Die beiden lassen sich herrliche Texte, Gesangs- und Tanzeinlagen einfallen, und wunderbare Gags.
Also: zwei Stunden mit Spaß und Gelächter...
In den letzten Wochen war ich -natürlich- auch wieder "in-cultura" unterwegs:
Bochumer Musikforum, schönes Konzert mit Musik von Bach, Britten und Bruch (besonders schön: Max Bruch).
Esther Münch, alias Putzfrau Walli. Von ihr schrieb ich bereits; sie ist Schauspielerin, Sängerin, Komödiantin, Anti-AfD-Aktivistin (also "Schwester im Geiste").
Ihr Programm hieß: Wallis Wilde Weihnacht.
Wieder mal: 2,5 Stunden ununterbrochenes Gelächter.
The Dublin Legends, Nachfolger der Dubliners.
In 2024+2023 war ich bereits in ihren Konzerten. Im Herbst 2026 werden sie auf Abschiedstour gehen: Der Älteste (und einzig Übriggebliebener der Dubliners) ist nun 85 Jahre alt, verständlich, daß er mit 86 "in Rente" gehen will;-)).
Ich bin gespannt, was sich die Rest-Musiker einfallen lassen werden...
Bochumer Musikforum, schönes Konzert mit Musik von Bach, Britten und Bruch (besonders schön: Max Bruch).
Esther Münch, alias Putzfrau Walli. Von ihr schrieb ich bereits; sie ist Schauspielerin, Sängerin, Komödiantin, Anti-AfD-Aktivistin (also "Schwester im Geiste").
Ihr Programm hieß: Wallis Wilde Weihnacht.
Wieder mal: 2,5 Stunden ununterbrochenes Gelächter.
The Dublin Legends, Nachfolger der Dubliners.
In 2024+2023 war ich bereits in ihren Konzerten. Im Herbst 2026 werden sie auf Abschiedstour gehen: Der Älteste (und einzig Übriggebliebener der Dubliners) ist nun 85 Jahre alt, verständlich, daß er mit 86 "in Rente" gehen will;-)).
Ich bin gespannt, was sich die Rest-Musiker einfallen lassen werden...
Gestern, 14.12.2025 war ich im "WEIHNACHTSORATORIUM" der Bochumer Symphoniker, zusammen mit vier ausgezeichneten Solistinnen/Solisten, und den Chören: Jugendkonzertchor & Konzertchor Westfalica der CHORAKADEMIE Dortmund (vielfach prämiert).
Auch Dez. 2024 und Dez. 2023 war ich in deren Konzert.
Wäre ich 20, würde ich sagen: Ich war/bin "total geflasht"; aber ich bin 69, und so sage ich: "Ich war/bin total beseelt"...;-)))
Auch für Nicht-Bach-Fans ist das "Weihnachtsoratorium" ein musikalisches Erlebnis; absolut empfehlenswert!!
Auch Dez. 2024 und Dez. 2023 war ich in deren Konzert.
Wäre ich 20, würde ich sagen: Ich war/bin "total geflasht"; aber ich bin 69, und so sage ich: "Ich war/bin total beseelt"...;-)))
Auch für Nicht-Bach-Fans ist das "Weihnachtsoratorium" ein musikalisches Erlebnis; absolut empfehlenswert!!
Wer ein besserer Mensch werden will, muß bereit sein, für dumm und einfältig/närrisch gehalten zu werden.
So ähnlich hat es einer der ollen römischen Philosophen ausgedrückt;-).
Wieso und warum fällt mir der Spruch gerade ein!?
Morgen Nachmittag treffe ich mich mit meiner Seniorenbüro-Clique, aber nicht im Büro, sondern in einem Cafē/Konditorei.
Wir wollen das Jahr ganz entspannt abschließen; und es gilt wieder: Keine Gespräche über Politik, Soziales, etc.
Letztes Mal begannen wir eine Diskussion über KI, und es wurde sehr, sehr kontrovers!!!
Wenn eine Gruppe von "alten Zauseln" zusammensitzt (der Jüngste ist 65, die Älteste 87), kann es schnell in einem unschönen Disput/Streitgespräch ausarten!
