Quergereimt - Quatsch mit Würze
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Oder ein Angler, der den Graboiden auf den Angelhaken spießt, wenn er einen Walfisch fangen will ;-))) !
Lieber Kurt, nachdem Pottwale z.B. die Riesenkraken mit etwa 9 Meter langen Fangarmen und etwa 200 kg Gewicht verschlingen , wären vermutlich auch die Graboide ein guter Köder um diese Wale zu fangen. Das Problem wäre vermutlich nur durch die Größe der Angel vorhanden, die man dafür bräuchte. Schon alleine die Größe des Hakens würde Schwierigkeiten im Handling machen. Dieses Fanggerät wäre von einem Menschen sehr wahrscheinlich nicht zu halten.
Nomen est (manchmal) omen
Der Spatz geht mit seiner Spatzin spatzieren ...
Die Laus und die Lausin lausen ihre Lauspuben ...
Die Schlange umschlängelt die Schlangin – wer weiß, warum ...
Das Dromedar und die Dromedarin dromedieren in der Wüste Gobi ...
... und - was bedeutet das Letztere, bitteschön?
Weiß ich auch nicht, aber es klingt so cool ...
Der Spatz geht mit seiner Spatzin spatzieren ...
Die Laus und die Lausin lausen ihre Lauspuben ...
Die Schlange umschlängelt die Schlangin – wer weiß, warum ...
Das Dromedar und die Dromedarin dromedieren in der Wüste Gobi ...
... und - was bedeutet das Letztere, bitteschön?
Weiß ich auch nicht, aber es klingt so cool ...
Psst - Kulinarisches Debakel
Schmettert der Hannes bierselig:
„Na servus, eh Getz – wie geht es denn so in den Flitterwochen? Flfittert ihr tüchtig?“
“Oohja - darin ist Rosinante Weltmeisterin. Bloß in der Küche macht sie noch keine stolze Figur!“
“Na wie ?“
“Also, gestern hat sie ein Brathähnchen zubereitet!“ Der Hannes schluckt.
“Köstlich – also sowas hat mir meine Susi schon lange nicht mehr gebraten!“
“Nun ja – es war ja nicht schlecht, aber sie hat vergessen, das Hähnchen vorher zu rupfen, den Kopf abzuschneiden, und die Innereien zu entfernen!“
“Oh – das ist ja wohl noch kein – Scheidungsgrund?“ Der Getz holt abgrundtief Atem, und seufzt:
“Das kann ich Dir erst am Montag sagen!“
“Wieso denn das?“
„Rosinante will am Wochenende – eine Rindssuppe kochen!“
Schmettert der Hannes bierselig:
„Na servus, eh Getz – wie geht es denn so in den Flitterwochen? Flfittert ihr tüchtig?“
“Oohja - darin ist Rosinante Weltmeisterin. Bloß in der Küche macht sie noch keine stolze Figur!“
“Na wie ?“
“Also, gestern hat sie ein Brathähnchen zubereitet!“ Der Hannes schluckt.
“Köstlich – also sowas hat mir meine Susi schon lange nicht mehr gebraten!“
“Nun ja – es war ja nicht schlecht, aber sie hat vergessen, das Hähnchen vorher zu rupfen, den Kopf abzuschneiden, und die Innereien zu entfernen!“
“Oh – das ist ja wohl noch kein – Scheidungsgrund?“ Der Getz holt abgrundtief Atem, und seufzt:
“Das kann ich Dir erst am Montag sagen!“
“Wieso denn das?“
„Rosinante will am Wochenende – eine Rindssuppe kochen!“
Vorsicht - geraffter Quatsch
Garstiger Wind heulte in katastrophenverdächtigen Böen, wie man garstiger und heulender nicht böen kann.
Die winterliche Kälte ließ alle Löcher zur Hälfte schrumpfen, weil der Winter, von unsrem Gregorianischen Kalender zeitlich legalisiert und verpflichtet, nun auf sein Recht pochte, eben da zu sein – wobei die Fensterscheiben kopfnickend klirrend mitpochten.
Eine jungfräuliche Kuckuckin verflog sich gar in der Zeit, und plumpste im Frühjahr des vergangenen Jahres in das Nest eines Steinadlers, der sie sofort ehelichte. Worauf die junge Braut aus Dankbarkeit für das Asyl sofort ihre Eier legte.
