Die Konrad Adenauer-Stiftung und die Kommunismus-Bewältigung in Rumänien

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Carl Gibson
Erstellt am 17.04.2009, 10:50 Uhr und am 17.04.2009, 11:03 Uhr geändert.

Die Konrad Adenauer-Stiftung macht Außenpolitik in Rumänien (?),

ohne Lust, die kommunistische Vergangenheit der Ceausescu-Diktatur mit ansprechen und mit aufarbeiten zu wollen.

Ehemalige antikommunistische Widerstandskämpfer aus der Zeit der Ceausescu-Diktatur, Regimekritiker, Dissidenten werden nicht eingeladen, ja ausgegrenzt.

Statt dessen versichert sich die KAS der Mitwirkung ehemals systemloyaler Schriftsteller wie Herta Müller, Richard Wagner ( lange RKP- Mitglied) und Eginald Schlattner (Schriftsteller-Denunziant)

Dient dieser auch als "private Außenpolitik" deutbare einseitige Aktionismus den Interessen der Bundesrepublik Deutschland bzw. der CDU/CSU?

Als antikommunistischer Widerstandskämpfer und Zeitzeuge fühle ich mich verpflichtet, diese Diskussion an die Öffentlichkeit zu bringen.

Ich zitiere hier die zwei ADZ –Artikel nach dem Wortlaut des "Banatblog" – mit meinen Kommentaren (dort) dazu.

Die SbZ hat zur Thematik nach meinem Erkenntnisstand noch nichts bereichtet? Oder?

Was sagen die „Siebenbürger.de“- bzw. die Sbz-Leser zu diesem Thema?

Ist es richtig, die Verbrechen der Kommunisten unter den Teppich zu kehren, sie zu vergessen, sie ungeschehen zu machen?

Oder verhöhnt man so nur die Opfer des Kommunismus, jene 100 Millionen Tote, die diese zynische Weltanschauung weltweit gefordert hat?



Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien
-


„Nicht hier tätig, um Klagen zu erheben, sondern um Entwicklungen zu unterstützen“

ADZ-Gespräch mit Dr. Bernhard Vogel, Präsident der Konrad-Adenauer-Stiftung

Im Rahmen der von der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS) organisierten Konferenz „Europa im Wandel: Literatur, Werte und europäische Identität”, die vergangene Woche in Hermannstadt/Sibiu stattgefunden hat - die ADZ berichtete - , sprach der Präsident der Stiftung, der prominente CDU-Politiker und ehemalige Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz (1976-1988), beziehungsweise Thüringen (1992-2003), Dr. Bernhard Vogel, in seinem Eröffungsvortrag über Demokratie und abendländische Werte. Anlässlich des Rumänienbesuchs wurde Dr. Bernhard Vogel auch vom Landespräsidenten Traian Bãsescu und dem Premier Emil Boc empfangen. Über die europäische Identität, die Erweiterung der EU, die Annäherung von Ost und West, die Rolle der Minderheiten sowie die Tätigkeit der KAS in Rumänien sprachen mit Dr. Bernhard Vogel Rohtraut Wittstock und Björn Bauernfeind.
Welche Ziele verfolgt die Konrad-Adenauer-Stiftung mit Konferenzen wie der in Hermannstadt?
Wir haben mit dieser Konferenz schon vor Jahren begonnen und haben zu diesem Thema in Prag, in Budapest, in Danzig, in Riga getagt, und jetzt als fünfte Konferenz in Hermannstadt. Rumänien haben wir ausgewählt, da wir der rumänischen Literatur und der Literatur von Deutschen, die aus Rumänien stammen, für die europäische Entwicklung eine ganz besondere Bedeutung beimessen. Und bei dieser Tagung haben u. a. auch aus Rumänien stammende Dichterinnen und Dichter deutscher Sprache mitgewirkt, beispielsweise Frau Herta Müller, die in besonderer Weise ihre leidvollen Erfahrungen in den Verfolgungszeiten zum Ausdruck gebracht hat.
Welche Eindrücke hatten Sie von Hermannstadt?

Es ist mir zunächst einmal aufgefallen, dass die am häufigsten verwendete zweite Sprache neben dem Rumänischen in Hermannstadt nicht das Englische, sondern das Deutsche ist. Außerdem ist mir aufgefallen, dass beispielsweise der Oberbürgermeister von Hermannstadt ein Rumäniendeutscher ist und dass man auf Schritt und Tritt diesem Phänomen in Hermannstadt, wahrscheinlich auch in der Umgebung - da bin ich nicht gewesen -, begegnet.

Sie erwähnten die rumäniendeutschen Schriftsteller. Spielen nationale Minderheiten bei der Bildung einer europäischen Identität eine Rolle?

Nachdem es im 20. Jahrhundert immer wieder zum Teil zu fürchterlichen Konflikten zwischen Minderheiten und der Mehrheit der Bevölkerung gekommen ist, kann man es als Kennzeichen der letzten zwanzig Jahre betrachten, dass die Minderheitenrechte Wertschätzung erfahren. Ich denke beispielsweise an die Deutschen in Südtirol in Italien, ich denke an die dänische Minderheit in Schleswig-Holstein, ich denke aber sehr bewusst auch an die deutsche Minderheit hier in Rumänien. Das Leiden vergangener Jahrzehnte ist, Gott sei Dank, heute in Europa, jedenfalls in weiten Bereichen, einer Achtung und Respektierung nationaler Minderheiten gewichen.

Sie sprachen von europäischen Werten. Was sollte man unter europäischen Werten verstehen?

In meiner Rede auf der Konferenz habe ich darauf hingewiesen, dass wir im zusammenwachsenden Europa die nationalen Kulturen und die nationalen Werte brauchen, dass aber die europäische Leitkultur noch wichtiger ist, das heißt die allen europäischen Ländern gemeinsamen Grundlagen, wie insbesondere die Antike, das Christentum, die Aufklärung.
Sie sind Vorstandsvorsitzender der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS), welches ist der Auftrag der KAS?
Der generelle Auftrag der Konrad-Adenauer-Stiftung im Ausland ist, als Dank für das, was uns in Deutschland nach 1945 als Hilfe bei unserem Staatsaufbau zuteil geworden ist, jetzt anderen Ländern ebenfalls zu helfen, also Rechtsstaatlichkeit, Pressefreiheit, Mehrparteiensystem, parlamentarische Regierungsweise zu sichern und zu unterstützen.

In Rumänien sind wir seit 1998 mit einem eigenen Büro vertreten, am Anfang war es eine unserer Aufgaben, den Weg Rumäniens in die EU, den wir von Anfang an begrüßt haben, aktiv zu unterstützen. Seit dem Beitritt Rumäniens in die Europäische Union besteht unsere Aufgabe darin, das Land auf dem europäischen Weg zu begleiten, denn Rumänien ist kein Bittsteller auf dem Weg nach Europa, sondern ist nach Europa zurückgekehrt, sobald das die freiheitliche Ordnung im Land möglich gemacht hat.

