Landler-Ortschaften

"Wir sind nur ein kleiner, dafür aber ein ganz besonderer Farbfleck im bunten Völkerbild Siebenbürgens". Gemeint sind die Landler - ein deutschsprachiger Minderheitensplitter im Siedlungsraum der Siebenbürger Sachsen. Ihre Geschichte lässt sich in den drei "Landlerdörfer" Siebenbürgens Neppendorf/Turnişor, Großau/Cristian und Großpold/Apoldu de Sus, über zweieinhalb Jahrhunderte zurückverfolgen.

Die Landlersiedlungen in Siebenbürgen

In den Landlergemeinden Neppendorf, Großau und Großpold vermischten sich die Neuankömmlinge (bzw. Transmigranten - wie die Zwangsumgesiedelten beschönigend von der Verwaltung genannt wurden) nicht mit den dortigen Siebenbürger Sachsen. So ist der österreichisch-deutsche Dialekt, das Landlerische, bis heute erhalten geblieben und wird sowohl bei den nach Deutschland ausgewanderten als auch von den wenigen in den landlerischen Dörfern verbliebenen Landlern gepflegt. In zwei Gemeinden, in Großpold und in Neppendorf, stellten die Landler mit der Zeit die Mehrheit der deutschsprachigen Bewohner.

In vielen Ortschaften, in denen die Transmigranten nicht gruppenweise siedelten, sind ihre Nachfahren letztlich Siebenbürger Sachsen geworden.

1984 lebten in Neppendorf etwa 2800, in Großau rund 1200 und in Großpold etwa 1000 Landler. Die Landler, genauso die Siebenbürger Sachsen, haben keinen gemeinsamen Lebensraum mehr. Sie leben verstreut in der ganzen Welt, die Mehrheit von ihnen in Deutschland und Österreich. Großpold (rum. Apoldu de Sus) ...Großpold (rum. Apoldu de Sus) Großau (rum. Christian) ...Großau (rum. Christian) Neppendorf (rum. Turnişor) ...Neppendorf (rum. Turnişor) Die politische Vertretung der Landler und der anderen deutschsprachigen Gruppen im heutigen Rumänien ist das DFDR (Demokratisches Forum der Deutschen in Rumänien). Ihr heute einflussreichster Vertreter in Siebenbürgen ist Martin Bottesch.

Der im Jahre 1990 eingesetzte Massenexodus der deutschen Volksgruppen in Rumänien, gefährdet die deutschsprachige Kultur in Siebenbürgen. Noch finden wir vereinzelt Nachkommen der aus Österreich Deportierten in Neppendorf heute von Hermannstadt eingemeindet, Großau, 10 km westlich davon und Großpold, 20 km weiter.
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