Nicht wahr, liebe Landsmänner aus "Erlauchtem", das kennt Ihr doch auch!? Wenngleich Ihr nicht zu "alten Zauseln" gehört;-)).
Übrigens: Die 87-Jährige aus meiner Gruppe traf ich am 14.12.2025 im Bochumer Musikforum im WEIHNACHTSORATORIUM; sie hatte mich entdeckt und tippte mich an. Respekt!! Sie hat immer noch gutes Durchhaltevermögen; natürlich finde ich das super!
So ähnlich hat es einer der ollen römischen Philosophen ausgedrückt;-).
Wieso und warum fällt mir der Spruch gerade ein!?
Morgen Nachmittag treffe ich mich mit meiner Seniorenbüro-Clique, aber nicht im Büro, sondern in einem Cafē/Konditorei.
Wir wollen das Jahr ganz entspannt abschließen; und es gilt wieder: Keine Gespräche über Politik, Soziales, etc.
Letztes Mal begannen wir eine Diskussion über KI, und es wurde sehr, sehr kontrovers!!!
Wenn eine Gruppe von "alten Zauseln" zusammensitzt (der Jüngste ist 65, die Älteste 87), kann es schnell in einem unschönen Disput/Streitgespräch ausarten!
Nicht wahr, liebe Landsmänner aus "Erlauchtem", das kennt Ihr doch auch!? Wenngleich Ihr nicht zu "alten Zauseln" gehört;-)).
Übrigens: Die 87-Jährige aus meiner Gruppe traf ich am 14.12.2025 im Bochumer Musikforum im WEIHNACHTSORATORIUM; sie hatte mich entdeckt und tippte mich an. Respekt!! Sie hat immer noch gutes Durchhaltevermögen; natürlich finde ich das super!
Vergangenes Wochenende habe ich mich -trotz Kälte- auf den Weg zu Veranstaltungen gemacht.
Samstag, 10.11.2026, Konzert mit Liedern meines absoluten Musikmenschen Leonard Cohen (ich deutete das hier schon mal an: Seit ich Mitte 20 bin, begleitet mich L.C. in "guten wie in schlechten Tagen"). Die Gruppe FIELD COMMANDER C. (beheimatet irgendwo im Schwäbischen;-)) spielte die Lieder aus den 60-ern und 70-ern. Das ist aber keine Tribute-Band, sie spielt und singt die Lieder als eigene Arrangements. Die Gruppe ist ganz klasse, aber nicht für mich, denn: Ich war am 28. Mai 1993 bei Leonard C. im Konzert im Circus Krone in München. Und wer/welche das Original kennt... (seufz;-))).
Sonntag, 11.01.2026 war ich im Schauspielhaus bei unserem Landsmann Hagen Rether (nun zum vierten Mal).
Er ist immer noch brillant wie eh und je, rhetorisch "hoch-begabt", bissig, sarkastisch, hoch-politisch (zu dem gehen bestimmt keine AfD-Wähler;-))))), sehr witzig, eloquent, charmant... Sein Pferdeschwanz ist wieder eine Spur grau-melierter geworden.
Veranstaltungsdauer: 19.00 - 23.15 Uhr, incl. 30 Min. Pause.
Hagen Rether ist Jg. 1969, er wird seine Mammut-Abende noch viele Jahre "durchziehen"; wie lange meine ollen Knochen ;-) den Weg zu ihm finden werden/können, weiß ich nicht. Aber ich werde mich auch in den nächsten Jahren dieser Herausforderung stellen!! ;-)
Sein Programm hieß -natürlich- wieder: Liebe.
Samstag, 10.11.2026, Konzert mit Liedern meines absoluten Musikmenschen Leonard Cohen (ich deutete das hier schon mal an: Seit ich Mitte 20 bin, begleitet mich L.C. in "guten wie in schlechten Tagen"). Die Gruppe FIELD COMMANDER C. (beheimatet irgendwo im Schwäbischen;-)) spielte die Lieder aus den 60-ern und 70-ern. Das ist aber keine Tribute-Band, sie spielt und singt die Lieder als eigene Arrangements. Die Gruppe ist ganz klasse, aber nicht für mich, denn: Ich war am 28. Mai 1993 bei Leonard C. im Konzert im Circus Krone in München. Und wer/welche das Original kennt... (seufz;-))).