Welche größten Defizite sehen Sie noch bei der demokratischen Entwicklung Rumäniens?

Wir sind hier nicht tätig, um irgendwelche Klagen zu erheben, wir sind hier tätig, um Entwicklungen zu unterstützen, beispielsweise jetzt vor der bevorstehenden Europawahl mitzuhelfen, dass man in Rumänien erkennt, wie bedeutsam diese Wahlen auch für Rumänien und für den weiteren Weg Rumäniens in der Europäischen Union sind.
Sie sind ja eine Instanz des deutschen Föderalismus. Ist in dem Zusammenhang eine Dezentralisierung Rumäniens ein gangbarer Weg ?

Der Föderalismus hat in Deutschland sehr, sehr alte Wurzeln. Deutschland ist nach 1945 aus seinen Ländern wiederbegründet worden. Wir glauben, dass Föderalismus gleichbedeutend ist mit Beschränkung der Macht, Teilung der Gewalten. Zu unseren Botschaften gehören das föderalistische Prinzip, das Subsidiaritätsprinzip, das heißt, man soll die Dinge dort entscheiden, wo sie am besten entschieden werden können. Was Rumänien betrifft, so kann ich mir durchaus für die Zukunft auch in Rumänien eine stärkere föderalistische Kompetenz und eine föderalistische Entwicklung vorstellen.

Was erwarten Sie von dem noch bevorstehenden Gespräch mit Staatspräsident Bãsescu und Premierminister Boc?

Wenn ich kann, nütze ich solche Besuche wie diesen gegenwärtigen, dessen Anlass die Konferenz in Hermannstadt gewesen ist, natürlich auch zu Kontakten mit den verantwortlichen Politikern. Hier in Rumänien in besonderer Weise mit dem Präsidenten, dem wir in Deutschland hohen Respekt zollen wegen seines mutigen Eintretens für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit in den letzten Jahren.
Dafür hat er beispielsweise auch den Adenauer-Preis der Stadt Köln vor einiger Zeit erhalten. Und im Übrigen bedeutet das Treffen mit dem Ministerpräsidenten zugleich auch ein Gespräch mit dem Vorsitzenden einer Partei aus Rumänien, die der Europäischen Volkspartei als Mitglied angehört, deren Abgeordnete in Brüssel Mitglieder der gemeinsamen Fraktion der EVP sind. Zu meiner Gepflogenheit gehört es, womöglich auch Kontakt zu den Kirchen zu suchen, weil das gleichzeitig auch Gespräche über die soziale Botschaft der christlich-demokratischen Idee ermöglicht.

Sie äußerten in einem Interview zur Situation der deutschen Vereinigung, dass die Ostdeutschen viel mehr über die Westdeutschen wissen als umgekehrt, die Westdeutschen über die Ostdeutschen. Auf das Verhältnis zwischen Ost- und Westeuropa gilt das wahrscheinlich viel, viel mehr. Ist es vielleicht im Zuge der europäischen Einigung ein Ziel der KAS, das Wissen über Osteuropa auch im Westen zu steigern?

In der Tat, in den Diktaturen des kommunistischen Ostens Europas hat man etwa die Möglichkeiten der ausländischen Medien intensiver genutzt, um sich über Westeuropa, konkret auch über Deutschland, ein Bild zu machen, während kaum Westeuropäer Nachrichtensendungen osteuropäischer Rundfunkanstalten gesehen haben, weil dort weniger Information und weniger Unterrichtung über die wahre Lebenssituation möglich war. Deswegen würde ich meine Bemerkung, dass die Ostdeutschen mehr über die Westdeutschen wissen, durchaus durch die Bemerkung ergänzen, dass die Osteuropäer mehr über die Westeuropäer wissen, als die Westeuropäer über Osteuropa. Und es gehört mit zu den Impulsen, die die Adenauer-Stiftung geben möchte, dass sich das ändert, beispielsweise durch die Vergabe von Stipendien an junge Akademiker in Osteuropa und an die Einladung von jungen Künstlern in die Bundesrepublik oder überhaupt nach Westeuropa.
Sie selber haben in Ihrer Biografie einmal einen ganz großen Schritt von Westen nach Osten gemacht. Sie waren Ministerpräsident von Rheinland-Pfalz und später dann von Thüringen, haben also die politischen Umwälzungen selbst hautnah erlebt und auch mitgestaltet.
Das war nicht so sehr mein eigenes Verdienst, als vielmehr eben die besondere historische Konstellation. So etwas wird sich so nicht wiederholen, sondern das war eben nur möglich in der besonderen Situation nach der friedlichen Revolution von 1989. Für mich war das in der Tat ein Erlebnis ohne Beispiel. Ich wurde in Rheinland-Pfalz Ministerpräsident, als das Land selbst längst seine Form gefunden hatte, während die neuen Länder, die Länder, die das sozialistische System 40 Jahre vorher aufgelöst hatte, erst wieder entstehen mussten.
Die Aufgaben und Schwerpunkte waren völlig andere als in Rheinland-Pfalz, weil eben in Thüringen die Voraussetzungen erst geschaffen werden mussten. Das Telefonieren war anfangs schwieriger als das Regieren.
Wenn wir über Europa im Wandel sprechen - wie geht es mit der EU-Osterweiterung weiter?

Natürlich muss man darüber sprechen, denn man muss beispielsweise an die Zukunft der Nachfolgestaaten Jugoslawiens denken. Im Augenblick allerdings meine ich, sollte nach der sehr starken Erweiterung 2004 und 2007 erst eine gewisse Phase der Konsolidierung eintreten, in dem Sinne, dass man jetzt erst das Haus Europa wetterfest machen sollte, bevor man weitere Mieter zum Einzug einlädt.
Der EU-Verfassungsvertrag muss also zuerst angenommen werden?
Wir sind leider im Augenblick in der Situation, dass wir sagen müssen, dass erst Klarheit herrschen muss, ob der Verfassungsvertrag wirklich die Zustimmung aller 27 Mitgliedsstaaten findet. Erst mit dem Verfassungsvertrag lässt sich überhaupt über eine Erweiterung reden. Noch sind etwa die Unterschiede Bulgariens und Rumäniens zu den Altmitgliedern wie Italien, Frankreich oder den Niederlanden erheblich. Und deswegen ist jetzt, glaube ich, nicht der Zeitpunkt, zusätzliche Beitritte ins Auge zu fassen. Ich sage aber ausdrücklich: Es gibt Länder in Europa, die früher oder später einen Anspruch auf Beitritt haben, denn die Grundaussage der ersten europäischen Einigungsstaaten 1957 in Rom war, dass dieses Bündnis allen demokratischen Staaten in Europa offen stehen sollte.