Der alte Feldhase, der im dunklen Tann gerade auf dem Weg zur Toilette hoppelte, wurde von den Böen, die keinen Widerstand duldeten erfasst, und direckt in die Bratpfanne der Familie Puchlapek geweht, die gerade am Mittagstisch saß und missmutig dreinguckte, weil noch nichts auf den Tellern dampfte.
Und sie dankten Äolus* 7-stimmig für seine wilde Gabe, und Mama tranchierte den Hasen sofort nach allen Regeln von Tim Mälzers unmöglicher Küche, mit einem winzigen Unterschied.
Doch urpötzlich hörte der Wind auf zu böen, und es herrschte ebenso urplötzlich eine beängstigende Totenstille über den Gefilden – und in Puchlapeks Kitchen.
Doch schon nach 13 Herzschlägen begann der Lümmel erneut sich unanständig zu benehmen, und böhte wieder drauf los, so dass die Familie ihm einmütig und endgültig seine Kinderstube absprach!
Der kluge Papa aber begann unverzüglich, den Kinderchen dies merkwürdige wetterliche Phänomen in leicht verständlichen Worten und beonders Gesten zu erklären, während dieselbigen ergriffen und sehr interessiert mit offenen Augen und Ohren der mathematisch, physikalisch, atmosphärisch, astrologisch, kriminologisch und ... und ... gewürzten Rhethorik lauschten.
Als die Vorlesung dann zu Ende war, erkundigte sich der Papa, ob auch alle seine Sprößlinge/innen alles verstanden hätten?
“Na klar“, piepste der 5-jährige Franky mitten in das verlegene Schweigen seiner älteren Geschwister hinein. „Der Wind hatte halt nur – ein Schnackerl!“
*) altgriechischer Windgott
Garstiger Wind heulte in katastrophenverdächtigen Böen, wie man garstiger und heulender nicht böen kann.
Die winterliche Kälte ließ alle Löcher zur Hälfte schrumpfen, weil der Winter, von unsrem Gregorianischen Kalender zeitlich legalisiert und verpflichtet, nun auf sein Recht pochte, eben da zu sein – wobei die Fensterscheiben kopfnickend klirrend mitpochten.
Eine jungfräuliche Kuckuckin verflog sich gar in der Zeit, und plumpste im Frühjahr des vergangenen Jahres in das Nest eines Steinadlers, der sie sofort ehelichte. Worauf die junge Braut aus Dankbarkeit für das Asyl sofort ihre Eier legte.
Der alte Feldhase, der im dunklen Tann gerade auf dem Weg zur Toilette hoppelte, wurde von den Böen, die keinen Widerstand duldeten erfasst, und direckt in die Bratpfanne der Familie Puchlapek geweht, die gerade am Mittagstisch saß und missmutig dreinguckte, weil noch nichts auf den Tellern dampfte.
Und sie dankten Äolus* 7-stimmig für seine wilde Gabe, und Mama tranchierte den Hasen sofort nach allen Regeln von Tim Mälzers unmöglicher Küche, mit einem winzigen Unterschied.
Doch urpötzlich hörte der Wind auf zu böen, und es herrschte ebenso urplötzlich eine beängstigende Totenstille über den Gefilden – und in Puchlapeks Kitchen.
Doch schon nach 13 Herzschlägen begann der Lümmel erneut sich unanständig zu benehmen, und böhte wieder drauf los, so dass die Familie ihm einmütig und endgültig seine Kinderstube absprach!
Der kluge Papa aber begann unverzüglich, den Kinderchen dies merkwürdige wetterliche Phänomen in leicht verständlichen Worten und beonders Gesten zu erklären, während dieselbigen ergriffen und sehr interessiert mit offenen Augen und Ohren der mathematisch, physikalisch, atmosphärisch, astrologisch, kriminologisch und ... und ... gewürzten Rhethorik lauschten.
Als die Vorlesung dann zu Ende war, erkundigte sich der Papa, ob auch alle seine Sprößlinge/innen alles verstanden hätten?