Sonntag, 11.01.2026 war ich im Schauspielhaus bei unserem Landsmann Hagen Rether (nun zum vierten Mal).
Er ist immer noch brillant wie eh und je, rhetorisch "hoch-begabt", bissig, sarkastisch, hoch-politisch (zu dem gehen bestimmt keine AfD-Wähler;-))))), sehr witzig, eloquent, charmant... Sein Pferdeschwanz ist wieder eine Spur grau-melierter geworden.
Veranstaltungsdauer: 19.00 - 23.15 Uhr, incl. 30 Min. Pause.
Hagen Rether ist Jg. 1969, er wird seine Mammut-Abende noch viele Jahre "durchziehen"; wie lange meine ollen Knochen ;-) den Weg zu ihm finden werden/können, weiß ich nicht. Aber ich werde mich auch in den nächsten Jahren dieser Herausforderung stellen!! ;-)
Sein Programm hieß -natürlich- wieder: Liebe.
Bochumer "Bühnenzauber"
Hallo Regine, bist du in der Bochumer Theaterszene gerade auf dem Laufenden ? Was war da im Schauspielhaus bei einer Primere los. Der WDR schreibt dazu: Das Stück "Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten" hat nicht nur einen provokanten Titel. Es provoziert auch. Überall, wo es bisher aufgeführt worden ist. Das hatte das Bochumer Schauspielhaus vor der Premiere seiner Inszenierung offenbar unterschätzt.
Ich habe bei meiner täglichen Presseschau im Internet in einigen überregionalen Medien davon gelesen, das Zuschauer die Bühne gestürmt haben und den Schauspieler herunterzerren wollten. Weißt du da mehr darüber ?
Danke schon mal im Voraus für eine Info und viele Grüße nach Bochum - Nimrod
Hallo Regine, bist du in der Bochumer Theaterszene gerade auf dem Laufenden ? Was war da im Schauspielhaus bei einer Primere los. Der WDR schreibt dazu: Das Stück "Catarina oder Von der Schönheit, Faschisten zu töten" hat nicht nur einen provokanten Titel. Es provoziert auch. Überall, wo es bisher aufgeführt worden ist. Das hatte das Bochumer Schauspielhaus vor der Premiere seiner Inszenierung offenbar unterschätzt.
Ich habe bei meiner täglichen Presseschau im Internet in einigen überregionalen Medien davon gelesen, das Zuschauer die Bühne gestürmt haben und den Schauspieler herunterzerren wollten. Weißt du da mehr darüber ?
Danke schon mal im Voraus für eine Info und viele Grüße nach Bochum - Nimrod
Hallo Nimrod,
Kommt der " Strassenkampf" ins Theater? In der Hochkultur kommt so etwas eher selten vor. Muss man vielleicht sogar dankbar sein, dass gewisse Schichten angesprochen werden, die nicht unbedingt theateraffin sind? Grosses Theater oder Kino( allerdings viel zu lang) spielt sich im Internet ab: "Prozess gegen Deutschland".
Kommt der " Strassenkampf" ins Theater? In der Hochkultur kommt so etwas eher selten vor. Muss man vielleicht sogar dankbar sein, dass gewisse Schichten angesprochen werden, die nicht unbedingt theateraffin sind? Grosses Theater oder Kino( allerdings viel zu lang) spielt sich im Internet ab: "Prozess gegen Deutschland".
Hallo lieber lauch, schön daß dich dieses Thema auch interessiert. Es ist schon sehr bemerkenswert, daß Zuschauer einen Schauspieler angreifen, wegen des Textes seiner Rolle. Anscheinend ist er ein sehr guter Schauspieler weil er anscheinend den Text sehr überzeugend herübergebracht hat. Wenn das jetzt schon bei ungeschützten Schauspielern praktiziert wird, was kommt dann in nächster Zeit noch auf die Redner politischer Parteien zu. Da darf dann ja keiner mehr ohne Polizeischutz auftreten. Verwundert bin ich über die Zuschauer, die nicht unterscheiden können, das der Mime hier nicht seine eigene Meinung vorträgt, sondern die des Autors ! Vielleicht kann uns aber Regine etwas mehr darüber berichten, damit etwas Licht in diese Angelegenheit kommt. Dieser Vorfall hat ja schon öffentliche Aufmerksamkeit erregt.
