Sprachaufnahmen aus Deutschpien

Fastnacht

Mann, 49 Jahre, aus Deutschpien


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In Deutschpien war die Fastnacht ein Maskenball, bei dem sich alle Nachbarschaften gegenseitig besuchten. Getrunken wurde auch, u.a. Tee. [mehr...]
Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 5. März 2011 • Kommentieren
Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministerium für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen gefördert.

Kein reiches Dorf

Mann, 73 Jahre, aus Deutschpien
Die Piener waren fleißig und reinlich aber nicht besonders wohlhabend. Die meisten hatten 5 bis 8 Joch, mit denen man gut durch das Jahr gekommen ist. Nur 3 oder 4 Bauern hatten 20 Joch und mehr. Holz wurde aus den Nachbargemeinden z.B. aus Strungari gekauft. Als die rumänische Armee in Pien eingezogen war, führte die Forderung nach Patrouillenverstärkung zu Irritationen bei einem rumänischen Mitbürger. [Aufnahme anhören »]
3:41 Minuten, 1.7 MB • Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 8. Februar 2011

Von der Viehzucht

Mann, 73 Jahre, aus Deutschpien
Bei der Feldarbeit kamen Kühe und Ochsen zum Einsatz, in geringerem Maße auch Pferde. Die Butter aus der Kuhmilch wurde in Mühlbach auf dem Wochenmarkt verkauft. Ca. 20 Frauen waren dafür im Einsatz. Das war zwar nicht rentabel, aber so hat jede ein paar Lei verdient. Hauptsächlich wurden aber Schweine verkauft. Die größeren Bauern sind dafür sogar bis nach Karlsburg gefahren. [Aufnahme anhören »]
3:14 Minuten, 1.5 MB • Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 6. Februar 2011

Von der Feldarbeit

Mann, 73 Jahre, aus Deutschpien
Weizen wurde hinter Hafer, Linsen oder Klee gesät. Und nach dem Weizen wurde Kukuruz angebaut. Nach der zweiten Kleemahd wurde Mist ausgeführt und geackert. Ein paar Wochen später wurde geeggt. Die manuelle Aussaat wurde vor dem Pflug vollzogen. Man musste allerdings drauf achten, das die Saat nicht zu tief eingegraben wurde. Gemäht wurde mit Sensen und Sicheln. Zum Einsatz kamen auch Arbeiter aus dem Motzenland, die für die Arbeit jedoch kein Geld bekamen, sondern je nach Lage den zehnten, zwölften oder vierzehnten Haufen. Gearbeitet wurde Morgens und Abends weil es tagsüber zu warm war. An der Dreschmaschine waren 12 Leute im Einsatz. [Aufnahme anhören »]
10:16 Minuten, 4.7 MB • Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 4. Februar 2011

Der Tod und der Zufall

Mann, 73 Jahre, aus Deutschpien
Der 1926 geborene Sohn ist 1943 auf die Ackerbauschule ins Reich gegangen. Das ganze kostete 10.000 Lei und 7 Anzuggarnituren. Nach einiger Zeit brach jedoch der Kontakt ab. Erst 17 Jahre später kam die Nachricht vom Tod des Sohnes - dank einer zufälligen Begegnung. [Aufnahme anhören »]
5:26 Minuten, 2.5 MB • Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 2. Februar 2011

Familiengründung

Mann, 73 Jahre, aus Deutschpien
Die "Großknechte" traten der Bruderschaft bei, die ihre Mitglieder zu einem züchtigen Lebenswandel anhielt. Dann ging es ans Heiraten, ohne lang "im Türchen zu stehen". Die ersten 13 Jahre der Ehe lebte der Erzähler mit der Großmutter und der Mutter seiner Frau auf einem Hof - ohne großes Gezänk. [Aufnahme anhören »]
1:56 Minuten, 0.9 MB • Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 2. Februar 2011

Militärdienst während und nach dem 1. Weltkrieg

Mann, 73 Jahre, aus Deutschpien
Der Erzähler kam im 1. Weltkrieg über Italien und Frankreich nach Luxemburg, wo er fern der Heimat sächsisch sprechen konnte. Auf dem Heimweg von Budapest bis Winz waren 4 Dorfgenossen in einem Zugwaggon, die sich erst in Winz wiedererkannt haben. Ab 1919 war er in der rumänischen Armee, mit der er in Budapest einmarschiert ist. Danach war der Erzähler noch 3 Jahre Rekrut beim rumänischen Militär. [Aufnahme anhören »]
4:24 Minuten, 2 MB • Aufnahmejahr: 1973 - Veröffentlicht am 2. Februar 2011

Aufnahmen benachbarter Orte

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Aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales gefördert.

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Aufnahmen aus dem Schallarchiv der in Rumänien gesprochenen deutschen Mundarten des Linguistikinstituts Bukarest aus den Jahren 1966-1975.
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