“Na klar“, piepste der 5-jährige Franky mitten in das verlegene Schweigen seiner älteren Geschwister hinein. „Der Wind hatte halt nur – ein Schnackerl!“
*) altgriechischer Windgott
Baby ahoi
Kurz nach seiner Ausbilding in der Baby-Beschaffungs-GmbH wurde der junge Storch Adebar zum ersten Mal beauftragt, eine Bestellung auszufliegen. Nun hatte er sich ja auch eifrig mit Bodybuilding gebuildingt, denn man konnte ja nie nicht wissen - doch als ihm seine erste Sendung an den Schnabel gehängt wurde, kippte er nach vorne und fiel auf den Schnabel.
Mit einiger ziemlichen Skepis beäugte er die drei gut gepolsterten Knäule, die wie Krautwickel (Sarmale) im eigenen Saft in einer einzigen Windel dünsteten, und ihren Unmut über diese unzumutbare Behandlung dreistimmig in den Äther hinaufquäkten.
Sofort bot sich seine Verlobte, die reizende Ada Beria galanterweise an, ihrem Verlobten bei seinem Debüt zur Seite zu fliegen.
Leider erwies sich diese Liebesbekundung als ein tückisches Unterfangen, denn ihre Flügel, Beine, Schnäbel usw. verhedderten sich ständig comme il faut.
Nun, das Ergebnis dieser total verkörperten Flugstrategie war, wie zu erwarten war, dass ihre dreiköpfige Fracht, vom Gegenwind ermutigt, sich plötzlich entwindelte – und in die Tiefe stürzte!
Nachdem der 5-stimmige Schrei des Entsetzens verhallt war, starteten Adebar und seine Ada Beria nach kurzer Beratung die Rettungsaktion der Drillige – und die ging so:
Da sie ja, um leichtsinnige Drohnen nicht zu gefährden, mit Hilfe der warmen Aufwinde bis zu mehreren tausend Meter hochgeflogen waren, erwies sich die Rettung als ein sketchverdächtiges Kinder-, bzw. Storchenspiel.
Im rasenden Sturzflug, wobei allerdings unsanfte Püffe, Stöße und „Auaas!“ untereinander nicht zu vermeiden waren, gelang es ihnen, die Babys nach und nach in der ausgebreiteten Windel aufzufangen.
Die letzte Fangnis zelebrierten sie allerdings erst einen halben Meter über der Erdoberfläche, auf der zufällig eine nagelneue Federkernmatratze in Kaltschaumoutfit von eBay lag.
Eng umschlungen, also glücklich platschte das fliegende Quintett drauf, und das älteste Krümel lallte bewundernd:
„Gratuliere – welch ein Glück für uns, dass ihr euren Flugschein – für Stukas gemacht habt!“
Kurz nach seiner Ausbilding in der Baby-Beschaffungs-GmbH wurde der junge Storch Adebar zum ersten Mal beauftragt, eine Bestellung auszufliegen. Nun hatte er sich ja auch eifrig mit Bodybuilding gebuildingt, denn man konnte ja nie nicht wissen - doch als ihm seine erste Sendung an den Schnabel gehängt wurde, kippte er nach vorne und fiel auf den Schnabel.
Mit einiger ziemlichen Skepis beäugte er die drei gut gepolsterten Knäule, die wie Krautwickel (Sarmale) im eigenen Saft in einer einzigen Windel dünsteten, und ihren Unmut über diese unzumutbare Behandlung dreistimmig in den Äther hinaufquäkten.
Sofort bot sich seine Verlobte, die reizende Ada Beria galanterweise an, ihrem Verlobten bei seinem Debüt zur Seite zu fliegen.
Leider erwies sich diese Liebesbekundung als ein tückisches Unterfangen, denn ihre Flügel, Beine, Schnäbel usw. verhedderten sich ständig comme il faut.
Nun, das Ergebnis dieser total verkörperten Flugstrategie war, wie zu erwarten war, dass ihre dreiköpfige Fracht, vom Gegenwind ermutigt, sich plötzlich entwindelte – und in die Tiefe stürzte!