Hallo Nimrod,
ich hinke arg hinterher mit Schreiben im Forum; "irgendwo" muß ich ja beginnen, also beginne ich mit Deinem
Bochumer Bühnenzauber;-))
Was war/ist geschehen? Während des Monologes des Schauspielers Ole Lagerpusch als "Faschist" hat eine Frau aus dem Publikum eine Orange nach ihm geworden, und zwei Männer stürmten die Bühne; sie wollten ihn in die Kulissen zerren, das wurde von den anderen Ensemblemitgliedern verhindert. Nach einer kurzen Pause setzte der Schauspieler seinen Monolog fort.
Mein erster Gedanke war (und bestimmt nicht nur meiner!): Aha, das ist alles inszeniert, der Intendant Johan Simons (ein Holländer!!!!!) will Werbung für das Stück machen...
Das Schauspielhaus hat solche Mutmaßungen sofort dementiert.
Und so frage ich mich:
-Waren das Ultralinke, die die Vorstellung aus reinem Vergnügen stören wollten;
-oder einfach nur nicht theateraffine Menschen (lauch, s. Deinen Kommentar dazu). Solche Leute "verirren" sich aber selten in einen Theatersaal!
-Oder ausgemachte "Döspaddels", also intellektuell Unterbelichtete, die Theater-Geschehen nicht von Realität unterscheiden können (kleine Kinder können das auch nicht;-)))).
Aber was hat die bloß in´s Bochumer Schauspielhaus getrieben???
Fakt ist: Das Schauspielhaus und die Polizei halten komplett "dicht"; kein Sterbenswörtchen ist über die Täter bekannt geworden.
Verständlich, denn die würden vom "Mob" geteert und gefedert durch die Innenstadt gezerrt werden...
Die -ursprünglich- angesetzten Termine waren innerhalb weniger Stunden restlos ausverkauft. Einige Tage später wurden für den April weitere zwei Termine angekündigt; auch die waren ruck-zuck wech... Ich werde am 30. April dabeisein, und danach berichten!
Bei allen Vorstellungen befinden sich nun Security-Leute im Saal!!!
Ich las, daß das Stück bereits 2021 in Wien für Aufruhr gesorgt hatte, allerdings ohne Gewaltbereite im Publikum.
In den ersten zwei Wochen wurde täglich über den Theater-Eklat berichtet, mittlerweile schweigt die Presse...
Die "alten" Bochumer Theatergänger schwärmen von den Skandalen der 70-er und 80-er unter den Intendanzen von Peter Zadek und Claus Peymann, aber "nichts wäre vergleichbar mit dem Geschehen vom 14. Februar 2026";-))))).
Ciao!
ich hinke arg hinterher mit Schreiben im Forum; "irgendwo" muß ich ja beginnen, also beginne ich mit Deinem
Bochumer Bühnenzauber;-))
Was war/ist geschehen? Während des Monologes des Schauspielers Ole Lagerpusch als "Faschist" hat eine Frau aus dem Publikum eine Orange nach ihm geworden, und zwei Männer stürmten die Bühne; sie wollten ihn in die Kulissen zerren, das wurde von den anderen Ensemblemitgliedern verhindert. Nach einer kurzen Pause setzte der Schauspieler seinen Monolog fort.
Mein erster Gedanke war (und bestimmt nicht nur meiner!): Aha, das ist alles inszeniert, der Intendant Johan Simons (ein Holländer!!!!!) will Werbung für das Stück machen...
Das Schauspielhaus hat solche Mutmaßungen sofort dementiert.
Und so frage ich mich:
-Waren das Ultralinke, die die Vorstellung aus reinem Vergnügen stören wollten;
-oder einfach nur nicht theateraffine Menschen (lauch, s. Deinen Kommentar dazu). Solche Leute "verirren" sich aber selten in einen Theatersaal!
-Oder ausgemachte "Döspaddels", also intellektuell Unterbelichtete, die Theater-Geschehen nicht von Realität unterscheiden können (kleine Kinder können das auch nicht;-)))).
