Zukunft und Perspektiven der Deutschen Minderheit in Rumänien

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Robert (Administrator)
schrieb am 16.11.2009, 00:18 Uhr
Am Wochenende fand eine mehrtägige Tagung zum Thema "Zukunft und Perspektiven der Deutschen Minderheit in Rumänien" statt. Veranstalter war das Deutsche Forum der Deutschen in Siebenbürgen.
Hier findet ihr alle Videostreams zum Seminar:
http://www.ustream.tv/channel/transylvania
pavel_chinezul
schrieb am 16.11.2009, 11:47 Uhr
Ich finde die Idee zu diesem Thread sehr gut. Ich denke, dass viele Landsleute, die aus welchen Gründen auch immer, diese Landstriche verlassen haben, weiterhin noch großes Interesse an der Weiterentwicklung dort haben.

Ich würde vorschlagen, dass sich an dieser Diskussion hauptsächlich Landsleute beteiligen sollten die, entweder noch in Siebenbürgen oder Banat oder etc. leben oder Solche die aktiv, am Erhalt der Spuren der deutschen Siedlungen in Rumänien, von Deutschland bzw. anderen Teilen des Globus aus beteiligt sind. Die Anderen die hier, zwar in nicht ganz perfekten, aber dennoch besser als in Rumänien abgesicherten deutschen Zuständen bzw. anderer Länder leben und die wie ich, nur Beobachter der Situation sind, sollten uns mit Besserwisserei zurückhalten. Ich glaube das wäre einer fairen, emotionslosen Diskussion sehr dienlich. Da wir nicht vor Ort sind, haben wir dann die Möglichkeit Informationen aus "erster Hand" zu erfahren.

Das heißt nicht, dass wir nicht Fragen, Anregungen, Ideen, Meinungen hier einbringen sollten, aber wir sollten auch lernen zuzuhören, was tatsächlich involvierte Personen zu sagen haben und nicht unbedingt, wie leider in vielen Threads passiert, auf unseren Behauptungen rechthaberisch zu pochen. Das ist nur meine Meinung die ich frei vertreten darf, bevor sich Jemand dazu berufen fühlt mich deswegen zu belehren.
pavel_chinezul
schrieb am 16.11.2009, 11:57 Uhr
Meine Frage wäre:

Weis Jemand wie viele Deutsche noch in Rumänien leben? Gab es unlängst eine Volkszählung aus welcher man die Zahlen entnehmen könnte? Interessant wäre auch zu wissen, wie viele Menschen im Alter bis ca. 25 Jahre noch in Rumänien verblieben sind.
BennyJozsa
schrieb am 16.11.2009, 12:30 Uhr
Bei der Volkszählung von 2002 waren es rund 60.000 Deutsche in ganz Rumänien. Weitere Daten auf www.recensamant.ro
pavel_chinezul
schrieb am 16.11.2009, 13:11 Uhr (am 16.11.2009, 13:12 Uhr geändert).
@BennyJozsa

Danke für die Info. Neuere Erhebungen gibt es wohl nicht, oder? Wie ist diese Zahl zu deuten? Sie wohnen in Siebenbürgen, wie nehmen sie das wahr? Abnehmende Zahl, oder würden sie sagen bleibt konstant. Ich wage gar nicht zu fragen ob vielleicht steigend? Es wäre eine freudige Überraschung für mich, wenn es so wäre.
Winfried Ziegler
schrieb am 16.11.2009, 14:05 Uhr
Bei der Tagung wurde am Samstag Nachmittag ein Thesenpapier präsentiert und diskutiert. Unter http://saxeschwaelt.wordpress.com/2009/11/
ist es im Internet auf einem privaten blog zu finden.
pavel_chinezul
schrieb am 16.11.2009, 14:45 Uhr (am 16.11.2009, 15:24 Uhr geändert).
Interessanter Artikel Herr Ziegler. Zu einer Sache musste ich aber schmunzeln. Als ich noch als Kind in Rumänien, in einer der wenigen verbliebenen deutschen Klassen ging, hatten wir Besuch von einem Schulinspektor der, als er die ca. 30% der Mitschüler mit rumänischem Namen im Klassenbuch sah, folgenden unpassenden Satz sagte: " Dar ce, ne germanizam?". Die Antwort eines rumänischen Mitschülers fand ich sehr gut: "Nu este niciodata gresit sa stii mai multe limbi, decit cea materna". Ich weis nicht ob der Schulinspektor noch lebt, aber ich glaube wenn er das Thesenpapier lesen würde, würde ihn der Schlag treffen.
Am deutschen Wesen soll die Welt genesen, hieß es mal, aus dem Kontext gerissen und für Allmachtallüren missbraucht. Wir wollen nicht so überheblich sein, wie in diesen düsteren Zeiten, aber ich glaube, Rumänien hätte in Deutschland einen wesentlich verlässlicheren Freund als in Frankreich und gute deutsche Sprachkenntnisse würden dies bestärken.
der Ijel
schrieb am 16.11.2009, 15:18 Uhr (am 16.11.2009, 15:40 Uhr geändert).
saxeschwaelt.wordpress.com/2009/11/

Wirkungsvoll könnte ein Kontaktbüro sein,----------

und die Möglichkeit geschaffen werden, dass ausgewanderte evangelische, eine Mitgliedschaft in der ev.Kirche AB
Siebenbürgens erwerben dürfen,ungeachtet dessen ob sie gleichzeitig Mitglied in Deutschland oder Österreich bleiben wollen.

Robert (Administrator)
schrieb am 16.11.2009, 16:43 Uhr
Alles was im DFDS Rang und Name hat, kam zu Wort.

Interessant fand ich die Beiträge von Prof. Dr. Paul Philippi und Bischof Dr. Klein, mit anschließender Diskussion wo unter anderem auch über die ausgesiedelten Sachsen gesprochen wurde.

Hier findet ihr den Videostream dazu: http://www.ustream.tv/recorded/2553874

"Wir wollen bleiben was wir sind und nicht wie wir sind."
Joachim
schrieb am 16.11.2009, 16:59 Uhr
"Wir wollen bleiben was wir sind und nicht wie wir sind."

Das wäre schon ein großer Fortschritt !

Gruß
Joachim
seberg
schrieb am 16.11.2009, 17:11 Uhr
"Wir wollen bleiben was wir sind und nicht wie wir sind."

Heißt das, wir wollen bessere Sachsen werden?
seberg
schrieb am 16.11.2009, 17:14 Uhr
Jooo, ich sage auch immer: auf das WIE kommt es an, nicht auf das WAS! ;-)
Joachim
schrieb am 16.11.2009, 17:17 Uhr
Vorwärts, wir müssen zurück !
seberg
schrieb am 16.11.2009, 17:19 Uhr
Jetzt komme mir aber nicht mit dem 'ein Schritt vor und zwei zurück'!
Joachim
schrieb am 16.11.2009, 17:24 Uhr
Ist weniger mehr ?

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