Nachdem der 5-stimmige Schrei des Entsetzens verhallt war, starteten Adebar und seine Ada Beria nach kurzer Beratung die Rettungsaktion der Drillige – und die ging so:
Da sie ja, um leichtsinnige Drohnen nicht zu gefährden, mit Hilfe der warmen Aufwinde bis zu mehreren tausend Meter hochgeflogen waren, erwies sich die Rettung als ein sketchverdächtiges Kinder-, bzw. Storchenspiel.
Im rasenden Sturzflug, wobei allerdings unsanfte Püffe, Stöße und „Auaas!“ untereinander nicht zu vermeiden waren, gelang es ihnen, die Babys nach und nach in der ausgebreiteten Windel aufzufangen.
Die letzte Fangnis zelebrierten sie allerdings erst einen halben Meter über der Erdoberfläche, auf der zufällig eine nagelneue Federkernmatratze in Kaltschaumoutfit von eBay lag.
Eng umschlungen, also glücklich platschte das fliegende Quintett drauf, und das älteste Krümel lallte bewundernd:
„Gratuliere – welch ein Glück für uns, dass ihr euren Flugschein – für Stukas gemacht habt!“
Two days in the hell
Manche nennen es Quatsch
Gestern war bereits der zweite Tag, an dem ich mich aus meinem himmlisch wohlgeordneten Leben brutal herausgehebelt fühlte. Nichts mehr war, wie es einmal war, und ich irrte ziellos dirch die Räumlichkeiten, die ich sogar verwechselte, wenn ich je nach Bedarf die entsprechende aufsuchen wollte, kurz – es war die Hölle!
Dann begannen die Halluzinationen! Körperlos schwebte ich durch die Dunkelheit ... meine Hände grabschten hilfesuchend ins Leere ... meine blinden Ohren vernahmen höhnisches Gefeixe ... die tauben Augen suchten etwas, das der Verstand sich weigerte, als Daseinsberechtigt zu deklarieren ... in einer Zeit, die nicht die meine war ... in einem Universum, dessen Ränder ich nicht mehr fähig war, zu erahnen ...
So – ich glaube, das reicht! Oder doch nicht? Leider, denn nun stürzte ich ab - ins Bodenlose ...
Als ich dort ankam, empfing mich der Höllenfürst persönlich, und lud mich zum Kaffee ein – der aber leider alkoholfrei in dem Kessel dampfte, in dem die frischgeborenen Satans-Babys gebadet wurden. Als ich angewidert ein kaltes Bier bestellte, setzte er mir nur ein nikotinfreies Gebräu vor, und der absolute Tiefpunkt seiner Gastfreundschaft war – ein koffeinfreier Pali!!
Er erklärte mir zwar, dass diese Permutation der Wirkstoffe in den Genussmitteln eben der höllische Touch sei! Das half ihm aber nicht, denn ich schickte ihn zum Teufel – und ruderte wieder nach oben.
Als die Musen mich dann entdeckten, leckten sie sich zweckorientiert ausgiebig die Lippen - und stürzten im Sturzflug auf mich herab. Natürlich wehrte ich mich empört gegen diese Massenvergewaltigung - nein, nein - doch nicht gerade jetzt - in dieser Stunde meiner tiefsten Nullität.
Enttäuscht, und somit arbeitslos flatterten sie zurück auf ihren Heimatberg Parnass, beklagten sich jede übei ihr Smartphone bei Papa Zeus auf dem Olymp, und forderten nach meiner Kenntnis ab sofort, also unverzüglich Teilzeitarbeit, plus eine Amphore Nektar pro Woche, und täglich Nachschlag zur Ambrosiaportion.
Ich aber verirrte mich, die Unbill unbillisierte sich mehr und meht, steuerte auf eine unvorstellbare Katastrophe zu - und meine leere, aber gepeinigte Seele animalisierte mich zu einem hellischen Schrei ...
„Schatz“, drang da plötzlich eine vertraute, sanfte Stimme in mein Ohr. „Da ist der Postbote – der hat ein Paket für dich!“
Wie auf ein Stichwort hin verblassten im selben Augenblick sämtliche Horrorvisionen. Ich war wieder da – und ich zückte begeistert einen Jodler, der Perer Hinnen alle Ehre gemacht hätte! Ich stürmte in den Flur, drückte dem Postboten ein fettes Trinkgeld in die offene Hand, und schob ihn sanft zur Tür hinaus. Dann rannte ich mit dem Paket in mein Arbeitszimmer, riss es auf, angelte vorsichtig den schwarzen Gegenstand heraus, drückte ihn an meine Brust – und ließ mich auf der Stelle wieder von meinem neuen Alter Ego einverleiben.