Aber was hat die bloß in´s Bochumer Schauspielhaus getrieben???
Fakt ist: Das Schauspielhaus und die Polizei halten komplett "dicht"; kein Sterbenswörtchen ist über die Täter bekannt geworden.
Verständlich, denn die würden vom "Mob" geteert und gefedert durch die Innenstadt gezerrt werden...
Die -ursprünglich- angesetzten Termine waren innerhalb weniger Stunden restlos ausverkauft. Einige Tage später wurden für den April weitere zwei Termine angekündigt; auch die waren ruck-zuck wech... Ich werde am 30. April dabeisein, und danach berichten!
Bei allen Vorstellungen befinden sich nun Security-Leute im Saal!!!
Ich las, daß das Stück bereits 2021 in Wien für Aufruhr gesorgt hatte, allerdings ohne Gewaltbereite im Publikum.
In den ersten zwei Wochen wurde täglich über den Theater-Eklat berichtet, mittlerweile schweigt die Presse...
Die "alten" Bochumer Theatergänger schwärmen von den Skandalen der 70-er und 80-er unter den Intendanzen von Peter Zadek und Claus Peymann, aber "nichts wäre vergleichbar mit dem Geschehen vom 14. Februar 2026";-))))).
Ciao!
Hallo Regine! Ganz herzlichen Dank für deine interessanten Informationen. Daran, daß ich das ja auch in der Provinz mitbekommen habe, kannst du ermessen, welchen Wirbel diese Aktion im deutschen Kulturleben erzeugt hat.
Viele Grüße nach Bochum und viel Freude dann an der Aufführung im April. LG Nimrod
Viele Grüße nach Bochum und viel Freude dann an der Aufführung im April. LG Nimrod
Letzten Samstag, also am 14.03.2026, ist
Jürgen Habermas
gestorben; er wurde 96 Jahre alt (Jg. 1929).
Ich hatte das große Glück, mal ganz in seiner Nähe zu stehen und zu sitzen.
1999 oder 2000 war ich (mit zwei weiteren Menschen) in einer Veranstaltung hier in BO in Situation Kunst; jeder Kultur- und Kunstinteressierte der Umgebung kennt die Räumlichkeiten von Situation Kunst.
Die Veranstaltung hatte die Philosophische Fakultät der RUB ausgerichtet (RUB = Ruhr-Universität-Bochum), und Jürgen Habermas war eingeladen worden, weil er gerade -mal wieder- eine einjährige Gastprofessur in Kalifornien (Berkeley? Stanford?) beendet hatte.
Er berichtete ausführlich über die unterschiedlichen Lehr- und Lernmethoden USA // D, aber auch viel Amüsantes über den US-amerikanischen Alltag...
Im Veranstaltungsraum trennte uns nur ein Stuhl: Wir drei setzten uns auf freie Stühle, und Jürgen Habermas setzte sich neben uns...
Er saß etwa einen Meter entfernt, aber ich hatte nicht den Mut, ihn mit etwas Belanglosem "anzuquatschen".
Habermas war ganz gewiß nicht geeignet für Small Talk, und womit hätte ich so einen Menschen sonst beeindrucken und sein Interesse wecken können? :-)))))))
Jürgen Habermas war ein überaus freundlicher Mensch, aber sehr zurückhaltend (das war sicherlich seinem Handicap geschuldet: Gaumenspalte/Hasenscharte und Sprachfehler); ich empfand großen Respekt vor ihm!
Ich bedauere seinen Tod, und empfinde Trauer um ihn (mein Vater war auch Jg. 1929, aber er starb mit 61 Jahren).
Jürgen Habermas
gestorben; er wurde 96 Jahre alt (Jg. 1929).
Ich hatte das große Glück, mal ganz in seiner Nähe zu stehen und zu sitzen.
1999 oder 2000 war ich (mit zwei weiteren Menschen) in einer Veranstaltung hier in BO in Situation Kunst; jeder Kultur- und Kunstinteressierte der Umgebung kennt die Räumlichkeiten von Situation Kunst.