Müsste auch eine Diskussion über die Grenzen Europas geführt werden?
Das ist ein zweiter wichtiger Punkt neben der Frage, wann andere zweifelsfrei europäische Staaten der Gemeinschaft beitreten. Man muss auch über das Problem diskutieren, wo eigentlich die Grenzen Europas sind. Das ist beispielsweise ein Thema hinsichtlich der Frage eines Beitritts der Türkei.

Zur politischen Lage in Deutschland: Werden wir nach der Bundestagswahl im September nochmals eine große Koalition erleben, oder deuten sich andere Konstellationen an?
Die gegenwärtige große Koalition ist gebildet worden, weil das Wahlergebnis von 2005 keine andere Möglichkeit zugelassen hat. Nicht weil es die Wunschkonstellation der beiden Volksparteien der großen Koalition gewesen wäre. Und auch jetzt ist es der Wunsch, dass die große Koalition zu Ende geht und in der nächsten Legislaturperiode nicht fortgesetzt werden muss. Deswegen wird der Wahlkampf von beiden Volksparteien mit dieser Zielsetzung geführt werden. Trotzdem, sollte es wider unsere Hoffnung nicht zu anderen Koalitionsmöglichkeiten kommen, bleibt in einem demokratischen System eine große Koalition als letzte Möglichkeit nie ausgeschlossen.

Glauben Sie, dass die Wirtschaftskrise eine große Auswirkung auf das Wahlergebnis haben wird?
Ja, ich glaube, dass das letztlich entscheidende Thema des Bundestagswahlkampfes im Herbst dieses Jahres in Deutschland die Banken- und Wirtschaftskrise sein wird und die Frage, wem man am ehesten zutraut, mit dieser Krise fertig zu werden.

Quelle: ADZ

Tags: ADZ, Konrad-Adenauer-Stiftung, Politische Entwicklung in Deutschland und Rumänien


1. 1 Kommentar zu “„Nicht hier tätig, um Klagen zu erheben, sondern um Entwicklungen zu unterstützen“ ADZ-Gespräch mit Dr. Bernhard Vogel, Präsident der Konrad-Adenauer-Stiftung”

Kommentar von Carl Gibson:

Friede, Freude, Eierkuchen - und frohe Ostern!

Ein harmonistisches Treffen fürwahr!

KAS- Vorsitzender und Ministerpräsident a. D. Dr. Berhard Vogel macht Außenpolitik -

und systemkonforme Charaktere von gestern wie Herta Müller, angeblich auch Richard Wagner und sogar Denunzinat Eginald Schlattner, der seine Dichter-Kameraden Hans Bergel, Wolf von Aichelburg, Georg Scherg etc. ans Messer der Securitate lieferte (90 Jahre Haft für 5 siebenbürgische Schrifsteller)sitzen mit am Tisch in froher Runde bei Esse und Trinken -
(und auf Kosten des deutschen Steuerzahlers vermutlich!)
und alle Schandtaten der Kommunisten in 45 Jahren verbrecherischer Geschichte und Diktatur sind vergessen.
Die “antikommunistischeN Kritiker” und Dissidenten von geusten,
die damals ihre Haut riskierten, um abendländische Werte und Prinzipien im Kommunismus zu verteidigen, wurden bei dieser Tagung:
“einfach vergessen” -
oder ganz gezielt, nicht eingeladen bzw. ausgegrenzt,
damit sie nicht etwa die holde Eintracht zwischen KAS und den Repräsentanten des neuen Rumänien stören.
Ist das gerecht ? Ist das objektiv?
Was sagt Dr. Vogel dazu?
Ich zitiere:
In Rumänien sind wir seit 1998 mit einem eigenen Büro vertreten, am Anfang war es eine unserer Aufgaben, den Weg Rumäniens in die EU, den wir von Anfang an begrüßt haben, aktiv zu unterstützen. Seit dem Beitritt Rumäniens in die Europäische Union besteht unsere Aufgabe darin, das Land auf dem europäischen Weg zu begleiten, denn Rumänien ist kein Bittsteller auf dem Weg nach Europa, sondern ist nach Europa zurückgekehrt, sobald das die freiheitliche Ordnung im Land möglich gemacht hat.”
Meine Frage: Darf die Vergangenheitsbewältigung unter den Tisch fallen?
Und ist es nicht Sache der CDU-nahen Konrad Adenauer-Stiftung, nach den Gründen und Akteuren von Kommunismus und Totalitarismus zu fragen?
Als ich vor einigen Tagen von der Koferenz erfuhr - und ich erfuhr davon im Rahmen einer SBZ-Forum-Diskussion zum Thema “Richard wagner verunglimpft Carl Gibson und SLOMR-Temschburg - und das wider besseres wissen”,
gerade am 30. Jubiläum der Gründung und Niederschlagung von SLOMR-Temschburg,
reagierte ich geschockt! -
Und ich wollte es nicht glauben, dass CDU-Mann Dr. Bernhard Vogel sich mit den Kommunisten von gestern an einen Tisch setzt - und dann auch noch mit Präsident Basescu spricht, der noch nichts für die Rehabilitation der Kommunisten-Opfer getan hat.
Statt der freien Gewerkschaft SLOMR zu gedenken, die eine erste große Bürgerbewegung in Rumänien war - 10 Jahre vor der Revolution.
Davon kein Wort - auch in der ADZ nicht!
Wozu?

Doch es war so.

Auf die Frage:
Welche größten Defizite sehen Sie noch bei der demokratischen Entwicklung Rumäniens?
sagt Dr. Vogel:

Wir sind hier nicht tätig, um irgendwelche Klagen zu erheben, wir sind hier tätig, um Entwicklungen zu unterstützen, beispielsweise jetzt vor der bevorstehenden Europawahl mitzuhelfen, dass man in Rumänien erkennt, wie bedeutsam diese Wahlen auch für Rumänien und für den weiteren Weg Rumäniens in der Europäischen Union sind.
Da verkennt KAS-Chef DR. Bernhard Vogel eine wichtige Aufgabe der KAS fundamental.

Die KAS ist eine politische Stiftung.Und als christlich konservativ bestimmte Institution muss sie sogar nach den Verbrechen von gestern fragen, genauso wie das bei der Aufarbeitung der NSDAP-Geschichte geschah im Rahmen der Entnazifiziereung, die von außen kam und nicht nur den Deutschen überlassen wurde.

Zur großen Enttäuschung vieler unserer Landsleute aus dem Banat, hat die KAS Herta Müller den Literaturpreis der Stiftung im Jahr 2004 zugesprochen -

das war nach meiner Einschätzung ein großer politischer Fehler, weil derLiteraturpreis der KAS “a priori” ein politischer Preis ist, und einer,
der unsere Landsleute (als klassische CDU-Wähler) ins Mark trifft und tief enttäuscht!

