Zukunft und Perspektiven der Deutschen Minderheit in Rumänien

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hms
Erstellt am 06.12.2009, 23:52 Uhr und am 07.12.2009, 20:17 Uhr geändert.
@pavel_chinezul:
Mir ist die Vorgeschichte von Hermannstadt als Kulturhauptstadt bekannt, und auch, dass die Initiative von Luxemburg ausging. Trotzdem schön, dass sie darauf aufmerksam machen.

hms
Erstellt am 06.12.2009, 23:55 Uhr und am 07.12.2009, 20:20 Uhr geändert.
Zu diesem Forum möchte ich noch ein paar Bemerkungen machen.
Aufgerufen wurde, einen Dialog zu dem Thema „Zukunft und Perspektiven der Deutschen Minderheit in Rumänien“ zu beginnen, um evtl. konkrete Schritte und Möglichkeiten gemeinsam herauszufinden.

Ich glaube nicht, dass irgendeiner schon ein fertiges Konzept dafür hat, denn dann erübrigte sich die Diskussion, und dieses Konzept könnte dem DFDR zur Realisierung vorgelegt werden.

Die Ökonomie ist zur Zeit der innovativste Bereich – und zwar deshalb, weil sie in ihrem Verantwortungsbereich auf Zusammenarbeit, auf Teamwork, auf Kooperation setzt.

Wenn z.B. neue Produkte oder Dienstleistungen entwickelt werden, steht am Anfang meistens ein „Brainstorming“, in dem alle Beteiligten ihre Ideen und Vorstellungen ungefiltert einbringen können.
Zum Schluß können sich überraschende Ergebnisse einstellen, die so Einzelne nicht zu Stande brächten.

Das Internetzeitalter lehrt uns, dass „soziale Intelligenz“ jede einzelne übertrifft.

Deshalb sollte auch jeder hier im Forum ungefiltert Vorschläge und Ideen einbringen können, wenn er sich wirklich für das Thema interessiert, und nicht von anderen „fertige“ Antworten erwarten.

burduz
Erstellt am 08.12.2009, 14:14 Uhr
Tja Leute.

Ein kurzes Kommentar zu den letzten Geschehen in Rumänien.

Man darf und sollte nicht vergessen, dass unsere Zukunft und unsere Perspektiven (das Thema dass hier besprochen wird) voll und ganz von dem politischen Geschehen geprägt und getragen werden. Und so stehen wir nun vor den letzten Wahlergebnissen.

Was ich dazu zu sagen habe, ist folgendes:

1. Die Leute die nicht in Rumänien wohnen und auch keine reale Absicht haben wieder im Land zu leben, haben bestimmt, wer für die nächsten 5 Jahre die Fäden in der Hand halten soll. (Die Wahlen im Land hatten, ohne die Stimmen des Auslandes, einen anderen Sieger hervorgebracht).

2. Hermannstadt (man lese die deutsche Minderheit im allgemeinen) wird die Folgen der Tatsache, dass man sich gegen einen selbstgefälligen und selbstherrlichen Presidenten stellt, noch zu spüren bekommen.

pavel_chinezul
Erstellt am 08.12.2009, 14:46 Uhr
Ich glaube nicht, dass die ca. 147.000 Stimmen aus dem Ausland so stark für den Wahlausgang zu gewichten sind, wie die ca. -60% durch Wahlenthaltung im Inland, oder?
Zum anderen, egal welche Regierung auch immer in Rumänien die Politik bestimmt, sie wird immer das Leben der Minderheiten dort beeinflussen. Im Gegensatz zur Vergangenheit, also noch vor 20 Jahren, gibt es heute genügend europäische Institutionen und Erlasse zum Schutz von Minderheiten.

rhe-al
Erstellt am 08.12.2009, 14:47 Uhr
burduz:
Ein kurzes Kommentar zu den letzten Geschehen in Rumänien.

Man darf und sollte nicht vergessen, dass unsere Zukunft und unsere Perspektiven (das Thema dass hier besprochen wird) voll und ganz von dem politischen Geschehen geprägt und getragen werden. Und so stehen wir nun vor den letzten Wahlergebnissen.

Was ich dazu zu sagen habe, ist folgendes:

1. Die Leute die nicht in Rumänien wohnen und auch keine reale Absicht haben wieder im Land zu leben, haben bestimmt, wer für die nächsten 5 Jahre die Fäden in der Hand halten soll. (Die Wahlen im Land hatten, ohne die Stimmen des Auslandes, einen anderen Sieger hervorgebracht).