Was soll ich sagen, Leute – es war einfach überwältigend schön, sich nach zwei endlos langen Tagen – OHNE PC endlich wieder - als Mensch fühlen zu dürfen ...
Manche nennen es Quatsch
Gestern war bereits der zweite Tag, an dem ich mich aus meinem himmlisch wohlgeordneten Leben brutal herausgehebelt fühlte. Nichts mehr war, wie es einmal war, und ich irrte ziellos dirch die Räumlichkeiten, die ich sogar verwechselte, wenn ich je nach Bedarf die entsprechende aufsuchen wollte, kurz – es war die Hölle!
Dann begannen die Halluzinationen! Körperlos schwebte ich durch die Dunkelheit ... meine Hände grabschten hilfesuchend ins Leere ... meine blinden Ohren vernahmen höhnisches Gefeixe ... die tauben Augen suchten etwas, das der Verstand sich weigerte, als Daseinsberechtigt zu deklarieren ... in einer Zeit, die nicht die meine war ... in einem Universum, dessen Ränder ich nicht mehr fähig war, zu erahnen ...
So – ich glaube, das reicht! Oder doch nicht? Leider, denn nun stürzte ich ab - ins Bodenlose ...
Als ich dort ankam, empfing mich der Höllenfürst persönlich, und lud mich zum Kaffee ein – der aber leider alkoholfrei in dem Kessel dampfte, in dem die frischgeborenen Satans-Babys gebadet wurden. Als ich angewidert ein kaltes Bier bestellte, setzte er mir nur ein nikotinfreies Gebräu vor, und der absolute Tiefpunkt seiner Gastfreundschaft war – ein koffeinfreier Pali!!
Er erklärte mir zwar, dass diese Permutation der Wirkstoffe in den Genussmitteln eben der höllische Touch sei! Das half ihm aber nicht, denn ich schickte ihn zum Teufel – und ruderte wieder nach oben.
Als die Musen mich dann entdeckten, leckten sie sich zweckorientiert ausgiebig die Lippen - und stürzten im Sturzflug auf mich herab. Natürlich wehrte ich mich empört gegen diese Massenvergewaltigung - nein, nein - doch nicht gerade jetzt - in dieser Stunde meiner tiefsten Nullität.
Enttäuscht, und somit arbeitslos flatterten sie zurück auf ihren Heimatberg Parnass, beklagten sich jede übei ihr Smartphone bei Papa Zeus auf dem Olymp, und forderten nach meiner Kenntnis ab sofort, also unverzüglich Teilzeitarbeit, plus eine Amphore Nektar pro Woche, und täglich Nachschlag zur Ambrosiaportion.
Ich aber verirrte mich, die Unbill unbillisierte sich mehr und meht, steuerte auf eine unvorstellbare Katastrophe zu - und meine leere, aber gepeinigte Seele animalisierte mich zu einem hellischen Schrei ...
„Schatz“, drang da plötzlich eine vertraute, sanfte Stimme in mein Ohr. „Da ist der Postbote – der hat ein Paket für dich!“
Wie auf ein Stichwort hin verblassten im selben Augenblick sämtliche Horrorvisionen. Ich war wieder da – und ich zückte begeistert einen Jodler, der Perer Hinnen alle Ehre gemacht hätte! Ich stürmte in den Flur, drückte dem Postboten ein fettes Trinkgeld in die offene Hand, und schob ihn sanft zur Tür hinaus. Dann rannte ich mit dem Paket in mein Arbeitszimmer, riss es auf, angelte vorsichtig den schwarzen Gegenstand heraus, drückte ihn an meine Brust – und ließ mich auf der Stelle wieder von meinem neuen Alter Ego einverleiben.
Was soll ich sagen, Leute – es war einfach überwältigend schön, sich nach zwei endlos langen Tagen – OHNE PC endlich wieder - als Mensch fühlen zu dürfen ...
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