Kein Wunder, wenn der CDU die Banater Wähler bzw. die Donauschwaben davon laufen!

(Siehe auch die Diskussion hier im Banatblog - “Ist die CDU noch wählbar…”)

Ich habe die Materie KAS-Kommunismusbewältigung bzw. Preisvergabe an Herta Müller in meinem Buch “Symphonie der Freiheit” erörtert - und im ausführlichen Briefwechsel mit der KAS.

Ebenso im Forum der SbZ - siehe dort auch mein jüngastes Interview zu SLOMR und Widerstand.

Die KAS geht ihren falschen Weg weiter und missachtet das Zeugnis der Verfolgten der Ceausescu-Diktatur.

Leute wie Herta Müller, Richard Wagner, Eginald Schlattener und viele Kommunisten alter Schule, die nun fühlen, dass ihre Fehler von gestern nicht mehr gewichtet und gewertet werden,( und nocht mehr gesühnt werden müssen!!!)

lachen sich ins Fäustchen,

während die antikommunistischen Widerstandskämpfer an diesen Tatsachen und Entwicklungen verzweifeln.


Als Philosoph, der die Wertewelt des Westens in kommunistischer Diktatur hochgehalten hat, als einer, der sich über Jahre für Menschrenrechte einsetzte, muss ich auch zu diesem Thema meine Stimme erheben - auch gegen die mächtige KAS, die auf dem Holzweg ist.
Carl Gibson.

By Carl Gibson on Apr 9, 2009

Europäische Grundwerte in Krisenzeiten

Zur internationalen Konferenz der Konrad-Adenauer-Stiftung „Europa im Wandel” in Hermannstadt /
Von Hannelore Baier


Hat man sich für Rumänien entschieden, dann liegt es nahe, als Austragungsort für eine internationale Konferenz zum Thema europäische Werte und Identität Hermannstadt/Sibiu zu wählen. Das zumindest sagten die Repräsentanten der Konrad-Adenauer-Stiftung (KAS).
Nachdem 2002 in Prag, 2003 in Danzig/Gdansk, 2005 in Budapest und 2007 in Riga getagt worden war, fand zwischen dem 30. März und dem 2. April die fünfte Konferenz mit dem Titel „Europa im Wandel: Literatur, Werte und europäische Identität” in Siebenbürgen statt. An der Konferenz beteiligten sich hochrangige Politiker, Wissenschaftler, Schriftsteller und Studierende aus EU-Mitgliedsstaaten aber auch aus Georgien und der Republik Moldau.
Mit dieser Konferenzreihe wolle man dazu beitragen, in Europa das Bewusstsein der kulturellen Dimension zu stärken, die die Staaten miteinander verbindet, sagte im Eröffnungsvortrag Prof. Dr. Bernhard Vogel, Ministerpräsident a. D. und Vorstandsvorsitzender der KAS. Die KAS betrachte den Kulturaustausch als Teil der europäischen Aufgaben und des europäischen Auftrages, so Dr. Vogel. Die Literatur könne dabei ein Türöffner sein, weil sie Grenzen überwinden und Brücken bauen kann zwischen den nationalen Kulturen und weil die Schriftsteller als Träger des kulturellen Austausches das kollektive Gedächtnis bewahren. Dass dergleichen Konferenzen wichtig sind für das Herausbilden des heutigen europäischen Bewusstseins, unterstrich der rumänische Minister für europäische Angelegenheiten, Prof. Dr. Vasile Pu{ca{, in seinem Vortrag zur Konferenzeröffnung.
Im Mittelpunkt der Konferenz standen vier thematische Schwerpunkte: Europa als kultureller ‚Kontinent der Erinnerung’, nationale und europäische Identität, politisch-kulturelle Transformationserfahrungen sowie Wertorientierung in Religion und Literatur. Diese Themen seien von größter Aktualität und Brisanz, da im kollektiven Bewusstsein der Europäer sowohl der kulturellen als auch der historischen und ideellen Dimension Europas zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt werde, sagte Prof. Dr. Birgit Lermen von der Universität Köln, die „geistige Mutter der Konferenz” (so Norbert Beckmann-Dierkes, Referent für Mittel- und Osteuropa der KAS) in ihrem Einführungsvortrag. Anhand der Kultur als Mittelpunkt solle sich die Konferenz mit den Fragen beschäftigen, von denen die Zukunft Europas als Werte-, Wissens- und Erinnerungsgemeinschaft in entscheidendem Maße abhängt.
Artikulieren wollte und hat man in Vorträgen und Diskussionen neben den positiven Aspekten der Europäisierung auch Aspekte der Irritationen und Unmutsemotionen sowie die Einwände und Einsprüche gegen die Gefahr der Nivellierung regionaler Unterschiede. Reflektiert und diskutiert worden sind ferner die „Ambivalenz der Geschichte, die Selbstvergewisserung nur dann ermöglicht, wenn in ihr die belastende Dimension von Schuld und Verantwortung eindeutig und ständig mitidentifiziert ist”, und Totalitarismus und Fundamentalismus nicht einfach als historische Episoden ad acta gelegt werden, so Dr. Lermen. Als Ziele der Konferenz nannte sie unter anderem das Ausloten von Voraussetzungen und Möglichkeiten für ein europäisches Geschichtsbewusstsein, das Richten des Blickes auf die geistige und religiöse Substanz Europas, das Erkunden des Gemeinsamen und Verbindenden in der kulturellen Vielfalt der 27 Staaten sowie das Anstreben einer Verständigung über die historischen, kulturellen, geistigen und religiösen Grundlagen, da die Wirtschaftspolitik zwar die treibende Kraft im zusammenwachsenden Europa ist, jedoch nur die historisch gewachsene gemeinsame Kultur Identität und Orientierung ermögliche.
Zu seiner Zeit sei Europa die Lösung für alle Fragen gewesen, heute sei Europa die Krise für alles, sagte der Menschenrechtsexperte Prof. Dr. Andreas Khol, Präsident des österreichischen Nationalrates a. D. im Abschlussvortrag und bezeichnete die Wertekrise in Europa tiefgreifender als die Finanzkrise. Er referierte über die „christliche Leitkultur” Europas und schilderte deren historische Entwicklung über zwei Jahrtausende als „europäischen Sonderweg”. Entstanden ist ein Wertesystem, das es so nur auf diesem Kontinent gibt - und das befindet sich in der Krise. Die Säkularisierung und das Substitut aus Gesetzestexten können ein europäisches Geistesleben nicht ersetzen. Dr. Khol erinnerte an die berühmte Aussage des französischen Europa-Politikers Jacques Delors „Wir müssen Europa eine Seele geben” und sprach sich für die Zusammenarbeit zwischen Christentum und Islam aus sowie für das Nutzen der Religion als identitätsstiftenden Wert der europäischen Identität.
Zu den Referenten der Tagung gehörten auch zwei Literaten aus Rumänien. Im ersten Teil zur Problematik der Erinnerung sprach Dr. Horatiu Gabriel Decuble (Bukarest) zum Thema „Historisches Bewusstsein und Geschichtsbilder im rumänischen Raum”, in der Sektion Transformationserfahrungen referierte der Literaturhistoriker Joachim Wittstock (Hermannstadt) über „Transformationserfahrungen in der rumäniendeutschen Gegenwartsliteratur”. Über Literatur wurde nicht bloß gesprochen, in den Genuss hervorragend formulierter und die Konferenzproblematik thematisierender literarischer Texte kamen die Tagungsteilnehmer (und leider nur ein paar weitere Auserkorene in Hermannstadt) bei den Lesungen von Herta Müller, Richard Wagner und Eginald Schlattner.
Getagt wurde im Spiegelsaal des Forumshauses, Hermannstadt wurde am Weg zur und von der Konferenz aber auch im Rahmen einer Stadtführung besichtigt. Einen Blick auf den historischen Nachlass europäischer Baukultur erhielten die Tagungsteilnehmer während einer Exkursion nach Michelsberg und Heltau.
Quelle: ADZ