2. Hermannstadt (man lese die deutsche Minderheit im allgemeinen) wird die Folgen der Tatsache, dass man sich gegen einen selbstgefälligen und selbstherrlichen Presidenten stellt, noch zu spüren bekommen.


hallo burduz,

der neue und alte Präsident Rumäniens, Traian Băsescu, sollte sich eigentlich bei den Wählern des Kreises Hermannstadt bedanken, denn diese haben zu 61,11% für ihn gestimmt. Nur in den Kreisen Arad (63,93%) und Klausenburg (62,77%) lag der Prozentsatz pro-Băsescu höher.

rhe-al
Erstellt am 08.12.2009, 15:03 Uhr und am 08.12.2009, 15:17 Uhr geändert.
pavel_chinezul:
Ich glaube nicht, dass die ca. 147.000 Stimmen aus dem Ausland so stark für den Wahlausgang zu gewichten sind, wie die ca. -60% durch Wahlenthaltung im Inland, oder? [...]

...und ob pavel_chinezul, und ob, diese Stimmen waren vielleicht das Zünglein an der Waage für den Wahlausgang.
Mehrheitlich haben die Rumänen aus der Diaspora Traian Băsescu gewählt. Băsescu hat mit einem Plus von 0,66 Prozentpunkten gewonnen, also von ein paar Zehntausend Stimmen. Ohne die Wählerstimmen aus dem Ausland hätte die Wahl wahrscheinlich einen anderen Ausgang gehabt.


burduz
Erstellt am 08.12.2009, 15:06 Uhr
pavel_chinezu:

Ich glaube nicht, dass die ca. 147.000 Stimmen aus dem Ausland so stark für den Wahlausgang zu gewichten sind, wie die ca. -60% durch Wahlenthaltung im Inland, oder?
Zum anderen, egal welche Regierung auch immer in Rumänien die Politik bestimmt, sie wird immer das Leben der Minderheiten dort beeinflussen. Im Gegensatz zur Vergangenheit, also noch vor 20 Jahren, gibt es heute genügend europäische Institutionen und Erlasse zum Schutz von Minderheiten.

Dazu:

1. Wahlbeteiligung im Land lag bei 58,6 Prozent, also fast 60 Prozent Wahlbeteiligung, nicht -enthaltung. Der Unterschied an Stimmen im Land zwischen den beiden Kandidaten war von knapp 15.000 Stimmen, daher meine Aussage.

2. Einen direkten Angriff auf die Minderheit mein ich auch nicht, so dumm ist man nicht. Aber, da gibt es verschiedene Mittel des Vorgehens (Benachteiligung bei Durchführung von Projekten, die Deutschen werden nicht mehr den Unterstaatssekräter für Minderheiten stellen usw.)

pavel_chinezul
Erstellt am 08.12.2009, 15:29 Uhr und am 08.12.2009, 15:50 Uhr geändert.
Sie haben recht @burduz die ca. 58% sind richtig, ich hatte am Wahlabend im rum. Fernsehen was von ca. 44% Wahlbeteiligung mitbekommen (war vielleicht nur ein Zwischenstand). Mein Anliegen war, dass wenn in Rumänien eine z.B. 70-75% oder sogar höhere Wahlbeteiligung gewesen wäre, dann hätten die Stimmen aus dem Ausland gar nicht so wahlentscheidend gewirkt. Ich glaube, dass egal im welchen Land, die Bürger sich gar nicht bewusst sind, welches wertvolle Recht sie vergeuden, wenn sie nicht wählen gehen.

PS:
1. Runde Wahlergebnis:

Băsescu 32,44%
Geoană 31,15%
Antonescu 20,02%

Wäre die Koalition zwischen Antonescu und Geoană so sehr der Wunsch der Bevölkerung gewesen, dann hätten die Antonescu Anhänger einfach den Geoană wählen sollen und es hätte wie man aus der ersten Runde entnehmen kann, für Geoană gereicht.

burduz
Erstellt am 08.12.2009, 16:42 Uhr
@pavel_chinezu

Leider kann man in Rumänien noch immer die Folgen der kommmunistischen Diktatur an allen Ecken und Enden bemerken. Wo es während den Wahlen am meisten schmerzt ist der Mangel an politischer Bildung und Weitsicht.


hanshedrich
Erstellt am 28.12.2009, 14:58 Uhr
die sachsen haben eine gegenwart und zukunft in 7bg.
[url= http://www.youtube.com/view_play_list?p=9A5197F75BEBFF67]
http://www.youtube.com/view_play_list?p=9A5197F75BEBFF67[/url]

nar de geseangd!
hans hedrich

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