Die Veranstaltung hatte die Philosophische Fakultät der RUB ausgerichtet (RUB = Ruhr-Universität-Bochum), und Jürgen Habermas war eingeladen worden, weil er gerade -mal wieder- eine einjährige Gastprofessur in Kalifornien (Berkeley? Stanford?) beendet hatte.
Er berichtete ausführlich über die unterschiedlichen Lehr- und Lernmethoden USA // D, aber auch viel Amüsantes über den US-amerikanischen Alltag...
Im Veranstaltungsraum trennte uns nur ein Stuhl: Wir drei setzten uns auf freie Stühle, und Jürgen Habermas setzte sich neben uns...
Er saß etwa einen Meter entfernt, aber ich hatte nicht den Mut, ihn mit etwas Belanglosem "anzuquatschen".
Habermas war ganz gewiß nicht geeignet für Small Talk, und womit hätte ich so einen Menschen sonst beeindrucken und sein Interesse wecken können? :-)))))))
Jürgen Habermas war ein überaus freundlicher Mensch, aber sehr zurückhaltend (das war sicherlich seinem Handicap geschuldet: Gaumenspalte/Hasenscharte und Sprachfehler); ich empfand großen Respekt vor ihm!
Ich bedauere seinen Tod, und empfinde Trauer um ihn (mein Vater war auch Jg. 1929, aber er starb mit 61 Jahren).
Auch in den letzten Monaten habe ich -natürlich- ein wenig "in-cultura" gemacht:-)
Am 19.01.2026 gab es ein Gastspiel im Bochumer Musikforum.
Probsteimusik Bochum, Orchester und Chor:
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem. Wunderschöne, lebendige Musik, sakral und dramatisch, aber eben auch "italienisch"!!!
Johannes Brahms hat über G. Verdis Requiem gesagt: "Nur ein Genie konnte ein solches Werk hervorbringen".
Kann ich nicht beurteilen...
31.01.2026 wiederum ein Gastspiel im Musikforum.
Uni-Chor und Uni-Orchester Düsseldorf:
Mahler - Sinfonie Nr. 2 "Auferstehung".
Danach war ich total verzaubert und regelrecht "erschlagen" von der wunderbaren Musik Gustav Mahlers.
PS: Lieber Kurt, ich werde Dir in "Splitter"... ein paar Sätze über G. Mahler schreiben:-)
01.02.2026 war ich im Musiktheater in Gelsenkirchen in der Komödie "Chocolat", frei nach dem Roman von Joanne Harris.
Das Ehepaar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer gaben ein Zwei-Personen-Stück als Vianne Rocher (Inhaberin der Chocolaterie) und Francis Reynaud (Dorfpfarrer). Die Verfilmung von "Chocolat" hat eine andere Dramaturgie...
Begleitet wurden sie von einer Musikgruppe, die Django-Reinhardt-Stücke, etc. spielte.
Sehr unterhaltsam und vergnüglich. Wunderbar!
18.02.2026 war ich im Musikforum in einem Konzert: Englische Volksmusik.
Ich wußte nicht, was mich da erwartet, aber: Es war schöne, eingängige Musik von Ralph Vaughan Williams, Matthew Locke und Paul Schoenfield.
Sehr gut geeignet für einen Nachmittag in einem Café...
Am Sonntag, 22.03.2026 war ich wiederum in Gelsenkirchen/Musiktheater in der Oratorien-Parodie:
MONTY PYTHON´S NOT THE MESSIAH. Eric Idle, Gründungsmitglied der Monty Python´s, hat zusammen mit John du Prez aus dem Film "Das Leben des Brian" ein sehr, sehr lustiges und irrwitziges Singspiel/Oper gemacht;
begleitet von der "Neue Philharmonie Westfalen" und dem Opernchor des Musiktheaters. ALLE hatten offenkundig großen Spaß an der Inszenierung!
(Menschen, die "Das Leben des Brian" ablehnen, aus welchen Gründen auch immer, sollten sich die Oratorien-Parodie nicht ansehen/anhören :-)))))))).
Am 19.01.2026 gab es ein Gastspiel im Bochumer Musikforum.
Probsteimusik Bochum, Orchester und Chor:
Giuseppe Verdi: Messa da Requiem. Wunderschöne, lebendige Musik, sakral und dramatisch, aber eben auch "italienisch"!!!