Tags: ADZ, Allgemeine Deutsche Zeitung für Rumänien, KAS, Konrad-Adenauer-Stiftung

Kommentar von Carl Gibson

Kommentar zu
“Europäische Grundwerte in Krisenzeiten”

Eine Konferenz der Ja- und Amen-Sager,
mit antikommunistischen Widerstandskämpfern wie Herta Müller, Richard Wagner (langjähriger RKP Genosse) und Schriftsteller- Denunziant Eginald Schlattner!

Das Eiapopeia vom Himmel - und das auf Erden in Transsylvanien Anno Domini 2009,

zwanzig Jahre nach dem Fall des Kommunismus in Europa!

Großartig!

Frau Baier findet kein Wort der Kritik in ihrem Bericht in der ADZ!

Das ist ganz im Stil der Hofberichterstattung wie zur Zeit der Ceausescu-Diktatur!
Die Ceaussecu-Lobhudler Adrian Paunescu und Corneliu Vadim Todor hätten das Ganze nicht besser zusammenfassen können.
Fragen sind angesagt!

Wichtige innenpolitische Fragen!

Macht der in die Jahre gekommene Ministerpräsident a. D. Dr. Bernhard Vogel, Präsident der Konrad Adenauer Stiftung, nicht “private Außenpolitik” im Rahmen der KAS -Konferenz?

Schadet das nicht der CDU bzw. sogar den Interessen der Bundesrepublik Deutschland,
wenn überzeugte Demokraten und Altkommunisten an einem Tisch sitzen und feiern,
während die kritische Aufarbeitung der kommunistischen Vergangenheit in Rumänien unter den Teppich gekehrt wird?

(Siehe meinen Kommentar zu Dr. B. Vogels Interview — wir sind nicht da, um Klage zu erheben…)

Weshalb werden die antikommunistischen Widerstandskämpfer aus der Zeit der Ceausescu-Diktatur, die für ihre christlichen, demokratischen und deutschpatriotischen Überzeugungen damals ins Gefängnis gingen, nicht eingeladen?

Sondern sogar gezielt ausgegrenzt und ausgesperrt?
Betreibt die KAS die Ausgrenzung und Stigmatsierung Andersdenkender?

Was sagt die KAS dazu und die liberale deutsche Presse?

Wenn ich an Deutschland denke in der Nacht, bin ich um den Schlaf gebracht, klagte Heine.
Mir geht es ebenso aus Sorge um dieses Land.
Carl Gibson.
By Carl Gibson on Apr 17, 2009


raimar1935
Erstellt am 18.04.2009, 09:08 Uhr
ach wie schön, daß man mit einem computer ruck-zuck jede menge material kopieren und und in seine tiraden einfügen kann. es reicht !!!!!! wer liest noch diese seitenlangen abhandlungen unseres banater PHILOSOPHEN ????????

durch die ständig sich wiederholenden ergüsse dieses selbsternannten helden werden die verkaufszahlen seiner werke auch nicht steigen. im gegenteil, das ist eher kontraproduktiv ! tut mir eigentlich leid, meinen senf dazugetan zu haben - man müsste diese seite eigentlich ignorieren, damit endlich `mal schluss ist damit.

habe gerade festgestellt, daß unser PHILOSOPH ! seinen letzten kommentar ja schlauerweise gleich zwei mal, bei verschiedenen themen hier `reingestellt hat ! das kann ich auch. aber jetzt bitte schluss hier. warum geht er nicht zum "banat blog" ? zu wenig user ?

Carl Gibson
Erstellt am 18.04.2009, 10:35 Uhr
Wenn die CDU-nahe KAS in Hermannstadt/Sibiu/Siebenbürgen/Rumänien eine Tagung über abendländische "Werte" veranstaltet, diese Konferenz jahrelang vorbereitet und dabei die potentiellen "Kritiker" der erwarteten Einheitsharmonie a priori "ausschließt", dann ist das durchaus ein Thema, das die Benutzer der "Siebenbuerger.de" Plattform bzw. die Leser der Siebenbürgischen Zeitung Online interessieren sollte, raimar 1935!

Das ist meine bescheidene Meinung!

"Banatblog" ist eine noch ganz junge Initiative eines jungen Mannes (keine landsmannschaftliche Plattform!) - und in der Tat mit noch wenig "user".
(Aber Sie können gern dort auf meine Kommentare antworten!)

Doch "banatblog" hat das Interview mit KAS Präsident Dr.Bernhard Vogel aus der ADZ reproduziert bzw. den Bericht von Frau Hanelore Baier aus der ADZ über die Konferenz wiedergegeben.

Da die Dikussion über die KAS-Konferenz in Hermannstadt hier bereits im Vorfeld der Tagung angeklungen war und kritische Fragen dazu auftauchten, ist es - aus meiner Sicht richtig - sie weiter zu führen.

Die Bürger der Bundesrepublik müssen wiessen, was die KAS in Rumänien macht, mit wem sie sich umgibt und wie sie über abendländische "Werte" reden will,
wenn die Verfechter gerade dieser "Werte" in schwerer Zeit heute dort ausgeschlossen werden.

(Nach meinem Wissen wird die Außenpolitik vom Kanzleramt gemacht und über das Auswärtige Amt durchgesetzt, nicht über einseitige, parteipolitisch gesteuerte Stiftungen.

