Sangtichklok



Sangtichklok

Text und Melodie: Georg Meyndt (1852-1903)
Satz: Hermann Kirchner (1861-1928)

Sangtichklok, wä kloinjst tea sess,
kloinjst mer eoßem Härzen;
ålles, wåt ich legde mess,
lihr mich, et verschmärzen, verschmärzen.

Sangtichklok, wä kloinjst tea dräf,
trourich mir än Iuhren;
ålles, wåt mir dëir uch läw,
hun ich nea verliuren, verliuren.

Sangtichklok, roff än zeräck,
menjen Dëire, Wiërden.
Wonn hië net kitt, hun ech Gläck
nichentmih åf Iërden, åf Iërden.

Sangtichklok, loss hemmelwärts,
wä de Klång, mech fläjjen;
do wird mir menj uerem Härz
nemmestmih bedräjjen, bedräjjen.

Mundart:
Der Chor singt in einer Mischform der siebenbürgisch-sächsischen Mundarten von Mediasch und Meschen.

 

Sonntagsglocke

Sonntagsglock’, wie klingst du süß,
klingst mir aus dem Herzen,
alles was ich leiden muss,
lehr mich es verschmerzen.

Sonntagsglock’, wie klingst du trüb,
traurig mir in’ Ohren;
alles, was mit teu’r und lieb,
hab ich nun verloren.

Sonntagsglock’, ruf ihn zurück,
meinen teuren Werten,
wenn er nicht kommt, hab ich Glück,
nimmermehr auf Erden.

Sonntagsglock’, lass himmelwärts,
wie den Klang mich fliegen;
dann wird mir mein armes Herz,
niemand mehr betrügen.



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