Johannes Brahms hat über G. Verdis Requiem gesagt: "Nur ein Genie konnte ein solches Werk hervorbringen".
Kann ich nicht beurteilen...
31.01.2026 wiederum ein Gastspiel im Musikforum.
Uni-Chor und Uni-Orchester Düsseldorf:
Mahler - Sinfonie Nr. 2 "Auferstehung".
Danach war ich total verzaubert und regelrecht "erschlagen" von der wunderbaren Musik Gustav Mahlers.
PS: Lieber Kurt, ich werde Dir in "Splitter"... ein paar Sätze über G. Mahler schreiben:-)
01.02.2026 war ich im Musiktheater in Gelsenkirchen in der Komödie "Chocolat", frei nach dem Roman von Joanne Harris.
Das Ehepaar Ann-Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer gaben ein Zwei-Personen-Stück als Vianne Rocher (Inhaberin der Chocolaterie) und Francis Reynaud (Dorfpfarrer). Die Verfilmung von "Chocolat" hat eine andere Dramaturgie...
Begleitet wurden sie von einer Musikgruppe, die Django-Reinhardt-Stücke, etc. spielte.
Sehr unterhaltsam und vergnüglich. Wunderbar!
18.02.2026 war ich im Musikforum in einem Konzert: Englische Volksmusik.
Ich wußte nicht, was mich da erwartet, aber: Es war schöne, eingängige Musik von Ralph Vaughan Williams, Matthew Locke und Paul Schoenfield.
Sehr gut geeignet für einen Nachmittag in einem Café...
Am Sonntag, 22.03.2026 war ich wiederum in Gelsenkirchen/Musiktheater in der Oratorien-Parodie:
MONTY PYTHON´S NOT THE MESSIAH. Eric Idle, Gründungsmitglied der Monty Python´s, hat zusammen mit John du Prez aus dem Film "Das Leben des Brian" ein sehr, sehr lustiges und irrwitziges Singspiel/Oper gemacht;
begleitet von der "Neue Philharmonie Westfalen" und dem Opernchor des Musiktheaters. ALLE hatten offenkundig großen Spaß an der Inszenierung!
(Menschen, die "Das Leben des Brian" ablehnen, aus welchen Gründen auch immer, sollten sich die Oratorien-Parodie nicht ansehen/anhören :-)))))))).
Hallo Regine!
Mit der Musik ist es, gerade in unserer Zeit, wie mit dem Essen! Die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich. Bei großen Orchesterwerken hat man aber außer dem mehr oder weniger besonderen Genuß für die Ohren, auch für die Augen, vor allem mit einem starken Operngucker, etwas Besonderes. Ich finde es auch schon sehr „beachtenswert“, die Musikerinnen und Musiker bei ihrem virtuosen, schon manchmal „artistischem“ Spiel ihrer Hände und Finger zu beobachten. Und das ganz besonders bei den diversen Soli. Bemerkenswert ist für mich aber ein schon prophetischer Satz von Wilhelm Busch, der, obwohl er diese Musik ja nicht mehr „erleben mußte“, über die moderne, elektronisch-verstärkte Pop-Musik, gesagt haben könnte: „Musik wird störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden! “:-))))
Mit der Musik ist es, gerade in unserer Zeit, wie mit dem Essen! Die Geschmäcker sind sehr unterschiedlich. Bei großen Orchesterwerken hat man aber außer dem mehr oder weniger besonderen Genuß für die Ohren, auch für die Augen, vor allem mit einem starken Operngucker, etwas Besonderes. Ich finde es auch schon sehr „beachtenswert“, die Musikerinnen und Musiker bei ihrem virtuosen, schon manchmal „artistischem“ Spiel ihrer Hände und Finger zu beobachten. Und das ganz besonders bei den diversen Soli. Bemerkenswert ist für mich aber ein schon prophetischer Satz von Wilhelm Busch, der, obwohl er diese Musik ja nicht mehr „erleben mußte“, über die moderne, elektronisch-verstärkte Pop-Musik, gesagt haben könnte: „Musik wird störend oft empfunden, dieweil sie mit Geräusch verbunden! “:-))))
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