Was die KAS in Rumänien tut, ob sie nach der Bewältigung des Kommunimus mit Basescu redet oder nur eitles shake hands betreibt, ist

durchaus ein moralisches Problem, raimar 1935, und ein innenpolitisches noch dazu, gerade im Superwahljahr!
Wenn der CDU die Wähler davon laufen, dann kann sie sich bei der KAS erkundigen, weshalb das so ist!

Ich habe vor 30 Jahren als Schüler und CDU-Mitglied die Partei-Beiträge von meinem Schüler-Taschengeld bezahlt, nachdem ich Jahre in Opposition war, aus einem Idealismus heraus und überzeugt, das die christlich-demokratischen "Werte" den Symbolen "Hammer und Sichel" entgegengehalten werden müssen.

Das sehe ich heute auch noch so, als Zeitzeuge, der davon überzeugt ist, dass der Kommununismus noch längst nicht besiegt ist.

Wenn in diesem Land die patriotischen Kräfte demontiert werden , auch indirekt, dann ist es mein legitimes Recht zu fragen, wer das tut und weshalb.
Carl Gibson.


seberg
Erstellt am 18.04.2009, 11:15 Uhr und am 18.04.2009, 11:16 Uhr geändert.
Carl Gibson äußert hier seine BESCHEIDENE Meinung, du verstehst, raimar1935!?

Carl Gibson
Erstellt am 18.04.2009, 11:30 Uhr und am 18.04.2009, 11:51 Uhr geändert.
Wie halten Sie es mit der Kommunismus-Bewältigung, seberg und raimar1935?

Erledigt sich die verbrecherische Sache des Kommunismus weltweit von selbst - wie in Russland über eine Oligarcho-Diktatur oder wie?

Und was sind "Werte" wert, wenn "die" unglaubwürdig sind, ""die sie verfechten?

Umwertung aller Werte - und ein neuer Pakt mit dem Teufel?

Und noch etwas zum Thema: Wie finden Sie das, raimar1935 und seberg, was die KAS in Sibiu/Romania bei Weihrauch und Myrrhe dort veranstaltet?

(Wer so trefflich aus dem Verborgenen schimpfen kann, der hat sicher noch ein paar Argumente auf Lager, oder?)

Adrian Paunescu lässt grüßen - und Corneliu Vadim Todor!
Cantarea Romaniei!
Wie wäre es mit der "hora unirii"? Als Groteske a la Eugen Ionesco?

Die KAS, die loyalen Schriftsller, Panegyriker und Dozenten, der ehemalige Flottenkommandant ... Und alle singen im Chor:
hai sa dam mina cu mina...

iarba rea din holde piara, piara dusmanii din tara...? Intre noi sa nu mai fie, decit flori si

armonie!

Das Eiapopeia vom Himmel, würde Heine sagen, in neuer Metamorphose ...unkritisch vereint!

Und:Apropos "BESCHEIDENE" Meinung, seberg! Sie haben gerade vis-a-vis bei Johann das Beachten der "Ironie" bzw. der ironischen Brechung eingefordert! Achten Sie auch in meinem Sprachgebrauch darauf?!

Gustavo
Erstellt am 19.04.2009, 12:14 Uhr und am 19.04.2009, 12:15 Uhr geändert.
Carl Gibson schrieb:
Und:Apropos "BESCHEIDENE" Meinung, seberg! Sie haben gerade vis-a-vis bei Johann das Beachten der "Ironie" bzw. der ironischen Brechung eingefordert! Achten Sie auch in meinem Sprachgebrauch darauf?!



Von seberg kannst Du keine von Deinem Intellekt her gleiche Antwort erwarten.Er besitzt sie halt nicht. seberg stammt aus der alten Kronstätter Scherg-Dynasty die bekanntlich keine anderen " Götter" neben sich dulden.

Carl Gibson
Erstellt am 19.04.2009, 13:10 Uhr und am 19.04.2009, 13:28 Uhr geändert.
Auf Argumente warte ich noch, Gustavo!

Ganz egal von welcher Seite sie kommen!

Ich habe hier nur einige objektive Dinge angesprochen, die mir wichtig erscheinen, - und die zum Himmel stinken aus der Sicht eines Demokraten,

ungeachtet der Tatsache, dass sich Herta Müller und Richard Wagner - nach gusto!!! - instrumentalisieren lassen,
wie es immer schon ihre Art war,
chamäleonhaft,
je nach Wind-Konstellation,
einmal von den Kommunisten in der Ceausescu-Diktatur,
dann von den Linken um F.C. Delius und Olaf Ihlau aus der "SPIEGEL"-Redaktion in Hamburg ...

und schließlich von der Konrad Adenauer-Stiftung wie Anno Domini 2004 bei der Literaturpreisvergabe für eine "antitotalitäre Grundhaltung" bzw. jetzt, 2009, geschehen in Hermannstadt/Sibiu in Rumänien.

Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing... oder, verehrter Gustavo?

Wie soll es sogar Konrad Adenauer einmal formululiert haben:

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern...


Ich sehe die Dinge da etwas anders ...Machiavelli total? Nein!

Wenn wir die Prizipein der demokratischen Grundordnung opfern - und nur noch oppotun,
nach "gusto" eben, Gustavo! -
in den Tag leben
in der Hoffnung auf einen zuflatternden Scheck - dann können wir die Demokratie bald ganz beerdigen.

Dann triumphieren die Panegyriker - und hinter ihnen neue Diktatoren.

Seberg bzw. Elis alias Siel alias Lavinia (die hier gegen mich einen verleumderischen "Thread" eröffnet hat!)

verkörpern das Destruktive Prinzip schlechthin,
den "Geist", der stets verneint, weil er nicht bejahen will.
Den Geist der Dunkelmänner, die das Licht scheuen - das stolze Licht, das einst der Nacht den Rang und Raum streitig macht'
- und die aus dem Dunkel mit Schmutz werfen!

(Mit Nietzsche gesprochen: Das Ressentiment der Schlechtweggekommenen wirkt hier!)

Von ihm erwarte ich stets nur eine "neue" Replik, wie er meine Argumente ad absurdum führen will und wie er meine Position neu zu diskretitieren sucht.

Die KAS hat nach meiner Auffassung in der Realpolitik große Fehler gemacht und befindet sich seit dem Festhalten an Herta Müller auf dem Holzweg.

Herta Müller hat -nach eigener Aussage im Speigel Interview 1987 nach ihrer Ankunft hier - explizit betont, dass der "Hass" die triebfeder war, die sie die Schmähungen in "Niederungen" gegen ihre deutsche Landsleute aus dem Banat verafssen ließ.

Jeztzt kommt die KAS und ehrt das falsche prinzip, den "Hass", statt auf Versöhnung zu setzen.
Dort aber, wo "kommunistische Verbrechen" anzusprechen sind, vielfacher Terror und Mord, dort scheut die KAS die Aufklärung über Ansprache und verhält sich still - wie gerade jetzt in Sibiu.
Das lässt den aufrechten Patrioten in mir aufschreien!

Die CDU Wähler werden über das KAS-Verhalten scharf urteilen - mit ihren Stimmen an der Urne!

Richard Wagner ist - als ein kleiner Autor unter den poetae minores - vollkommen irrelevant, weil er unter Hammer und Sichel viel zu lange mit marschierte, während die Widerstandkämpfer in die Gefängnisse der Kommunisten geworfen wurden oder erbärmlich am Staatsterror der Securitate scheiterten.

Im letzten Jahr kam Herta Müller mit einer Geschichte aus Rumänien zurück: Sie sei verfolgt worden!

Mal neugierig, wie ihr das Essen in Sibiu diesmal bekommen ist!
An der Seite des Verräters Eginald Schlattner!

Und ob es eine neue Geschichte gibt, neue Mythen ...mit Gift im Becher und einem Dolch im Gewande...???

Neue Legenden und ein neuer Anstrich?

Was Privat-Außenpolitiker Dr. Berhard Vogel, Präsident der KAS, bei seinem Empfang und shake hands mit Rumänien-Präsident Traian Basescu wohl angesprochen hat?

Sub rosa?
Gustavo, man versteht mich...


In der deutschen Presse erfuhr ich nichts darüber?
Carl Gibson.




Gustavo
Erstellt am 19.04.2009, 13:48 Uhr
Carl Gibson schrieb:Wie halten Sie es mit der Kommunismus-Bewältigung, seberg und raimar1935?


Hast du eine Antwort erwartet? seberg,grebes,raimar1935 sind ein und dieselbe Person. Beachte die Ausdrucksweise! Traurig ist nur das sich ein sogenannter Psychologe, ein Titel der nicht geschützt ist, solch billigen Machenschaften bedient.Für mich bist du vom Intellekt her der bessere Psychologe nur leider oder Gott sei Dank legst du auf diese " Auszeichnung" keinen Wert.Laß dich von so einem " Nichts" nicht aus der Reserve locken.Für manche Zeitgenossen ist es " Unerträglich" mit ansehen zu müssen wie sich Charakterstarke Schriftsteller aus der Cheaucescu-dikdatur plötzlich zu Wort melden.Als Dank wirst du von solchen Leuten wie seberg und Konsorten noch verhöhnt.Da fragt man sich sind diese Leute noch klar im Kopf? Kennen diese Leute Knast und Folter in Rumänien? seberg mit Sicherheit nicht,da wäre er viel zu feige gewesen dem Regime alleine schon aus Angst und Folter zu widersprechen.
Deshalb auch die Sympatie von seberg für Herta Müller und Konsorten.Ich kann verstehen wenn seberg und Konsorten ala Herta Müller ihr Wohlwollen gegenüber dem Regime verschleiern wollen, nur mit der Verhöhnung des Carl Gibson seitens seberg und Konsorten kann man nicht einverstanden sein.Als Psychologe würde ich sagen: seberg und Konsorten haben es nicht überwunden das ein Mensch wie Carl Gibson diesen Mut hatte für seinen Gerechtigkeitswahn in den Knast zu gehen und sich foltern zu lassen.Übrigens die Folterung des Carl Gibson ist Aktenkundig.

Carl Gibson
Erstellt am 19.04.2009, 14:30 Uhr und am 19.04.2009, 14:49 Uhr geändert.
Das ist sehr starker Tobak, Gustavo. Bereits vor einem Jahr hatte ich die Gretchenfrage hier mehrfach gestellt, zunächst ( nicht Lieschen, nein !) Herta Müller in letzten August im Rahmen der "Spitzelaffäre in Berlin" - und dann mehrfach in Variationen auch an Herrn "Scherg"? alias seberg? aus Kronstadt gerichtet.

Dabei stellte ich fest, dass dieser ominöse "seberg" immer dann untertauchte und schwieg,
wenn er in Sachen Kommunismus nicht Flagge zeigen wollte,
wenn er keine Farbe bekennen wollte,
wenn er sich keine Blöße geben wollte -
doch dass er hier (wie "Elsi", Siel", "Lavinia" etc. )
als notorische
"Multipersönlichkeit"
auftritt
( das Spalt-Irresein ist eine Krankkeit, Schizophrennie genannt, das sollte ein Seelenklempner "Psychologe" wissen, insofern der nicht auch noch unecht ist!!!)

daran wagte ich kaum zu glauben ...
Aber wie man sich täuschen kann im Umgang mit den Anonymen aus dem Busch....

Ich zitiere Ihre Worte, gustavo, die mich nachhaltig erschüttern, nochmals:"

Hast du eine Antwort erwartet? seberg,grebes,raimar1935 sind ein und dieselbe Person.

Beachte die Ausdrucksweise!

Traurig ist nur das sich ein sogenannter Psychologe, ein Titel der nicht geschützt ist, solch billigen Machenschaften bedient.

Für mich bist du vom Intellekt her der bessere Psychologe nur leider oder Gott sei Dank legst du auf diese " Auszeichnung" keinen Wert.

Laß dich von so einem " Nichts" nicht aus der Reserve locken.

Für manche Zeitgenossen ist es " Unerträglich" mit ansehen zu müssen wie sich Charakterstarke Schriftsteller aus der Cheaucescu-dikdatur plötzlich zu Wort melden.

Als Dank wirst du von solchen Leuten wie seberg und Konsorten noch verhöhnt.

Da fragt man sich sind diese Leute noch klar im Kopf?

Kennen diese Leute Knast und Folter in Rumänien?

seberg mit Sicherheit nicht,da wäre er viel zu feige gewesen dem Regime alleine schon aus Angst und Folter zu widersprechen.

Deshalb auch die Sympatie von seberg für Herta Müller und Konsorten.
Ich kann verstehen wenn seberg und Konsorten ala Herta Müller ihr Wohlwollen gegenüber dem Regime verschleiern wollen, nur mit der Verhöhnung des Carl Gibson seitens seberg und Konsorten kann man nicht einverstanden sein.

Als Psychologe würde ich sagen: seberg und Konsorten haben es nicht überwunden das ein Mensch wie Carl Gibson diesen Mut hatte für seinen Gerechtigkeitswahn in den Knast zu gehen und sich foltern zu lassen.

Übrigens die Folterung des Carl Gibson ist Aktenkundig. "

Sie haben mir aus der Seele gesprochen, Gustavo - ich hätte nie gewagt, es so drastisch zu formulieren!

Früher schon hegte ich den gelinden Verdacht - und ich äußerte ihn auch schon leicht vorsichtig weiter oben -

dass ich es hier mit einer vielleicht sogar "professionelen Abteilung der alten Securitate" oder des neuen Desinformationsabteilung des SRI" (rum. Geheimdienst heute!) zu tun habe,

denn immer, wenn ich gewichtige Argumente in die Diskussion einbrachte, waren schnelle Destrukteuere da, um sie zu zerstezen ...und um mich mich zu beschimpfen ...zu diskreditieren ... in den Schlamm zu ziehen ...wie weiter oben:

den selbsterklärten Helden und den Philosophen aus dem Banat etc...

Wenn seberg, raimar 1935 , (beide, sehe ich aus Kronstadt und seit 2007 gemeldet) eine Person sind, dann wird mir manches klar, kenne ich doch das Spielchen von

den unscheinbar (weil dumm) erscheinenden Elsi, Siel und Lavinia! ( Die übrigens alle ihre "falschen Daten" wieder entfernt hat!)

Die Sache wäre grotesk, wenn sie nicht zu ernst wäre.

Seberg hat mir öffentlich hier vorgewofen, ich würde dieses Forum "schamlos missbrauchen"!

Jetzt wird aber deutlich, wer das dieses Forum "wirklich" missbraucht.

Meine Vita ist offen wie ein Buch - die Beweise stehen unter meiner "Bilddokumentation" auf meiner homepage unter www.gibsonpr.de

und sie sind weltweit von jedem Punkt der Erde aus abrufbar!

Was aber wissen wir über seberg, elsi, Herta Müller und andere?

Fragen über Fragen?

Ich habe immer daran geglaubt, dass die gute Sonne es doch noch an den Tag bringen wird - wie im Märchen,

dass die Wahrheit uns frei machen wird -

und dass, wie Herta Müller es formulierte", Lügen kurze Beine haben - nur die Wahrheit sagt sie, hat keine!

Wir werden ihr Beine machen, verehrter Gustavo!

Haben Sie noch etwas von dem starken Tobak auf Lager?
Carl Gibson




Lavinia
Erstellt am 19.04.2009, 15:17 Uhr
@seberg: Ich gehe davon aus, dass Gustavo in der Aviation beschäftigt ist. Denn seine "Tiefflüge" können von keinem Radar geortet werden...
Und was du da im Hintergrund hörst, was vorgibt eine Symphonie zu sein und lediglich zwei ungleiche Heultöne vereint, ist das laute Geräusch, welches ein abstürzendes Flugzeug beschreibt...
Und, auch wenn beides dich meinen sollte, so betrifft dich keines davon...
Schönen Gruß



Gustavo
Erstellt am 19.04.2009, 15:28 Uhr
Carl Gibson schrieb:
Haben Sie noch etwas von dem starken Tobak auf Lager?
Carl Gibson





Starken Tobak habe ich nicht auf Lager. Ich halte mich nur an Tatsachen die Aktenkundig sind und auch beweisbar. Tatsache ist das die Securitate immer noch einen langen Arm hat und ihre ehemaligen Zöglinge gerne bereit sind ihrem ehemaligen " Gönner" stehst behilflich zu sein.Das beruht natürlich auf Gegenseitigkeit. Die Securitate hat unglaublich viel Geld zu Verfügung und geht entsprechend damit um.Leute die abhängig von diesem Verein sind profitieren auch indirekt davon.Nur ob dieser plötzliche Reichtum auch einem Steuerprüfungsverfahren standhält ist eine andere Sache.Weiterhin dürfte es auch schwierig für diesen Verbrecherichen Geheimdienst werden seine Helfershelfer vor der Deutschen Justiz zu schützen.Auf Ehrverletzung wie sie hier gegen Carl Gibson von den Helfershelfer der Securitate praktiziert wird stehen doch empfindliche Strafen.

Gustavo
Erstellt am 19.04.2009, 15:37 Uhr
Lavinia schrieb:@seberg: Ich gehe davon aus, dass Gustavo in der Aviation beschäftigt ist. Denn seine "Tiefflüge" können von keinem Radar geortet werden...
Und was du da im Hintergrund hörst, was vorgibt eine Symphonie zu sein und lediglich zwei ungleiche Heultöne vereint, ist das laute Geräusch, welches ein abstürzendes Flugzeug beschreibt...
Und, auch wenn beides dich meinen sollte, so betrifft dich keines davon...
Schönen Gruß





Ist es schon soweit das du deine eigenen Kommentare kommentieren mußt? Arme Leuchte.Was hast du eigentlich zu verheimlichen das du dich hier so hinterfotzig präsentierst?

Carl Gibson
Erstellt am 19.04.2009, 15:54 Uhr
Gustavo schreibt:"Ich kann verstehen wenn seberg und Konsorten ala Herta Müller ihr Wohlwollen gegenüber dem Regime verschleiern wollen, nur mit der Verhöhnung des Carl Gibson seitens seberg und Konsorten kann man nicht einverstanden sein."
Die obskure Lavinia alias Elsi oder Siel hat ganz im Geiste des Kanalrattenjournalismus der obskuren Art den Thread "Carl Gibson verunglimpft R. Wagner und H. Müller" in die Welt gesetzt, wohl in der Hoffnung, dass mich diese Schlagzeile im Internet in den Augen nicht Informierter, halb Informierter oder Desinformierter "diskreditiert" bzw. dass doch etwas hängen bleibt - wie in allen Schmutzkampagnen.
Die Beweise für meine "Verunglimpfung" ist die obskure Gestalt aus Bukarest wohnhaft im "Deutschen Dorf" ( so ihre Angaben im Forum!) schuldig geblieben.

Dummheit schützt vor Strafe nicht, Lavinia, Elsi, Siel etc. - darauf habe ich "bankban" deutlich hingewiesen? Ist das zu hoch für Sie?
Bankban schweigt inzwischen - und wo ist "seberg" - wieder nach alter Art auf Tauchstation, weil es gerade opportun ist?
Oder ist ihm nach der Entlarvung die Lust am Gespött anderer vergangen?
Was ich mich immer schon fragte: Wo kommt so viel Ceausecu-Dikatatur und Kommunisten-Regimefreundlichkeit her, wenn da nicht irgendwo ein Verhältnis besteht?
Cui bono?
Carl Gibson

Lavinia
Erstellt am 19.04.2009, 16:09 Uhr
"Was ich mich immer schon fragte: Wo kommt so viel Ceausecu-Dikatatur und Kommunisten-Regimefreundlichkeit her...?"
Carl Gibson"

Selbstverständlich von der PARANOIA, lieber Carl Gibson, alias Don Carlos.




Gustavo
Erstellt am 19.04.2009, 16:10 Uhr
Carl Gibson schrieb:
Was ich mich immer schon fragte: Wo kommt so viel Ceausecu-Dikatatur und Kommunisten-Regimefreundlichkeit her, wenn da nicht irgendwo ein Verhältnis besteht?
Cui bono?
Carl Gibson


Geld regiert die im Geist armen Leute! Die Securitate weis das.

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